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	<title>Rathaus Weimar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:54:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rathaus_Weimar&amp;diff=1508612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Clemens Dulcis: /* Sanierung und Umbau */  Link auf Gebäude, nicht Organisation</title>
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		<updated>2025-08-22T08:24:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sanierung und Umbau: &lt;/span&gt;  Link auf Gebäude, nicht Organisation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Weimar-1850-Rathaus.jpg|mini|Rathaus Weimar, um 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar City hall.jpg|mini|Ostansicht des Rathauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus, Weimar - 3.jpg|mini|Der Rathausturm mit Glockenspiel und großer Turmuhr]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weimarer Rathaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im Zentrum [[Weimar]]s auf der Westseite des 60 mal 60 Meter großen Marktplatzes. Der dreigeschossige Bau in [[neugotisch]]em Stil mit repräsentativem Balkon und Glockenturm ist eines der [[Wahrzeichen]] der Stadt Weimar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das erste [[Rathaus]] an dieser Stelle wurde schon 1396 erwähnt. Dieses fiel jedoch dem großen Stadtbrand von 1424 zum Opfer. 1431 wurde ein Nachfolgebau errichtet, der 1560/83 im [[Renaissance]]-Stil umgebaut wurde. Das Gebäude befand sich an der nördlichen Ecke der Westseite des Marktes. Es blieben das Stadtwappen und zwei steinerne Portale von diesem Bau erhalten. Diese sind im Innern des heutigen Rathauses zu finden. Eines trägt die Inschrift: „HAT IMANT EIN AMBT, DAS WARTE ER MIT VLEIS“ und die Anmerkung „VOLBRACHT WORDEN ANNO 1583 IST DIESER BAW“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lx.Stdg.S.360&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Gitta Günther |Titel=Weimar : Lexikon zur Stadtgeschichte |Verlag=Böhlau |Ort=Weimar |Datum=1998 |ISBN=3-7400-0807-5 |Seiten=360}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolf Schöll |Titel=Weimar&amp;#039;s Merkwürdigkeiten einst und jetzt |Verlag=Landes-Industrie-Comptoir |Ort=Weimar |Datum=1847 |Seiten=5 |Online=[https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/epnresolver?id=1748378511 Digitalisat der HAAB Weimar]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jener Zeit war [[Jacob Schröter der Ältere|Jacob Schröter]] Bürgermeister von Weimar, er leitete 41 Jahre lang die Geschicke der Stadt und hatte sich am Markt ein eigenes Haus errichten lassen (später als [[Hof-Apotheke (Weimar)|Hof-Apotheke]] bekannt). Schröter war um 1590 auch der Initiator für die Errichtung eines repräsentativen Weimarer Marktbrunnens. Der Rathausbau von 1583, den [[Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)|Carl August]], [[Goethe]] und [[Schiller]] kannten, schmückte den Marktplatz bis zum Jahr 1837. Am 30. November 1837 brannte das Gebäude samt der Uhr, die &amp;#039;&amp;#039;[[Matz von Weimar]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige dritte Rathausbau stammt aus dem Jahre 1841 und wurde im neugotischen Stil nach dem Vorbild des [[Hof (Saale)#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Hofer Rathauses]] errichtet. [[Heinrich Heß (Baurat)|Heinrich Hess]] (1794–1865), damaliger Großherzoglich Sachsen-Weimarischer [[Baurat]], erhielt den Zuschlag für den dreigeschossigen Neubau und einem gestuften mittleren Turmaufsatz sowie einen Balkonvorbau im Erdgeschoss. Den Vergleich zum Rathaus in Hof machte Hess noch selbst zu Lebzeiten. Dieser Vergleich bezog sich weniger auf den Baustil als auf den Umstand, dass sowohl das Rathaus in Weimar als auch in Hof durch einen Brand weitestgehend zerstört wurden. Die Neuerrichtung und erneute Festlegung der Zweckbestimmung als Rathaus, aber auch die Beibehaltung der ursprünglichen Bauformen unter Einbeziehung noch erhaltener Elemente aus dem jeweils abgebrannten Rathaus im Sinne des Denkmalschutzes und Städtebau waren vielmehr der Bezugspunkt des Vergleiches - und weniger die Frage des Baustils. Vorbild des Weimarer Rathauses in Fragen des Baustils dürfte eher das [[Rathaus (Coburg)|Rathaus in Coburg]] sein, die Geburtsstadt des Architekten Hess.&amp;lt;ref&amp;gt;Kerstin Vogel: Das Weimarer Rathaus. Weimar 2007, S. 17 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem abgebrannten Vorgängerbau waren lediglich das Stadt[[wappen]] und zwei steinerne [[Portal (Architektur)|Portale]] erhalten geblieben, die in das heutige Rathaus eingebaut wurden. Im Obergeschoss bezeugt eine alte Türinschrift noch das Einweihungsjahr 1583 des Vorgängerbaus. Aufgrund seiner Geschichte zählt das Rathaus heute zu den jüngsten Gebäuden am Weimarer Marktplatz. Ein unterirdischer [[Gang unter dem Markt in Weimar]] führt zum gegenüberliegenden [[Weimarer Stadthaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Vestibül]] des Weimarer Rathauses steht die [[Skulptur]] &amp;#039;&amp;#039;„Frühlingsgöttin“&amp;#039;&amp;#039;, die vom Hofbildhauer [[Martin Gottlieb Klauer]] stammt, der im Jahre 1774 auch die Meeresgott-Skulptur des [[Brunnen in Weimar#Neptunbrunnen|Neptunbrunnen]] vor der Hofapotheke auf dem Weimarer Marktplatz schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 schuf der in Weimar wohnende und in Apolda tätige Glockengießermeister [[Heinrich Ulrich (Glockengießer)|Heinrich Ulrich]], der zwei Jahre später die 24.000 Kilogramm schwere [[Petersglocke]] des [[Kölner Dom]]s goss, die &amp;#039;&amp;#039;Weimarer Rathausglocke&amp;#039;&amp;#039;, die im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken eingeschmolzen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Fauer |Hrsg=Apoldaer Geschichtsverein e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Heinrich Ulrich und seine Glockengießerei am Katharinenweg |Sammelwerk=Apoldaer Heimat – Beiträge zur Natur und Heimatgeschichte der Stadt Apolda und ihrer Umgebung |Band=Heft 20 |Ort=Apolda |Datum=2002 |Seiten=20–26 |Fundstelle=S. 25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1987 erhielt der Rathausturm ein [[Porzellanglockenspiel]] aus [[Meißner Porzellan]], das zuvor in der Orangerie erklang und bereits seit 1929 in Weimar ist. Die insgesamt 35 Glocken ertönen viermal täglich über den Marktplatz (10, 12, 15 und 17 Uhr, Mitte Juni bis November auch 18 Uhr) und spielen beispielsweise die Melodie &amp;#039;&amp;#039;„Sah ein Knab’ ein Röslein steh’n“&amp;#039;&amp;#039;. Lediglich im Winter pausieren die kälteempfindlichen Glocken. Zum alljährlichen [[Weihnachtsmarkt]] im Dezember verwandelt sich die Ostseite des Rathauses mit ihren 24 Fenstern in einen riesigen, festlich beleuchteten [[Adventskalender]], an dem täglich vom Weihnachtsmann gemeinsam mit den Kindern ein Fenster geöffnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung und Umbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus-weimar.jpeg|alternativtext=Menschen laufen auf einer Straße nahe des Markts in Weimar.|mini|Seitlicher Blick auf das Historische Rathaus Ende Februar 2022.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Weimar, 2023.jpg|mini|alternativtext=Rathaus Weimar 2023|Rathaus Weimar 2023]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude wird seit 2014 wegen baulicher und Brandschutzmängeln nicht mehr genutzt. Bis dahin war es unter anderem der Amtssitz des Oberbürgermeisters. Im Frühjahr 2014 zogen der damalige Oberbürgermeister [[Stefan Wolf (Politiker)|Stefan Wolf]] und sein Stab ins Interim-Rathaus, das frühere [[Wilhelm-Ernst-Gymnasium (Gebäude)|Wilhelm-Ernst-Gymnasium]] am [[Herderplatz (Weimar)|Herderplatz]] unweit der [[Herderkirche|Stadtkirche St. Peter und Paul]], die in Weimar meist Herderkirche genannt wird&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadtverwaltung Weimar |url=https://stadt.weimar.de/aktuell/presse/mitteilung/einblicke-ins-wilhelm-ernst-gymnasium-tag-der-offenen-tuer-am-12-april-2014-am-herderplatz-14/ |titel=Einblicke ins Wilhelm-Ernst-Gymnasium: Tag der offenen Tür am 12. April 2014 am Herderplatz 14 |sprache=de |abruf=2022-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2019 begann die Sanierung des Historischen Rathauses, die auch den Neubau eines Anbaus auf der Rückseite umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadtverwaltung Weimar |url=https://stadt.weimar.de/aktuell/aktuelle-bauvorhaben/sanierung-des-historischen-rathauses/ |titel=Weimar - Sanierung des historischen Rathauses |sprache=de |abruf=2022-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Abschluss der Bauarbeiten und der Wiedereinzug der Stadtverwaltung erfolgte im September 2022.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Architektenkammer Thüringen |url=https://architekten-thueringen.de/aft/projekte/p/historisches_rathaus_weimar-4657.html |titel=Historisches Rathaus Weimar ARCHITEKTEN-THUERINGEN.DE |sprache=de |abruf=2025-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kerstin Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Das Weimarer Rathaus - Planungs- und Baugeschichte des Neubaus 1838 - 1841&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Kreis der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Weimar, Weimarer Schriften, Heft 60, 2007, ISBN 3-910053-40-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Town Hall of Weimar|Rathaus Weimar|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* Rathaus Weimer auf [https://stadt.weimar.de/de/details/macht-platz-der-demokratie.html weimar-lese.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/58/45.58/N |EW=11/19/45.09/E |type=landmark |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4510275-2|VIAF=241206180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rathaus in Thüringen|Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Clemens Dulcis</name></author>
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