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	<title>Rauden (Boxberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rauden_(Boxberg)&amp;diff=1132131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DCB am 15. Juni 2025 um 13:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-15T13:23:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rauden&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Rudej&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Boxberg/O.L.&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/20/05/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/29/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 137&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.916 &amp;lt;!-- Stand 1931 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 75&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-11-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://boxberg-ol.de/de/boxberg-ortsteile/ortsteile/rauden.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile – Rauden.&amp;#039;&amp;#039;] Gemeinde Boxberg/O.L., abgerufen am 27. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1938-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Mönau]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02943&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035728&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Rudej|Audio=Rudej.ogg}}, ist ein Ortsteil im Südwesten der sächsischen Gemeinde [[Boxberg/O.L.]] im [[Landkreis Görlitz]]. Der Ort zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rauden001.jpg|mini|Rauden – ein Straßendorf in der Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudej – wójnski pomnik.jpg|mini|Kriegsgefallenendenkmal am östlichen Ortsausgang]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem nordöstlich gelegenen Nachbarort [[Mönau]] liegt Rauden in Form eines [[Straßendorf]]es inmitten des [[Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft|Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]] an der Straße von [[Uhyst (Spree)]] nach [[Milkel]]. Im Westen erstrecken sich die [[Driewitz-Milkeler Heiden]], eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete der Oberlausitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebende Ortschaften sind [[Drehna]] im Norden, Uhyst im Nordosten, [[Teicha (Radibor)|Teicha]] im Südwesten und [[Driewitz]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Rauden wird erst relativ spät urkundlich erwähnt. Die frühestbekannte Stelle ist auf einer Urkunde des Bautzener Domstiftsarchivs aus dem Jahr 1542. Dort wird der Ort bereits mit seiner heutigen Schreibweise genannt. Ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des [[Rittergut]]es Mönau ist für das 18. Jahrhundert belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Befreiungskriege]] und den anschließenden [[Wiener Kongress]] wird 1815 die neue sächsisch-preußische Grenze südöstlich entlang des Dorfes gezogen. Zunächst wird Rauden dem preußisch-brandenburgischen [[Landkreis Spremberg (Lausitz)|Landkreis Spremberg]] zugeordnet, bevor aus diesem 1825 der [[Landkreis Hoyerswerda]] herausgelöst und in die preußische [[Provinz Schlesien]] eingegliedert wird. Bereits 1823 wird Rauden vom sächsischen Milkel nach Uhyst umgepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1810 eingerichtete einklassige Schule erhält 1900 einen Neubau, in dem auch Schüler aus Mönau und [[Lieske (Malschwitz)|Lieske]] unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1938 wird Rauden nach Mönau eingemeindet, wobei die Gemeindeverwaltung in Rauden verbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wird der schlesische Teil der [[Oberlausitz]], der westlich der Lausitzer Neiße liegt, wieder dem Land Sachsen angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Verwaltungsreform von 1952]] liegt Rauden im südlichen Teil des nunmehr verkleinerten [[Kreis Hoyerswerda|Kreises Hoyerswerda]]. Im gleichen Jahr wird der Schulunterricht nach Uhyst verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. März 1994 wird die Gemeinde Mönau nach Uhyst eingegliedert. Da der Landkreis Hoyerswerda nur noch bis zum 31. Dezember 1995 besteht, werden in der Gemeinde die Bürger befragt, ob sie lieber zum [[Landkreis Kamenz]] oder zum [[Niederschlesischer Oberlausitzkreis|Niederschlesischen Oberlausitzkreis]] mit dem Kreissitz [[Niesky]] gehören wollen. Bis auf den Ortsteil [[Lippen (Lohsa)|Lippen]] spricht sich die Mehrheit der Gemeinde für einen Wechsel in den Niederschlesischen Oberlausitzkreis zum 1. Januar 1996 aus. Knapp 12 Jahre später, am 1. Oktober 2007, schließt sich die Gemeinde Uhyst der Gemeinde Boxberg an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 105&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 151&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 140&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 143&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 107&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 ||align=right| 90&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 ||align=right| 86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 ||align=right| 75&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777 wirtschaften in Rauden 9 [[Hufner|besessene Mann]], 1 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 8 [[Häusler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1825 und 1871 steigt die Einwohnerzahl von 105 auf 151. Danach fällt sie auf 130 im Jahr 1885 ab. Zu dieser Zeit ist die Bevölkerung gemäß der Statistik von [[Arnošt Muka]] gänzlich [[Sorben|sorbisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hält sich die sorbische Sprache hier deutlich besser als in anderen Dörfern der Region. So zählt [[Ernst Tschernik]] in der Gemeinde Mönau-Rauden noch 1956 einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von 82 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995 |Seiten=249}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sprachwechsel zum Deutschen erfolgt erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1925 steigt die Einwohnerzahl wieder leicht auf 143 an. Gemessen an der Bevölkerung ist Rauden etwas größer als Mönau. Rund 80 Jahre später hat Rauden nur noch etwa 110 Einwohner, deren Zahl sich nach der Jahrtausendwende nochmals verringert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauden hat eine [[Freiwillige Feuerwehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Name Rauden leitet sich vom westslawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;{{lang|wen|ruda}}&amp;#039;&amp;#039; ‘Eisenstein, rote Erde’ ab. Er deutet an, dass es in Rauden früher Vorkommen von [[Raseneisenstein]] gegeben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lusatia Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bautzen&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-929091-96-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=271 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HOV|Rauden_(1)|Rauden}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 271.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rauden/Rudej}}&lt;br /&gt;
* [https://boxberg-ol.de/index.php?menuid=41 Gemeinde Boxberg/O.L. – Ortsteil Rauden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften in der Gemeinde Boxberg/O.L.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1542]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Boxberg/O.L.)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DCB</name></author>
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