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	<title>Raues Veilchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:07:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raues_Veilchen&amp;diff=774319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-09-01T13:43:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Raues Veilchen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Viola hirta&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Veilchen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Viola&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Veilchengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Violaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Malpighienartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Malpighiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Viola hirta1.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Raues Veilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raue Veilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiesenveilchen, Behaartes Veilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauhaarige Veilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauhhaariges Veilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Veilchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Viola&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Veilchengewächse]] (Violaceae). Es ist in den gemäßigten Gebieten [[Eurasien]]s weitverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Viola hirta Sturm54.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039;-Illustration in: Jakob Sturm: &amp;quot;Deutschlands Flora in Abbildungen&amp;quot;, Stuttgart (1796). Achtung: Blütenfarbe und Form des Blattgrundes sind nicht gut getroffen!]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IKAl 20130416 Veilchen1c.jpg|mini|Raues Veilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Viola hirta (Wiesen-Veilchen) IMG 7308.JPG|mini|Raues Veilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Das Raue Veilchen wächst als ausdauernde [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 3 bis 10, selten bis zu 25 Zentimetern. Es werden keine unterirdische [[Stolo|Ausläufer]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nur grundständig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert; sie sind abstehend behaart. Der Blütenstiel ist 3 bis 12 Zentimeter lang. Die einfache Blattspreite mit schwach herzförmiger Spreitenbasis  und einer seichten, breiten Bucht sind 1,5 bis 10 Zentimeter lang sowie 1 bis 6 Zentimeter breit (Relation Länge/Breite: 1,5- bis 2-fach). Die Fransen der [[Nebenblätter]] sind viel kürzer als die Nebenblätter breit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von März bis Mai. Die Blüten befinden sich einzeln in den Blattachseln. Die Vorblätter stehen unterhalb von deren Mitte der Blütenstiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrige, duftlose [[Blüte]] ist bei einer Länge von 12 bis 22 Millimetern [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf kräftig blauviolett gefärbten Kronblätter sind alle ausgerandet. Die nach oben gebogenen haben einen 3 bis 5 Millimeter langen Sporn, welcher dunkler ist als die Krone;&amp;lt;!--Belege fehlen--&amp;gt; der Sporn ist rötlich violett, meist gerade und nur am Ende hakig gebogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen sind weißlich und haben ein sehr langes [[Elaiosom]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 20 oder 26.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Das Raue Veilchen ist eine Rosettenpflanze ohne [[Stolo|Ausläufer]]. Das [[Indument]] und die tiefe [[Bewurzelung]] kann als eine Anpassung an trockene Standorte gedeutet werden. Die chasmogamen Blüten sind meist unfruchtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die [[Same (Pflanze)|Samen]] werden von [[Ameisen]] verbreitet, da sie ein nahrhaftes [[Elaiosom]] haben. Die Tiere transportieren sie über weite Distanzen und verhelfen so dem Rauen Veilchen mit zu seiner Ausbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Raue Veilchen ist ein eurasisch-submediterranes [[Florenelement]]. Das Areal des Rauen Veilchen erstreckt sich über große Teile Europas und den [[Kaukasien|Kaukasusraum]] bis nach Mittelasien ([[Sibirien]], [[Volksrepublik China|Nordwestchina]]). In mittleren Höhenlagen und in Kalkgebieten kommt das Raue Veilchen ziemlich häufig vor, im [[Norddeutsches Tiefland|Norddeutschen Tiefland]] beispielsweise ist es selten oder fehlt ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Raue Veilchen wächst als Tiefwurzler in lichten Eichen- und Kiefern-Trocken[[Wald|wäldern]], in besonnten bis halbschattigen Säumen von Gebüschen und auf [[Trespe]]n-[[Halbtrockenrasen]]. Sie gedeiht eher auf nährstoff- und basenreichen (aber stickstoffarmen), meist kalkhaltigen Ton-Lehm- oder [[Löß]][[Boden (Bodenkunde)|böden]]. Sie ist in Mitteleuropa eine [[Charakterart]] der Ordnung Origanetalia, kommt aber auch in Pflanzengesellschaften der Verbände Mesobromion, Berberidion, Erico-Pinion, der Ordnung Quercetalia pubescenti oder des Unterverbands Cephalanthero-Fagenion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden in Mitteleuropa Höhenlagen von der Ebene bis in mittlere Gebirgslagen (in Österreich bis in eine Höhenlage von 1400 Metern) besiedelt. In den Allgäuer Alpen steigt es in Bayern am [[Himmelschrofen]] bis zu einer Höhenlage von 1400 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot; /&amp;gt; In Graubünden erreicht es im [[Schanfigg]] bis in eine Höhenlage von 1760 Meter und im [[Kanton Wallis]] bis in eine Höhenlage gegen 2000 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+ (frisch), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039; erfolgte durch [[Carl von Linné]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Helmut Gams]] und W. Becker unterscheiden bei [[Gustav Hegi]] 1966 zwei Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;brevifimbriata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|W. Becker}}: Nebenblätter ganzrandig oder kurz gefranst, kahl oder spärlich bewimpert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;longifimbriata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|W. Becker}}: Nebenblätter länger gefranst, dichter bewimpert, manchmal auch an den Fransen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Henning Haeupler]], Thomas Muer: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz. Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3364-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora&amp;#039;&amp;#039;. – Ulmer Verlag, Stuttgart, 6. Aufl. 1990, ISBN 3-8001-3454-3.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. Band V.1. 1. Auflage. München 1925, S. 638–640.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=41722|WissName=Viola hirta}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1050170|WissName=Viola hirta L.|Abruf=2022-11-10}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-8001-3131-5|Seite=677}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-489-72021-0|Seite=638–640}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 230.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Viola hirta|Raues Veilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola hirta&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6378}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|6378}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3617}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Veilchengewaechse/stumpf_hell.htm#Raues%20Veilchen Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veilchengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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