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	<title>Rauhes Luch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rauhes_Luch&amp;diff=2513836&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-22T19:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
 | Bild = Rauhes Luch (1).jpg&lt;br /&gt;
 | Bildbeschreibung = Rauhes Luch&lt;br /&gt;
 | IUCN_Kategorie = IV&lt;br /&gt;
 | Karte =&lt;br /&gt;
 | Kartenbreite =&lt;br /&gt;
 | Kartentext = Übersichtskarte des Naturschutzgebiets&lt;br /&gt;
 | px =&lt;br /&gt;
 | py =&lt;br /&gt;
 | Lage = [[Brandenburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 52.1465&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 13.1679&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = DE-BB&lt;br /&gt;
 | Fläche = 42,01 [[Hektar|ha]]&lt;br /&gt;
 | Einrichtungsdatum = 29. Mai 1937&lt;br /&gt;
 | Verwaltung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauhe Luch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 42,01&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] auf der [[Gemarkung]] der Gemeinde [[Nuthe-Urstromtal]] im [[Landkreis Teltow-Fläming]] im [[Land Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet liegt südlich des Ortsteils [[Märtensmühle]]. Westlich ist der Ortsteil [[Berkenbrück (Nuthe-Urstromtal)|Berkenbrück]], südlich der Ortsteil [[Ruhlsdorf (Nuthe-Urstromtal)|Ruhlsdorf]] sowie östlich der Ortsteil [[Liebätz]] (alle zu Nuthe-Urstromtal). Südlich grenzen die Flächennaturdenkmale Porathenluch und Blankes Luch an, die zusammen mit dem Rauhen Luch sowie umliegenden Forstwäldern drei zusammenhängende Moorflächen von insgesamt 111,7&amp;amp;nbsp;Hektar bilden. Sie gehören zur Luckenwalder Heide, die wiederum zur Großlandschaft [[Mittelbrandenburgische Platten und Niederungen]] zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Rauhe Luch entstand in der letzten [[Weichsel-Eiszeit]], als das Eis des zurückweichenden Gletschers schmolz und sich Vertiefungen sammelte. Durch Grundwasser und Niederschlag entstanden so dauerhaft feuchte Gebiete, das sich in diesem Fall als [[Zwischenmoor]] ausprägte. Dadurch bildeten sich Grundmoränenflächen mit vereinzelten Endmoränenhöhen. Es entstand eine Landschaft mit einer mittleren Höhe von 42&amp;amp;nbsp;m über [[Normalnull|N.N.]], die in Richtung [[Nuthe]] leicht abfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert legten Handwerker Entwässerungsgraben zur Nuthe hin ab. Fortan wurde in dem Gebiet intensiv [[Torf]] angebaut; es entstanden zahlreiche [[Torfstich]]e. Der Naturpark Nuthe-Nieplitz weist in einem Flyer darauf hin, dass das schwer zugängliche Gebiet in einer früheren Zeit als „Versteck für die Dorfbewohner gedient haben“&amp;lt;ref&amp;gt;Naturpark Nuthe-Nieplitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Rauhes Luch&amp;#039;&amp;#039;, Flyer, ohne Datumsangabe, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll. Das Gebiet wurde mit Wirkung zum 29. Mai 1937 unter Schutz gestellt. 2002 wurde es zum [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] aufgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert befinden sich rund 80 % der Fläche im Besitz des Landes Brandenburg. 10 % gehören privaten Eigentümern, während die restliche Fläche der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH der Gemeinde Nuthe-Urstromtal sowie dem Naturschutzfonds Brandenburg gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Pflanzen im Moor gedeihen auf Torfsubstraten sowie Mittel- und Grobsanden, die durch [[Lehm]] ergänzt werden. Dort wachsen auch [[Moor-Birke]]n und Moorbirkengehölz. In den mit Wasser gefüllten Torfstichen wachsen der [[Kleiner Wasserschlauch|Kleine Wasserschlauch]], die [[Weiße Seerose]], der [[Zwerg-Igelkolben]] sowie die [[Zwiebel-Binse]]. Die Ufer sind in der Regel mit [[Pfeifengräser]]n, [[Flatter-Binse]], [[Ufer-Wolfstrapp]], [[Sumpf-Haarstrang]], [[Steif-Segge]]  und dem [[Gewöhnlicher Gilbweiderich|Gewöhnlichen Gilbweiderich]] bewachsen. Im Gebiet gedeihen weiterhin [[Torfmoose]], der Mittlere [[Sonnentau]], der Rundblättrige Sonnentau sowie die [[Gewöhnliche Moosbeere]] sowie das schmalblättrige [[Wollgras]]. Im südlichen Bereich wachsen auf einer inselförmigen Erhebung ein Altbestand an [[Eichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luch wird von 30 brütenden Vogelarten bevölkert. Dort leben unter anderem der [[Kranich]] sowie [[Bekassine]]. Neben dem Blanken Luch ist insbesondere das Rauhe Luch eines der letzten Rückzugsorte für zahlreiche Schmetterlingsarten in Brandenburg, darunter der [[Hochmoor-Bläuling]], das [[Großes Wiesenvögelchen|Große Wiesenvögelchen]], der [[Dickkopffalter|Spiegelkopf-Dickkopffalter]] sowie der [[Braunfleckiger Perlmuttfalter|Braunfleckige Perlmuttfalter]]. 2006 konnten 35 Arten Tagfalter nachgewiesen werden. In den Torfstichen leben bis zu 11 Libellenarten, darunter auch gefährdete Sorten wie die [[Nordische Moosjungfer]] sowie die [[Südliche Binsenjungfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der Grundwasserspiegel ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gesunken. Hierdurch konnte sich durch [[Verlandung|Verlandungsprozesse]] das [[Pfeifengras]] ausdehnen, während die torfmoosreichen Flächen zurückgedrängt wurden. Experten versuchen, den Wasserhaushalt durch eine Wiedervernässung und Gehölzentnahme zu stabilisieren. Das Entwässerungssystem soll rückgebaut und die Grundwasserneubildung gefördert werden. Die Maßnahmen sollen durch eine [[Entkusselung]] unterstützt werden. Hierzu hat der Landkreis Teltow-Fläming eine Expertengruppe eingerichtet. Langfristig ist geplant, die Kiefernforste durch Eichenwälder anzureichern und den Altholzbestand auszuweiten. Die Arbeiten begannen in den 2010er Jahren. Die Landeswaldoberförsterei Belzig geht dabei davon aus, dass das Moor pro Jahr um einen Millimeter wachsen kann. Der ursprüngliche Zustand vor dem Eingriff des Menschen könnte daher in rund 2000 Jahren wieder hergestellt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut F. Reck: [https://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Viel-Moos-fuers-Moor &amp;#039;&amp;#039;Viel Moos fürs Moor &amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Mai 2016, abgerufen am 20. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Managementplanung Natura 2000 im Land Brandenburg, Managementplan für das Gebiet Rauhes Luch&amp;#039;&amp;#039;, November 2014, S. 37.&lt;br /&gt;
* Naturpark Nuthe-Nieplitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Rauhes Luch&amp;#039;&amp;#039;, Flyer, ohne Datumsangabe, S. 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rauhes Luch}}&lt;br /&gt;
* [https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/nsgjaegersberg_2015 Verordnung über das Naturschutzgebiet Jägersberg-Schirknitzberg], Webseite des Landes Brandenburg, abgerufen am 12. Oktober 2018&lt;br /&gt;
* {{WDPA|165112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Teltow-Fläming}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:RauhesLuch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Teltow-Fläming]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nuthe-Urstromtal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1937]]&lt;/div&gt;</summary>
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