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	<title>Ratzerod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ratzerod&amp;diff=2705840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2024-08-09T04:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ratzerod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] in der [[Gemarkung]] [[Hohenzell (Schlüchtern)|Hohenzell]] in der Stadt [[Schlüchtern]], im [[Main-Kinzig-Kreis]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ratzerod liegt auf einer Höhe von 385 m über [[Normalnull|NN]], ca. 3 km südöstlich von Hohenzell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung der Siedlung Ratzerod stammt aus dem Jahr 1303. Damals trug ein Herr von Ololsbach 1/3 der der Ortschaft vom [[Bistum Würzburg]] zu [[Lehenswesen|Lehen]]. Die [[Hutewald|Huterechte]] besaß der Hof [[Lindenberg (Schlüchtern)|Lindenberg]]. Der Ort gehörte zur [[Grafschaft Hanau]], seit 1458: [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. Dort war er dem [[Amt Schlüchtern]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1496 siedelten im Gebiet Ratzerod jüdische Familien, die der Judenverfolgung während der [[Geschichte der Pest#Europäische Pestepidemien des 14. bis 18. Jahrhunderts|Pestzeit]] in [[Steinau an der Straße|Steinau]] entkommen waren. Die aus dieser Besiedlung herrührende Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Judenschule&amp;#039;&amp;#039; findet sich in Wander - und historischen Karten an einer Quelle bzw. einem kleinen Teich (Koordinaten: 50°17&amp;#039;27.7&amp;quot;N, 9°32&amp;#039;40.5&amp;quot;E), was für [[Mikwe|jüdische Reinigungsriten]] wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], fiel Ratzerod 1736 mit der ganzen Grafschaft Hanau-Münzenberg an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], aus der 1803 das [[Kurfürstentum Hessen]] wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[napoleon]]ischen Zeit befand sich die Wüstung Ratzerod ab 1806 in einem Gebiet unter französischer Militärverwaltung, das 1807–1810 zum [[Fürstentum Hanau]] und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]] gehörte. Anschließend fiel das Gebiet wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. 1817 waren hier nur noch Wiesen und es findet sich die Anmerkung, dass das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Rudolfs&amp;#039;&amp;#039; hier gestanden haben soll. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, gehörte das Gebiet von Ratzerod zum [[Landkreis Schlüchtern]]. 1866 wurde das Kurfürstentum nach dem [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] von [[Preußen]] annektiert. In der [[Deutsche Grundkarte|Deutschen Grundkarte]] von 1906 findet sich die [[Flurbezeichnung]] &amp;#039;&amp;#039;Ratzerod&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Gebiet Bestandteil des Bundeslandes [[Land Hessen|Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Namensformen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rateresrode (1303)&lt;br /&gt;
*Ratsrode (1331)&lt;br /&gt;
*Ratzerod (1496)&lt;br /&gt;
*Ratzenrod (1817)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Landau]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der wüsten Ortschaften im Kurfürstenthum Hessen und in den großherzoglich hessischen Antheilen am Hessengaue, am Oberlahngaue und am Ittergaue&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Supplement 7, {{ZDB|200295-4}}). Fischer, Kassel 1858, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10022294_00381.html S. 367], (Nachdruck. Herausgegeben von Dieter Carl. Historische Edition Carl, Vellmar 1999).&lt;br /&gt;
* Heinrich Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, {{ISSN|0342-2291}}). Elwert, Marburg 1926, S. 374.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=43502506004|titel=Ratzerod, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.alemannia-judaica.de/schluechtern_synagoge.htm  |titel=Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis). Jüdische Geschichte / Synagoge |werk=Alemannia Judaica |abruf=2019-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.294003|EW=9.542474|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schlüchtern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Hanau-Münzenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in der Rhön]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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