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	<title>Rauminstallation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T13:46:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rauminstallation&amp;diff=208168&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Visualnarrative: Weblink im Text entfernt</title>
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		<updated>2025-11-01T11:13:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink im Text entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauminstallation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird der [[Raum (Architektur)|Raum]] zum vollständigen Bestandteil der [[Kunst]], das eine ist vom anderen nicht zu trennen, es ist eine Einheit, die ganzheitlich vom [[Künstler]] gestaltet und solcherart vom Betrachter erlebt werden soll. Sie stellt eine Erweiterung der [[Bildhauerei]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Entstehung dieser mittlerweile eigenständigen Kunstform haben, neben [[Marcel Duchamp]] und den [[Dada]]isten und [[Surrealismus|Surrealisten]], in den 1960er-Jahren die Ansätze zweier amerikanischer [[Künstler]] entscheidend beigetragen: [[Donald Judd]], der die Eigenständigkeit des Kunstwerks in Frage stellte und [[Robert Morris (Künstler)|Robert Morris]]’ theatralischer Zugang zur Kunst.&lt;br /&gt;
Beide sind wichtige Vertreter der [[Minimal Art]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Donald Judd&amp;#039;&amp;#039; (1928–1994) begann als Maler, wollte aber nicht, dass seine Bilder an der Wand hängen, er experimentierte mit freistehenden Objekten, doch ihn beschäftigte nicht – wie bisher üblich – allein deren äußere Form. Er suchte nach etwas, das weder [[Malerei]] noch [[Skulptur]] war, sondern beides vereint. Mit den „Spezifischen Objekten“ gelang ihm durch Einschnitte und Streifen, Raum in das Bild zu bringen, durch Multiplikation kam die dritte [[Dimension (Mathematik)|Dimension]] ins Spiel. Judd schuf Floor-Boxes, die ohne Podest in den Raum gestellt und direkt auf ihre Umgebung Bezug nahmen. Immer mehr übernahm der Künstler nun selbst die Gestaltung der Räume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Robert Morris (1931–2018) suchte nach grundlegenden Ausdrucksformen, die ein Verhältnis zu ihrer Umgebung eingehen und die [[Wahrnehmung]] sensibilisieren sollten. Er wollte Kunstwerke, die die Bewegung des Betrachters im Raum und die räumliche Wirkung von Objekten kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wichtig für die Entwicklung der Rauminstallation waren [[Performance (Kunst)|Performances]], die die Rolle des Betrachters in der Kunst veränderten, sowie eine neue Sichtweise des Raumes als gesellschaftspolitischer Gestaltungsraum, der nicht von den Menschen getrennt werden kann ([[Soziale Skulptur]], [[Situationistische Internationale|Situationismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeitgenössischen Rauminstallation leben die Grundideen der Minimal Art, die Verschmelzung von [[Kunst]] und [[Alltag]], Manipulation des Betrachters und Reduktion der Formen, neu interpretiert und in andere Zusammenhänge gesetzt, weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Immersive Installationen (zeitgenössische Entwicklungen) ==&lt;br /&gt;
Seit den 1990er-Jahren haben sich aus der Rauminstallation zunehmend Formen entwickelt, die den Betrachter vollständig in das Werk einbeziehen. Diese sogenannten immersiven Installationen erweitern den Begriff der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauminstallation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; um eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ganzheitliche körperliche und sinnliche Erfahrung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei der Licht, Klang, Bewegung und Architektur zu einem gemeinsamen Erlebnisraum verschmelzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Claudia Mesch: &amp;#039;&amp;#039;Contemporary Art and the Cosmopolitan Imagination: Art and Cultural Difference in the Age of Globalization.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während klassische Rauminstallationen vor allem auf die Wahrnehmung des Raumes und der Objekte zielen, erzeugen immersive Installationen eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;temporäre [[Parallelwelt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der Besucher selbst zu aktiven Teilnehmern werden. Dabei kommen zunehmend &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;technologische und interaktive Mittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz – etwa Lichtsteuerungen, [[Projektionsmapping|Projektionen]], [[Sensorik (Technik)|Sensorik]], Klanglandschaften oder performative Elemente.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Olafur Eliasson: &amp;#039;&amp;#039;Studio Olafur Eliasson – The Experiment Marathon&amp;#039;&amp;#039;, Serpentine Gallery, London 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den international bekannten Beispielen zählen das US-amerikanische Kollektiv &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meow Wolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://meowwolf.com/ |titel=Meow Wolf {{!}} Immersive Art Experiences &amp;amp; Interactive Exhibits |sprache=en |abruf=2025-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Santa Fe, Denver, Las Vegas&amp;#039;&amp;#039;), das japanische Künstlernetzwerk &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;teamLab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.teamlab.art/de/ |titel=teamLab |sprache=de |abruf=2025-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie in [[Deutschland]] das Berliner Kollektiv &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Karmanoia]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das seit den 2000er-Jahren mit großformatigen analogen Installationen wie &amp;#039;&amp;#039;Vom Arsch zur Seele&amp;#039;&amp;#039; (2006) und &amp;#039;&amp;#039;Peristal Singum&amp;#039;&amp;#039; (2009) immersive Erfahrungsräume geschaffen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.atlasobscura.com/places/peristal-singum-labyrinth Peristal Singum Labyrinth – Atlas Obscura]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immersive Installationen verbinden Ansätze aus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Skulptur]], [[Architektur]], [[Theater]], [[Performance (Kunst)|Performance]] und [[Medienkunst]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und stehen in der [[Tradition]] der „Sozialen Skulptur“ (Joseph Beuys) und der prozesshaften, partizipativen Kunstformen des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Claire Bishop: &amp;#039;&amp;#039;Installation Art: A Critical History.&amp;#039;&amp;#039; Tate Publishing, London 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kunst im öffentlichen Raum]]&lt;br /&gt;
* [[Konzeptkunst]]&lt;br /&gt;
* [[White Cube]]&lt;br /&gt;
* [[Daniel Buren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Visualnarrative</name></author>
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