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	<title>Rauschenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rauschenburg&amp;diff=978344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sebastian Wallroth: Weg zur Rauschenburg.jpg</title>
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		<updated>2026-01-21T19:32:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weg zur Rauschenburg.jpg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg im Rhein-Hunsrück-Kreis; für die gleichnamigen Adelssitze siehe [[Haus Rauschenburg]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                    = Burg Rauschenburg&lt;br /&gt;
|Bild                    = Rauschenburg mermuth.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung        = Die letzten Reste der Burg&lt;br /&gt;
|Alternativname          = Burg Rauschenberg, im 14. Jh. Ruzzemberge&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit         = 1332&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage  = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand       = Ruine, Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung     = Amtmänner, Burggrafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale      = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname       = [[Mermuth]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 50/10/56.28/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 7/28/52.32/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO              = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte                = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate           = 250&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauschenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Rauschenberg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[mittelalter]]lichen  [[Höhenburg]] auf rund 250&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NN, oberhalb des [[Ehrbach]]s auf der Gemarkung der Gemeinde [[Mermuth]] im [[Rhein-Hunsrück-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die heutige Ruine wurde während der [[Eltzer Fehde]] (1331–1336) als [[Trutzburg]] von [[Kurfürst]] [[Balduin von Luxemburg]] errichtet. Die erste Erwähnung als Burg ist von 1340.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Mötsch, &amp;#039;&amp;#039;Die Balduineen…&amp;#039;&amp;#039;, Urk.-Nr. 1442 vom 8. Januar 1340&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit &amp;#039;&amp;#039;Rusberge&amp;#039;&amp;#039;  wurde bereits 1285 eine Örtlichkeit im Zusammenhang mit einer Sühne zwischen den Herren von Schöneck und Boos von Waldeck genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;(https://archive.org/stream/mittelrheinische04goer#page/280/mode/2up)&amp;lt;/ref&amp;gt;   Der Bau als [[Höhenburg]] über dem [[Ehrbach]]tal ist wohl zügig erfolgt. Bruchsteine und geschlämmte, mit Ton versetzte Erde als Mörtel, waren aus der näheren Umgebung. Die mindere Qualität der Bauausführung lassen eine zeitlich begrenzt geplante Folgenutzung vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Burg richtete sich gegen die [[Ministeriale|reichsministerialen]] Herren [[Boos von Waldeck]], die [[Herren von Ehrenberg (Untermosel)|Herren von Ehrenberg]] und die [[Schloss Schöneck|Herren von Schöneck]]. Die [[Eltz (Adelsgeschlecht)|Herren zu Eltz]] auf der Eifelseite wurden von [[Burg Trutzeltz]] belagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Standorts, fast in Sichtweite von [[Schloss Schöneck|Burg Schöneck]], dem damaligen Verwaltungssitz des [[Gallscheider Gericht]]s, war bestimmt von den Kontrollmöglichkeiten über die Aktivitäten der Fehdegegner und die Einhaltung der 1336 vereinbarten [[Sühne]]. Der Bau wurde von Balduin auf dem Gebiet der [[Pfalzgraf]]schaft errichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.regionalgeschichte.net/fileadmin/Superportal/Bibliothek/sammlungen/Ortslexikon/MermuthHOL.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; die Lehnsherr von Balduins Gegnern war. Diese Praxis entsprach Balduins mehrfach geübter Vorgehensweise, mit dem Bau einer Gegenburg auf dem Land der anderen Partei, eine spätere Übernahme des Territoriums einzuleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Eulenstein, &amp;#039;&amp;#039;Umkämpftes „Land“ - Die Fehdeführung Balduins von Trier (1307-1354) entlang der Mosel&amp;#039;&amp;#039;, S. 190 f. in Olaf Wagner (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen an der Mosel,&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;   Aufgabe der Rauschenburg war es, neben der Kontrolle seiner Fehdegegner, ein Waffenlager, Quartier und Vorratshaltung für die bischöflichen Truppen, und wahrscheinlich auch eine sichere Herberge für den Bischof und sein Gefolge zu sein, wenn sie im &amp;#039;&amp;#039;Unteren Erzstift&amp;#039;&amp;#039; auf [[Visitation]]sreise waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad von Esch, ein Angehöriger von Balduins Regierung, wird als erster [[Amtmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Bedeutung eines Amtmanns Balduins: Richard Laufener, &amp;#039;&amp;#039;Die Ämterorganisation unter Balduin von Luxemburg&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Balduin von Luxemburg. 1285 – 1354.&amp;#039;&amp;#039; Mittelrheinische Kirchengeschichte Bd. 53, S. 279 f., Mainz 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; beurkundet. Wegen vermutlich weiterer Ämter, werden 1340 seine Neffen Johann und Konrad von Schöneck, die ehemaligen Fehdegegner, Erbburgrafen der Rauschenburg. Vier Jahre später aber will Balduin offensichtlich die Rauschenburg wieder zu seiner Verfügung und kündigt den Schöneckern dafür die Zahlung von 1000 Schildgulden an. Als er die in Koblenz hinterlegte Summe anderweitig verwendete, vereinnahmen die Schönecker Balduins Pfand, seinen Anteil von [[Burg Thurandt]]. Bei der Schlichtung verpflichten sie sich, die Burg nach Zahlung der 1000 Gulden ohne Widerrede wieder herauszugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Mötsch, &amp;#039;&amp;#039;Balduineen&amp;#039;&amp;#039;, S. 566, Urk. 1755&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kurtrier|Erzstift Trier]] vergibt den Erbburggrafentitel bis in die 1380er Jahre dem jeweiligen Herrn von Schöneck. Später erscheinen andere Familien aus dem Unteren Erzstift als Lehensnehmer, auch im Zusammenhang mit der Belehnung mit der Vogtei [[Beulich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Detailliert im &amp;#039;&amp;#039;Hist. Ortslexikon Rheinland-Pfalz:&amp;#039;&amp;#039; https://www.regionalgeschichte.net/fileadmin/Superportal/Bibliothek/sammlungen/Ortslexikon/RauschenburgHOL.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert bis 1789 sind die Boos von Waldeck die Herren der Rauschenburg. Sie wird aber bereits spätestens für die Mitte des 15. Jahrhunderts als eine verfallende, militärisch bedeutungslos gewordene Festung beschrieben. Eine Fehde zwischen denen von Waldeck und den [[Waldbott von Bassenheim]] 1456 und der [[Beilsteiner Krieg]] 1488&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klosterlexikon-rlp.de/mosel-saar/beilstein-karmeliterkloster/geschichtlicher-abriss.html&amp;lt;/ref&amp;gt; werden als mögliche Anlässe für eine Zerstörung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg besteht aus einer fünfseitigen [[Ringmauer]]. Fast die gesamte Anlage wird von einer zweiten niedrigeren Mauer umfasst. Zum Berghang hin schneidet ein [[Halsgraben]] den Bergsattel und bildet ein erstes Annäherungshindernis. Reste des Torbaues und Brückenfundamente sind dort zu erkennen. In der [[Kernburg]] sind die Ruinen von Wohnbauten zu sehen. In der Mitte der westlichen Ringmauer befindet sich der Torso eines Turmes, vielleicht der ehemalige [[Bergfried]]. Zugänglich ist die Anlage durch zwei erhaltene Tore. Ein drittes Tor in der südöstlichen Ringmauer ist vermutlich schon im Mittelalter zugemauert worden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weg zur Rauschenburg.jpg|In den Fels gehauener Pfad zum Burgeingang. Entstanden möglicherweise zur Bauzeit der Burg.&lt;br /&gt;
Halsgraben Rauschenburg.jpg|Halsgraben auf der Südwestseite der Rauschenburg.&lt;br /&gt;
Südwestansicht Rauscheburg.jpg|Ansicht vom Ende des Bergsporns aus Südwesten&lt;br /&gt;
Westansicht Rauschenburg.jpg|Ansicht aus Westen&lt;br /&gt;
Ostansicht Rauschenburg.jpg|Ansicht aus Osten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Rüdiger Berns, &amp;#039;&amp;#039;Beobachtungen zur Burgenpolitik Balduins&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Balduin von Luxemburg. 1285-1354.&amp;#039;&amp;#039; Quellen und Abhandlungen zur Mittelrheinischen Kirchengeschichte. S. 303 f., Mainz 1985&lt;br /&gt;
* Michael Hammes, Achim H. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Eine Burg auf hoh(l)em Fels...-&amp;quot; Die Rauschenburg bei Mermuth, Rhein-Hunsrück-Kreis. Ergebnisse einer baugeschichtlichen Beobachtung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer Archäologie&amp;#039;&amp;#039;, Heft Nummer 9, Jahrgang 2014, S. 31–43 {{ISSN|1615-7125}}&lt;br /&gt;
* [[Johannes Mötsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Balduineen. Aufbau, Entstehung und Inhalt der Urkundensammlung des Erzbischofs Balduin von Trier&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Band 33). Selbstverlag der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Koblenz 1980, {{falsche ISBN|3-922018-00-0}}, (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 1978).&lt;br /&gt;
* Gustav Schellack, Willi Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Hunsrück-, Nahe- und Moselland&amp;#039;&amp;#039;. Kastellaun 1976.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Thon]]/Stefan Ulrich, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Von den Schauern der Vorwelt umweht...&amp;quot;. Burgen und Schlösser an der Mosel&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg: Schnell &amp;amp; Steiner 2007, S. 116–119. ISBN 978-3-7954-1926-4&lt;br /&gt;
* Olaf Wagener: &amp;#039;&amp;#039;Rauschenburg und Trutz-Eltz, zwei Gegenburgen des Erzbischofs Balduin von Trier im Vergleich&amp;#039;&amp;#039;, in: Burgen und Schlösser, 44. Jahrgang, Heft 3/2003, Seite 166–174.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|ID=260}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/rauschen2/object.php Burg Rauschenburg] auf der Seite [https://www.burgenwelt.org/ burgenwelt.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Rauschenburg (Mermuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Rhein-Hunsrück-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Hunsrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mermuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Rhein-Hunsrück-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boos von Waldeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sebastian Wallroth</name></author>
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