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	<title>Rauenzell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:32:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rauenzell&amp;diff=991492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter am 17. November 2025 um 21:19 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-17T21:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Herrieden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/13/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/32/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 430&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 702&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-08-28&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.herrieden.de/fileadmin/Dateien/Unsere_Aktivstadt/Kurzportrait_Daten/Zahlen___Fakten/B%C3%BCrgerversammlungen_2024.pdf |titel=Bürgerversammlungen 2024 |hrsg=Stadt Herrieden |seiten=3 |format=PDF; 10,7 MB |abruf=2025-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91567&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09825&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauenzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Herrieden]] im [[Landkreis Ansbach]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=00553335479 |objekt=Stadt Herrieden |abruf=2023-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Rauenzell hat eine Fläche von 12,574&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1269 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9908,57&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093209 |titel= Gemarkung Rauenzell (093209)|werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile  [[Rös]] und [[Velden (Herrieden)|Velden]] und die [[Kugelmühle (Herrieden)|Kugelmühle]], [[Rösmühle (Herrieden)|Rösmühle]], [[Schreinermühle (Herrieden)|Schreinermühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/NbF7G |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Durch das [[Pfarrdorf]] fließt der [[Rösgraben]], ein rechter Zufluss des [[Schreinermühlbach]]s, der wiederum ein linker Zufluss der [[Altmühl]] ist. Im Westen grenzt der Steinbachforst an, 0,75&amp;amp;nbsp;km nordwestlich liegt das Röther Holz. Im Süden liegt das Flurgebiet Am Judenweg, 0,75&amp;amp;nbsp;km südwestlich liegt der Schulberg ({{Höhe|429|DE-NHN}}). 1&amp;amp;nbsp;km westlich bei dem Tieffeld gibt es einen Modellflugplatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/LnPy3 |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-08-01|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus dem [[Grundwort]] des Ortsnamens „-zell“ kann geschlossen werden, dass der Ort von einem Kloster gegründet wurde. In Frage kommt hierfür das Herriedener [[Kollegiatstift Herrieden|Benediktinerkloster St.&amp;amp;nbsp;Vitus]]. Da das Kloster nur von 797 bis 888 bestand, muss der Ort in diesem Zeitraum gegründet worden sein. Das [[Bestimmungswort]] des Ortsnamens „Rauh“ verweist auf die Herstellung von [[Rauhwaren]].&amp;lt;ref&amp;gt;J. Göppel: &amp;#039;&amp;#039;Rauenzell – Die Wallfahrt im Wald.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken&amp;#039;&amp;#039; (1801) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Bundschuh: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;4, Sp.&amp;amp;nbsp;432&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauenzell,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Hochstift Eichstätt|Eichstättisches]] Pfarrdorf im [[Fraiß (Recht)|Fraischbezirke]] des [[Brandenburg-Ansbach|Ansbachischen]] [[Oberamt Ansbach|Oberamts Ansbach]], liegt eine kleine Stunde von Herrieden etwas südöstlich entfernt, im Altmühlgrunde an einem Bache, der zwischen den gegen Osten stehenden 2 Bergen herkömmt, die Rös- und Kugelmühle vor, die Dorfsmühle aber an dem Dorfe Rauenzell, durch welchen Ort er lauft, und darnach noch eine Mühle am Koeweyher treibt, zwischen Rauenzell und Leutenbuch noch eine andere Quelle, die nordöstlich zwischen dem Roeser Holz und Ebersberg herkömmt, aufnimmt, und, damit vereinigt, bey Seligendorf in die Altmühl fällt.&amp;lt;br&amp;gt;Zum [[Oberamt Wahrberg-Herrieden|Ober- und Stadtvogteyamte Wahrberg-Herrieden]] gehört die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft|Dorfs- und Gemeindsherrlichkeit]], der Hirtenstab, der Frevel inner Etters und auf der Gasse, das alte und neue Umgeld, der Kirchweyhschutz und der Kirchensatz mit allen 35 Unterthanen, bis auf einen, der zum auch fürstlich Eichstättischen Steueramte des Kollegiatstiftes Herrieden gehörig ist. Nebst dem Pfarr- Gottes- und Schulhause sind 1 Forsthaus, 2 Hirtenhäuser, eine Gemeindsbadstube und 2 Wirthshäuser allda. 15 Haushaltungen allda haben Holztheile zu 1, anderthalb, auch 3 Klafter.&amp;lt;br&amp;gt;Rauenzell war ehedem ein Filial von Burgoberbach. Bey dem bekannten Mangel an Priestern wurden beyde Kirchen, so wie jene zu Großenried, durch [Sp.&amp;amp;nbsp;433] einen Kanoniker von Herrieden aus versehen, der in jedem dieser 3 Orte celebrirte.&amp;lt;br&amp;gt;Als aber im 14&amp;amp;nbsp;Jahrhunderte die berühmte Wallfahrt zu St.&amp;amp;nbsp;Salvator im Steinbach (s. St. Salvator, wovon das Mehrere davon samt der ganzen Entstehungsgeschichte zu finden ist), aufgekommen ist, und durch die dahin gebrachten Opfer die Kirchengüter so zugenommen haben, daß Rauenzell zu einer eignen Pfarre erhoben und genugsam dotiert werden konnte, wurde sie selbstständig, von Burgoberbach getrennt und am 11. Oktober 1452 vom Eichstättischen Bischoffe, Johann&amp;amp;nbsp;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;III&amp;lt;/span&amp;gt; von Eych, als eine eigne Pfarre bestätigt. Dieses Dorf hat nebst der Pfarrkirche zu U. L. Fr. noch 2 Kapellen, als jene des Johann Baptist auf dem Gottesacker und die Salvatorskapelle im Walde Steinbach, welches die älteste Wallfahrt im ganzen Bisthume Eichstätt ist. Eingepfarrt sind nach Rauenzell: 1) Velden, 2) Winkel, 3) Dietersdorf und 4) Röß mit der Röß- Kugel- Rauenzeller Dorfs- und Koeweyhermühle.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem [[Justiz- und Kammeramt Ansbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1806 kam Rauenzell an das [[Königreich Bayern]]. Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s wurde 1808 der [[Steuerdistrikt]] Rauenzell gebildet, zu dem [[Höfstetten (Herrieden)|Höfstetten]], [[Hohenberg (Herrieden)|Hohenberg]], [[Kugelmühle (Herrieden)|Kugelmühle]], [[Leutenbuch]], [[Rös]], [[Rösmühle (Herrieden)|Rösmühle]], [[Roth (Herrieden)|Roth]], [[Schreinermühle (Herrieden)|Schreinermühle]], [[Seebronn (Herrieden)|Seebronn]] und [[Velden (Herrieden)|Velden]] gehörten. Wenig später entstand die [[Ruralgemeinde]] Rauenzell, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Herrieden]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Herrieden]] (1919 in [[Finanzamt Herrieden]] umbenannt, seit 1929 [[Finanzamt Ansbach]]). Der Ort hatte ursprünglich ein Marktrecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1831/32 | BAND = 2 | SEITE = 374}} Dort als &amp;#039;&amp;#039;Rauhenzell&amp;#039;&amp;#039; aufgelistet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] (1818) wurden zwei Ruralgemeinden gebildet:&lt;br /&gt;
* Hohenberg mit Höfstetten, Leutenbuch, Roth und Seebronn;&lt;br /&gt;
* Rauenzell mit Kugelmühle, Rös, Rösmühle, Schreinermühle und Velden.&lt;br /&gt;
Ab 1862 gehörte Rauenzell zum [[Bezirksamt Feuchtwangen]] (1939 in [[Landkreis Feuchtwangen]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb bis beim Landgericht Herrieden (1879 in das [[Amtsgericht Herrieden]] umgewandelt), seit 1931 ist das [[Amtsgericht Ansbach]] zuständig. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 7,158&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1971 wurde sie im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] nach Herrieden eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697| Seiten=461}} &amp;lt;!--Volkert--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Herrieden#Politische_Einteilung |titel=Herrieden &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Ortes stehen die Reste der ehemaligen Wallfahrtskirche [[Sankt Salvator (Steinbachtal)|St.&amp;amp;nbsp;Salvator]]. In Rauenzell gibt es die katholische Pfarrei Mariä Heimsuchung mit Kirche, Friedhof und Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau- und Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
In Rauenzell gibt es 13 [[Baudenkmäler]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|571166|Herrieden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am Judenweg; Veldener Straße: Bildstock, [[historisierend]], 1923; am Ortsausgang Richtung [[Velden (Herrieden)|Velden]].&lt;br /&gt;
* Am Schutz 32: Ausleger mit Wirtshausschild, wohl späteres 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Bodenwiesen; St 2249: Wegkreuz, gusseisernes Kruzifix mit Marienfigur auf Sandsteinsockel, um 1880/90; 500 Meter außerhalb an der Straße nach Herrieden&lt;br /&gt;
* Breitfeld: Bildstock, achtseitiger Pfeiler mit viergiebeligem Aufsatz, spätmittelalterlich, daneben freistehender Steinaltar, wohl gleichzeitig; am Fußweg nach Herrieden, etwa 900 m westlich außerhalb des Ortes&lt;br /&gt;
* Eisenfeld: Wegkreuz, gusseisernes Kruzifix auf Sandsteinsockel, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, 1,4 Kilometer vor dem Ortsausgang in Richtung Rös&lt;br /&gt;
* Fuchsloch: Wegkreuz, gusseisernes Kruzifix auf Sandsteinsockel, spätes 19. Jahrhundert, 2 Kilometer vor dem Ortsausgang in Richtung Rös&lt;br /&gt;
* Nähe Veldener Straße: Wegkapelle, kleiner massiver Satteldachbau, Natursteinquader, mit Muttergottesfigur, bezeichnet 1848, am südlichen Ortsrand bei Veldener Straße 6&lt;br /&gt;
* Röser Straße 2: Relief Heilige Anna Selbdritt, im Giebel eingemauert, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, von der abgegangenen Wallfahrtskirche.&lt;br /&gt;
* Steinbach-Trüdinger Forst: Bildstock, massiv, vorkragendes Giebelgehäuse mit Satteldachabschluss und Rundbogennischen, wohl spätmittelalterlich, im Steinbachwald, etwa 500 Meter südöstlich der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
* Steinbach-Trüdinger Forst: Bildstock, spätmittelalterlich, vorkragendes Giebelgehäuse und Rundbogennischen; im Steinbachwald, etwa 1000 Meter südöstlich der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
* Zum Steinbachwald 4: Bildstock, Steinpfeiler mit Blechkreuz, 18. Jahrhundert, an der Hauptstraße nördlich der Brücke&lt;br /&gt;
* Zum Steinbachwald 21: [[St. Johann (Rauenzell)|Katholische Friedhofskapelle St. Johann]], quadratischer, außen achteckiger gewölbter Raum, 15. Jahrhundert, verändert im 17. und 18. Jahrhundert, langhausartiger Westvorbau 1950, mit Ausstattung&lt;br /&gt;
* Zum Steinbachwald 21: Friedhof, ummauerte ehemalige Wehranlage, Grabdenkmäler, 19./20. Jahrhundert Gusseisenkruzifixus, um 1900, bei der Kirche&lt;br /&gt;
* Zum Steinbachwald 21: [[Mariä Heimsuchung (Rauenzell)|Katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung]], einschiffiger flachgedeckter Bau mit eingezogenem Chor, 14./15. Jahrhundert, Westturm 1748, Verlängerung nach Osten 1821, [[Vorzeichen (Architektur)|Vorzeichen]] und Ölbergnische mit volkstümlichen Figuren, wohl 17. Jahrhundert nach Vorbild des 15. Jahrhunderts, mit Ausstattung; Gusseisenkruzifix, neben der Kirche, um 1900; katholische Friedhofskapelle St. Johann, quadratischer, außen achteckiger gewölbter Raum, 15. Jahrhundert, verändert im 17. und 18. Jahrhundert, langhausartiger Westvorbau 1950; Friedhofsummauerung, ehemalige Wehranlage, wohl spätmittelalterlich, Veränderungen 19./20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Zum Steinbachwald 23: Pfarrscheune, Fachwerkbau, mit massivem Erdgeschoss, 18. Jahrhundert, im Inneren Bauteile und Balkenkonstruktion, 1616&lt;br /&gt;
* Zum Steinbachwald 23: Pfarrhaus, zweigeschossiges Gebäude mit Mansardwalmdach, nach Plänen von Anton Meyer, 1788; Scheune, eingeschossiger Bau mit Halbwalmdach, in Teilen Fachwerk, 18. Jahrhundert, im Inneren Bauteile und Balkenkonstruktion, 1616; erhaltene Teile der Einfriedung, gusseiserner Zaun und Steinpfeiler, um 1900&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Herrieden#Rauenzell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Rauenzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr &lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 380 || 433 || 425 || 429 || 402 || 415 || 416 || 398 || 440 || 418 || 396 || 390 || 361 || 390 || 409 || 436 || 433 || 405 || 409 || 613 || 655 || 649 || 562 || 596&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 1987 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 82 || 73 || || || || || 85 || || || 82 || 82 || || 84 || || || || 86 || || || || 94 || || 107 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 74}} Für die Gemeinde Rauenzell zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Kugelmühle mit 6 E. und 1 F. (S. 51), Rös (S. 76), Rösmühle (S. 76), Schreinermühle mit 3 E. und 1 F. (S. 83) und Velden (S. 97).&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 161}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 171}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 161}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1191}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 181}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1122}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 182}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1189}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 182}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1227}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1058}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 777}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =170}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Rauenzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 || {{0|00}}2024 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 258 || 267 || 267 || 274 || 253 || 228 || 286 || 446 || 393 || 429 || 588 || 702&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 53 || 42 || || || 50 || 52 || 57 || 63 || 72 || || 63 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =328}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und Sitz der Pfarrei [[Mariä Heimsuchung (Rauenzell)|Mariä Heimsuchung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bistum-eichstaett.de/pfarrverband-herrieden-aurach/ |titel=Pfarrverband Herrieden-Aurach |werk= bistum-eichstaett.de |abruf=2023-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach [[Evangelisch-lutherische Pfarrkirche (Sommersdorf)|Sommersdorf]] gepfarrt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;/&amp;gt; seit Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist die Pfarrei [[Christuskirche (Herrieden)]] zuständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.herrieden-christuskirche.de/ |titel=Die Christuskirchengemeinde Herrieden |werk= herrieden-christuskirche.de |abruf=2023-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2249|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2249]] führt nach Herrieden (3,5&amp;amp;nbsp;km westlich) bzw. nach [[Burgoberbach]] (3,5&amp;amp;nbsp;km östlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Ansbach#AN 55|Kreisstraße AN&amp;amp;nbsp;55]] führt nach [[Rös]] (2,5&amp;amp;nbsp;km nördlich) bzw. nach [[Velden (Herrieden)|Velden]] (1&amp;amp;nbsp;km südlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt; Bis in die 1970er Jahre hatte Rauenzell einen eigenen Bahnhof an der mittlerweile stillgelegten [[Bahnstrecke Leutershausen-Wiedersbach–Bechhofen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.woernitz-franken.de/rauenz.htm Rauenzeller Bahnhof] auf der Website woernitz-franken&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=4 |Sp=432 |SpBis=433}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Josef Göppel |Titel=Rauenzell – Die Wallfahrt im Wald | Hrsg=Stadt Herrieden |Sammelwerk=Herrieden. Stadt an der Altmühl |Verlag=Fritz Majer &amp;amp; Sohn |Ort=Leutershausen |Datum=1982 |ISBN=3-922175-08-2 |Seiten=280–303}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 362}}&lt;br /&gt;
* {{Ramisch Landkreis Feuchtwangen|SEITE = 108 |SEITE_BIS = 111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00000575 |objekt= Rauenzell|abruf=2021-09-03}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Rauenzell |Gemeinde=Herrieden Stadt |Landkreis= Ansbach |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2019-09-16}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Rauenzell |val=RAUELL_W8801|abruf=2025-03-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Herrieden}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4433988-4|VIAF=234316401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Herrieden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Ansbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter</name></author>
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