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	<title>Rausch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rausch&amp;diff=57725&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Katsumo: /* Der Rausch in der Neuzeit */ Ergänzungen und Einzelnachweise</title>
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		<updated>2026-03-03T11:36:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Der Rausch in der Neuzeit: &lt;/span&gt; Ergänzungen und Einzelnachweise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Drogenrausch. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Rausch (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = F10.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (Alkohol)&lt;br /&gt;
| 02-CODE = F11.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (Opioide)&lt;br /&gt;
| 03-CODE = F12.0&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (Cannabinoide)&lt;br /&gt;
| 04-CODE = F13.0&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (Sedativa oder Hypnotika)&lt;br /&gt;
| 05-CODE = F14.0&lt;br /&gt;
| 05-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (Kokain)&lt;br /&gt;
| 06-CODE = F15.0&lt;br /&gt;
| 06-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (andere Stimulanzien, einschließlich Koffein)&lt;br /&gt;
| 07-CODE = F16.0&lt;br /&gt;
| 07-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (Halluzinogene)&lt;br /&gt;
| 08-CODE = F17.0&lt;br /&gt;
| 08-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (Tabak)&lt;br /&gt;
| 09-CODE = F18.0&lt;br /&gt;
| 09-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (flüchtige Lösungsmittel)&lt;br /&gt;
| 10-CODE = F19.0&lt;br /&gt;
| 10-BEZEICHNUNG = Akute Intoxikation (akuter Rausch) (multipler Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rausch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein durch den Genuss von [[Alkoholische Getränke|Alkohol]] oder die Einnahme anderer [[Droge]]n (Rauschmittel) hervorgerufener Zustand, der laut [[Duden]] mit einer mehr oder weniger starken „Verwirrung der Gedanken und Gefühle“ verbunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Rausch &amp;#039;&amp;#039;Rausch&amp;#039;&amp;#039;] bei duden.de, siehe Bedeutung 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin wird der akute Rausch definiert als ein „Zustandsbild nach Aufnahme einer [[Psychotrope Substanz|psychotropen Substanz]] mit Störungen von [[Bewusstsein]]slage, [[Kognition|kognitiven Fähigkeiten]], [[Wahrnehmung]], [[Affekt]] und Verhalten oder anderer psychophysiologischer Funktionen und Reaktionen“, wobei die Störungen „in einem direkten Zusammenhang mit den akuten pharmakologischen Wirkungen der Substanz“ stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information|DIMDI]]: [https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2019/block-f10-f19.htm &amp;#039;&amp;#039;Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (F10–F19)&amp;#039;&amp;#039;], Erläuterungen zu den [[ICD-10]]-Codes F10 bis F19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Alkohol verursachte Rausch wird auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alkoholrausch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drogenrausch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; spricht man in der Regel nur bei anderen Drogen, obwohl auch Alkohol eine Droge ist. Einige Drogenräusche werden umgangssprachlich auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (abgeleitet von englisch &amp;#039;&amp;#039;trip&amp;#039;&amp;#039;, was eigentlich „Reise“ bedeutet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt vor allem den Drogenrausch. Zum Alkoholrausch siehe auch [[Alkoholvergiftung]] und [[Rauschtrinken]]. Zum „Rausch“ im Sinne eines besonderen Glücksgefühls siehe [[Ekstase]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsentstehung ==&lt;br /&gt;
Das Wort „Rausch“ (von niederdeutsch &amp;#039;&amp;#039;rūsch&amp;#039;&amp;#039;, belegt 1563) stammt aus dem [[Mittelhochdeutsche Sprache|Mittelhochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;(riuschen)&amp;#039;&amp;#039; und bedeutete ursprünglich „ungestüme Bewegung“, „ungestüm beim Angriff“, „anstürmen“, „Anlauf“.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Grimm, W. Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bezug zur [[Alkoholkonsum|Trunkenheit]] allgemein, nicht nur substanzbezogen, entstand im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Köbler &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Etymologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; So als &amp;#039;&amp;#039;reuschlin&amp;#039;&amp;#039; 1551 für „(leichte) Trunkenheit“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Aufl., hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 587.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichte des Rausches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dionysos Louvre CA5950.jpg|mini|[[Dionysos]], Gott des [[Wein]]es]][[Datei:Peyote ceremony tipi.jpg|mini|Zelt für [[Native American Church|Peyote-Zeremonie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Steinzeit wurde vor etwa 9000 Jahren möglicherweise Alkohol in Form von [[Met]] und einer Art Bier gebraut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Thadeusz |url=http://www.spiegel.de/spiegel/a-668293.html |titel=Archäologie: Am Anfang war der Sud |hrsg=[[Spiegel Online]] |datum=2009-12-09 |abruf=2013-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Verwendung des [[halluzinogen]]en [[Fliegenpilz]]es, von [[Psilocybinhaltige Pilze|psilocybinhaltigen Pilzen]] wird auf eine Zeit vor 7000&amp;amp;nbsp;Jahren datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.erowid.org/plants/mushrooms/mushrooms_history.shtml erowid.org] [[Erowid]]: Psilocybe Mushroom History, 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DP&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrea Blätter |Hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |Titel=Rausch und Ekstase zwischen Normalität und Ächtung |Sammelwerk=[[Das Parlament]] |Band=Nr. 3 |Datum=2005-01-17 |Online=[http://webarchiv.bundestag.de/archive/2010/0824/dasparlament/2005/03/Thema/002.html Online] |Abruf=2010-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In [[Russland]] (vor allem in [[Sibirien]]) war der Fliegenpilz weit verbreitet. Verbreitet war es auch, den [[Urin]] eines [[Schamanen]] zu trinken, nachdem dieser Fliegenpilze konsumiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Wolfgang Bauer (Autor)|W. Bauer]], E. Klapp, A. Rosenbohm |Titel=Der Fliegenpilz – Ein kulturhistorisches Museum |Verlag=Wienand Verlag |Ort=Köln |Datum=1991 |ISBN=3-87909-224-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die psychoaktiven Eigenschaften des [[Stechapfel]]s waren bereits im alten Griechenland bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.erowid.org/psychoactives/history/history_article1.shtml Psychoactives in History] – Erowid, Fire. &amp;quot;Psychoactives in History: A Sample of Some of the Earliest Evidence of the Use of Psychoactives&amp;quot;. Erowid Extracts. Mai 2003; 4:12-17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alttestamentlicher Zeit wurde der Rausch zwiespältig gesehen: Galt ein maßvoller Rausch als ein Quell der Fröhlichkeit {{Bibel|Gen|43|34}}, so galt ein unmäßiger hingegen als ein Quell des Übels {{Bibel|Gen|19|30-38}}, {{Bibel|Gen|9|20-27}}, {{Bibel|Jes|5|22}}. Der schon seit Alters her im [[Orient]] und in der katholischen und orthodoxen [[Liturgie]] verwendete [[Weihrauch]] enthält den psychoaktiven Wirkstoff [[Incensol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Veden]] ist der Gebrauch von Cannabis im [[Indien]] um 1.500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ernest L. Abel |Titel=Marijuana – The First Twelve Thousand Years. India: The First Marijuana-Oriented Culture |Sammelwerk=Schaffer Library of Drug Policy |Datum=1980 |Online=[http://www.druglibrary.org/schaffer/hemp/history/first12000/1.htm Online] |Abruf=2010-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;potnight&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Neil M. Montgomery |Hrsg=Channel 4 Television |Titel=A Short History of Cannabis |Sammelwerk=Pot Night – The Book |Datum=1995 |Online=[http://www.ukcia.org/research/potnight/pn4.htm Online] |Abruf=2010-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Europa der Antike und im Mittelalter wurde exzessiver Rausch als völlig normal angesehen. Im Mittelalter wurde beispielsweise beim Bierbrauen oft noch [[Schwarzes Bilsenkraut|Bilsenkraut]] zugemischt, um die berauschende Wirkung zu verstärken. Im 16.&amp;amp;nbsp;und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert dagegen war der Rausch geächtet. Ab dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert betrachtete man diesen zunehmend als krankhaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute werden in verschiedenen Kulturen Rituale zelebriert, bei denen rauscherzeugende Substanzen eine wichtige Rolle spielen. So ist in westlich geprägten Gesellschaften das sogenannte [[Zutrinken|Anstoßen]] mit alkoholischen Getränken bei privaten und gesellschaftlichen Feiern ein weit verbreitetes Ritual, das oft während des Höhepunktes der Veranstaltung durchgeführt wird und dabei ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugt. Ein weiteres Beispiel ist bei der [[Santo Daime|Santo-Daime]]-Kirche oder bei der [[Native American Church]] zu finden, deren Anhänger den halluzinogenen [[Lophophora williamsii|Peyote-Kaktus]] rituell verzehren und über tiefe [[Spiritualität|spirituelle Erfahrungen]] berichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Benedikt Sarreiter |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/erika-dycks-buch-rausch-die-kulturgeschichte-der-psychedelika-110196255.html |titel=Drogen und Rauschzustände: Die menschliche Geschichte ist mit dem Gebrauch von Psychedelika eng verwoben |werk=faz.net |hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2024-12-31 |sprache=de |abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rausch außerhalb dieser Rituale lehnt die Gemeinschaft strikt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bernd Dollinger, Henning Schmidt-Semisch |Titel=Sozialwissenschaftliche Suchtforschung |Verlag=[[VS Verlag für Sozialwissenschaften|VS Verlag]] |Ort=Wiesbaden |Datum=2007 |ISBN=978-3-531-15337-7 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wird in verschiedenen [[Indigene Völker|indigenen]] [[südamerika]]nischen Religionsgemeinschaften das Gebräu [[Ayahuasca]] eingenommen. Dabei gelten strenge Regeln, z.&amp;amp;nbsp;B. muss um die Zeit des Rituals herum auf Alkohol verzichtet werden. Auch der Tabak war in präkolumbianischer Zeit eine rein medizinisch und rituell genutzte [[Droge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute sehen Wissenschaftler in manchen Konsumarten von rauscherzeugenden Substanzen eine gewisse Ritualisierung. Gegenseitige Unterstützung bei der Beschaffung, der gemeinsame Konsum (z.&amp;amp;nbsp;B. das Herumreichen des [[Joint]]s) oder auch gemeinschaftliches Sich-Betrinken können rituelle Formen (wenn auch ohne den spirituellen Aspekt) annehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henrik Jungaberle, Rolf Verres |Hrsg=Sonderforschungsbereich 619 &amp;quot;Ritualdynamik&amp;quot; der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] |Titel=Rituale des Rausches |Datum= |Online=[http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca03-2/ritu.html Online] |Abruf=2010-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Sting |Hrsg=BoJA – Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit |Titel=Rauschtrinken als jugendkulturelles Ritual |Datum= |Online=[http://www.boja.at/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=109:rauschtrinken-als-jugendkulturelles-ritual&amp;amp;catid=46:gesundheit-und-praevention&amp;amp;Itemid=100 Online] |Abruf=2010-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Rausch in der Neuzeit ==&lt;br /&gt;
Indigene Kulturen nutzten [[psilocybinhaltige Pilze]] seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden für religiöse Rituale und Heilungszeremonien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=philomag |url=https://www.philomag.de/artikel/die-wahrheit-der-pilze |titel=Die Wahrheit der Pilze {{!}} Philosophie Magazin |datum=2015-01-15 |sprache=de |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1950er Jahre eröffnete die mexikanische [[Schamane|Schamanin]] [[María Sabina|Maria Sabina]] erstmals dem US-amerikanischen Pilz-Hobbyforscher [[R. Gordon Wasson]] einen Zugang zu dem uralten Geheimwissen, der es durch internationale Veröffentlichungen einem breiten Publikum bekanntmachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cswr.hds.harvard.edu/research-programming/transcendence-transformation/research/saint-children-psilocybin-epistemic-rupture |titel=Saint Children, Psilocybin, and Epistemic Rupture {{!}} Center for the Study of World Religions |sprache=en |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pharmakonzerne wie [[Sandoz]], aber auch die [[CIA]] finanzierten teilweise weitere Forschungen (s. Projekt [[MKULTRA]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://udreview.com/psychedelics-and-the-cia/ |titel=Psychedelics and the CIA: The university’s influence on magic mushrooms {{!}} The Review |datum=2016-03-14 |sprache=en-US |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Albert Hofmann]] gelang die Extraktion des Hauptwirkstoffs [[Psilocybin]] und die Synthese von [[LSD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://beezone.com/albert-hofmann/maria_sabina.html |titel=Albert Hofmann and R. Gordon Wasson Meet Maria Sabina -1962 – Beezone Library |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den Substanzen wurde von einigen Forschern probehalber auch in der Psychotherapie experimentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Die Pforten der Wahrnehmung“ ===&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Pforten der Wahrnehmung]]&amp;#039;&amp;#039; von 1954 beschreibt [[Aldous Huxley]] die Wirkung von Halluzinogenen. Er hatte unter anderem mit [[Mescalin]] experimentiert, wobei er zu dem Schluss kam, dass das Gehirn mehr Eindrücke vernichte als zulasse, um den Menschen vor Verwirrung durch zu viel Information zu schützen. Auch weist er auf den spirituellen Gebrauch von Peyote in der Native American Church (s.&amp;amp;nbsp;o.) hin und verurteilt zugleich den unspirituellen bloßen Konsum der „zivilisierten Gesellschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Aldous Huxley]] |Titel=Die Pforten der Wahrnehmung. Meine Erfahrung mit Meskalin |Verlag=Piper |Ort=München |Datum=1954 |Kommentar=Neuausgabe 1964}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 1968er Jahre – Timothy Leary ===&lt;br /&gt;
Der damalige Psychotherapeut [[Timothy Leary]], der sich durch den Konsum einer psilocybinhaltigen Pilzart, die von den [[Azteken]] „Teonanacatl“ (dt.: ‚Fleisch der Götter‘) genannt wurde, erleuchtet fühlte, propagierte den Gebrauch bewusstseinsverändernder Substanzen, um das „göttliche Bewusstsein“ zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=45522308 |Titel=Fleisch der Götter |Jahr=1969 |Nr=37 |Seiten=185}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei betonte er, dass dieser psychisch stabilen Personen vorbehalten sein sollte. Er untersuchte zusammen mit Freunden die Wirkung psychedelischer Drogen. Später verlor er seinen Lehrstuhl an der [[Universität Harvard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Philosophie der Hippiezeit war das Ziel des Rausches die Erweiterung des Bewusstseins, weshalb halluzinogene Substanzen wegen der erzeugten [[Schizophrenie#Positivsymptome|produktiven Symptomatik]] bevorzugt wurden. Ende der 1960er Jahre wurden halluzinogene Substanzen verboten. Der in den 1970er und 80er Jahren populäre Schriftsteller [[Carlos Castaneda]] vertrat eine ähnliche Auffassung wie Timothy Leary und beschrieb in diesem Zusammenhang die traditionelle Drogenkultur der Indianer Mexikos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Achtziger und Neunziger – der Siegeszug von Techno und Ecstasy ===&lt;br /&gt;
Mit der Mitte der 1980er Jahre aufkommenden [[Acid House|Acid-House]]- und später [[Techno]]musik begann der Siegeszug der aufputschenden Substanzen. [[Ecstasy]] und andere amphetaminartige Substanzen halten den Konsumenten wach, sodass er sich ausdauernder in Trance tanzen kann. Zudem steigern die Substanzen die Stimmung, enthemmen und erleichtern die Kontaktaufnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rauschwirkung verschiedener Substanzen ==&lt;br /&gt;
Die Zahl der unterschiedlichen Rauschwirkungen und Rauschzustände ist mindestens so hoch wie die Zahl der Rauschmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gruppe&lt;br /&gt;
! Substanzen (Auswahl)&lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! Mechanismus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Ethanol|Alkohol]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Enthemmung&lt;br /&gt;
* erhöhte [[Emotion]]alität&lt;br /&gt;
* [[Denkhemmung#Denkhemmung|Denkhemmung]]&lt;br /&gt;
* betäubend&lt;br /&gt;
* [[Selbstüberschätzung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* stimuliert [[GABA-Rezeptor]]en&lt;br /&gt;
* hemmt [[NMDA-Rezeptor]]en&lt;br /&gt;
* erhöht Produktion von [[Dopamin]] und [[Endorphine]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Nikotin]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* stimuliert&lt;br /&gt;
* beruhigend, entspannend&lt;br /&gt;
* verändert die [[Wahrnehmung]] und das Gefühlserleben&lt;br /&gt;
* erhöhte [[Psychomotorik|psychomotorische]] Leistungsfähigkeit&lt;br /&gt;
* erhöhte Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* stimuliert [[Nikotinischer Acetylcholinrezeptor|nikotinische Acetylcholinrezeptoren]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Entaktogen]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1080/02791072.1986.10472362&amp;quot;&amp;gt;David E. Nichols: &amp;#039;&amp;#039;Differences Between the Mechanism of Action of MDMA, MBDB, and the Classic Hallucinogens. Identification of a New Therapeutic Class: Entactogens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Psychoactive Drugs.&amp;#039;&amp;#039; 18, 1986, S.&amp;amp;nbsp;305–313, [[doi:10.1080/02791072.1986.10472362]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- keine klassischen Stimulantien --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[3,4-Methylendioxyamphetamin|MDA]]&lt;br /&gt;
* [[MDMA]]&lt;br /&gt;
* [[Methylon]]&lt;br /&gt;
* [[3,4-Methylendioxy-N-ethylamphetamin|MDE]]&lt;br /&gt;
* [[MBDB]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Euphorie|euphorisierend]]&lt;br /&gt;
* fördert Kontaktaufnahme&lt;br /&gt;
* [[entaktogen]]&lt;br /&gt;
* [[empathogen]]&lt;br /&gt;
* aufputschend&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Ausschüttung von [[Serotonin]], [[Noradrenalin]] und in geringerem Maße auch [[Dopamin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rothman, R.B. &amp;amp; Baumann, M.H. (2002): &amp;#039;&amp;#039;Therapeutic and adverse actions of serotonin transporter substrates&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pharm. Ther.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, S.&amp;amp;nbsp;73–88, PMID 12163129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stimulans|Stimulantien]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Amphetamin]] („Speed“)&lt;br /&gt;
* [[Methamphetamin]]&lt;br /&gt;
* [[Kokain]]&lt;br /&gt;
* [[Crack (Droge)|Crack]]&lt;br /&gt;
* [[Kathstrauch|Kath]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Euphorie|euphorisierend]]&lt;br /&gt;
* fördert Kontaktaufnahme&lt;br /&gt;
* aufputschend&lt;br /&gt;
* [[Selbstüberschätzung]] (besonders ausgeprägt bei Crack, Kokain und Methamphetamin)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Amphetamin und Methamphetamin: [[Sympathomimetikum]]&lt;br /&gt;
* Kokain und Crack: [[Dopamin]]/[[Noradrenalin]]/[[Serotonin]]-Wiederaufnahmehemmung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halluzinogen]]e&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Aztekensalbei]]&lt;br /&gt;
* [[Lysergsäurediethylamid]] (LSD)&lt;br /&gt;
* [[Mescalin]]&lt;br /&gt;
* [[Psilocybin]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[entheogen]]&lt;br /&gt;
* verändern die [[Wahrnehmung]] und das Gefühlserleben&lt;br /&gt;
* [[Euphorie]]&lt;br /&gt;
* können [[Synästhesie]] und [[Wahnvorstellung]]en hervorrufen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Agonist (Anatomie)|Agonisten]] der [[Serotonin-Rezeptor#5-HT2-Rezeptoren|5-HT&amp;lt;sub&amp;gt;2A/C&amp;lt;/sub&amp;gt;-Rezeptoren]] (LSD, Mescalin, Psilocybin)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1016/j.pharmthera.2003.11.002&amp;quot;&amp;gt;David E Nichols: &amp;#039;&amp;#039;Hallucinogens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pharmacology &amp;amp; Therapeutics&amp;#039;&amp;#039;, 101, 2004, S.&amp;amp;nbsp;131–181, [[doi:10.1016/j.pharmthera.2003.11.002]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* LSD wirkt zusätzlich auch am [[Dopamin-Rezeptor]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1016/j.pharmthera.2003.11.002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* selektiver [[Agonist (Pharmakologie)|Agonist]] des [[Opioid#Rezeptoren|κ-Opioid]]-[[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptors]], keine klassische 5-HT&amp;lt;sub&amp;gt;2A/C&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wirkung (Aztekensalbei)&amp;lt;ref&amp;gt;B.L. Roth et al.: &amp;#039;&amp;#039;Salvinorin A: A potent naturally occurring nonnitrogenous opioid selective agonist&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;PNAS&amp;#039;&amp;#039;, 2002, Band 99, S. 11934–11939. PMID 12192085 [[doi:10.1073/pnas.182234399]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schnüffelstoffe]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Alkylnitrite  ([[Poppers]], [[Amylnitrit]])&lt;br /&gt;
* [[Distickstoffmonoxid]] (Lachgas)&lt;br /&gt;
* [[Lösungsmittel]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[aphrodisierend]]e und schmerzhemmende Wirkungen (Alkylnitrite)&lt;br /&gt;
* dissoziative Effekte, Entspannung der Muskeln und starkes Wohlempfinden (Lachgas)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Stickstoffmonoxid|NO]]-Donator, stark [[Vasodilatation|gefäßerweiternde Wirkung]] (Alkylnitrite)&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Nickerson, John O Parker, Thomas P Lowry, and Edward W Swenson. &amp;#039;&amp;#039;[Isobutyl Nitrite and Related Compounds]&amp;#039;&amp;#039;. 1st ed. Pharmex, San Francisco 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wirkung an [[NMDA-Rezeptor|NMDA-]] und [[Nikotinischer Acetylcholinrezeptor|nikotinischen Acetylcholinrezeptoren]] (Lachgas)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID11020766&amp;quot;&amp;gt;T. Yamakura, R. A. Harris: &amp;#039;&amp;#039;Effects of gaseous anesthetics nitrous oxide and xenon on ligand-gated ion channels. Comparison with isoflurane and ethanol.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anesthesiology&amp;#039;&amp;#039;, Band 93, Nummer 4, Oktober 2000, S.&amp;amp;nbsp;1095–1101, {{ISSN|0003-3022}}. PMID 11020766.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Opiat]]e und [[Opioid]]e&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Heroin]]&lt;br /&gt;
* [[Morphin]]&lt;br /&gt;
* [[Tilidin]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Sedierung|beruhigend (sedierend)]], entspannend&lt;br /&gt;
* schmerzlindernd&lt;br /&gt;
* [[Euphorie|euphorisierend]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Agonisten der [[Opioidrezeptor]]en&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf eines Drogenrausches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drogen-wirkungsverlauf.svg|mini|Wirkungsverlauf verschiedener Drogen]]&lt;br /&gt;
Intensität und Charakter der rauschtypischen körperlichen wie auch psychischen Effekte korrelieren direkt mit der Konzentration der Droge in der Blutbahn. Rauschdauer und -verlauf hängen davon ab, auf welchem Weg und wie schnell die Droge metabolisiert wird. Die Gesamtdauer eines Drogenrausches liegt je nach Droge und Dosierung meist bei 3–10 Stunden und wird üblicherweise in drei Phasen unterteilt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://drugscouts.de/drolex/358 |text=&amp;#039;&amp;#039;Coming up&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20101215054557}} bei Drugscouts.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Hochkommen&amp;#039;&amp;#039;, in dem graduell zunehmend stärkere Effekte auftreten&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Plateau&amp;#039;&amp;#039;, die im Vergleich zur Rauschdauer relativ kurze Phase größter Intensität&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Herunterkommen&amp;#039;&amp;#039;, währenddessen der Rausch langsam abklingt und welches sich oft über viele Stunden erstreckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen den Phasen ist für den Berauschten im Regelfall deutlich wahrnehmbar, da bestimmte Effekte der Droge relativ abrupt auftreten bzw. abklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Arten des Rausches ==&lt;br /&gt;
=== Psychedelischer Rausch ===&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss [[Psychedelika|psychedelischer Drogen]] können sich Wahrnehmung und gedankliche Assoziation in allen Aspekten stark verändern, wobei das Bewusstsein, dass man sich in einem Rauschzustand befindet, normalerweise nicht verloren geht. Momentan bearbeitete, ebenso als Erinnerung oder Vorstellung gespeicherte wie auch [[Archetyp (Psychologie)|archetypische]] Bewusstseinsinhalte können optisch oder akustisch manifest werden. Die nichtreale Natur dieser [[Illusion]]en und [[Halluzination|Pseudohalluzinationen]] wird immer erkannt. Die veränderten Assoziationen können in überraschenden Wendungen des Wahrgenommenen und des Rausches an sich resultieren und als einsichtsreich empfundene innere Erlebnisse bis hin zu lebensverändernden „spirituellen Erfahrungen“ hervorrufen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. R. Griffiths et al.: [https://link.springer.com/article/10.1007/s00213-006-0457-5 Psilocybin can occasion mystical-type experiences having substantial and sustained personal meaning and spiritual significance.] In: &amp;#039;&amp;#039;Psychopharmacology&amp;#039;&amp;#039;, Band 187, August 2006, Heft 3, S. 268–283.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Schleim |url=https://www.heise.de/tp/features/Spiritualitaet-auf-Knopfdruck-3407201.html |titel=Spiritualität auf Knopfdruck? |hrsg=[[Telepolis]] |datum=2006-07-24 |abruf=2013-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine phänomenologische Beschreibung des Rausches an sich ist nicht möglich; letztlich ist ein psychedelischer Rausch stets eine höchst subjektive, sprachlich nur oberflächlich vermittelbare Erfahrung und auch die neurochemischen Grundlagen sind nur teilweise erforscht. Eine zentrale Komponente besteht in der visionären Umstrukturierung, der Veränderung des Denkens und Assoziierens hin zum Vorverbalen, verbunden mit der Manifestation des Unbewussten in allen Aspekten der Wahrnehmung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eve-rave.net/abfahrer/kultur.sp?text=3&amp;amp;page=2 Drogeninduzierte und andere außergewöhnliche Bewußtseinszustände] – &amp;#039;&amp;#039;Eve &amp;amp; Rave&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Störung der Normalfunktion bestimmter vom [[Serotonin]]system kontrollierter Regelschleifen, wodurch die Filterfunktion des [[Thalamus]] wegfällt und es darüber hinaus zu einer Überflutung des Stirnhirns mit [[Exzitatorisch|neuroexzitatorischem]] [[Glutaminsäure|Glutamat]] kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.neuroculturelab.com/portfolio/edelrausch-im-labor/ |text=Edelrausch im Labor |wayback=20110128205308 |archiv-bot=2019-03-08 22:15:32 InternetArchiveBot}} – &amp;#039;&amp;#039;Neuro Culture Lab&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer grundlegender Aspekt eines Rausches ist die (euphorische oder angstvolle) Ich-Auflösung beziehungsweise ozeanische Selbstentgrenzung, die Aufhebung der Grenzen zwischen Ich und Außenwelt. Durch die veränderte Freisetzung von [[Neurotransmitter]]n kommt es hierbei zu einer Überaktivierung des [[Locus caeruleus]] im Mittelhirn. Die darauf folgende Ausschüttung von [[Noradrenalin]] im gesamten Gehirn bewirkt einen Zustand extremer Wachheit und geistiger [[Transzendenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sterneck.net/drogen/sterneck-psychedelika/index.php Psychedelika] – sterneck.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Reize (z.&amp;amp;nbsp;B. Musik), aber auch Reize von innen, wie die eigenen Gedanken und Gefühle, können auf einem psychedelischen Rausch die verschiedensten Inhalte in der Wahrnehmung manifest werden lassen oder bereits Manifestiertes verändern, wobei die Inhalte bei intensiven Rauschzuständen zunehmend visuell in Erscheinung treten. Dieser Mechanismus macht den Rausch prinzipiell über lange Strecken steuerbar und ermöglicht die Arbeit mit dem Selbst, sofern die Aufmerksamkeit auf dieses gerichtet ist. Viele mögliche Wahrnehmungsveränderungen sind jedoch auch rein neurologischer Natur, etwa „Morphen“ (Sich-Verbiegen oder Zittern von Gegenständen) aufgrund gestörter Muster- und Kantenerkennung, abstrakte geometrische Effekte durch Interferenzen in der [[Sehbahn]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psychedelic-information-theory.com/Entopic-Hallucination Entopic Hallucination] – Psychedelic Information Theory&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Veränderungen der Tonhöhe gehörter Musik. Auf besonders starken Räuschen kann es auch zu einer Überinterpretation von gesehenen Mustern kommen, wodurch nicht tatsächlich vorhandene Objekte wahrgenommen, jedoch als Illusionen erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der psychedelische Drogenrausch einen Zustand vollständig erhaltenen [[Bewusstsein|Wachbewusstseins]] unter den Umständen einer gehirnweit umorganisierten, gelockerten [[Kognition]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziativer Rausch ===&lt;br /&gt;
Der Rausch auf [[Dissoziativa|dissoziativen Drogen]] unterscheidet sich qualitativ grundlegend vom klassischen psychedelischen Rausch, da andere neurochemische Mechanismen in Gang gesetzt werden. Durch die Funktion als [[Dopamin-Wiederaufnahmehemmer]] und insbesondere die Aktivierung von [[Sigma-1-Rezeptor]]en können hohe Dosen jedoch ebenfalls psychedelische und transzendente Zustände auslösen. Charakteristisch für den dissoziativen Rausch ist der durch Blockade von [[NMDA-Rezeptor]]en bewirkte weitgehende oder völlige Verlust der Körper- und Sinneswahrnehmung und das damit verbundene Erleben eines [[Außerkörperliche Erfahrung|außerkörperlichen]] und andersweltigen Bewusstseinszustandes. Da im Rausch mentale Prozesse teilweise [[Dissoziation (Psychologie)|dissoziiert]], also vom Bewusstsein entkoppelt werden können, kann es zu dem Eindruck kommen, an mehreren Orten gleichzeitig zu existieren oder sich zwischen mehreren Existenzebenen bewegen zu können. Auch kann die real vorhandene Umgebung [[Derealisation|unwirklich erscheinen]]. Auf höheren Dosen treten lebhafte, detaillierte und zunehmend realistische Pseudohalluzinationen auf. Auch [[Synästhesie]]n sind möglich, etwa die Visualisierung von gehörter Musik oder das Hören von Gefühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deliranter Rausch ===&lt;br /&gt;
Der Rausch auf [[Delirantia]] unterscheidet sich deutlich vom psychedelischen und dissoziativen Rausch darin, dass er von vollständiger gedanklicher Dissoziation geprägt ist. Es treten typische [[Anticholinergikum|anticholinerge]] Nebenwirkungen auf, die einem [[Delirium]] ähneln. Hierdurch wird der Rausch als desorientiert, wirr, episodenhaft und nicht klar erlebt, auch kann es zu wiederholten [[Amnesie]]n („Filmrissen“) kommen. Es kommt nicht zu psychedelischen oder transzendenten Bewusstseinszuständen. Echte, nicht als solche erkannte, Halluzinationen können auftreten und auch das Bewusstsein über den Rausch an sich kann verloren gehen. Es kann zu „Phantomhandlungen“, also Interaktionen mit nicht vorhandenen Objekten und Personen, mit entsprechender Unfallgefahr, kommen. Bei mit Halluzinogenen unerfahrenen Nutzern ist die Gefahr, auf einen [[Horrortrip]] zu gelangen, bei dieser Art Rausch durch den starken Realitäts- und Kontrollverlust besonders hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Horrortrip ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Horrortrip}}&lt;br /&gt;
Bei bestimmter Verfassung oder Umgebung (siehe [[Set und Setting]]) und besonders bei Unerfahrenheit mit psychedelischen Zuständen kann es vorkommen, dass sich der Berauschende mit negativen Bewusstseinsinhalten emotional sehr stark beschäftigt, sich schlichtweg vor ihnen fürchtet oder sie nicht als Teil des Rausches und damit seiner selbst akzeptiert. Die Fixierung auf die negativen Inhalte kann sehr schnell dazu führen, dass zunehmend mehr davon produziert werden und den inneren Fokus des sich Berauschenden in immer größerem Maße auf sich ziehen, bis der Rausch durch diese Art Rückkopplung in einen sogenannten Horrortrip übergeht. Dieser kann von starken Angstgefühlen und entsprechenden Reaktionen (z.&amp;amp;nbsp;B. Desorientierung, Weinkrämpfe, im Extremfall Panikreaktionen) begleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horrortrips sind nicht völlig vermeidbar und treten selbst bei erfahrenen Nutzern halluzinogener Substanzen gelegentlich auf. Grundlegende Maßnahmen zur Prävention sind ausreichendes Wissen um die Wirkung der Droge, Verzicht auf Halluzinogene bei instabiler Persönlichkeit oder psychischer Erkrankung, Nichteinnahme bei gedrückter oder angespannter innerer Verfassung, sowie im Zweifelsfall die Hinzuziehung einer weiteren Person, die den Rausch begleitet („Trip-Sitter“).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.shroomery.org/6258/How-to-Avoid-a-Bad-Trip How to Avoid a Bad Trip] – &amp;#039;&amp;#039;Shroomery&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erowid.org/psychoactives/basics/basics_article6.shtml &amp;#039;&amp;#039;How to Have a Bad Trip, Alienate Friends, Get Hospitalized, or Die from Taking Relatively Safe Drugs&amp;#039;&amp;#039;.] Erowid.org, 1. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pathologischer Rausch ===&lt;br /&gt;
Eine Unterteilung in &amp;#039;&amp;#039;einfachen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;pathologischen Rausch&amp;#039;&amp;#039; ist (auch im Hinblick auf [[Schuldunfähigkeit|Schuldfähigkeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider2002&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Schneider, Helmut Frister |Titel=Alkohol und Schuldfähigkeit: Entscheidungshilfen für Ärzte und Juristen |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2002 |ISBN=3-540-41924-1 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Winckler1999&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Winckler |Titel=Der „pathologische Rausch“, Diagnostische Fehlkonstruktion oder zuverlässige psychiatrische Diagnose? |Sammelwerk=Der Nervenarzt |Band=Vol. 70 |Nummer=9 |Datum=1999 |Seiten=803–809 |DOI=10.1007/s001150050515}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) aus medizinischer Sicht umstritten. Denn erstens ist die Datenlage zu sogenannten „pathologischen Räuschen“ spärlich, zweitens kann der einfache Rausch kaum als nicht-pathologisch bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Mathias Berger |Titel=Psychische Erkrankungen – Klinik und Therapie |Auflage=3. |Verlag=[[Elsevier]] |Ort=München, Jena |Datum=2009 |ISBN=978-3-437-22481-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Rausch“ als Glückszustand ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ekstase}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Rausch“ wird zum anderen emotionaler Zustand der Ekstase bezeichnet, der „jemanden über seine normale Gefühlslage hinaushebt“ (Duden).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Rausch &amp;#039;&amp;#039;Rausch&amp;#039;&amp;#039;] bei duden.de, siehe Bedeutung 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ekstase wird auch als „Rausch der Sinne“ beschrieben. Ein solcher Zustand ist mit der Ausschüttung von sogenannten [[Glückshormone]]n verbunden, die auch als „körpereigene Drogen“ oder „[[endogen]]e Drogen“ bezeichnet werden. Er kann beispielsweise bei sexuellen Aktivitäten und manchmal bei intensiver sportlicher Verausgabung erlebt werden. Manche Menschen geraten bei Massenveranstaltungen wie etwa [[Rockmusik|Rock]]-Konzerten in einen ekstatischen Zustand. Andere erleben einen „Geschwindigkeitsrausch“ etwa beim waghalsigen Skifahren oder Autofahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tiefenrausch]]&lt;br /&gt;
* [[Trance]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Verein der Freunde und Förderer der Zeitschrift »Kritische Ausgabe« e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Rausch&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Kritische Ausgabe (Zeitschrift)|Kritische Ausgabe]]&lt;br /&gt;
   |Band=Heft 13&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISSN=1617-1357&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.kritische-ausgabe.de/heft/nr-13-2005-rausch/ Online]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2013-01-03}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Interdisziplinäres Zentrum für Historische Anthropologie der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Rausch – Sucht – Ekstase&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Paragrana&lt;br /&gt;
   |Band=Heft 2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Akademie Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISSN=0938-0116}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Stephan Matthiesen, [[Rainer Rosenzweig]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Von Sinnen. Traum und Trance, Rausch und Rage aus Sicht der Hirnforschung&lt;br /&gt;
   |Verlag=mentis Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Paderborn&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89785-572-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Cynthia Palmer, Michael Horowitz, Ronald Rippchen&lt;br /&gt;
   |Titel=Tänzerinnen zwischen Himmel und Hölle – Frauen erzählen ihre Rauscherfahrungen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Der Grüne Zweig&lt;br /&gt;
   |Band=Band 136&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pieper’s Medienexperimente&lt;br /&gt;
   |Ort=Löhrbach&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-925817-36-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gisela Völger, Karin von Welck&lt;br /&gt;
   |Titel=Rausch und Realität – Drogen im Kulturvergleich&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rowohlt Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Reinbek bei Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-499-34006-2&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Drei Materialienbände zu einer Ausstellung des [[Rautenstrauch-Joest-Museum]]s für Völkerkunde der Stadt Köln}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Gelpke (Islamwissenschaftler)|Rudolf Gelpke]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Rausch im Orient und Okzident.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1966 (1982, ISBN 3-548-39033-1).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Robert Feustel&lt;br /&gt;
   |Titel=Grenzgänge. Kulturen des Rauschs seit der Renaissance&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wilhelm Fink&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7705-5475-1}}&lt;br /&gt;
* Erika Dyck: &amp;#039;&amp;#039;„Rausch“&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Englischen von Wiebke Krabbe. Haupt Verlag, Bern 2024. 224 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Drunken people|Betrunkene}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|high}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://psychedelictimes.com/psychedelic-timeline/ Psychedelic Timeline] Geschichtlicher Zeitstrahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emotion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drogenkonsum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katsumo</name></author>
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