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	<title>Rauschenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;32X: Linkfix</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD=Sächsische Schweiz, Blick vom Oberen Terrassenweg über die Rauschentürme zum Rauschenstein (Foto Norbert Kaiser).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick vom Oberen Terrassenweg über die Rauschentürme zum Rauschenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|HÖHE=406&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Sächsische Schweiz]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50.90202&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=14.22954&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Sandstein]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=ehemalige Burgwarte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauschenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Reischenstein&amp;#039;&amp;#039;) ist ein bis zu etwa 80 Meter hoher Sandsteinfels und [[Klettergipfel]] in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] oberhalb von [[Schmilka]] in der Gemarkung [[Ostrau (Bad Schandau)|Ostrau]]. Der höchste Punkt des Gipfelplateaus erreicht {{Höhe|406|DE-NHN|link=true}}. Im Mittelalter diente der Fels als [[Burgwarte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Rauschenstein befindet sich etwa 1 Kilometer nördlich von Schmilka bzw. etwa 5 Kilometer östlich von Bad Schandau. Naturräumlich ist das Felsmassiv den [[Schrammsteine]]n zuzuordnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://arcg.is/1CrO4m2 FDZ Naturräume in Sachsen] (Abruf 02.11.2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rauschenstein bildet den Abschluss einer in Richtung Südosten verlaufenden etwa 700 Meter langen Felsenkette zwischen der Breiten Kluft im Westen und dem Rauschengrund im Osten. Südlich des Felsmassivs verläuft der Elbleitenweg von Schmilka in Richtung Bad Schandau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich vom Verb &amp;quot;reischen&amp;quot; ab, mit dem früher die Paarung von [[Greifvögel]]n bezeichnet wurde. Auf das Vorkommen von Greifvögeln in der Umgebung deutet auch der Name des benachbart gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Falkoniergrund&amp;#039;&amp;#039; hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Nennungen erfolgten im Zusammenhang mit der hier im 15. Jahrhundert befindlichen [[Burgwarte]]. 1406 wurde diese als &amp;quot;ad Weysinsteyn&amp;quot; genannt. Weitere Namensformen sind als &amp;quot;Weissenstein&amp;quot; (1456), &amp;quot;Rawstejnn&amp;quot; (1488) und &amp;quot;Reichenstein&amp;quot; (1737) überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Torke: &amp;#039;&amp;#039;Historische Flurnamen der Sächsischen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Monographie-Reihe II des Arbeitskreises Sächsische Schweiz im Landesverein Sächsischer Heimatschutz, Pirna 2009, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgwarte ==&lt;br /&gt;
Vermutlich zu Anfang des 15. Jahrhunderts wurde der Rauschenstein durch die [[Berka von Dubá]] als Burgwarte ausgebaut. Er bildete einen Teil der 1410 von der [[Burg Hohnstein (Sächsische Schweiz)#Geschichte|Herrschaft Hohnstein]] abgetrennten [[Herrschaft Wildenstein (Sachsen)|Herrschaft Wildenstein]]. Die Berken verpfändeten den Rauschenstein anschließend anscheinend an die [[Wartenberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Wartenberger]] zu [[Tetschen]], da er im Verzeichnis der 1451 mitsamt der Herrschaft Wildenstein an das [[Kurfürstentum Sachsen]] übergegangenen Besitzungen fehlt. Die Wartenberger, für die er wahrscheinlich die westliche Grenzsicherung darstellte, traten den Rauschenstein zusammen mit den umliegenden Gebieten und der Nordhälfte des [[Großer Winterberg (Sächsische Schweiz)|Großen Winterbergs]] erst im Rahmen der abschließenden Grenzregulierung 1492 an Sachsen ab. Nach dem Burgenverzeichnis von 1456 war die Burgwarte allerdings bereits damals verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei anderen Felsenburgen der Sächsischen Schweiz bestand die Burgwarte aus Holzbauten, so dass auf der Gipfelfläche lediglich noch Bodenfalze und ein aus dem Fels geschlägelter Postenstand erkennbar sind. Wahrscheinlich bestand die Burgwarte lediglich aus einigen Postenständen und einer Wachstube. Erhalten sind zudem einige Balkenfalze im Zustieg und am &amp;#039;&amp;#039;Rauschentor&amp;#039;&amp;#039; genannten Felsdurchgang auf der Nordwestseite sowie einzelne Felszeichnungen am Einstieg des heutigen Kletterwegs &amp;#039;&amp;#039;Alter Weg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klettern ==&lt;br /&gt;
Der Chronist [[Wilhelm Leberecht Götzinger]] berichtet, dass im Zuge der touristischen Erschließung der Sächsischen Schweiz der Schmilkaer Müller Hänsel 1811 einen Aufstieg mit Leitern und Holzbalken auf der Südseite auf den Rauschenstein anlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Leberecht Götzinger: &amp;#039;&amp;#039;Schandau und seine Umgebungen oder Beschreibung der sogenannten Sächsischen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, von Bergersche Buch- und Kunsthandlung, Dresden 1812, S. 227f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Zustieg verlief entlang des heutigen &amp;#039;&amp;#039;Alten Weges&amp;#039;&amp;#039; und wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts verwendet. Nach 1890 verfiel der Weg und wurde nicht erneuert. Seither ist der Rauschenstein nur für [[Klettern|Kletterer]] zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rauschenstein ist Bestandteil des [[Klettergebiet Sächsische Schweiz|Klettergebietes Sächsische Schweiz]] und verfügt über mehr als 130 Kletterwege. Neben dem Rauschenstein selbst bilden der südlich vorgelagtere &amp;quot;Winklerturm&amp;quot; und die nördlich vorgelagerten &amp;quot;Südwestliche Wachturm&amp;quot; und &amp;quot;Nordöstlicher Wachturm&amp;quot; weitere zugehörige Klettergipfel. Daran schließen sich in Richtung Norden weitere Felsnadeln an, die als &amp;quot;Rauschentürme&amp;quot; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste klettersportliche Besteigung des Rauschensteins fand über den heutigen &amp;#039;&amp;#039;Alten Südweg&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)#Vergleichstafel|Sächsischer Schwierigkeitsgrad II]]) am 29. Oktober 1893 durch Fritz Böhme, Conrad Meurer, [[Oscar Schuster]] und O. Weidenbach statt. Seitdem wurden am Rauschenstein eine Vielzahl weiterer Kletterwege erschlossen. Beteiligt waren auch bekannte Kletterer wie [[Theodor Arldt]] (&amp;#039;&amp;#039;Arldtweg&amp;#039;&amp;#039;), [[Emanuel Strubich]] (&amp;#039;&amp;#039;Nordostweg&amp;#039;&amp;#039;, V), [[Karlheinz Gonda]] (&amp;#039;&amp;#039;Gondakante&amp;#039;&amp;#039;, VIIIa) oder [[Bernd Arnold]] (&amp;#039;&amp;#039;Hexentanz&amp;#039;&amp;#039;, Xa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Fotothek df ps 0001758 Landschaften ^ Hügellandschaften - Gebirgslandschaften.jpg|Blick von der Aussicht oberhalb der Breiten Kluft zum Rauschenstein (1963)&lt;br /&gt;
File:Nationalpark Sächsische Schweiz - Breite Kluft im Winter.jpg|Blick von der Aussicht oberhalb der Breiten Kluft zum Rauschenstein, im Hintergrund der Große Winterberg&lt;br /&gt;
File:Nationalpark Sächsische Schweiz Unterer Terrassenweg lub 2024-03-16 img04 Aussicht.jpg|Blick vom Unteren Terrassenweg über den Rauschengrund zum Rauschenstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|2}} &lt;br /&gt;
* Dietmar Heinicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kletterführer Sächsische Schweiz, Band Schrammsteine, Schmilkaer Gebiet.&amp;#039;&amp;#039; Berg- &amp;amp; Naturverlag Rölke, Dresden 1999, ISBN 3-934514-01-4.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen und vorgeschichtlichen Wohnstätten der Sächsischen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1907 (ND Sebnitz 2000). ([http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/250123/1/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Peter Rölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wander- &amp;amp; Naturführer Sächsische Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Berg- &amp;amp; Naturverlag Rölke, Dresden 1999, ISBN 3-934514-08-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: [http://www.geschichte-pirna.de/Meiche,%20AHM%20Pirna-gesamt.pdf#page=236 &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna&amp;#039;&amp;#039;]. Dresden 1927; Reischenstein: S. 279 (PDF; 30,6&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [https://www.alpenverein.de/thema/felsinfo#/detail/1101 Felsinfos des Deutschen Alpenvereins: Rauschenstein – Schmilkaer Gebiet]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/saechsische-schweiz-burgwarte-rauschenstein/ | titel=Sächsische Schweiz: Burgwarte Rauschenstein | werk=sachsens-schloesser.de | abruf=2021-11-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kletterfelsen in der Sächsischen Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostrau (Bad Schandau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Sächsischen Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Schandau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Schandau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Sächsischen Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
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