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	<title>Rathstock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rathstock&amp;diff=1634460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-06T10:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Alt Tucheband&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Rathstock COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/31/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/32/29/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 12 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 218&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/bd09a2fda8cfe34008eb8215a7ea0db322883/einwohnerzahlen_per_01_2.pdf |titel=Einwohnerzahlen |werk=[[Amt Golzow]] |format=PDF |abruf=2022-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2001-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15328&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033601&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rathstock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 31. Dezember 2001 ein Ortsteil der Gemeinde [[Alt Tucheband]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] in [[Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120645404009-alt-tucheband |titel=Alt Tucheband {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rathstock ist ein [[Straßenangerdorf]] mit ursprünglich zwei Gutshöfen, die eng mit der Entwicklung des Dorfes verbunden sind. Ein sehr typisches Merkmal für Rathstock sind die ehemals den Gütern gehörenden Wohnbauten in der Lindenstraße (&amp;#039;&amp;#039;Gänsekietz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Goldenes Viertel&amp;#039;&amp;#039;) und in der Sachsendorfer Straße ([[Schnitter]]kaserne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrhaus Rathstock 1.jpg|mini|links|Pfarrhaus mit Grabstein aus dem späten 16. Jahrhundert in der Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte für die Opfer und Gefallenen der Weltkriege auf dem Friedhof in Rathstock 41.jpg|mini|Gedenkstätte für die Opfer und Gefallenen der Weltkriege auf dem Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenhaus Rathstock 08.jpg|mini|links|Herrenhaus (links) und Reste des südlichen Gutshofes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Rotstok&amp;#039;&amp;#039; wurde Rathstock erstmals erwähnt in einer Urkunde vom 6. Juni 1354, der zufolge der Markgraf [[Ludwig V. (Bayern)|Ludwig I.]] von Brandenburg dort Land verkaufte an den [[Frankfurt (Oder)|Frankfurter]] Bürger &amp;#039;&amp;#039;Ebelin Wal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname veränderte sich von &amp;#039;&amp;#039;Rostok&amp;#039;&amp;#039; 1405, &amp;#039;&amp;#039;Rathstock&amp;#039;&amp;#039; 1460, &amp;#039;&amp;#039;Rottstock&amp;#039;&amp;#039; 1624 wieder hin zu Rathstock. Der Name deutet auf einen &amp;#039;&amp;#039;Ort an einer Flußgabelung&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;Stelle, wo sich zwei Gewässer trennen&amp;#039;&amp;#039; bzw. ein sich &amp;#039;&amp;#039;nach verschiedenen Richtungen fließender Fluss&amp;#039;&amp;#039; befindet (vgl. dazu auch [[Rostock#Name|Rostock]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das typische Straßenangerdorf besaß zwei [[Rittergut|Rittersitze]]. Von 1450 bis 1808 war die [[Burgsdorff (Adelsgeschlecht)|Familie von Burgsdorff]] im Besitz beider Güter im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;amt-golzow.de: [http://www.amt-golzow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=52506 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Rathstock&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Burgsdorff war Joachim Friedrich Ehrenreich von Burgsdorff (1739–1820) auf Reitwein, Rechtsritter des Johanniterordens und deren Komtur in Burschen, respektive dessen zweiter Sohn Wilhelm von Burgsdorff (1772–1822).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marcelli Janecki]] |Titel=Handbuch des Preußischen Adels |Band=2 |Nummer=von Burgsdorff. II. Linie |Verlag=Ernst Siegfried Mittler und Sohn |Ort=Berlin |Datum=1893 |Seiten=157–158 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8175458?query=Rathstock Digitalisat] |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach dem auf alten Matrikeln basierendes Standardwerk von Karl Friedrich Rauer gab es Mitte des 19. Jahrhunderts zwei Güter. Ein Gut der Eleonore von Tettenborn, geborene von Piper, und das Gut des Landrat a. D. [[Wilhelm Flottmann|Hermann Wilhelm Flottmann]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter 1857 |Hrsg=Karl Friedrich Rauer |Sammelwerk=GAB-Vorgänger |Band=Provinz Brandenburg |Nummer=Lebus |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=87 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2299738 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der es von seinem Vater geerbt hatte. Im General-Adressbuch für Rittergutsbesitzer für Preußen wurde jedoch für die Zeit vor 1879 nur der Landrat a. D. Flottmann als Grundbesitzer aufgeführt. Das kreistagsfähige Rittergut wurde mit 280 ha ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung [[Rudolf Stricker]] |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=62–63 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf= |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erwähnte Eleonore von Tettenborn war Offizierswitwe,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon |Hrsg=[[Ernst Heinrich Kneschke]] im Verein mit mehreren Historikern |Band=9 |Nummer=Tettenborn, auch Freiherren |Verlag=Friedrich Voigt |Ort=Leipzig |Datum=1870 |Seiten=169–171 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7730438?query=Rathstock Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und steht im Kontext mit dem Rittergutsbesitzer Carl Heinrich von Piper-Sandow. Eigentlich hatten dessen noch minderjährige Erben den zu einer Taxe von 39779 Reichstalern fixierte Besitztum veräußern wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Öffentlicher Anzeiger als Beilage zu No. 54 des Amtsblatts |Hrsg=Königl. Ober-Landesgericht Frankfurt a. O. |Sammelwerk=Öffentliche Bekanntmachungen |Nummer=49 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Stettin, Frankfurt a. O. |Datum=1823-11-28 |Seiten=241 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Amtsblatt_der_Regierung_in_Stettin/qC0_AAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Rathstock+Piper&amp;amp;pg=RA14-PA241&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1824 soll es dann von dessen Schwager, Oberbürgermeister Carl Friedrich Lehmann, zu [[Diedersdorf (Vierlinden)|Diedersdorf]] gekauft worden sein, zu einer Hälfte. Die andere Hälfte gehörte den von Piper’schen Nachfahren: Witwe Frau Oberstleutnant von Trotha, Frau Witwe von Tettenborn, beide geborene von Piper, und der Stadtgerichtsrat von Piper sowie der Oberlandesgerichtsassessor von Piper.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. d. O., Aus amtlichen Quellen zusammengestellt,&amp;#039;&amp;#039; IX. Lebus, Gustav Harnecker`s Buchhandlung, Frankfurt a. d. O. 1844, S. 142. ([https://www.google.de/books/edition/Topographisch_statistische_Uebersicht_de/CYFhAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Rathstock+Piper&amp;amp;pg=PA142&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolph Schmelzer, Königlicher Amtmann im Nachbardorf [[Sachsendorf (Lindendorf)|Sachsendorf]], kaufte um 1878 das erste Rittergut und sein Sohn Kurt Schmelzer,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. 1914. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20&amp;amp;nbsp;ha aufwärts |TitelErg=Mit Unterstützung von Staats-und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin, sowie der Kreislandbünde. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. |Sammelwerk=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher. Band VII |Band=Regierungsbezirk Frankfurt a. O. Kreis Lebus |Nummer=Paul Niekammer-Reihe |Auflage=2. |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1914 |Seiten=300–301 |Online=[https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-2-1914#lg=1&amp;amp;slide=350 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; respektive dessen Ehefrau, besaß es indirekt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1278426/| titel=&amp;quot;Meines Vaters Felder&amp;quot;| werk=[[Märkische Oderzeitung]]| datum=2014-05-13| abruf=2022-09-05| archiv-url=https://web.archive.org/web/20170613011325/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1278426/| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Güter-Adressbuch von 1914 bezeichnet den Besitz als Rittergut Rathstock, königlichen Anteil mit Rustikalbesitz in Hackenow und Sachsendorf, hinzu das Lehngut Hathenow. 1908 kaufte Georg Hartmann (1865–1946) einen Teil des zweiten Gutes, das einst 1808 die Familie von Piper erstand, direkt von der wohlhabenden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsches Millionär-Adressbuch |Hrsg=Albert Johannesson |Nummer=von Sametzky, Rbs. Rathstock b. Cüstrin, Brdbg. |Auflage=1894 |Verlag=Alb. Johannesson (Inh. Paul Grund). Selbstverlag des Ersten Berliner Reclame-Bureau, Centralstelle für die Verbreitung von Drucksachen |Ort=Berlin |Datum=1894 |Seiten=165 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/11211701 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Familie von Sametzky, und lebte selbst hier bis Ende 1939.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Datum=2008-01-07| Titel=Rätsel um Rathstocker Afrika-Forscher| Sammelwerk=[[Märkische Oderzeitung]]| Online=[https://web.archive.org/web/20151002072343/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/671 moz.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Gutsherr auf dem Rittergut Rathstock mit insgesamt 405 ha war aber bis 1945 der Rittmeister a. D. Curt (Curd) Freiherr von der Goltz (1885–1972).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Freiherr Curt Konrad Heinrich Dionysius von der Goltz 1885 - 1972 |Hrsg=MyHeritage. Stammbäume Limited Company |Sammelwerk=Genealogie-Online |Verlag=Selbstverlag |Ort=Or Yehuda |Datum= |Seiten=1 |Online=[https://www.myheritage.de/names/curt_von%20der%20goltz Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte nach dem [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] in zweiter Ehe 1920 die seit 1918 verwitwete Käthe Schmelzer, geborene Speichert (1878–1951), geheiratet und wurde so Gutsherr. Das nicht herrschaftliche Gut Rathstock mit 59 ha gehörte dem Landwirt Heinrich Sellenriek.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hogrefe |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. 1929. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20&amp;amp;nbsp;ha aufwärts |TitelErg=Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin, sowie der Kreislandbünde. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. |Sammelwerk=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band VII |Band=Regierungsbezirk Frankfurt a. O. Kreis Lebus |Nummer=Letzte Ausgabe-Paul Niekammer-Reihe |Auflage=4. |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=242 |Online=[https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=283 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde die Gemeinde Rathstock mit den Wohnplätzen Neu Rathstock, Rathstock Chausseehaus und Rathstock Vorwerk vereint. Dies betraf eigentlich auch die bestehenden Gutsbezirke. An den privatrechtlichen und kommunalen Besitzungen änderte dies nichts, lediglich die Gutsbezirke samt deren Vorwerke waren juristisch keine eigenständigen Ortschaften und bis zur [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone]] gab es keine Veränderungen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg sind 16 Rathstocker Bürger gefallen, und 42 Rathstocker wurden Kriegs- und Nachkriegsopfer des Zweiten Weltkrieges. Auf dem Ortsfriedhof befindet sich eine Gedenkstätte für die Opfer und Gefallenen der Weltkriege.&amp;lt;ref&amp;gt;Märkische Oderzeitung: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Seelow/id/28275 Geschichte in lebenden Bildern]&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Juni 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1947 waren bis zu zwei Drittel der Einwohner [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 31. Dezember 2001 schlossen sich die Gemeinden [[Hathenow]], Rathstock und Alt Tucheband im Rahmen der Gemeindegebietsreform des Landes Brandenburg freiwillig zur heutigen Gemeinde Alt Tucheband zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDEEFF; width:400px;&amp;quot;  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#BBCCFF; text-align:center;&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ||  1875  ||  1890  ||  1910  ||  1925  ||  1933  ||  1946  ||  1993  ||  2000  ||  2006  ||  2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#BBCCFF; text-align:center;&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Rathstock|val=object_263326|abruf=2025-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  669  ||  530  ||  432  ||  535  ||  528  ||  415  ||  296  ||  263  ||  270  ||  218&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bitte NICHT jedes Jahr was zu finden ist aufnehmen!. . alle 5 oder 10 Jahre sollte reichen außer es ist gravierendes passiert! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Rathstock&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber über blauem Schildfuß zwei rote Pfähle überdeckt von einem blauen Balken.&lt;br /&gt;
|Zusatz          =&lt;br /&gt;
|Quelle          =&lt;br /&gt;
|Begründung      =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Die Flagge ist Blau - Weiß - Blau (1:2:1) gestreift und mittig mit dem Ortswappen belegt.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reste der Rathstocker Kirche 15.jpg|mini|links|Reste der Rathstocker Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1770/71 in schlichten Spätbarockformen erbaute Kirche wurde ebenfalls 1945 zerstört. Im Frühjahr 1997 wurden unter Einbeziehung der Dorferneuerungsplanung die noch verbliebenen Reste der Kirche freigelegt und durch gestalterische Elemente wurde der ehemalige Kirchsaal aufgewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Georg Rieger, Günther-Alexander Wittich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchen im Oderbruch und ihre Schicksale seit dem Frühjahr 1945. Mit Bildern und historischen Anmerkungen.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag des Heimatkreises Lebus, Lebus 1992, S. 69 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom nördlichen Gutsbereich ist heute nur noch der Gutspark erhalten. Der südliche Gutsbereich, der aus landwirtschaftlicher Sicht der bedeutungsvollere war, ist in seiner ursprünglichen Form auch im heutigen Siedlungsbild noch nachvollziehbar. Das Gutshaus wurde wieder aufgebaut und befindet sich zurzeit in der Rekonstruktion. Es beherbergt heute eine Gastwirtschaft und die Gemeinderäume. Erhalten geblieben sind auch ein Speichergebäude, die Schlosserei, der [[Eiskeller]] und die [[Pferdeschwemme]]. Im Bereich des Gutshofes entstanden ein Neubauernhaus und die Schule, das heutige Gemeindezentrum, im Parkbereich. Das ehemalige Gutsherrenhaus ist auch heute noch ein dominierendes Gebäude und bildet den baulichen Abschluss des zentral gelegenen Gutshofes, der heute als neu gestalteter Dorfplatz das Ortsbild prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule Rathstock 2.jpg|mini|Frühere Dorfschule und heutiges Gemeindezentrum mit Heimatstube zur Geschichte der Region]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatstube Rathstock, Ausstellung über das [[Land Lebus]], den Ursprung und die Entwicklung der Gemeinde Rathstock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Rathstock wird durch die [[Bundesstraße 112]] mit Küstrin und [[Frankfurt (Oder)]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Hartmann (Forscher)|Georg Hartmann]] (1865–1946), deutscher Major der Landwehr, Geograph, Forschungsreisender ([[Bergzebra|Hartmannzebra]]) und Kolonialpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Karl August Adolf Schmelzer]] (1833–1913), Amtsrat und Landwirt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Vetter (Historiker)|Klaus Vetter]], Eberhard Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;650 Jahre Rathstock 1354–2004.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Heimatverein &amp;#039;&amp;#039;Oberes Oderbruch Rathstock,&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Alt Tucheband 2004. 54. S. [https://d-nb.info/1073308200 DNB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amt-golzow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=52504 Gemeinde Alt Tucheband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Alt Tucheband}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alt Tucheband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Land Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1354]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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