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	<title>Raupenschlepper Ost - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raupenschlepper_Ost&amp;diff=369359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ch ivk: lf nach Artikelverschiebung</title>
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		<updated>2025-07-15T18:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Artikelverschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärfahrzeug&lt;br /&gt;
| Name               = RSO/01 Steyr Typ 470 / RSO/03 (KHD)&lt;br /&gt;
| Bild               = Steyr RSO01 tracked tractor, RSO stand for Raupenschlepper Ost (tracked tractor East) at Sinsheim pic3.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Steyr RSO/01&lt;br /&gt;
| Hersteller         = [[Steyr Daimler Puch|Steyr Daimler Puch AG]]/&amp;lt;br&amp;gt;Klöckner-Humboldt-Deutz AG&lt;br /&gt;
| Modellname         = Raupenschlepper Ost (RSO)&lt;br /&gt;
| Spez               = &lt;br /&gt;
| Varianten          = RSO/01 / RSO/03 /&amp;lt;br&amp;gt;[[7,5-cm-Pak 40]] auf RSO&lt;br /&gt;
| Produktionszeit    = &lt;br /&gt;
| Vorgänger          = Sd.Kfz. 11 (nicht eingestellt)&lt;br /&gt;
| Nachfolger         = &lt;br /&gt;
| Besatzung          = 2&lt;br /&gt;
| Eigengewicht       = 3.700 kg / 3.900 kg&lt;br /&gt;
| Nutzlast           = 1.500 kg&lt;br /&gt;
| ZLSG-GG            = &lt;br /&gt;
| ZLSG-ZM            = &lt;br /&gt;
| Länge              = 4.425 mm&lt;br /&gt;
| Breite             = 1.990 mm&lt;br /&gt;
| Höhe               = 2.530 mm&lt;br /&gt;
| Radstand           = &lt;br /&gt;
| Spurweite          = 1.350 mm&lt;br /&gt;
| Wendekreis         = 12 m&lt;br /&gt;
| Bodenfreiheit      = 550 mm&lt;br /&gt;
| Wat                = 670 mm / 850 mm &lt;br /&gt;
| Steig              = 30°&lt;br /&gt;
| Motor              = Steyr 1500 A&amp;lt;br /&amp;gt;KHD F 4 L 514&lt;br /&gt;
| Hubraum            = 3517 cm³&amp;lt;br /&amp;gt;5322 cm³&lt;br /&gt;
| Drehmoment         = &lt;br /&gt;
| PMax               = {{PS2kW|85}} bei 2500…3000/min&amp;lt;br /&amp;gt;{{PS2kW|70}} bei 2250/min&lt;br /&gt;
| VMax               = &lt;br /&gt;
| Verbrauch          = 90/120 l/100 km / 4–9 l/h&lt;br /&gt;
| Leistungsgewicht   = &lt;br /&gt;
| Reichweite         = 200/150 km / ?&lt;br /&gt;
| Kraftstoffvorrat   = 180 / 140 l&lt;br /&gt;
| Getriebe           = &lt;br /&gt;
| Antriebsformel     = Vollkette&lt;br /&gt;
| Elektrik           = &lt;br /&gt;
| Reifen             = &lt;br /&gt;
| Besonderheit       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-022-2925-06, Russland, Raupenschlepper Ost.jpg|mini|Raupenschlepper Ost beim Einsatz im „[[Unternehmen Zitadelle]]“, 21.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1943]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raupenschlepper ost.jpg|mini|Raupenschlepper Ost im [[Technik Museum Sinsheim]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HGM Raupenschlepper Ost.jpg|mini|Raupenschlepper Ost (Gebirgsausführung) im [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museum Wien]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raupenschlepper Ost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RSO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Raupenschlepper|Vollkettenschlepper]], der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] für die [[Wehrmacht]] entwickelt und gebaut wurde. Er sollte die Versorgung der kämpfenden Verbände unter den problematischen Straßen-, Boden- und Witterungsverhältnissen im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kürzel &amp;#039;&amp;#039;RSO&amp;#039;&amp;#039; wird auch für den [[Radschlepper Ost]] genutzt, was gelegentlich zu Verwechselungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach dem [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] am 22. Juni 1941 mussten die deutschen Truppen feststellen, dass mit den Regenfällen im Herbst die meist unbefestigten Straßen an der [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]] verschlammten und oft unbefahrbar wurden. Die vorwiegend im Frühjahr und Herbst auftretende „[[Rasputiza]]“ ({{ruS|распу́тица|de=Wegelosigkeit}}) überforderte die überwiegend mit [[Gespann|bespannten]] und motorisierten [[Liste von Radfahrzeugen der Wehrmacht|Radfahrzeugen]] ausgerüsteten [[Nachschubtruppe von Wehrmacht und Waffen-SS|Nachschubtruppen]]. Auch waren die Fronteinheiten kaum in der Lage, mit ihren schweren [[Panzerabwehrkanone|Panzerabwehr]]- und [[Infanteriegeschütz]]en Stellungswechsel durchzuführen. Teils halfen daher erbeutete sowjetische Kettenschlepper, die Verbände beweglich zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war offensichtlich, dass für die Bedürfnisse der Ostfront ein leichter Kettenschlepper mit ausreichender Zugkraft und zusätzlicher Ladefläche benötigt wurde. In aller Eile wurde bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr Daimler Puch|Steyr Daimler Puch AG]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Generaldirektor [[Georg Meindl|Meindl]] auch Chef des dafür eingerichteten Sonderausschusses im [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition]] war, in Zusammenarbeit mit der von [[Ferdinand Porsche]] geleiteten [[Panzerkommission]] ein [[Kettenfahrzeug|Vollkettenfahrzeug]] mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Steyr&amp;amp;nbsp;470&amp;#039;&amp;#039; entworfen. In einigen Quellen wird angenommen, dass in der Konzeptionsphase auch die verschiedenen nach dem Angriff im Osten erbeuteten Kettenschlepper bewertet und begutachtet wurden. Eine gelegentlich angenommene Verwandtschaft mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Stalinez-65]]&amp;#039;&amp;#039; ist keinesfalls gegeben, am ehesten lässt sich der sowjetische [[STZ-5]] mit dem neuen &amp;#039;&amp;#039;Raupenschlepper Ost&amp;#039;&amp;#039; vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten vorgelegten Entwürfe wurden auf den persönlichen Befehl [[Adolf Hitler|Hitlers]] dahingehend geändert, dass eine [[Bodenfreiheit]] in der Größenordnung von 60 bis 70&amp;amp;nbsp;Zentimetern erreicht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spielberger&amp;quot;&amp;gt;Spielberger Band 10, S. 159 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Wesentliche Bauteile wie der [[Kühlung (Verbrennungsmotor)|luftgekühlte]] [[V8-Motor]] stammten vom Allrad-[[Lastkraftwagen|Lkw]] [[Steyr 1500|Steyr 1500A]], was die Produktion des neuen Raupenschleppers erheblich erleichterte. So konnte er im Steyr-Werk auf dem gleichen Produktionsband wie die Lkw gefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls basierend auf dem Steyr 1500A wurde der [[Radschlepper Ost]] mit übergroßen Stahlrädern konstruiert. Diese Ausführung überzeugte aber nicht besonders. Hier verlangte Hitler deutliche Verbesserungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Für den RSO wurden neben den diversen Versuchsmodellen drei Varianten in nennenswerter Serie gefertigt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RSO/01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grundvariante, alle Fahrzeuge mit geschlossener Fahrerkabine und frühe Fahrzeuge mit vereinfachter Kabine und [[Ottomotor]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RSO/02&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in einigen Fällen auch als &amp;#039;&amp;#039;RSO/PaK40&amp;#039;&amp;#039; geführt, Variante mit [[7,5-cm-Pak 40]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RSO/03&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vereinfachte Variante mit halboffener Fahrerkabine und neuem [[Dieselmotor]] von KHD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steyr RSO at Sinsheim pic2.JPG|RSO/01 Pritsche mit geschlossener Fahrerkabine&lt;br /&gt;
Raupenschlepper Ost RSO Pak 40 (25247806308).jpg|RSO/02 mit PaK40&lt;br /&gt;
RSO-03 Raupenschlepper Ost pic3.JPG|RSO/03 Pritsche mit Planen&amp;amp;shy;verdecken und Teil&amp;amp;shy;kabine&lt;br /&gt;
Heeresgeschichtliches Museum Raupenschlepper Ost (Gebirgsausführung) 2017.jpg|RSG Gebirgs&amp;amp;shy;ausführung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Im September 1942 begann die [[Serienfertigung|Serienproduktion]] des &amp;#039;&amp;#039;Raupenschleppers Ost&amp;#039;&amp;#039;. Steyr plante ab Dezember 1942 zunächst eine Fertigung von 1.000 Fahrzeugen pro Jahr. Nach den positiven Rückmeldungen zum Fahrzeug wurde die Produktionsplanung bereits am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1943 auf 2.000 Stück erhöht. Bis Jahresende 1942 wurden 1.452 Fahrzeuge fertiggestellt. Im Januar 1943 wurden weitere 802 Fahrzeuge produziert. Danach lief die Fertigung auf hohem Niveau weiter. Bis 1944 wurde eine Stückzahl von 2.600 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Produktion bei Steyr dem Bedarf der Truppe an solchen Fahrzeugen nicht genügte, wurden weitere Firmen in die Produktion eingebunden. Als [[Lizenzbau]] fertigte die [[Auto Union AG]] im &amp;#039;&amp;#039;Werk [[Siegmar-Schönau|Siegmar]]&amp;#039;&amp;#039; (früher [[Wanderer-Werke|Wanderer]]), [[Gräf &amp;amp; Stift]] in [[Wien]] sowie das [[Ulm]]er [[Magirus|Magirus-Werk]] von [[Klöckner-Deutz|Klöckner-Humboldt-Deutz]] (KHD) die Raupenschlepper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem neuen, vereinfachten Typ &amp;#039;&amp;#039;RSO/01&amp;#039;&amp;#039; lieferte KHD ein Fahrzeug mit offenem [[Führerhaus|Fahrerhaus]] und Segeltuch-Verdeck. Von diesem vereinfachten Modell wurden von März 1943 bis Kriegsende 12.300 Stück geliefert. Allerdings änderte sich während der KHD-Produktion durch den Einbau des neuentwickelten, luftgekühlten [[Deutz AG|Deutz]]-[[Dieselmotor]]s F4L&amp;amp;nbsp;514 die Modellbezeichnung der dort hergestellten Fahrzeuge auf &amp;#039;&amp;#039;RSO/03&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim &amp;#039;&amp;#039;Raupenschlepper Ost&amp;#039;&amp;#039; gab es durch die [[Liste von Luftangriffen der Alliierten auf das Deutsche Reich (1939–1945)|Luftangriffe der Alliierten]] Produktionsausfälle bzw. Unterbrechungen, so dass man 1944 etwa 2.000 Fahrzeuge weniger baute als ursprünglich geplant. 1945 lag die geplante monatliche Produktionsquote für KHD bei 850 und die für {{nowrap|Gräf &amp;amp; Stift}} bei 350 Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mit dem [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] Anfang Mai 1945 die Produktion stoppte, lief diese 1946 mit dem verkleinerten und veränderten Modell &amp;#039;&amp;#039;Waldschlepper RS&amp;amp;nbsp;1500&amp;#039;&amp;#039; noch einmal an. Bis 1947 wurden noch einmal etwa 1.500 Schlepper für die [[Landwirtschaft|Land-]] und [[Forstwirtschaft]] produziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spielberger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prototypen und Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-155-2111A-22, Russland, Raupenschlepper Ost mit Pak, PKW.jpg|mini|Raupenschlepper Ost (RSO) mit angehängter [[PaK 40]] (Soldaten auf PaK sitzend) und PKW beim Durchqueren eines Gewässers, 1944 in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1972-096-13, Raupenschlepper-Ost mit Anhänger.jpg|mini|Raupenschlepper Ost 1942]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RSO/2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 wurden Versuche unternommen, den RSO als [[Selbstfahrlafette]] für die [[7,5-cm-PaK 40]] zu verwenden. Eine Plane schützte und tarnte das Geschütz während der Fahrt; der Fahrersitz war notdürftig gepanzert. Anfang Oktober 1943 wurde Hitler diese Konstruktion vorgeführt. In großen Stückzahlen wurde diese Version allerdings nicht gefertigt. Diese RSO wurden häufig als [[Sturmgeschütz]]e verwendet, wofür sie allerdings nicht gedacht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Versionen ===&lt;br /&gt;
Schwimmfähige [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] wurden ebenso erprobt wie RSO-Fahrzeuge mit Krankentransportaufbauten. Fotos belegen, dass einige dieser RSO an die Ostfront gebracht wurden. Es gab auch Versuche, den RSO als [[Sattelschlepper]] zu verwenden. Als Fahrgestell für den Sattelauflieger diente ebenfalls ein RSO-Fahrgestell (unmotorisiert). Unter anderem gab es hier einen Mannschaftstransporter für etwa 50&amp;amp;nbsp;Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gebirgstruppen fanden Gefallen an diesem Fahrzeug. Auf ihr Drängen hin wurde eine kleinere Version konstruiert, der Gebirgsraupenschlepper (RSG). Der RSG trug eine 1940 erbeutete belgische 7,5-cm-[[Haubitze|Gebirgshaubitze]]&amp;amp;nbsp;34. Allerdings wurden hiervon nur wenige Prototypen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bewaffneten Versionen des Raupenschleppers Ost zeigten aber bald, dass der Motor für solche Zwecke zu schwach war; so wurde eine RSO-Version mit zwei nebeneinander eingebauten Motoren konstruiert. Über das Stadium eines Prototyps kam diese Konstruktion allerdings nicht hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lizenz-RSO von Klöckner-Deutz wurden ab 1944 mit neu entwickelten Dieselmotoren mit [[Kühlung (Verbrennungsmotor)|Luftkühlung]] ausgerüstet, um den tiefen Temperaturen an der Ostfront besser standhalten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inklusive aller Sonderarten des RSO wurden von den beteiligten Unternehmen insgesamt etwa 28.000 Stück gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
=== Waldschlepper RS 1500 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldschlepper RS 1500.jpg|mini|Nachkriegs&amp;amp;shy;modell Wald&amp;amp;shy;schlepper RS&amp;amp;nbsp;1500]]&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gab es Bestrebungen, die Produktion des Raupenschleppers Ost für die deutsche Land- und Forstwirtschaft wieder aufzunehmen. Tatsächlich wurden 1947/48 von Klöckner-Deutz etwa 1.000 Halbkettenfahrzeuge mit luftgekühltem Motor als „Waldschlepper“ ausgeliefert. Sie waren vom RSO abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KT-12 ===&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetunion]] wurde auf Basis des Raupenschleppers Ost ein Forsttraktor entwickelt. Unter der Bezeichnung [[KT-12]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Modelist&amp;quot;&amp;gt;[https://modelist-konstruktor.com/bronekollekcziya/loshadi-i-traktory-v-vermaxte ЛОШАДИ И ТРАКТОРЫ В ВЕРМАХТЕ]. Informationen zum Raupenschlepper Ost und den sowjetischen Nachbauten auf modelist-konstruktor.com (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde das Fahrzeug ab 1947 zunächst im [[Kirowwerk]], ab 1951 im [[Minski Traktorny Sawod|Minsker Traktorenwerk]] und ab 1956 im [[Oneschski Traktorny Sawod|Oneschsker Traktorenwerk]] (Онежский тракторный завод) in [[Petrosawodsk]] produziert. Es erhielt eine andere Karosserie und den Motor des Lastwagens [[ZIS-5]], der für den Betrieb mit [[Holzgas]] umgerüstet wurde. Spätere Versionen nutzten Dieselmotoren. Das Modell wurde kontinuierlich weiterentwickelt und unter wechselnden Bezeichnungen auch nach dem [[Zerfall der Sowjetunion]] 1991 noch produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Siemer: &amp;#039;&amp;#039;Traktoren aus der Sowjetunion. Eine Chronik von den Anfängen bis 1990&amp;#039;&amp;#039;. TRAKULA, Rastede. Ohne ISBN, etwa 2015, verschiedene Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hacker Motormuli ===&lt;br /&gt;
Mit dem Anfang der 1950er Jahre in [[Molln]] (Oberösterreich) produzierten „Motormuli“, einem gut gefederten, lasttragenden Schlepper auf Gleisketten, der primär für die Forstwirtschaft (zur Holzbringung) konzipiert war, griff Oskar Hacker&amp;lt;ref&amp;gt;[https://motormuli.at/ Das Motormuli], auf motormuli.at&amp;lt;/ref&amp;gt; auf zwei seiner früheren Konstruktionen zurück: für die erste Serie des Motormuli auf seine [[ADMK Mulus|Austro-Daimler Motor-Karrette (ADMK)]] aus den 1930er Jahren und für die spätere Serie des Motormuli auf seinen Raupenschlepper Ost. Mit Zusatzaggregaten oder Sonderaufbauten hat sich das Motormuli auch in anderen Verwendungen bewährt, z.&amp;amp;nbsp;B. für den alpinen Personentransport im Winter (Postbus der [[Österreichische Post|Österreichischen Post]]) oder als Schneefräse System Wallack,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grossglockner.at/gg/de/hochalpenstrasse/dieschneeraeumungamgrossglockner Schneeräumung am Grossglockner], auf grossglockner.at&amp;lt;/ref&amp;gt; letzteres bis zum heutigen Tag. Die Firma Motormuli wurde später von der Österreichischen &amp;#039;&amp;#039;Saurer AG&amp;#039;&amp;#039; übernommen, diese dann von der &amp;#039;&amp;#039;Steyr-Daimler-Puch AG&amp;#039;&amp;#039;, sodass es auch Saurer-Motormulis bzw. Steyr-Motormulis gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
* Hersteller: Steyr, später auch Klöckner-Humboldt-Deutz und Gräf &amp;amp; Stift&lt;br /&gt;
* Leergewicht: 5500 kg&lt;br /&gt;
* Nutzlast: 1500 kg&lt;br /&gt;
* Länge/Breite/Höhe: 4,425&amp;amp;nbsp;m/1,99&amp;amp;nbsp;m/2,53&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Motorisierung: V8-Steyr-Ottomotor (85 PS) oder Vierzylinder-Deutz-Dieselmotor (66 PS), beide luftgekühlt&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit: 17&amp;amp;nbsp;km/h, bzw. 14&amp;amp;nbsp;km/h bei RSO/3&lt;br /&gt;
* Fahrbereich: ca. 300&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* Tankinhalt: 180 l (Benzin) / 140 l (Diesel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museumsobjekte ==&lt;br /&gt;
* RSO/01 im [[Technik-Museum Sinsheim|Technik Museum Sinsheim]]&lt;br /&gt;
* RSO/01 im [[August Horch Museum]]&lt;br /&gt;
* RSO/01 im [[MM Park France]]&lt;br /&gt;
* RSO/02 im [[Deutsches Panzermuseum Munster|Panzermuseum Munster]]&lt;br /&gt;
* RSO/02 im [[Museum für Militär- und Zeitgeschichte|Museum für Militär und Zeitgeschichte]]&lt;br /&gt;
* RSO/03 im [[Nationales Museum für Militärgeschichte|National Museum of Military History]]&lt;br /&gt;
* RSO/03 im [[MM Park France]]&lt;br /&gt;
* Im Wiener [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museum]] ist ein Raupenschlepper Ost in der Gebirgsausführung ausgestellt. Dieses Exemplar transportierte Kunstschätze des [[Kunsthistorisches Museum|Kunsthistorischen Museums]], die für das so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Sonderauftrag Linz|Führermuseum]]&amp;#039;&amp;#039; bereitgestellt worden waren, ins [[Bergungsort Salzbergwerk Altaussee|Salzbergwerk Altaussee]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfried Rauchensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Styria, Graz u. a. 2000, ISBN 3-222-12834-0, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein Hacker Motormuli ist in der [https://www.hgm.at/ausstellungen/sonderausstellungen/panzerhalle Panzerhalle] des [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museums]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kettenfahrzeugen der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* OKW: &amp;#039;&amp;#039;Vorschrift D 638/1 Raupenschlepper Ost, Steyr Daimler Puch A.G. Typ RSO/01&amp;#039;&amp;#039; Gerätebeschreibung und Bedienungsanweisung 1943.&lt;br /&gt;
* OKW: &amp;#039;&amp;#039;Vorschrift D 638/2 Raupenschlepper Ost, Typ RSO/01&amp;#039;&amp;#039;, Steyr Daimler Puch A.G., Auto Union (Nachbau), Gräf u. Stift (Nachbau), Klöckner-Humboldt-Deutz (Nachbau), Ersatzteilliste 1943.&lt;br /&gt;
* Wolfgang H. Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen LKW-Baus.&amp;#039;&amp;#039; 3 (in 6) Bände. Weltbild-Verlag, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-811-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Walter J. Spielberger, Hilary L. Doyle &lt;br /&gt;
 |Titel=Die Rad- und Vollketten-Zugmaschinen des deutschen Heeres 1870 - 1945&lt;br /&gt;
 |Band=10 &lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Militärfahrzeuge &lt;br /&gt;
 |Verlag=Motorbuch&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Datum=1978 &lt;br /&gt;
 |ISBN=3-87943-528-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jan Suermondt |Titel=Wehrmacht-Fahrzeuge - Restaurierte Rad- und Ketten-Kfz |Auflage= 1. Auflage |Verlag=Motorbuch-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-613-02513-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Raupenschlepper Ost}}&lt;br /&gt;
* [https://www.panzer-elmito.org/otros/rso/indice.html RSO-Einsatzberichte&amp;quot;] (deutsch, spanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ungepanzerte Fahrzeuge der Reichswehr und der Wehrmacht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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