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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rauschgenerator</id>
	<title>Rauschgenerator - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T10:25:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rauschgenerator&amp;diff=336395&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Monow: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2026-01-09T01:06:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauschgenerator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine spezielle Form eines [[Signalgenerator]]s in Form einer [[Elektronische Schaltung|elektronischen Schaltung]], die [[Rauschen (Physik)|Rauschen]] als zufällige &amp;#039;&amp;#039;Signalschwankung&amp;#039;&amp;#039; erzeugt. Rauschgeneratoren werden in verschiedenen Bereichen verwendet, wie in der [[Messtechnik]] zur Erzeugung von Test-Signalen, in der [[Elektronische Musik|elektronischen Musik]] und der [[Sprachsynthese]], sowie als Basis für die Erzeugung von [[Zufallszahlengenerator|Zufallszahlen]], wie sie in der [[Kryptographie]] benötigt werden. Es existieren auch virtuelle Rauschgeneratoren in Form von mathematischen Gleichungen, die nur zur [[Signalverarbeitung]] in Software genutzt werden und kein physikalisches Signal ausgeben. Dabei handelt es sich häufig auch um deterministische Zahlengeneratoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rauschquellen ==&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung des Rausches dienen verschiedenartige Rauschquellen, welche sich unter anderem nach der Art der spektralen Verteilung des Rauschens, der [[Bandbreite]] des Rauschsignals, der technischen Realisierbarkeit und der Vermeidung von vorhersagbaren Signalanteilen, beispielsweise Einstreuungen von periodischen Signalen wie der [[Netzfrequenz]], unterscheiden. Manche Rauschquellen, wie der [[Radioaktiver Zerfall|radioaktive Zerfall]] instabiler Atomkerne, sind zwar theoretisch als ideale Rauschquelle verwendbar, haben aber in praktischen Anwendungen wegen der damit verbundenen Gefahren kaum Bedeutung. Lediglich in Sonderanwendungen z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Rubidium-Oszillator|Rubidiumnormal]] kommen sie zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thermische Rauschquellen ===&lt;br /&gt;
[[Wärmerauschen|Thermische Rauschquellen]], beispielsweise an speziellen geheizten [[Widerstand (Bauelement)|Widerständen]] abgegriffene [[Rauschspannung]], liefern [[Normalverteilung|normalverteiltes]] [[Weißes Rauschen (Physik)|weißes Rauschen]]. Da die thermische Rauschspannung nur sehr kleine Signalspannungen liefert, beispielsweise bei Zimmertemperatur von 20&amp;amp;nbsp;°C an einem Widerstand mit 1&amp;amp;nbsp;MΩ und einer Bandbreite von 1&amp;amp;nbsp;kHz eine effektive Spannung von 4&amp;amp;nbsp;µV, und diese Rauschspannung durch andere periodische und unerwünschte Signalanteile wie beispielsweise Schwankungen der Versorgungsspannung überlagert wird, stellen gute thermische Rauschquellen in der Praxis elektrisch komplizierte Aufbauten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dioden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rauschquelle.png|mini|Rauschquelle mit Diode]]&lt;br /&gt;
Technisch leichter als thermische Rauschquellen herzustellen sind Rauschquellen auf der Basis von [[Diode]]n, welche in dieser Anwendung auch als &amp;#039;&amp;#039;Rauschdioden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden. Der Frequenzbereich kann bei entsprechenden Generatorschaltungen von 20&amp;amp;nbsp;Hz bis 40&amp;amp;nbsp;GHz reichen und ist im Regelfall nicht spektral weiß, sondern wird durch das so genannte [[Schrotrauschen]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GA560, WF 1962.jpg|mini|Für Rauschgeneratoren konstruierte Röhrendiode mit direkt geheizter Wolfram-Kathode ([[Werk für Fernsehelektronik]], 1962)]]&lt;br /&gt;
Alternativ, aber mit identischem Prinzip, können statt der Diode im Generator auch die Basis-Emitter-Strecke von [[Bipolartransistor]]en verwendet werden. Die älteste Bauform von Diodenrauschquellen sind [[Röhrendiode]]n mit Wolfram-Heizfaden, die in Sättigung betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signale werden anschließend [[Verstärker (Elektrotechnik)|verstärkt]] und spektral in [[Filter (Elektronik)|Filtern]] je nach Anwendung gefiltert bzw. das Rauschsignal über [[Analog-Digital-Umsetzer]] für die weitere Signalverarbeitung aufbereitet. Damit lässt sich in guter Näherung in technischen genutzten Frequenzbereichen auch spektral weißes Rauschen herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch elektrische Widerstände können in dieser Weise genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Caspari |url=http://www.elektronikinfo.de/strom/widerstandsrauschen.htm |titel=Widerstand: Rauschen von Widerständen |werk=elektronikinfo.de |hrsg= |datum=2018-01-18 |abruf=2020-07-13 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gasentladungslampe ===&lt;br /&gt;
Für technisch sehr hochfrequente Rauschquellen im Bereich der [[Mikrowellen]] bis zu Frequenzen um 200&amp;amp;nbsp;GHz werden [[Gasentladungsröhre]]n eingesetzt, welche zur Auskopplung des Rauschsignals in einem [[Hohlleiter]] untergebracht sind. Anwendungen dieser Rauschgeneratoren liegen im Bereich der Hochfrequenzmesstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glimmentladung ===&lt;br /&gt;
Für niederfrequentes Rauschen kann die [[Glimmentladung]], beispielsweise in Form von [[Glimmlampe]]n, Anwendung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitale Rauschgeneratoren ===&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Mikrocontrollern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/apps/zufall_tn13/zufall_rauschen_tn13.html |titel=Zufallszahlen mit Rauschgeneratoren |hrsg=H. Wünsche |datum=2017-09-01 |abruf=2021-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und digitaler Hardware&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mikrocontroller.net/articles/Digitaler_Rauschgenerator_im_FPGA |titel=Digitaler Rauschgenerator im FPGA – Mikrocontroller.net |abruf=2020-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lassen sich heute sehr einfach Rauschgeneratoren erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rauschgeneratoren in der Audiotechnik ==&lt;br /&gt;
Weißes Rauschen enthält für jedes Frequenzintervall die gleiche Leistungsdichte was bei Ausgabe über einen [[Lautsprecher]] über die gesamte Frequenzbereich eine identische [[Lautstärke]] bzw. akustische Energie (dB/Fq) ergibt. Das [[rosa Rauschen]] ist spektral gewichtet und kann aus weißem Rauschen durch Filter gewonnen werden. Rosa Rauschen enthält bei akustischer Ausgabe pro Notenintervall das gleiche Lautheitsempfinden (dB/Halbton). Das führt dazu, dass rosa Rauschen etwas dumpfer klingt, als weißes Rauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Signale zu erzeugen, werden entweder klassische Analoge Schaltungen oder mathematische Funktionen verwendet, deren Signale bei Bedarf ausgegeben werden. Oft bedient man sich hier [[Pseudozufallszahlen]]-Generatoren, die ein perfekt symmetriertes Rauschen erzeugen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Stenzel |url=http://stenzel.waldorfmusic.de/post/a-new-shade-of-pink/ |titel=A New Shade of Pink - Audio Rauschgenerator |werk= |hrsg=Waldorf Music |datum=2014-05-03 |abruf=2020-07-13 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200715071844/http://stenzel.waldorfmusic.de/post/a-new-shade-of-pink/ |archiv-datum=2020-07-15 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-23 11:01:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weißes Rauschen wird z.&amp;amp;nbsp;B. in der Sprachsynthese für die Nachbildung von [[Zischlaut]]en verwendet, rosa Rauschen z.&amp;amp;nbsp;B. für ein Brandungsgeräusch. Um realistische Klänge zu erhalten, müssen die Grundformen weißes bzw. rosa Rauschen noch entsprechend gefiltert werden, dies entspricht einer spektralen Formung des Rauschsignals, z.&amp;amp;nbsp;B. mit einem oder mehreren [[Voltage Controlled Filter]]n als analoge Lösung oder [[FIR-Filter]]n in digitaler Form.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Various Authors |url=http://www.firstpr.com.au/dsp/pink-noise/ |titel=DSP Generation of Pink Noise |werk= |hrsg=Music DSP ORG |datum=1999 |abruf=2020-07-13 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Differentiation eines weißen Rauschsignals erhält man sogenanntes blaues Rauschen, durch Integration braunes Rauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Müller&lt;br /&gt;
   |Titel=Rauschen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Halbleiter-Elektronik&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Band 15&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-540-51145-8}}&lt;br /&gt;
* Daniel von Grünigen: &amp;#039;&amp;#039;Digitale Signalverarbeitung. Mit einer Einführung in die kontinuierlichen Signale und Systeme.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Carl Hanser Verlag, Leipzig 2014, ISBN 978-3-446-44079-1.&lt;br /&gt;
* Dieter Görrisch: &amp;#039;&amp;#039;Störsender von VHF bis Mikrowelle. Endlich keine Verschwörungstheorien mehr.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Francis Verlag, Poing 2006, ISBN 3-7723-4127-6.&lt;br /&gt;
* Andreas Friesecke: &amp;#039;&amp;#039;Die Audio-Enzyklopädie. Ein Nachschlagewerk für Tontechniker.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-11774-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fdk.com/cyber-e/pdf/HM-RAE106.pdf &amp;#039;&amp;#039;RPG100&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 129&amp;amp;nbsp;kB), techn. Datenblatt eines &amp;#039;&amp;#039;True Random Generator&amp;#039;&amp;#039; auf Basis der Rauschquelle von Halbleiterdioden (englisch) abgerufen am 1. Juli 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rauschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronische Schaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochfrequenzmessgerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Monow</name></author>
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