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	<title>Rauhenzell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T23:28:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rauhenzell&amp;diff=1340124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;User 20260213-1: /* Pfarrei Rauhenzell */</title>
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		<updated>2024-09-25T07:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pfarrei Rauhenzell&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Rauhenzell.jpg|mini|250px|Blick auf Rauhenzell]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauhenzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemarkung]] in [[Immenstadt im Allgäu]] im [[Landkreis Oberallgäu]]. Die ehemals selbstständige Gemeinde wurde im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;[[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]]&amp;#039;&amp;#039; am 1. Januar 1972 nach [[Immenstadt im Allgäu|Immenstadt]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=571}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Immenstadt-Gemarkung-7993-Rauhenzell.jpg|mini|250px|rechts|Immenstadt Gemarkung 7993 Rauhenzell]]&lt;br /&gt;
Die mit 3,25 km² kleinste Gemarkung in Immenstadt wird im Südwesten zur Gemeinde [[Blaichach]], im Westen zur Gemarkung Immenstadt und im Norden zur Gemarkung [[Stein im Allgäu|Stein]] durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Iller]]&amp;#039;&amp;#039; begrenzt. Im Südosten bildet der &amp;#039;&amp;#039;Rossbach&amp;#039;&amp;#039; die Grenze zur Gemeinde [[Burgberg im Allgäu|Burgberg]] und im Osten das &amp;#039;&amp;#039;Großmoos&amp;#039;&amp;#039; und die Erhebung &amp;#039;&amp;#039;Schloßbühl&amp;#039;&amp;#039; zur Gemeinde [[Rettenberg]].&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt der Gemarkung ist im Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Im Buchwald&amp;#039;&amp;#039; mit {{Höhe|788|DE-NN}} und der tiefste Punkt mit etwa {{Höhe|710}} im 8,1 ha großen künstlichen &amp;#039;&amp;#039;Rauhenzeller See&amp;#039;&amp;#039; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten, noch bis 1809 reichte der Westen der Gemeinde Rauhenzell bis zum &amp;#039;&amp;#039;Hochrainebach&amp;#039;&amp;#039; über den &amp;#039;&amp;#039;Auwald&amp;#039;&amp;#039; weitere 500&amp;amp;nbsp;m in die Gemarkung Immenstadt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Rauhenzell gehörten die Ortsteile&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rauhenzell&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Egg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alemannia Suevia Superior Christoph Hurter.jpg|mini|Hurter Karte 1645]]&lt;br /&gt;
In einer Urkunde des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]] vom 23. September 860 schenkte Willihere dem Abt Grimaldus eine [[Hufe]] im Wald nahe &amp;#039;&amp;#039;Werimbretiscella&amp;#039;&amp;#039;. Der Urkundenforscher [[Trudpert Neugart|Neugart]] hält es für möglich, dass mit &amp;#039;&amp;#039;Werimbretiscella&amp;#039;&amp;#039; der spätere Ort Rauhenzell benannt wurde. Die Nähe zum Kloster St. Gallen zeigt sich auch dadurch, dass die Pfarrkirche dem Heiligen [[Otmar von St. Gallen|Otmar]] geweiht wurde. Zudem ist noch auf der [[Johann Christoph Hurter|Hurter-Karte]] von 1645 Rauhenzell westlich der Iller und somit wie St. Gallen wohl dem [[Hochstift Konstanz]] zugehörig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Rauhenzell&amp;#039;&amp;#039; mit den Einöden Egg und Oberau wurde 1833 gebildet. Bis dahin gehörten die drei [[Siedlung]]en zur politischen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Untermaiselstein&amp;#039;&amp;#039;. Die Geschichte von Rauhenzell ist verbunden mit der Herrschaft [[Burg Rauhlaubenberg|Rauhlaubenberg]] und ihrer Nachfolgerin, der Herrschaft Rauhenzell der Herren von Pappus-Trazberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Rauhenzell ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Schloss Rauhenzell.JPG|mini|Schloss Rauhenzell]]&lt;br /&gt;
Schloss Rauhenzell wurde im Jahr 1555 von den [[Laubenberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Laubenberg]] als dreigeschossiger Rechteckbau errichtet. 1647 stirbt die männliche Linie der Laubenberger aus und die Herrschaft Rauhenzell fällt an das Haus Pappus-Trazberg, dessen Angehöriger Johann Andreas II. später vom Kaiser in den Reichsfreiherrenstand erhoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1878 wird die Fassade des Schlosses in [[barock]]em Stil umgestaltet. Der übrige Charakter der [[Spätrenaissance]] bleibt erhalten. 1934 stirbt Reichsfreiherr Eckart von Pappus und Trazberg als letzter männlicher Nachfahre seines Geschlechtes. Heute ist das Schloss in Besitz der Freiherren [[Lerchenfeld (Adelsgeschlecht)|von Lerchenfeld]]. Es ist bewohnt und kann nicht besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.burgenregister.de/burgenlexikon_anzeige.php?id=1150&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauhenzell mit dem Schloss war Schauplatz der von [[Alfred Weitnauer]] betriebenen Rettungsaktionen für wertvolle Deutsche Kulturgüter während des Zweiten Weltkrieges. In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Schlußbilanz&amp;#039;&amp;#039; erzählt er darin in diesem Zusammenhang mit dem ihm eigenen Humor von einem „Begräbnis mit nur wenig Leidtragenden“ auf dem Dorffriedhof von Rauhenzell. Wertvollste Bestände des [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt|Hessischen Landesmuseums Darmstadt]], die zuvor ins Schloss Rauhenzell verlagert worden waren, wurden bei dieser Aktion vor heranrückenden französischen Truppen in Sicherheit gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrei Rauhenzell ==&lt;br /&gt;
[[Datei:140517-Immenstadt-Egg-Lourd-Grotte-Egg.jpg|miniatur|Mariengrotte Egg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei Rauhenzell gehört zur 1999 gegründeten Pfarreiengemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Immenstadt-[[Bühl am Alpsee|Bühl]]-Rauhenzell&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat Sonthofen]] des [[Bistum|Bistums]] Augsburg. Sie wird betreut von den Geistlichen aus Immenstadt, hat allerdings einen eigenen [[Pfarrgemeinderat]].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[St. Otmar (Rauhenzell)|Pfarrkirche St. Otmar und St. Vitus]]&amp;#039;&amp;#039;: Die Mauern des [[Kirchenschiff]]s und der Turm stammen aus dem 13. Jahrhundert. Der Chor dürfte im 15. Jahrhundert erweitert worden sein. Die Figur &amp;#039;&amp;#039;Muttergottes&amp;#039;&amp;#039; ist ein Werk des 15. Jahrhunderts. Die Malereien mit [[Tierkreiszeichen]] auf der [[Tafelbild (Malerei)|Täfeldecke]] wurden 1983 bei der Restaurierung freigelegt. Das [[Patrozinium]] wird am [[16. November]] gefeiert ([[Otmar von St. Gallen|St. Otmar]]).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kapelle Maria Eich&amp;#039;&amp;#039;: Die kleine Kapelle, unterhalb des Friedhofs an der Straße gelegen, geht auf eine [[Stiftung]] der Antonia Pappus von Tratzberg im 18. Jahrhundert zurück. Sie war einst Zufluchtsstätte von Müttern kranker Kinder.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Grabkapelle&amp;#039;&amp;#039;: [[Gruft]]kapelle der [[Freiherr]]en von Pappus-Tratzberg und der Freiherren von Lerchenfeld.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Lourdes]]-Grotte&amp;#039;&amp;#039;: Die Mariengrotte im Buchwald bei Egg wurde von Freiherrn von Pappus-Tratzberg zum Andenken an ihre Familie 1894 gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
→ [[Liste der Baudenkmäler in Immenstadt im Allgäu#Rauhenzell|Baudenkmäler in Rauhenzell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Immenstadt im Allgäu – Landschaft, Geschichte, Wirtschaft, kulturelles und religiöses Leben im Laufe der Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;, Immenstadt 1996.&lt;br /&gt;
* Werner Matthäus Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen der Pfarrei Immenstadt&amp;#039;&amp;#039;, Lindenberg 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Rauhenzell|val=45637|zugriff=2021-03-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Immenstadt im Allgäu}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.558175|EW=10.241905|type=city|dim=1000|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu|Rauhenzell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Immenstadt im Allgäu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberallgäu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
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