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	<title>Raumklang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:01:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raumklang&amp;diff=88814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ankermast: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-03-30T16:43:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raumklang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|ambience}}) bezeichnet den räumlichen Klangeindruck bei der Wiedergabe von akustischen Ereignissen. Er entsteht durch die [[Schallemission|Emission]] von [[Tonsignal]]en und deren [[Reflexion (Physik)|Reflexionen]] im Raum in Relation zur Position des Hörenden, Maßgeblich dabei ist die Fähigkeit des Menschen dreidimensional zu hören. Der Raumklang spielt eine wichtige Rolle bei Musikdarbietungen sowie Oper- und Theateraufführungen, die gezielt ein räumliches Klangerlebnis vermitteln. Bei [[Tonaufnahme]]n und der späteren [[Wiedergabegerät|Wiedergabe]] wird der räumliche Klangeindruck von der Anzahl und Position der [[Mikrofon]]e und [[Lautsprecher]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Raumklangmusik wurde durch mehrere Orchester bzw. Chöre erzeugt, die im Raum an verschiedenen Stellen platziert waren (siehe [[Venezianische Mehrchörigkeit]]). [[Giovanni Gabrieli]] war ein Meister dieser Kunst, [[Johann Sebastian Bach]] verwendete diese Technik z.&amp;amp;nbsp;B. in seiner [[Matthäus-Passion (J. S. Bach)|Matthäuspassion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stereofonie ===&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Stereofonie]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, bei der Musik mit zwei gleichwertigen Tonkanälen absolut [[Synchronität|synchron]] aufgezeichnet wurde. Bei der Wiedergabe über Stereo-[[Lautsprecher]] ermöglichten diese Signale eine [[Lokalisation (Akustik)|Lokalisation]] der Schallquelle. Bei der reinen [[Intensitätsstereofonie]], wie sie vor allem beim Mischen von Monosignalen in Mischpulten verwendet wird, ist eine Links-Rechts-Lokalisation möglich. Aufnahmeverfahren in [[Laufzeitstereofonie]] erlauben zudem auch die [[Lokalisation (Akustik)|Lokalisation]] der Schallquelle in der Tiefe, was als [[Tiefenstaffelung]] bezeichnet wird. Zu beachten ist, dass der räumliche Klangeindruck hierbei auch vom Raum mitbestimmt wird, in welchem gehört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstkopfstereofonie ===&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung zur Verbesserung des klanglichen Raumeindrucks ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Binaurale Tonaufnahme|Kunstkopfstereofonie]]&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;Kopfhörer-Stereofonie&amp;#039;&amp;#039;, die allein für Kopfhörerwiedergabe vorgesehen ist. Hierbei spielt der Raum, in dem gehört wird, keine Rolle. Statt einem klassischen Stereo-Aufnahmeverfahren wird hierbei mittels eines künstlichen Kopfes, z.&amp;amp;nbsp;B. aus [[Kunststoff]], insbesondere die [[Anatomie]] der [[Ohr]]en nachgebildet. In diese werden hochwertige [[Mikrofon]]e mit [[Richtcharakteristik]] „Kugel“ eingesetzt, die das [[Schallfeld|Schallumfeld]] um den ganzen [[Kopf]] erfassen. Dabei wird vor allem die Wirkung der [[Ohrmuschel]]n auf die ankommenden Schallsignale nachgebildet – jedoch weniger die des [[Gehörgang]]s. Für [[Konzert (Veranstaltung)|Konzertaufnahmen]], auch großer [[Orchester]], wird allein ein einziger Kunstkopf ohne weitere Mikrofone verwendet. Die Wiedergabe dieser [[Schallaufzeichnung]]en kann nur über [[Kopfhörer]] erfolgen und vermittelt nicht nur einen Links-Rechts-Eindruck, sondern zusätzlich noch einen Oben-Unten- und Vorne-Hinten-Eindruck. Probleme gibt es bei der direkten [[Lokalisation (Akustik)|Vorne-Lokalisation]]. Im Musikbereich hat sich die &amp;#039;&amp;#039;Kunstkopfstereofonie&amp;#039;&amp;#039; nicht durchgesetzt, es werden jedoch zahlreiche [[Hörspiel]]e produziert, in denen die Möglichkeiten der 3-D-Raumlokalisation gezielt eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ambiophonie ===&lt;br /&gt;
Die Ambiophonie ist eine Erweiterung der Stereofonie, bei der zusätzlicher Raumklang entweder über diskrete Kanäle oder als Beimischung zum Stereosignal (Stereo-Ambiophonie) wiedergegeben wird. Dies dient zur Verstärkung des Raumeindrucks. Die Schallanteile werden über zusätzliche Raummikrofone, die meist etwas von der Hauptschallquelle abgesetzt platziert werden, aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vortrags- bzw. Aufführungsräumen kann über spezielle Ambiophonie-Anlagen, die u.&amp;amp;nbsp;a. gezielt Nachhall erzeugen, eine Raumakustik stark verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quadrophonie ===&lt;br /&gt;
Eine Erweiterung der &amp;#039;&amp;#039;[[Stereofonie]]&amp;#039;&amp;#039; war die &amp;#039;&amp;#039;[[Quadrophonie]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der vier Klangkanäle synchron aufgezeichnet wurden, wobei die zusätzlichen beiden Kanäle überwiegend die [[Schallreflexion]]en und [[Raumschall|Raumsignale]] des Aufnahmeraums enthielten. Dieses Verfahren setzte sich jedoch nicht durch, weil die Zusatzinformation zu gering war. Auch degradierte die [[Matrizierung]] den Klang. Vor allem in der [[Rundfunktechnik]] wurde für den Mehraufwand durch senderseitige [[Kodierung]] und [[Empfangsgerät|empfängerseitige]] Dekodierung, für den bei der Einführung der [[Ultrakurzwelle|UKW]]-Stereofonie bereits Erfahrungen vorlagen, kein entsprechender Zusatznutzen gesehen. So blieb die Vermarktung auf den [[Tonträger]] [[Schallplatte]] beschränkt, für den [[Tonabnehmer]] mit [[Übertragungsbereich|Frequenzbereichen]] von 20 Hz bis 50&amp;amp;nbsp;kHz entwickelt wurden (CD-4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in Musik ===&lt;br /&gt;
Erste Protagonisten der Musik für Raumklang sind [[Karlheinz Stockhausen|Stockhausen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Gruppen&amp;#039;&amp;#039; (1955) oder &amp;#039;&amp;#039;Carree&amp;#039;&amp;#039; (1959)), [[Edgar Varèse]] („poeme electronique“, 1958) und [[Pink Floyd]] (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Ummagumma]]&amp;#039;&amp;#039;, 1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Surround-Sound ===&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;Surround-Sound&amp;#039;&amp;#039; wird die Bewegung und Platzierung von [[Klangquelle]]n im Raum mittels mehrerer [[Lautsprecher]] als „Raumklang“ verstanden. Im [[Experimentalstudio des SWR]] wurde eine spezielle [[Matrixschaltung|Matrix]] (Halaphon) entwickelt, durch die sich die Bewegung und Platzierung von Klängen sehr genau kontrollieren lässt. Mit der Digitalisierung von [[Klangverarbeitung]] entwickelten viele weitere Institute Tools zur Spatialisierung (Verräumlichung) von Klängen. [[Software]] findet man u.&amp;amp;nbsp;a. auch im &amp;#039;&amp;#039;Ircam-Forum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Firma [[Dolby]] lizenzierten Verfahren mit Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Dolby Digital]] [[5.1]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[7.1]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Dolby Surround]]&amp;#039;&amp;#039; sind für das [[Kino]] effektmäßig interessant, aber für eine Wiedergabe von spezifischer Raumklang-Musik weniger geeignet. Raumklang erfordert eine gleichwertige Behandlung aller Raumrichtungen, während die [[Wiedergabesystem]]e, die für Kinos entwickelt wurden, wie Dolby Digital, [[Sony Dynamic Digital Sound|SDDS]], [[DTS]] usw., immer nach dem [[optisch]]en [[Mittelpunkt]], also in Richtung Leinwand, nach vorne ausgerichtet sind. Mit &amp;#039;&amp;#039;[[Dolby Virtual Speaker]]&amp;#039;&amp;#039; hat die Firma ein System zur Raumklang-Simulation aus nur einer Quelle entwickelt (z.&amp;amp;nbsp;B. für Kopfhörer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von [[Creative]] entwickelte [[Environmental Audio Extensions|EAX]] ist ein weiteres Verfahren für Raumklang speziell für [[Computerspiel]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiterentwicklung von [[MP3]], &amp;#039;&amp;#039;MP3 Surround&amp;#039;&amp;#039; unterstützt Surround-Sound im komprimierten Format. Das Format ist so angelegt, dass selbst ein mehrkanaliges Musikstück auf einem herkömmlichen MP3-Player wiedergegeben werden kann. Die Software „MP3 SX“ (MP3 Stereo eXtended) ist ein Konverter, der bereits bestehende MP3-Dateien in Surround-Sound umwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rolf Seidelmann |Titel=Surround im Musikstudio |Verlag=Wizoobooks |Ort=Bremen |Datum=2008 |ISBN=978-3-934903-69-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Dickreiter]] |Titel=Handbuch der Tonstudiotechnik |Verlag=De Gruyter-Saur |Datum=2008 |ISBN=978-3-598-11765-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Surround sound|Raumklang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4733319-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumakustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumklang| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klangkunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ankermast</name></author>
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