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	<title>Rathenower Torturm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:14:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rathenower_Torturm&amp;diff=1261300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otopon am 31. August 2024 um 13:10 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-31T13:10:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rathenower Torturm.jpg|mini|Rathenower Torturm]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rathenower Torturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Turm der [[Stadtmauer]] der [[Altstadt Brandenburg]] in [[Brandenburg an der Havel]]. Er gehört zu den ehemals acht, heute noch vier verbliebenen [[Torturm|Tortürmen]] der beiden Städte Brandenburg und ist ein Teil der mittelalterlichen Wehranlage, die einst zehn Tore umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Das Rathenower Tor beschützte die Ausfallstraße nach Nordwesten der Altstadt Brandenburg an der Havel. Es ist benannt nach der [[Havel]]stadt [[Rathenow]], etwa 30&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von Brandenburg an der Havel. Es existierten zwei Handelswege vom Tor ausgehend nach Rathenow. Der eine führte über das Dorf [[Fohrde]] und die Städte [[Pritzerbe]] und [[Premnitz]], der zweite, wohl bedeutendere über [[Brielow]], [[Hohenferchesar]], [[Seelensdorf]] und Premnitz. Daneben begann die Nebenstraße über die Dörfer Brielow, [[Radewege]], [[Butzow (Beetzseeheide)|Butzow]] und [[Ketzür]] nach [[Nauen]] dort.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Kinder, H. T. Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg an der Havel und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 44, ISBN 978-3-412-09103-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestalt und Lage ==&lt;br /&gt;
Der Rathenower Torturm hat den Grundriss eines Rechteckes, das annähernd [[Quadrat (Geometrie)|quadratisch]] ist. Er ist komplett in märkischem Ziegelstein aufgeführt. Gedeckt wird der Torturm von einem Spitzkegel, der wiederum von einem schmiedeeisernen Raben mit einem Ring im Schnabel gekrönt wird. Im Gegensatz zum anderen der Altstadt Brandenburg verbliebenen Torturm, dem [[Plauer Torturm]], zeigt sich der Rathenower Torturm mit vielfachen Schmuckelementen, wie [[Lisene]]n, horizontalen Zier[[fries]]en und Abstufungen und ins Mauerwerk eingelassenen [[Blende (Architektur)|Rund- und Wappenblenden]]. Die Wappenblenden zur Stadtseite hin zeigten einst folgende Wappen: 1. ein Rad, 2.&amp;amp;nbsp;die [[Bayern|bayerischen]] [[Brötchen|Wecken]] (Herrschaft der [[Wittelsbacher]] über die [[Mark Brandenburg]]), 3. die [[Sachsen-Anhalt|sachsen-anhaltischen]] Balken, 4. den schwarzen einköpfigen [[Reichsadler]], 5. den [[Böhmen|böhmischen Löwen]] und 6. den roten brandenburgischen Adler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathenower Tor entließ den nordwestlichen Mauerring der Altstadt in Richtung [[Plauer Torturm|Plauer- oder Luckenberger Tor]]. Nach Nordosten hin folgte nach etwa 50&amp;amp;nbsp;m ein [[Wiekhaus]] und ein zusätzlicher Wehrturm, dessen Turmstumpf noch heute den Pfarrgarten zu [[St. Gotthardt (Brandenburg an der Havel)|St. Gotthardt]] gegen die zum ehemaligen Kreisgarten (früher [[Otto I. (HRR)|Kaiser-Otto-Ring]], heute Walther-Rathenau-Platz) hin intakte Stadtmauer abschließt. Hinter dem ehemaligen Bischofshof (spätere [[Saldria (Gotthardtkirchplatz 9 und 10)|Saldria]]) knickte die Mauer dann nach Süden weg und öffnete sich dann zum ehemaligen [[Altstädtischen Mühlentor]] mit seiner vorgelagerten [[Homeye]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Rathenower Tor war einst eine Doppeltoranlage mit Brücke über den davor befindlichen Doppel-Wall vorgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde ein Durchbruch im Erdgeschoss für Fußgänger geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Garcaeus marienkirche.jpg|mini|Der Rathenower Torturm links unterhalb der [[Marienkirche (Brandenburg an der Havel)|Marienkirche von Brandenburg an der Havel]] nach einem Bild des Stadtschreibers Zacharias Garcaeus aus dem Jahre 1588, von St. Gotthardt aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Rathenower Torturm gilt als das älteste erhaltene Stadttor Brandenburgs. Die Arbeiten begannen um 1290 vor der [[Palisade]] als Torhaus mit einer [[Zugbrücke]]. Man nimmt an, dass die Arbeiten gegen 1320 mit der Fertigstellung von zwei Obergeschossen, an deren Außenkanten Wappenblenden befestigt waren, beendet wurden. Das Tor soll in den Jahren nach 1355 verschlossen und als [[Kerker]] ausgebaut worden sein. Der Verkehr wird seit dieser Zeit um den Turm herumgeleitet. Gleichzeitig wurde eine Wachstube eingerichtet, deren Lage an einem noch heute sichtbaren [[Aborterker]] erkennbar ist. In den Jahren vor 1582 verstärkte man den Turm und ersetzte den bislang hölzernen Abschluss durch einen gemauerten Umgang. Eine [[Restaurierung]] erfolgte in den Jahren 1870 sowie 1911.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweisschild der [[Europäische Route der Backsteingotik|Europäischen Route der Backsteingotik]] am Turm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
Zum Brandenburger Türmetag im September eines jeden Jahres ist der Turm für Besucher geöffnet und kann bestiegen werden. Außerhalb dieses Tages ist eine Besichtigung nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm ist bereits auf der ältesten Darstellung der Stadt Brandenburg aus der Hand des [[Zacharias Garcaeus]] (1588) in unverändertem Zustand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Brandenburger Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Grasow: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg, die Tausendjährige Stadt – Ein Gang durch Kultur und Baukunst vergangener Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Im Selbstverlage der Stadt Brandenburg; Brandenburg an der Havel 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Arbeitskreis Stadtgeschichte der Stadt Brandenburg an der Havel im Brandenburgischen Kulturbund e. V., Verlag B. Neddermeyer, Berlin 2003, ISBN 3-933254-40-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rathenower Torturm (Brandenburg)}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09145532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/24/07.42/N |EW=12/33/16.73/E |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erhaltene Tortürme der Stadt Brandenburg an der Havel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torturm in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrturm in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otopon</name></author>
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