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	<title>Rathsfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur deutschen Schauspielerin siehe [[Anne Rathsfeld]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kyffhäuserland&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.395278&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.074887&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 379&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06567&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034671&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdschloss Rathsfeld.jpg|mini|Jagdschloss Rathsfeld um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rathsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zum [[Ortsteil]] [[Steinthaleben]] der Gemeinde [[Kyffhäuserland]] im [[Kyffhäuserkreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Rathsfeld liegt etwa 5 Kilometer nördlich der Stadt [[Bad Frankenhausen]] auf einer gerodeten Hochfläche des [[Kyffhäuser]]gebirges. An Rathsfeld führt die [[Bundesstraße 85]] vorbei, die [[Liste der Landesstraßen in Thüringen ab der L 1000|Landesstraße 2292]] verbindet den Ort etwa 4 Kilometer westlich gelegenen Hauptort Steinthaleben mit Rathsfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bodenfunde aus der Flur Rathsfeld deuten auf eine erste Siedlungsperiode in der vorrömischen Eisenzeit, über die Höhen des Kyffhäusergebirges führte eine bedeutende Altstraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prell&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Prell |Titel=Der Salzweg im Kyffhäuser – ein Vorläufer der heutigen Kyffhäuserstraße von Frankenhausen nach Kelbra |Hrsg=Kreisheimatmuseum Bad Frankenhausen |Sammelwerk=Beiträge zur Kyffhäuserlandschaft |Nummer=6 |Ort=Bad Frankenhausen |Datum=1980 |Seiten=59–71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Name der Rodungssiedlung im Burgbezirk der [[Reichsburg Kyffhausen]] ist unbekannt. Am 25. Februar 1268 wurde die [[Wüstung]] Rathsfeld vom Grafen Friedrich von Beichlingen an das [[Kloster Walkenried]] verschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dolle, Josef (Bearb.): Urkundenbuch des Klosters Walkenried. Band 1. Von den Anfängen bis 1300. Hannover, 2002, ISBN 3-7752-6010-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Beichlingen (Adelsgeschlecht)|Beichlinger Grafen]] waren als Burggrafen der Reichsburg auch Verwalter des königlichen Forstbezirks auf dem Kyffhäuser, der die Hochfläche des Gebirges einnahm. 1341 teilte Graf Friedrich von Beichlingen mit, das er dem Grafen von Schwarzburg das halbe Rathsfeld verkauft habe. Die Schwarzburger Grafen nutzten die dauerhafte Schwäche ihrer Rivalen, um auch im Nordthüringer Raum an Einfluss zu gewinnen. Im Ergebnis entstand die Herrschaft [[Schwarzburg-Sondershausen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pflaumenbaum&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Liselotte Pflaumenbaum |Titel=Beziehungen zwischen Mensch und Wald im Kyffhäuser, ein Beitrag zur Waldgeschichte bis 1800 |Hrsg=Kreisheimatmuseum Bad Frankenhausen |Sammelwerk=Beiträge zur Kyffhäuserlandschaft |Nummer=6 |Ort=Bad Frankenhausen |Datum=1980 |Seiten=27–28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Rathsfeld“ deutet eine Beziehung zur nahen Stadt [[Bad Frankenhausen/Kyffhäuser|Frankenhausen]] an, möglicherweise hatte die Stadt Nutzungsrechte für die Weiden und Äcker erworben. Der häufige Mangel an Wasser wird als Grund für die Aufgabe der Siedlung genannt. Vom Kloster wurde ein Wirtschaftshof auf dem Rathsfeld errichtet. Dieser fiel nach der [[Reformation]] in den Besitz der Schwarzburger Grafen. Die Gebäude waren nach dem Bauernkrieg verlassen und wurden von den Grafen zum Bau eines Jagdschlosses genutzt. Das [[Jagdschloss Rathsfeld]] bot reichlich Gelegenheit zur „[[Sauhatz]]“, die angrenzenden Dörfer hatten noch im 19. Jahrhundert Treiber zur Wildschweinjagd zu stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Laß: &amp;#039;&amp;#039;Jagd- und Lustschlösser des 17. und 18. Jahrhunderts in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2006, ISBN 3-86568-092-5, S. 360/361&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-42791-0005, Roßla, Ausbildung zum Forstfacharbeiter.jpg|mini|Zur klassischen Ausbildung der Forstarbeiter gehört der richtige Umgang mit Axt und Säge (1956)]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1839 bis 1842 wurde die kurvenreiche Kyffhäuserchaussee zwischen Frankenhausen und Kelbra errichtet, sie ersetzt eine bereits in vorgeschichtlicher Zeit bedeutsame Altstraße, die noch mit zahlreichen Hohlwegen im Gelände erkennbar ist und als eine Salzstraße (via salaris) in mittelalterlichen Urkunden genannt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hitlerjugend]] wurde ein Gebäudekomplex in den Jahren 1936 bis 1939 als Jugendlager erbaut. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der [[Großgrundbesitz]] der Grafen enteignet. Bis 1952 wurden die Hauptgebäude als Forstamt genutzt. Die Infrastruktur des Jugendlagers wurde seit den 1950er Jahren zum Standort des [[Zentrales Pionierlager|Pionierzeltlagers]] „[[Thomas Müntzer]]“ umgewidmet, daneben entstand ein Ferienplatz des Erfurter Industriebetriebes [[Optima Büromaschinenwerk Erfurt|VEB Optima Erfurt]] und die Betriebsberufsschule für Forstarbeiter des [[Bezirk Erfurt|Bezirkes Erfurt]] in Trägerschaft des ehemaligen Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes (StFB) Sangerhausen. Nach 1990 wurde bekannt, dass die Einrichtungen des Rathsfeldes im „Spannungsfall“ als [[Internierungslager]] für Oppositionelle verwendet werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende übernahm das thüringische Forstamt Oldisleben den Gebäudekomplex. Das Jugendwaldheim Rathsfeld wurde am 15. November 1991 eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ThürForst&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.thueringen.de/de/forst/walderlebnis/jwh/rath/content.html |titel=Jugendwaldheim Rathsfeld |hrsg=Landesforstverwaltung Thüringen |datum=2012 |abruf=2012-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rathsfeld kam am 31. Dezember 2012 mit Steinthaleben zur Gemeinde Kyffhäuserland.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2012.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1200970071}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kyffhäuserland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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