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	<title>Rauchabsauger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:45:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rauchabsauger&amp;diff=462147&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HobbyAstronaut: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-19T23:25:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rauchabsauger Leo 2A4.jpg|mini|Rauchabsauger eines [[Leopard 2|Leopard&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;A4]] mit GFK-Ummantelung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PZM Munster Rheinmetall Rauchabsauger.jpg|mini|Rauchabsauger ohne Ummantelung des Rohrs]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauchabsauger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teil moderner [[Geschütz]]e, der verhindert, dass eine erhebliche Menge der beim Schuss entstehenden Verbrennungsgase das [[Lauf (Schusswaffe)|Geschützrohr]] durch den nach dem Schuss zu öffnenden [[Verschluss (Waffentechnik)|Verschluss]] verlassen. Rauchabsauger werden üblicherweise nur bei Geschützen eingesetzt, deren Verschluss sich in einem geschlossenen [[Kampfraum]] befindet, um die Besatzung vor gesundheitlichen Problemen (wie Atembeschwerden oder Augenreizungen) und vor Explosionen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:T34 heavy Tank in U.S. Army Armor &amp;amp; Cavalry Collection 2021.jpg|mini|Nach einem scharfen Schuss eines [[T34 Heavy Tank|T34]]-Prototyps erlitten Besatzungsmitglieder Rauchvergiftungen. Das Hinzufügen eines Rauchabsaugers war eine kostengünstige Lösung des Problems.]]&lt;br /&gt;
Bevor Rauchabsauger eingesetzt wurden, kam – z.&amp;amp;nbsp;B. bei deutschen Panzern im Zweiten Weltkrieg – eine Rohrausblasvorrichtung zum Einsatz, die verbleibende Verbrennungsgase mittels Druckluft aus dem Rohr beförderte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;D2061/1&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;D 2061/1 8,8 cm Kampfwagenkanone 43 (L/71) Beschreibung&amp;#039;&amp;#039;; Berlin, 2. September 1944; Oberkommando des Heeres, Heereswaffenamt, Amtsgruppe für Entwicklung und Prüfung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist auch beim [[Leclerc (Panzer)|Leclerc]] der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten mit Rauchabsaugern ausgestatteten Panzer waren die [[M26 Pershing|M26A1]], die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1948) mit der 90-mm-[[Kampfwagenkanone]] M3A1 nachgerüstet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steven J. Zaloga |url=https://books.google.de/books?id=mqyHCwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PT42&amp;amp;ots=IdQjXqDgqb&amp;amp;dq=M46%20bore%20evacuator&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT41#v=onepage&amp;amp;q=bore%20evacuator&amp;amp;f=false |titel=T-34-85 vs M26 Pershing: Korea 1950 |abruf=2016-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste serienmäßig mit einem Rauchabsauger ausgestattete amerikanische Panzer war der ab 1951 in Serie produzierte [[M41 Walker Bulldog]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Doyle |Titel=Standard Catalog of U.S. Military Vehicles |Verlag=Krause |Datum=2003 |ISBN=0-87349-508-X |Seiten=432 |Sprache=en |Online={{Google Buch | BuchID=26s7uQEACAAJ | Seite=432 | Hervorhebung=bore evacuator First tank gun}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ihm folgte der [[M47 Patton]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Icks |url=http://www.pattonhq.com/m47files.html |titel=The Patton Tank M47 |werk=pattonhq.com |abruf=2016-06-29 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste sowjetische Panzer mit einem Rauchabsauger war der [[T-54]]A, der 1955 in Serienproduktion ging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Kotsch |url=https://www.kotsch88.de/al_geschichte_T54.htm |titel=Vom T-54 zum T-90 - Geschichte des sowjetischen Panzerbaus |werk=Kampfpanzer im Detail |hrsg=kotsch88.de |abruf=2016-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesen ersten Anwendungen des Rauchabsaugers in Kampfpanzern wurden sie nahe der Mündung angeordnet. Ab der nächsten Generation (T-62, Panzer mit [[Royal Ordnance L7]]) wanderten die Rauchabsauger in die Rohrmitte. Bei neueren westlichen Panzern ist der Rauchabsauger exzentrisch oberhalb der Rohrachse angebracht, bei sowjetischen/russischen Modellen liegt er konzentrisch in der Rohrachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schnellfeuergewehr mit einem Rauchabsauger ist das Primary Weapons Systems UXR.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M41 Walker Bulldog im Panzergarten des Heeresgeschichtlichen Museums Wien.jpeg|M32 des M41&lt;br /&gt;
Datei:T-55 Tank (8011997191).jpg|[[D-10T]] des T-55&lt;br /&gt;
Datei:U5-TS(2A20) in Motovilikha Plants museum 1.jpg|[[U-5TS]] des T-62&lt;br /&gt;
Datei:Leopard 1A4 main battle tank at the Muzeum Polskiej Techniki Wojskowej in Warsaw.jpg|L7A3 des [[Leopard 1]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rauchabsauger.gif|mini|Animation eines Rauchabsaugers&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Bei einigen Rauchabsaugern befinden sich in den vorderen (hier: linken) Bohrungen [[Rückschlagarmatur|Rückschlagventile]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140408213118/http://www.dtic.mil/get-tr-doc/pdf?AD=AD0838748 &amp;quot;Engineering Design Handbook; Guns Series, Muzzle Devices&amp;quot;], AD838748, US Army, PDF-Seite 93&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Australian M1 Abrams fires.jpg|mini|Ausströmender Rauch nachdem das Geschoss den Lauf verlassen hat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:M1 abrams loading the main gun-2.jpg|mini|Der nach vorne ausströmende Rauch gelangt damit nicht in den Kampfraum des Panzers.]]&lt;br /&gt;
Der Rauchabsauger besteht als technisches Gerät aus einem Hohlkörper aus Stahl in Form einer Hülse von etwa 50 bis 70&amp;amp;nbsp;cm Länge, der über das Geschützrohr geschoben und dort gasdicht fixiert wird. Innerhalb des Bereichs dieser Hülse befinden sich (in der Regel vier) von außen nach innen schräg nach vorn gerichtete [[Bohrung]]en in der Wand des Geschützrohres. Durch den [[Treibladung]]sabbrand bildet sich zwischen [[Projektil|Geschoss]] und Verschlussboden ein [[Überdruck]], der sich –&amp;amp;nbsp;nachdem das Geschoss die Bohrungen passiert hat&amp;amp;nbsp;– auch im Hohlraum des Rauchabsaugers aufbaut. Nachdem das Geschoss das Rohr verlassen hat, fällt dort der Druck schneller ab als im Rauchabsauger, der dort so für kurze Zeit entstehende Überdruck lässt die im Rauchabsauger verbliebenen Rauchgase durch die Bohrungen zurück ins Rohr zur Mündung hin strömen. Da während dieses Strömungsvorganges der Verschluss geöffnet ist, werden im Rohr verbliebene Verbrennungsgase in Richtung Mündung gesaugt und aus dem Rohr transportiert. Die Wirkung beruht auf der Funktionsweise der [[Strahlpumpe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Batchelor, [[Ian Hogg]] |Titel=Artillerie |TitelErg=Die Geschichte der Artillerie |Verlag=Heyne |Ort=München |Datum=1977 |ISBN=3-453-52068-8 |Seiten=28 |Originaltitel=Artillery |Originalsprache=en-US |Übersetzer=Egbert von Kleist}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bore evacuators|Rauchabsauger}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dtic.mil/get-tr-doc/pdf?AD=AD0838748 &amp;#039;&amp;#039;Engineering Design Handbook; Guns Series, Muzzle Devices&amp;#039;&amp;#039;], AD838748, US Army&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=C.R. Woodley |Titel=Modelling of Fume Extractors |Sammelwerk=19th International Symposium of Ballistics |Ort=Interlaken |Datum=2001-05 |Seiten=273–280 |Sprache=en |Online=http://www.ciar.org/ttk/mbt/papers/symp_19/LD08_273.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2016-05-17}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Qing-Xiang Pei, Richard Foo |Titel=Modeling and Simulation of the Gas Charging and Discharging Processes on Gun Bore Evacuator |Sammelwerk=19th International Symposium of Ballistics |Ort=Interlaken |Datum=2001-05 |Seiten=281–288 |Sprache=en |Online=http://www.ciar.org/ttk/mbt/papers/symp_19/LD09_281.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2016-05-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Enke: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Waffen- und Munitionstechnik.&amp;#039;&amp;#039; Walhalla Fachverlag, 4., aktualisierte Auflage, Regensburg, 2023, ISBN 978-3-8029-6198-4, S. 178 f.&lt;br /&gt;
* [[Raimund Germershausen]], E. Schaub et al.: &amp;#039;&amp;#039;Waffentechnisches Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Rheinmetall]]. 3. Auflage. Düsseldorf, 1977, S. 319 f., [https://www.military-references.com/wp-content/uploads/books/spg/germany/general/Rheinmetall%20-%20Waffentechnisches%20Taschenbuch%20-%201977.pdf PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Geschütz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rauch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HobbyAstronaut</name></author>
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