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	<title>Rationierung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 6 weiche Trennzeichen</title>
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		<updated>2025-03-03T18:09:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 6 &lt;a href=&quot;/index.php?title=Weiches_Trennzeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Weiches Trennzeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weiche Trennzeichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reichskarte01.jpg|mini|Deutsche Lebensmittelkarte für Urlauber, während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rationierungsmarken 2. WK 1.jpeg|mini|Schweizer Lebensmittelkarten zur Zeit der Rationierung vom 9. Oktober 1940 bis 24. Juni 1948&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard Degen: [https://blog.nationalmuseum.ch/2022/01/lebensmittelrationierung-zweiter-weltkrieg/ &amp;#039;&amp;#039;Lebens&amp;amp;shy;mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;ra&amp;amp;shy;tio&amp;amp;shy;nie&amp;amp;shy;rung in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 14. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wipkingen Rationierung 1914-18.JPG|mini|Rationierung in der Schweiz im Ersten Weltkrieg vom März 1917 bis April 1920&amp;lt;br /&amp;gt;Denkmal in [[Wipkingen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rationierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;[[Bewirtschaftung]]&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Wirtschaft]] ein [[staat]]licher [[Markteingriff]], der bei einem [[Knappheit|knappen]] [[Güterangebot]] zur limitierten [[Zuteilungsquote|Zuteilung]] von [[Teilmenge]]n der [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] an [[Güternachfrage]]r führt.&lt;br /&gt;
Rationierung ist das [[Nomen Agentis]] von Ration (mit dem Syntagma „eiserne Ration“), letztere ist gleichbedeutend mit einer begrenzten Menge ({{laS|rationis}}, „Berechnung“).&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Hermann, &amp;#039;&amp;#039;Knaurs etymologisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 408; ISBN 3426260743&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort kam nach 1870 auf unter dem Einfluss von „auf Rationen setzen“ ({{frS|rationner}}) und verbreitete sich als Kriegsausdruck auf alle in [[Notlage]]n knappe [[Lebensmittel]], [[Rohstoff]]e und [[Verbrauchsgut|Verbrauchsgüter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Q_R/ZSfbDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=rationierung+ration&amp;amp;pg=PA170&amp;amp;printsec=frontcover Otto Basler, &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Fremdwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 1977, S. 170]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um die Zuteilung den [[Verbrauch]] beschränkender Teilmengen bestimmter Güter, insbesondere während der [[Mangelwirtschaft]] in einer [[Krise]] (etwa in [[Krieg]]en die [[Kriegswirtschaft]], [[Wirtschaftskrise]]n, [[Hungersnot|Hungersnöten]], [[Katastrophe]]n, [[Epidemie]]n usw.). Rationierung kann aufgrund eines tatsächlichen Mangels an bestimmten [[Produkt (Wirtschaft)|Produkten]] erfolgen oder aber präventiv, wenn etwa in Zeiten politischer Spannungen [[Hamsterkauf|Hamsterkäufe]] durch eine beunruhigte Bevölkerung zu befürchten sind. Rationierungen gibt es auch im Zusammenhang mit staatlicher [[Preispolitik]] durch [[Kontingent]]ierungen oder der Ausgabe von  [[Lebensmittelmarke]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Volkswirtschafts_Lexikon/S2-EBwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=rationierung+lexikon&amp;amp;pg=PA471&amp;amp;printsec=frontcover Volker Häfner, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 83]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser [[Marktstörung]] liegt entweder eine [[Angebotslücke]] oder ein [[Nachfrageüberhang]] vor. Beide Ausprägungen stellen ein [[Marktgleichgewicht|Marktungleichgewicht]] dar. Rationierung wird meist von einer [[Autorität]] angeordnet: dies kann ein [[Staat]], ein [[Stammeshäuptling]] oder auch ein [[Familienoberhaupt]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wird allgemein zwischen Preis- und Mengenrationierung:&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Marckmann, &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Skylla und Charybdis: Reformoptionen im Gesundheitswesen aus ethischer Perspektive&amp;#039;&amp;#039;, in: Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement 12, 2007, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Preisrationierung&amp;#039;&amp;#039;: Die knappen Güter werden mit einem [[Preis (Wirtschaft)|Preis]] versehen, bei dem die [[Zahlungsbereitschaft (Volkswirtschaft)|Zahlungsbereitschaft]] oder [[Zahlungsfähigkeit]] nicht bei allen Güternachfragern vorhanden ist. Einige Nachfrager ziehen sich freiwillig vom Markt zurück, weil sie nicht mehr bereit oder in der Lage sind, den geforderten Preis zu bezahlen; ein Nachfrageüberhang ist dann nicht (mehr) vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Der_Kreditvertrag_als_Instrument_zur_L%C3%B6/NCatBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=preisrationierung&amp;amp;pg=PA59&amp;amp;printsec=frontcover Eva Terberger, &amp;#039;&amp;#039;Der Kreditvertrag als Instrument zur Lösung von Anreizproblemen&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 59]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Güter werden wie bei der [[Auktion]] an die meistbietenden Nachfrager verteilt. Beispielsweise wirkt die [[Hochpreisstrategie]] bei [[Luxusgüter]]n mit [[Künstliche Knappheit|künstlicher Knappheit]] wie eine Preisrationierung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mengenrationierung&amp;#039;&amp;#039;: Die Verteilung erfolgt anhand nicht-monetärer Kriterien wie insbesondere [[Alter]], [[Bedürftigkeit]], [[Naturrecht|Recht des Stärkeren]] oder [[Zufall]]. Beim Alter beispielsweise werden im Rahmen der Mengenrationierung bestimmte [[Altersgruppe]]n (etwa die über 60 Jahre alten Personen bei der [[Corona-Impfung]]) bevorzugt, andere werden nicht oder später berücksichtigt.  &lt;br /&gt;
Unter dem Allgemeinbegriff Rationierung wird im Regelfall die Mengenrationierung verstanden. Während bei der Preisrationierung nur eines der beiden Kriterien gilt, kann eine Mengenrationierung auch aus einer Kombination mehrerer Kriterien bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märkte ==    &lt;br /&gt;
=== Gütermarkt ===&lt;br /&gt;
Auf funktionierenden [[Gütermarkt|Gütermärkten]] kommt das [[Marktgleichgewicht]] beim [[Gleichgewichtspreis]] zustande, bei dem sich [[Güterangebot]] und [[Güternachfrage]] ausgleichen. Dieser Gleichgewichtspreis liegt grafisch im [[Marktdiagramm]] am [[Schnittpunkt]] der [[Angebotskurve|Angebots-]] und [[Nachfragekurve]], wo sich eine [[Markträumung]] ergibt, weil angebotene und nachgefragte Mengen übereinstimmen; diese Menge ist die &amp;#039;&amp;#039;Gleichgewichtsmenge&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=INFPFmbOdpYC&amp;amp;pg=PA52&amp;amp;dq=Gleichgewichtspreis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Gleichgewichtspreis&amp;amp;f=false Horst Siebert/Oliver Lorz, &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 52 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden auf einem Gütermarkt aber [[Transaktion (Wirtschaft)|Transaktionen]] nicht zum Gleichgewichtspreis statt, so unterliegen die [[Marktteilnehmer]] sowohl einer Budgetrestriktion (Preisrationierung) als auch einer Mengenrestriktion (Mengenrationierung).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Neue_Makro%C3%B6konomik/QuGoBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=g%C3%BCtermarkt+rationierung&amp;amp;printsec=frontcover Ulrich Meyer, &amp;#039;&amp;#039;Neue Makroökonomik: Ungleichgewichtsanalyse mit Hilfe der Methode des temporären Gleichgewichts&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 2]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie werden ihr Güterangebot und ihre Güternachfrage nicht nur an Preissignalen ({{enS|notional demand}}) ausrichten, sondern auch den weiteren Restriktionen Rechnung tragen ({{enS|effective demand}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt es zur Angebotslücke (etwa wegen länger dauernden [[Flaschenhals (Wirtschaft)|Engpässen]] im [[Produktionsprozess]]) oder Nachfrageüberhang (etwa wegen [[Hamsterkauf|Hamsterkäufen]]) insbesondere bei [[Lebensmittel]]n und [[Getränk]]en, bilden sich [[Warteschlange]]n oder es kommen nur noch die schnell handelnden Nachfrager zum Zuge ([[First In – First Out]]). Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Nachfrager zum Zwecke der [[Hortung]] mehr kaufen als ihrem eigentlichen Bedarf entspricht. Dieses [[Herdenverhalten]] verhindert eine gleichmäßige und gerechte Verteilung der lebensnotwendigen Güter, es kommt zu [[Regallücke]]n.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsmarkt ===&lt;br /&gt;
Das Ungleichgewicht auf dem Gütermarkt überträgt sich als [[Spill-over-Effekt]] auch auf andere Märkte wie beispielsweise den [[Arbeitsmarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Häfner, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 396&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Privathaushalt]]e sehen eine Rationierung als Beschränkung ihrer Güternachfrage an und bieten daher nur ein geringeres [[Arbeitsangebot]] an, was wiederum [[Unternehmen]] als Beschränkung ihrer [[Arbeitsnachfrage]] einstufen und ihr Güterangebot weiter drosseln.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Meyer, &amp;#039;&amp;#039;Neue Makroökonomik: Ungleichgewichtsanalyse mit Hilfe der Methode des temporären Gleichgewichts&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; Umgekehrt gilt das [[Walras-Gesetz]]: Befindet sich ein Markt im Marktgleichgewicht (beispielsweise der Gütermarkt), muss dies auch für einen anderen Markt zutreffen (etwa den Arbeitsmarkt).&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Hens/Paolo Pamini, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der analytischen Mikroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 68; ISBN 9783540281573&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzmärkte === &lt;br /&gt;
;Devisenmarkt&lt;br /&gt;
Auf dem [[Devisenmarkt]] kann es zur Rationierung durch Einschränkung der [[Konvertibilität]] einer [[Währung]] oder zur Einführung von [[Devisenverkehrsbeschränkung]]en kommen. Entsprechend stellt die &amp;#039;&amp;#039;De-Rationierung&amp;#039;&amp;#039; den schrittweisen Aufbau der Konvertibilität und den Abbau von Devisenverkehrsbeschränkungen dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_der_Internationalen_Wirtschaftsb/TrZhDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=rationierung+lexikon&amp;amp;pg=PA51&amp;amp;printsec=frontcover Thomas Plümper, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der internationalen Wirtschaftsbeziehungen&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 51]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Reichsbank]] schränkte im Februar 1934 mangels ausreichender [[Währungsreserve]]n ihren Devisenverkauf im Rahmen einer „Devisen-Repartierung“ so ein, dass er nicht höher war als ihre Deviseneingänge desselben Tages.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_bank/PeYvAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Devisen+repartierung&amp;amp;pg=PA962&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, in: Die Bank vom 4. Juli 1934, Band 27/Ausgabe 2, S. 962 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geldmarkt&lt;br /&gt;
Auf Geld- und Kapitalmärkten wird anstelle von Rationierung meist der Begriff [[Repartierung]] verwendet. Im Rahmen der [[Offenmarktpolitik]] kann es auf dem [[Geldmarkt]] beim [[Zinstender]] zu einer Repartierung kommen, wenn die Nachfragemenge zum unteren Grenzzinssatz die Angebotsmenge überschreitet. Beim [[Mengentender]] erfolgt eine Repartierung zum Einheitszinssatz, falls die Summe der Gebote die Angebotsmenge überschreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Geldtheorie_und_Geldpolitik_in_Europa/avAlBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Devisenmarkt+repartierung&amp;amp;pg=PA404&amp;amp;printsec=frontcover Dieter Duwendag/Karl-Heinz Ketterer/Wim Kösters/Rüdiger Pohl/Diethard B. Simmert, &amp;#039;&amp;#039;Geldtheorie und Geldpolitik in Europa&amp;#039;&amp;#039;, 19991, S. 404]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kapitalmarkt&lt;br /&gt;
Auf dem [[Kapitalmarkt]] kann es im [[Wertpapierhandel]] über [[Wertpapierbörse]]n im [[Parketthandel]] zur Repartierung von [[Aktie]]n oder (seltener) [[Anleihe]]n kommen. Es handelt sich um die nur teilweise Ausführung von [[Wertpapierorder|Aufträgen]] zum Kauf oder Verkauf von [[Effekten]] nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel aufgrund eines bestehenden Nachfrage- bzw. Angebotsüberhangs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Kompakt_Lexikon_Bank_und_B%C3%B6rse/-7sgBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=rationierung+b%C3%B6rse+repartierung&amp;amp;pg=PA190&amp;amp;printsec=frontcover Günter Wierichs/Stefan Smets, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Bank und Börse&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 190]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Börsenjargon ist dies eine „beschränkte Abnahme“, bei der die zum [[Börsenkurs]] und niedriger limitierten sowie unlimitierten Verkaufsaufträge nur beschränkt ausgeführt werden können ([[Kurszusatz]]: ratB)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gerke_B%C3%B6rsen_Lexikon/DyIkBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=rationierung+b%C3%B6rse+repartierung&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;printsec=frontcover Wolfgang Gerke, &amp;#039;&amp;#039;Gerke Börsen Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 105]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder umgekehrt bei Kaufaufträgen als „beschränkte Zuteilung“ (ratG).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Gerke, &amp;#039;&amp;#039;Gerke Börsen Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 106&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rationierung ist auch bei [[Wertpapieremission]]en erforderlich, wenn aufgrund einer [[Überzeichnung]] nicht alle Aufträge der [[Anleger (Finanzmarkt)|Anleger]] in vollem Umfang berücksichtigt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Wierichs/Stefan Smets, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Bank und Börse&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kreditmarkt&lt;br /&gt;
Die Mengenrationierung stellt ein spezifisches Merkmal des [[Kreditmarkt]]es dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Milde, &amp;#039;&amp;#039;Informationskosten, Anpassungskosten und die Theorie des Kreditmarktes&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Kredit und Kapital]] 7, 1974, S. 489 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird erforderlich, weil ein Nachfrageüberhang der [[Kreditnachfrage]] nicht mit einer Erhöhung des [[Kreditzins]]es beantwortet werden kann. Dieser [[Marktmechanismus]] würde jene Kreditnachfrager aus dem Markt treiben, bei denen ein niedriges [[Ausfallrisiko]] oder [[Insolvenzrisiko]] vorhanden ist, während diejenigen Kreditnachfrager mit schwacher [[Bonität]] und hohem Insolvenzrisiko auch hohe Kreditzinsen zu zahlen bereit sind. Deshalb reagieren [[Kreditinstitut]]e auf einen Nachfrageüberhang nicht mit höheren Kreditzinsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Milde, &amp;#039;&amp;#039;Informationskosten, Anpassungskosten und die Theorie des Kreditmarktes&amp;#039;&amp;#039;, in: Kredit und Kapital 7, 1974, S. 266 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Grund ist auf dem Kreditmarkt die Mengenrationierung ([[Kreditrationierung]]) der Preisrationierung überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheitswesen ==&lt;br /&gt;
Rationierung im [[Gesundheitswesen]] ist eine nachgelagerte [[Entscheidung]] der [[Priorisierung medizinischer Leistungen]]. Durch das Priorisieren entsteht eine [[Rangfolge]], anhand derer nützliche medizinische Leistungen erkannt und weniger sinnvolle Leistungen rationiert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiner Raspe, &amp;#039;&amp;#039;Prioritizing and Rationing&amp;#039;&amp;#039;, in: Friedrich Breyer/Felix Thiele/Hartmut Kliemt, &amp;#039;&amp;#039;Rationing in Medicine: Ethical, Legal and Practical Aspects&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 2001, S. 31–38; ISBN 3540427821&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gründe für Rationierung im Gesundheitswesen werden häufig finanzielle Restriktionen, oder auch beschränkte Ressourcen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Diskussion um die Rationierung von medizinischen Leistungen werden verschiedene Arten der Rationierung dargestellt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Primär/Sekundär:&amp;#039;&amp;#039; Aufgrund finanzieller Knappheit ist der Staat gezwungen, einen angemessenen Anteil an den Gesamtausgaben für das Gesundheitswesen festzulegen. Somit entsteht eine beabsichtigt akzeptierte Knappheit an medizinischen Leistungen, da das zur Verfügung stehende [[Budget]] begrenzt ist. Diese Entscheidung – getroffen von Staat und Gesundheitswesen – wird als &amp;#039;&amp;#039;primäre Rationierung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Rationierung_im_Gesundheitswesen/uimCCgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=prim%C3%A4re+Rationierung&amp;amp;pg=PA330&amp;amp;printsec=frontcover Christian Erk, &amp;#039;&amp;#039;Rationierung im Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 325 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und beinhaltet die Festlegung der zur Verfügung stehenden Menge. Teilweise wird hierbei auch von &amp;#039;&amp;#039;indirekter Rationierung&amp;#039;&amp;#039; gesprochen, da keine personen-, sondern eine ressourcenbezogene Rationierung gemeint ist. Die &amp;#039;&amp;#039;sekundäre Rationierung&amp;#039;&amp;#039; erfolgt dann innerhalb des Gesundheitssystems. Hierbei geht es um die Finanzzuteilung auf bestimmte medizinische Bereiche sowie auf die Mittelzuteilung an die [[Patient]]en selbst. In diesem Kontext wird auch häufig von der direkten Form der Rationierung gesprochen; der Arzt entscheidet im [[Einzelfall]] vor Ort, ob der jeweilige Patient eine bestimmte Leistung erhält.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stark/Schwach:&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Erk, &amp;#039;&amp;#039;Rationierung im Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 331 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Differenzierung bildet das Wortpaar stark und schwach. Bei der &amp;#039;&amp;#039;starken Rationierung&amp;#039;&amp;#039; ist ein Zukauf von medizinischen Leistungen nicht möglich. Es wird gesetzlich verboten, zusätzliche Leistungen in Eigenverantwortung und mit eigenen finanziellen Mitteln erwerben. Im Gegensatz dazu gibt es bei der &amp;#039;&amp;#039;schwachen Rationierung&amp;#039;&amp;#039; einen legalen Markt zur Beschaffung von medizinischen Gütern, die nicht von staatlicher Seite finanziert werden. In Deutschland ermöglicht dies die private Zusatzversicherung, bzw. die Eigenfinanzierung von medizinischen Leistungen. Kritiker bemängeln bei der schwachen Rationierung, dass nicht vermögende Gesellschaftsmitglieder benachteiligt werden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hart/Weich:&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Erk, &amp;#039;&amp;#039;Rationierung im Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 330 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei &amp;#039;&amp;#039;harter Rationierung&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vergrößerung der rationierten Menge nicht möglich. Bei &amp;#039;&amp;#039;weicher Rationierung&amp;#039;&amp;#039; findet eine Rationierung statt, weil die Entscheidung getroffen wurde, nicht mehr von diesem Gut anzubieten. Ein Fall harter Rationierung sind [[Organspende|Spenderorgane]], ein Fall weicher Rationierung die Anzahl von [[Rettungswagen]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Explizit/Implizit (offen/verdeckt):&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Erk, &amp;#039;&amp;#039;Rationierung im Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 332 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der &amp;#039;&amp;#039;expliziten Rationierung&amp;#039;&amp;#039; resultiert die Festlegung von Richtlinien, anhand derer veröffentlicht wird, welche Leistungen Ärzte anbieten dürfen und welche nicht. Die Patienten erhalten konkrete Informationen über die Kriterien bzw. Regeln, die zu der Entscheidung der Rationalisierungsfrage beitragen. Daher wird diese Form der Rationierung auch als offen bezeichnet. Im Gegensatz dazu erfährt der Patient bei der &amp;#039;&amp;#039;impliziten&amp;#039;&amp;#039;, oder auch versteckten, Rationierung nicht, ob ihm Ressourcen aufgrund von Rationierung vorenthalten werden. Die Entscheidung darüber wird ohne vorherige öffentliche Debatte an die Ärzte delegiert, die verpflichtet sind, diese Entscheidung umzusetzen.&lt;br /&gt;
Eine weitere, zeitliche Form der Rationierung sind [[Warteschlange#Wissenschaftliche Behandlung|Warteschlangen]]. Bei dieser Form von Rationierung können [[Kosten]] eingespart werden, indem eine zeitlich schwankende Nachfrage mit weniger [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitäten]] befriedigt werden kann, da man einen Teil der Nachfrage in „Stoßzeiten“ auf Zeiten geringer Nachfrage verschiebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des größer werdenden Widerspruchs zwischen dem [[medizinischer Fortschritt|medizinischen Fortschritt]] einerseits und begrenzter finanzieller Mittel andererseits ist Rationierung zunehmend ein Thema der wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussion geworden. Zum Beispiel sagte im Mai 2011 der scheidende Präsident der [[Bundesärztekammer]], [[Jörg-Dietrich Hoppe]]: „Wir werden in der Bundesärztekammer eine Arbeitsgruppe einsetzen, die das Thema Priorisierung in der Medizin vorantreiben soll. Die Arbeitsgruppe wird Vorschläge ausarbeiten, wie eine Priorisierung umgesetzt werden kann. Wir Ärzte werden das Thema Priorisierung in die Hand nehmen, weil die Politik sich bisher geweigert hat, dieses Thema anzupacken.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rp-online.de/gesundheit/news/Wir-haben-heimliche-Rationierung-im-Gesundheitssystem_aid_1002952.html |wayback=20110530163056 |text=&amp;#039;&amp;#039;Präsident der Bundesärztekammer Hoppe: Wir haben heimliche Rationierung im Gesundheitssystem.&amp;#039;&amp;#039;}} Interview. auf: &amp;#039;&amp;#039;rp-online&amp;#039;&amp;#039;, 27. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wird insbesondere diskutiert über&lt;br /&gt;
* ethische und rechtliche Aspekte von Rationierung,&lt;br /&gt;
* gesellschaftlich akzeptable Zuteilungskriterien sowie&lt;br /&gt;
* Verfahren zur Priorisierung von Indikationen, Verfahren oder Patientengruppen.&lt;br /&gt;
Die Rationierungsdiskussion ist in anderen Ländern – insbesondere in Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und Dänemark – weiter fortgeschritten. Dort wird die Rationierung bzw. [[Priorisierung medizinischer Leistungen|Priorisierung einiger medizinischer Leistungen]] praktiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aok.de/pp/lexikon/rationierung/ AOK Lexikon]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Gemeinsamer Bundesausschuss|Gemeinsamen Bundesausschuss]] G-BA diskutiert man darüber, Leistungen nicht mehr anzubieten, deren [[Kosten-Nutzen-Analyse|Kosten-Nutzen-Verhältnis]] (KNV) zu schlecht ist. Die Ermittlung des KNV einer medizinischen Leistung für einzelne Patienten, für Fallgruppen und/oder für die Gesellschaft ([[Nutzen (Wirtschaft)|volkswirtschaftlicher Nutzen]]) ist schwierig und oft strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein berühmtes Beispiel für Rationierungs-Politik im Gesundheitswesen bot sich 1987 im US-Bundesstaat [[Oregon]]. Es sollte dort eine die gesamte Bevölkerung abdeckende [[Krankenversicherung]] eingeführt werden, ohne die Gesamtkosten für [[Medicaid]] zu erhöhen. Dies war nur möglich mit einer Reduzierung des Leistungs-Umfangs. Statt z.&amp;amp;nbsp;B. [[Organtransplantation]]en bei Kindern wurden deshalb künftighin Vorsorge-Untersuchungen bei sozial schwachen Schwangeren und Kindern finanziert – mit dem Risiko, dass einige Kinder wegen nicht durchgeführter Transplantationen schwer beeinträchtigt waren. Das gesamtheitliche Vorgehen wurde in einer Prioritätenliste für alle medizinischen Maßnahmen festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Versorgung einer alternden Bevölkerung mit steigender Krankheitslast stehen nur begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung. In Deutschland finanziert die [[gesetzliche Krankenversicherung]] mit sechs Prozent des [[Bruttoinlandprodukt]]s (Stand 2010) die Versorgung von rund 70 Millionen Menschen. Die [[Arztpraxis|niedergelassenen Ärzte]] haben gedeckelte [[Budget]]s; wenn viele Praxen gegen Quartalsende schließen („Urlaub“), ist dies ebenfalls eine Form der Rationierung. Dazu bemerkte Hoppe: „Das System ist unterfinanziert und die finanziellen Engpässe müssen irgendwie im Arzt-Patienten-Verhältnis aufgefangen werden. Aber Ärzte sind nicht legitimiert zu rationieren. Das ist auch ethisch nicht vertretbar. Diese Entscheidungen müssen auf höherer Ebene getroffen werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer: &amp;#039;&amp;#039;Wir haben heimliche Rationierung im Gesundheitssystem&amp;#039;&amp;#039;, Interview in &amp;#039;&amp;#039;rp-online&amp;#039;&amp;#039;, 27. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rationierungsgleichgewicht ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Rationierungsgleichgewicht&amp;#039;&amp;#039; ist ein Zustand auf einem oder mehreren Märkten, bei dem Güterangebot und Güternachfrage und Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage übereinstimmen, obwohl keine Gleichgewichtspreise nach dem [[Walras-Gesetz]] bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Häfner, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 471&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei zu hohem [[Reallohn]] und/oder zu niedrigem absoluten [[Preisniveau]] werden die Privathaushalte rationiert und entfalten Nachfrageüberhänge, welche von der [[Produktionswirtschaft]] nicht akzeptiert werden. Da die Produktionswirtschaft nicht gezwungen werden kann, ein höheres Güterangebot oder höhere [[Arbeitsnachfrage]] zu tätigen, können Privathaushalte ihren {{enS|notional demand}} nicht erfüllen.&lt;br /&gt;
   	&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Eine Rationierung führt auf dem Gütermarkt bei konstant bleibendem [[Arbeitseinkommen]] zum [[Zwangssparen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Neue_keynesianische_Makro%C3%B6konomik/_ql7TdL_nd4C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=g%C3%BCtermarkt+rationierung&amp;amp;pg=PA153&amp;amp;printsec=frontcover  Christoph Möllers/Franklin Diego Hess Silva, &amp;#039;&amp;#039;Neue keynesianische Makroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 153]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hat zur Folge, dass die Privathaushalte das [[Marktpotenzial]] ihres künftigen Konsums erhöhen. Ein Rückgang der Arbeitsnachfrage hat bei gegebenen Preisen einen Rückgang der Güternachfrage zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Einf%C3%BChrung_in_die_Volkswirtschaftslehre/INFPFmbOdpYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preis-+und+Mengenrationierung&amp;amp;pg=PA319&amp;amp;printsec=frontcover Horst Siebert, &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2007 S. 319]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hängt mit der [[Interdependenz]] der Märkte nach dem Walras-Gesetz zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Mengenrationierung ist staatliche [[Koordinierung]] erforderlich, die zusätzliche, nicht allein in „falschen“ Preisen begründet liegende Ineffizienzen bewirkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Meyer, &amp;#039;&amp;#039;Neue Makroökonomik: Ungleichgewichtsanalyse mit Hilfe der Methode des temporären Gleichgewichts&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 229&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[John Maynard Keynes]] kann die Rationierung auf dem Gütermarkt nur überwunden werden, indem die [[Staatsausgaben]] durch [[Deficit spending]] erhöht werden. Dies führt zu einer Senkung des Reallohns durch [[Inflation]] bei konstantem [[Nominallohn]].&amp;lt;ref&amp;gt;John Maynard Keynes, &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes]]&amp;#039;&amp;#039;, 1936, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Rationierung und [[Bewirtschaftung]] werden als Synonyme verwendet, doch besitzt letztere einen wesentlich weiteren, über die Rationierung hinausgehenden [[Begriffsumfang]] wie es bei der [[Immobilienbewirtschaftung]] zum Ausdruck kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Portion]]&lt;br /&gt;
* [[Triage]]: situationsgebundene Rationierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Dietz: &amp;#039;&amp;#039;Gerechte Gesundheitsreform? Ressourcenvergabe in der Medizin aus ethischer Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Campus-Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-593-39511-1.&lt;br /&gt;
* Heinrich Tobiska u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Rationierung im Gesundheitswesen: teuer, ungerecht, ethisch unvertretbar.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1999, {{DNB|960172246}}.&lt;br /&gt;
* Christoph Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Was heißt hier Rationierung?&amp;#039;&amp;#039; In: E. Nagel, C. Fuchs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rationalisierung und Rationierung im deutschen Gesundheitswesen, Symposium, Mainz 6. Mai 1998.&amp;#039;&amp;#039; Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Thieme, Stuttgart/New York 1998, ISBN 3-13-105031-4, S. 42–50.&lt;br /&gt;
* {{HLS|13782| Autor=[[Bernard Degen]] |Datum= 2010-08-02 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rationing|Rationierung}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,5yalgclq9npbrogw~cm.asp | wayback=20091129145554 | text=ARD-Beitrag vom 18. Oktober 2006 über Rationierung im Gesundheitswesen mit einem unheilbar Kranken, dessen lebensverlängernde Therapie von der Krankenkasse nicht bezahlt wird, und dem G-BA-Vorsitzenden Hess}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aerzteblatt.de/archiv/54012 Rationierung im Gesundheitswesen] &amp;#039;&amp;#039;Ärzteblatt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4038616-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktpsychologie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Preispolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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