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	<title>Rathaus Bochum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rathaus_Bochum&amp;diff=194761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-04-20T20:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bochum - Willy-Brandt-Platz + Rathaus 03 ies.jpg|mini|Rathaus in Bochum]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rathaus Bochum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den wichtigsten Repräsentativbauten des [[Ruhrgebiet]]s. Obwohl von der spanischen Renaissance beeinflusst und von ornamentloser massiver Bauweise war es für seine Zeit ein hochmodernes durchrationalisiertes Verwaltungsgebäude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.kortumgesellschaft.de/rundgang/rathaus.html |titel=Rathaus Bochum – Ein moderner »Renaissance-Palast« |werk=Historischer Rundgang Bochum |hrsg=[[Kortum-Gesellschaft Bochum]] |datum=2006 |abruf=2025-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es markiert den Übergang der Stadt von einer wild wachsenden Montanstadt zu einer modernen Großstadt. Während der Bauphase entstanden weitere repräsentative Großbauten in Bochum wie das [[Polizeipräsidium Bochum|Polizeipräsidium]] oder das [[Parkhotel Haus Rechen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Rathauses ==&lt;br /&gt;
Die ersten Rathäuser der Stadt Bochum befanden sich am Alten Markt. Das dritte Rathaus wurde im Jahr 1696 erbaut, ungefähr da, wo heute das [[Kuhhirtendenkmal|Denkmal des Kuhhirten]] steht. Nach einer Zwischenlösung in den Jahren 1862–1864 bezog man bis 1886 die ehemalige [[Rentamt|Rentei]] bei der Propsteikirche. Danach wurde die Stadtverwaltung im ehemaligen Hotel Soedinger Hof an der Alleestraße heimisch. Das Rathaus wurde 1894 um einen Erweiterungsbau sowie einen großen Sitzungssaal erweitert. Da im Zuge des rasanten Wachstums der Industriestadt und mit der Eingemeindung von 1904 Bochums Einwohnerzahlen explodierte, war der Platz bald auch wieder zu klein. Ein erster [[Architektenwettbewerb]] zur Neuerrichtung eines angemessenen Rathauses fand 1912–1913 statt, führte jedoch nicht zur weiteren Ausführung. Durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden die Neubaupläne zunächst zurückgestellt, ehe 1925 ein weiterer Architektenwettbewerb ausgerufen wurde. Auch nach diesem erneuten Wettbewerb konnte keiner der Preisträger die Ausführung des Rathauses übernehmen. Gleichwohl wurde der Rathausneubau dringlicher denn je. Mit dem Ziel einer zeitlosen Architektur wurde daher 1926 [[Karl Roth (Architekt)|Karl Roth]], der bereits die Rathäuser in [[Dresden]] ([[Neues Rathaus (Dresden)|Neues Rathaus Dresden]]) (1905–1910), [[Kassel]] ([[Rathaus Kassel]]) (1905–1909) und [[Barmen]] ([[Rathaus Barmen]]) (Fertigstellung 1922) entworfen hatte, mit einem neuen Entwurf beauftragt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bochum, Zentrum, Rathaus mit Christus-Kirche, ca. 1931 (Bild Nr. BO 92-26).jpg|mini|Das fertiggestellte Rathaus, um 1931]]&lt;br /&gt;
Bereits 1926 wurde auch mit dem Bau des heutigen Rathauses begonnen. Am 12. Juli 1927 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung unter Anteilnahme der städtischen Körperschaften und zahlreichen Vertretern von Behörden und Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsbericht der Stadt Bochum 1927 und 1928, S. 5–6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Abbruch des alten Rathauses wurde, entgegen langläufigen früheren Meinungen,&amp;lt;ref&amp;gt;Diverse Publikationen, u. a. Bochumer Ansichten auf alten Postkarten, Stadtarchiv Bochum, 1978, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; bereits Ende 1929 begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/5901716 |titel=Der Abbruch des alten Rathauses |werk=zeitpunkt.nrw |hrsg=Bochumer Anzeiger |datum=1929-11-25 |sprache=de |abruf=2025-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauleitung hatte der Stadtbaumeister Sepp Spannmacher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bauen in Bochum, Architekturführer Bochum |Hrsg=Bund Deutscher Architekten, Kreisgruppe Bochum |Sammelwerk=Architektur im Ruhrgebiet, Nr. 4 |Verlag=Schürmann &amp;amp; Klagges |Ort=Bochum |Datum=1986-11 |ISBN=3-920612-32-9 |Seiten=84 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Mai 1931 fand die Eröffnung statt. Bezogen wurde es von 4. bis zum 19. Mai 1931, die erste Stadtverordnetensitzung fand am 26. Juni des gleichen Jahres statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsbericht1929-1932&amp;quot;&amp;gt;Verwaltungsbericht der Stadt Bochum von 1929 bis 1932, S. 5 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; War der Rathausbau im Jahr 1926 noch mit 7,50 Millionen [[Reichsmark]] veranschlagt, wuchsen die Kosten durch die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland auf die Summe von 9,25 Millionen Reichsmark (nach heutigem Kaufkraftäquivalent ca. 40 Millionen Euro)&amp;lt;ref&amp;gt;Aufgrund der damaligen wirtschaftlichen Probleme und des Geldwertverlustes eine ungefähre Angabe (Stand Juli 2024): [https://www.bundesbank.de/resource/blob/615162/94b87ff6d25eceb84c9cfb801162b334/mL/kaufkraftaequivalente-historischer-betraege-in-deutschen-waehrungen-data.pdf Kaufkraftäquivalente historischer Beträge in deutschen Währungen, Deutsche Bundesbank].&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden zum Beispiel 905.000 Reichsmark im August 1930 nachbewilligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsbericht1929-1932&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Darmstädter Architekt [[Karl Roth (Architekt)|Karl Roth]] schuf ein hochmodernes Bürogebäude mit 300 Büroräumen, 20 Sitzungszimmern sowie 180 weiteren Räumen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.flickr.com/photos/bochum_de/51883155823/ |titel=Beschreibung des Bochumer Rathaus, 1934 |werk=flickr.com |hrsg=Stadt Bochum |abruf=2025-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im historischen Gewand des spanischen Klosters in [[Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial|El Escorial]] (1562–1584) und damit im Stil der ornamentlosen spanischen [[Renaissance]]. Das Gebäude weist einen symmetrischen Grundriss auf. Das lange Hochdach zum Eingangsbereich schließt bei ca. 35 Metern Gebäudehöhe ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;boecker&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://boecker.de/de/unternehmen/nachrichten/nachricht?tx_news_pi1%5Bnews%5D=756&amp;amp;cHash=c2c12263db5b2003fe198528a0a47d9d |titel=Grefer Dach saniert das Schieferdach des Bochumer Rathauses mit Böcker AK 52 Autokran |abruf=2022-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Außenseite ist schlicht gehalten und das Eingangsportal sowie der zweistöckige Vorbau an der rechten Front sind die einzigen Fassaden-Schmuckelemente. Der Sockel des Gebäudes besteht aus hartem [[Granit]]stein, für die Fassade wurden [[Muschelkalk]] und für das Dach [[Schiefer]] in [[Schieferdeckung#Altdeutsche Deckung|Altdeutscher Deckung]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;boecker&amp;quot; /&amp;gt; Der Vorbau, der in den Rathausplatz ragt, soll an die alten Rathäuser mit ihren auf Stelen ruhenden Räumen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bochum - Willy-Brandt-Platz - Rathaus - Brunnen der Schönheit 05 ies.jpg|Der Brunnen der Schönheit im Hof des Rathauses Bochum&lt;br /&gt;
 Bochum - Willy-Brandt-Platz - Rathaus - Brunnen des Glücks 01 ies.jpg|Der Brunnen des Glücks im Hof des Rathauses Bochum im noch nicht restaurierten Zustand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Rathaus erhielt kunstvolle Bronzegitter, Skulpturen aus [[Bronze]] sowie meisterhafte Steinmetzarbeiten durch namhafte deutsche Künstler: [[August Vogel (Bildhauer)|August Vogel]] (1887–1932), [[Paul Wynand]] (1879–1956), [[Richard Langer]] (1879–1950), [[Richard Guhr]] (1873–1956) und [[Augusto Varnesi]] (1866–1941). In den Fluren und Repräsentationsräumen des Hauses wurden [[Marmor]], [[Kupfer]], Bronze und dunkle Holztäfelungen verwendet. Dabei wurde, auch wegen der Wirtschaftskrise, auf lokale Handwerksbetriebe und deutsche Materialien zurückgegriffen. Die Geländer in den Treppenräumen stammen von der Firma Korte und Möbel und Wandvertäfelungen von den Werkstätten J. Dickerhoff, beides Bochumer Firmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 40 × 46 Meter messende Innenhof wird von vier Seiten vollständig umschlossen. In der Symmetrieachse des Ratshofes liegt auch der Rathaussitzungssaal (Wiederherstellung 1951 nach Plänen von [[Ferdinand Keilmann]]), sodass zu seinen beiden Seiten Nebenhöfe entstanden. Hier befinden sich bis heute ein Glockenspiel und zwei Brunnen. Im Innenhof lagen ursprünglich die Zugänge zu den drei Kassenhallen, die vor der Einführung des bargeldlosen Verkehrs den Steuer-, Lohn-, Sozial- und sonstige Zahlungen dienten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Linker Hand war die Steuerkasse, rechts die Hauptstelle der [[Sparkasse Bochum|Sparkasse]], im Kellergeschoss unter den Räumen befand sich der jeweilige Tresor. Unterhalb des Sitzungssaales befand sich die Stadthauptkasse. Hierunter lag ebenfalls ein Tresor, der auch heute noch existiert. So entwickelte sich das Sprichwort, dass die Ratsherren auf dem Geld sitzen. Heute befindet sich hier das um 1980 eingerichtete Trauzimmer des Standesamts.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine in Bochum Dr Otto Ruer 020.jpg|mini|Stolperstein für Dr. Ruer]]&lt;br /&gt;
Wegen angeblich übertriebener Pracht am Rathaus griffen die Nationalsozialisten den damaligen jüdischen Oberbürgermeister [[Otto Ruer]] (1879–1933) an und trieben ihn in den Selbstmord.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Ruer hatte wegen der Angriffe auf seine Person viele Schmuckarbeiten am Rathaus eingestellt. Zum Andenken an Otto Ruer wurde vor dem Rathaus am 31. Mai 2005 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W287J9FE944BOLDDE/$FILE/020_Ruer_Dr_Otto.pdf Lebenslauf von Dr. Otto Ruer in Rahmen der Stolperstein-Dokumentation]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Pate ist der Alt-Oberbürgermeister [[Ernst-Otto Stüber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Angriffe der Nationalsozialisten wegen angeblicher Verschwendung beim Bau rühmten sich die neuen Machthaber 1934 in einer Beschreibung mit der Schönheit des Rathauses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Beschreibung des Bochumer Rathaus|Hrsg=Stadt Bochum, Bauverwaltung|Datum=1934-06-06|Seiten=1, 4|Online=https://www.flickr.com/photos/bochum_de/51883155823/in/album-72177720296366902/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden die zehn Bronzefiguren im Innenhof 1938 in [[Westfalen im Bild]] von Richard Langer „zu den besten Kunstwerken der Jahre vor dem Umbruch“ bezeichnet. Der städtische Bauleiter Sepp Spannmacher führte dazu aus: „Wenn man in Betracht zieht, daß all diese Kunstwerke in einer Zeit entstanden sind – 1927 bis 1930 ! –, die in der Auffassung von Architektur und bildener Kunst der heutigen so ganz fremd gegenüberstant, kann dem Architekten und den Künstlern nur dankbar sein und die Stadt selbst nur beglückwünschen, daß sie sich gegen alle Anfeindungen und alles Unverständnis der damals maßgebenden Kreise durchgesetzt haben und ihrer gesunden und deutschen Kunstauffassung so beharrlich treu geblieben sind, daß sowohl der Gesamtbau wie die einzelnen Kunstwerke des Rathauses heute in der Zeit der Wiedergeburt deutscher Kunst nicht bloß in Ehren bestehen könnnen&amp;lt;!-- ?sic?? --&amp;gt;, sondern auch die Anerkennung finden, die allem wirklich Guten einmal zuteil wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Sepp Spannmacher|Titel=Kunstwerke des Bochumer Rathaus|Hrsg=Preuß. Provinzialrat Stadtrat Bruno Schüler|Sammelwerk=Westfalen im Bild|Band=12|Nummer=9|Seiten=2–4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur zwei Jahre später galten sie als süßlich und veraltet. Wie viele Kunstwerke wurden die Bronzeskulpturen und weitere Zierstücke für Rüstungszwecke eingeschmolzen. Sie wurden Anfang April 1940 demontiert und dem Führer „zu seinem Geburtstag“ geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=5 Tonnen Bronze auf einen Hieb – Schmuck- und Denkmalfiguren einer vergangenen Epoche wandern in die Metallspende zum Geburtstag des Führers|Sammelwerk=[[Bochumer Anzeiger]]|Datum=1940-04-02|Online=https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6184059}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Gitter, Sternbilder und weitere Figuren des Bochumer Rathauses in die Metallspende!|Ort=Bochum|Datum=1940-04-17|Online=https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6184175}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Rathaus wurde im Winter 1935 die vom [[Bochumer Verein]] gegossene Olympiaglocke präsentiert, bevor sie nach Berlin überführt und im [[Glockenturm Berlin|Glockenturm]] aufgehängt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erlitt das Rathaus etliche Schäden. Bei den ersten Großangriffen im Mai und Juni 1943 ([[Battle of the Ruhr]]) brannten das Dachgeschoss und 5.&amp;amp;nbsp;Obergeschoss aus, der Ostflügel an der damaligen Mühlenstraße mit der Sparkasse erhielt einen direkten Treffer. Im Oktober wurde das Standesamt stark beschädigt und der Trausaal zerstört. Das Rathaus erlitt bei der schwersten Bombardierung am 4. November 1944 direkte Treffer, durch die der Glockenturm und der Sitzungssaal zerstört wurden; trotz des erneuten Brandes des Daches konnte eine komplette Zerstörung verhindert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verwaltungsbericht Stadt Bochum 1938–1948 |Seiten=9, 245, 252, 301}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Schäden im Dachgeschoss ging auch das komplette Bauaktenarchiv der Stadt Bochum verloren. Auch die Steinmetzarbeiten mit Ausnahme kleiner Löwenköpfe über dem Portal wurden zerstört. Dass der größte Teil des Rathauses konnte aber, dank der Überdeckung der oberen Geschossflächen durch Plattenbalkendecken aus Stahlbeton, überstehen. So blieben u. a. der Innenausbau der Hauptdezernate, also die repräsentativen Flure und Büros im Südflügel sowie der kleine Sitzungssaal erhalten (labyrinthartige Figuration des Marmorfußbodens, Decken- und Wandvertäfelungen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der Kriegsschäden, wie der zerstörte Sitzungssaal und der Glockenturm, wurden 1951 behoben oder neu gebaut. Die bis 1952 dauernde Wiederherstellung, welche das Hochbauamt und das Planungsamt ausführten wurden von Karl Hellrung geleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Das Dach und die oberen Stockwerke wurden 1962 auf die jetzige Höhe fertiggestellt. Im April 1972 wurde in den ehemaligen Räumen des &amp;#039;&amp;#039;Ratskellers&amp;#039;&amp;#039; mit dem „Informationszentrum Ruhr-Bochum“ ein damals neuartige Bürgerberatung eingerichtet. Neben Informationen, welche von der Stadt Bochum und dem [[Regionalverband Ruhr|Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk]] (SVR) in Kooperation angeboten wurden, gab es Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte. Nach Darstellung der Stadt war es das erste Zentrum dieser Art in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsbericht der Stadt Bochum 1972, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; Der repräsentative Flur vor den Räumen des Oberbürgermeisters wird seit 1977 als Raum für Empfänge und Veranstaltungen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rathausflur als Empfangsraum – Biertheke neben OB-Zimmer.&amp;#039;&amp;#039; WAZ, 6. Juli 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem rechten Teil des Sockelgeschosses kam es Anfang 1982 zu Ladeneinbauten eines örtlichen Sportwarenhändlers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Aufkauf der ehemaligen Schürzenfabrik &amp;#039;&amp;#039;Pongs und Zahn&amp;#039;&amp;#039; Anfang 1960 in unmittelbarer Nähe des Rathauses konnte die in der Innenstadt verstreut liegende Verwaltung mehr zentralisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälische Rundschau, 27. Februar 1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Druckerei neben dem Rathaus zog zur gleichen Zeit an die Hüttenstraße, auch deren Gebäude wurde aufgekauft. Anfang der 1980er Jahre wurden weitere Gebäude errichtet. Das &amp;#039;&amp;#039;Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ)&amp;#039;&amp;#039; (Architekturbüro Bahlo, Köhnke, Stosberg und Partner) wurde im September 1980 eröffnet. In das Gebäude zogen unter anderem die Stadtbücherei und die Volkshochschule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Wandel einer Stadt, Bochum seit 1945 - Dokumentation des [[Stadtarchiv Bochum|Stadtarchivs Bochum]] |Hrsg=Johannes Volker Wagner |Verlag=Studienverlag Brockmeyer |Ort=Bochum |Datum=1993 |ISBN=3-8196-0152-X |Seiten=121}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Teils auf der Fläche der ehemaligen Schürzenfabrik wurde das &amp;#039;&amp;#039;Rathauscenter&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1982 errichtet. Das private Gebäude wurde von Anfang an so konzipiert, dass es neben Einkaufsgeschäften auch Verwaltungsräume beherbergen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurden Teilbereiche des historischen Rathauses zwecks Einrichtung von Bürgerbüros sowie Anlaufstellen für den Umweltservice, die Polizei und für die städtischen Verkehrsbetriebe (BOGESTRA) umgebaut (Planung: [[Architekten Schröder Schulte-Ladbeck]], Dortmund). Die Eröffnung fand am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 2000 statt. In den 2000ern wurde der Westflügel und von 2018 bis 2021 der Ostflügel kernsaniert. Mit der Eröffnung am 20. August 2021 erhielt das Rathaus auch einen neuen Haupteingang unter dem Balkon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnen und Glocken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bochum - Willy-Brandt-Platz - Glocke 03 ies.jpg|mini|hochkant|Glocke für die Weltausstellung 1867]]&lt;br /&gt;
Geblieben sind – neben den oben genannten vielen schönen Innenräumen – die „florentinische“ Hauptportale von [[Augusto Varnesi]], die unter dem Motto „In Labore Honor“ (In Arbeit liegt Ehre) christlichen Glauben und industriellen Fleiß thematisieren. Weiterhin gibt es noch im Hof die beiden Brunnen [[Brunnen der Schönheit]] und [[Brunnen des Glücks]] aus [[Travertin]] und [[Bronze]] von [[August Vogel (Bildhauer)|August Vogel]]. Von den vergoldeten Figuren des „Brunnens des Glücks“ symbolisieren die [[Putto|Putte]] mit Ehering und Pantoffel Eheglück (restauriert), die Putte mit Apfel Fruchtbarkeit, die Putte mit leerem [[Portemonnaie]] den [[Optimismus]] (restauriert) und die Putte mit den Seifenblasen die [[Illusion]]. Ende 2020 wurden die Brunnen restauriert, und die fehlenden Putten ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/bochum_de/50596699118/ Der Restaurator bei der Arbeit an den Brunnen des Glücks]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt Bochum sich als Stadt der (Stahl-)Glocken des Bochumer Vereins bezeichnete, wurde das Glockenspiel des Rathauses auswärtig gefertigt. Das ursprüngliche Glockenspiel war aus Bronze von der Stuttgarter [[Kurtz (Glockengießerfamilie)|Firma Kurtz]]. Das Glockenspiel besteht aus 28 Gussstahlglocken mit einem Gesamtgewicht von 2300 Kilogramm. Die einzelnen Glocken wiegen zwischen 4 und 375 Kilogramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans H. Hanke |Titel=Bronzeglocke vom Bochumer Rathaus |Hrsg=Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Ingrid Wölk und der [[Kortum-Gesellschaft Bochum]] |Sammelwerk=Sieben und neunzig Sachen, Bochum 1910–2007 |Auflage=1. Auflage |Verlag=Klartext |Ort=Essen |Datum=2007 |ISBN=978-3-89861-236-4 |Seiten=162}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde auch als das angeblich beste Glockenspiel Deutschlands gelobt. Der Westdeutsche Rundfunk (sic) nahm im Dezember 1932 mehrere Lieder des Glockenspiels auf Schallplatte auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsbericht der Stadt Bochum, 1929 bis 1932, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. November 1944 wurde das Glockenspiel mit dem Glockenturm bei dem großen Bombenangriff zerstört. Nur eine der Bronzeglocke überstand die Zerstörung, sie ist heute im [[Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte|Stadtarchiv]] zu finden. 1951 wurde das jetzige Glockenspiel von dem [[Bochumer Verein]] gegossen. Es richtete sich in Ausstattung und Art nach dem vorherigen Glockenspiel. Entgegen landläufiger Meinung wurde es aber nicht der Stadt Bochum geschenkt, sondern verkauft. Vielleicht war dies eine Retourkutsche für die vorherige Materialwahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das weltweit erste Glockenspiel aus Gussstahl erklang dann zu Weihnachten 1951 im [[Nordwestdeutscher Rundfunk|Nordwestdeutschen Rundfunk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans H. Hanke |Titel=Edel sei der Bau, hilfreich und gut: Das Rathaus Bochum und sein künstlerische-politisches Programm |Hrsg=Jürgen Mittag, Ingrid Wölk |Sammelwerk=Bochum und das Ruhrgebiet – Großstadtbildung im 20. Jahrhundert |Verlag=Klartext |Ort=Essen |Datum=2005 |ISBN=3-89861-459-X |Seiten=325}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1960er Jahren erklangen jeweils um 7, 8, 12, 16, 18, und dann stündlich bis 22 Uhr Lieder. Es gab insgesamt 19 Walzen mit 171 Liedern, die je nach Jahreszeit und Ereignis gewechselt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bochumer Tageblatt, 7. Oktober 1965&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist auch die [[Glocke vor dem Bochumer Rathaus|Glocke vor dem Rathaus]] mit einem Durchmesser von 3,13 Metern und einer Masse von 15.000 Kilogramm. Sie war 1867 als größte von vier Glocken eine Attraktion auf der [[Weltausstellung Paris 1867|Weltausstellung in Paris]] und wurde zur Eröffnung geläutet. Gegossen vom [[Bochumer Verein]], wurde sie nach der Ausstellung als Denkmal zunächst auf dem Firmengelände aufgestellt. Spätestens seit den 1930er Jahren stand sie vor der Hauptverwaltung an der Essener Straße in Höntrop. Wegen einer Straßenerweiterung wurde sie von dem Firmennachfolger Krupp Stahl der Stadt Bochum geschenkt und kam 1979 schließlich an ihren heutigen Platz. Die Glocke kann wegen einer im Zweiten Weltkrieg erlittenen Beschädigung nicht mehr geläutet werden. Eventuell ist auch dabei der Klöppel verloren gegangen, Fotos aus den 1980er zeigen sie ohne Klöppel. Sie ist die zweitgrößte Glocke Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://glocken.impactev.de/ |titel=Glocken in Deutschland {{!}} zusammengetragen von Walter Schäfer seit 1987 |abruf=2024-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Krupp wurde ebenfalls der Brunnen &amp;#039;&amp;#039;Fontana&amp;#039;&amp;#039; vor dem Bildungs- und Verwaltungszentrum gespendet. Der Brunnen wurde vom Bildhauer und Grafiker [[Erwin Hegemann]] aus [[Hagen]] entworfen, aus [[Edelstahl]] und [[Titan (Element)|Titan]] angefertigt und im September 1985 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paternosteraufzug ==&lt;br /&gt;
Bei der Entstehung verfügte das Rathaus über zwei Paternosteraufzüge der Firma R. Stahl aus Stuttgart, des Weiteren über einen Personen-Selbstfahrer und einen Personenaufzug mit Führer der Firma Koch aus Hamburg. Weiterhin gab es zwei Aktenaufzüge der Firma Hillenkötter und Ronsik aus Bielefeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Bochum |url=https://www.flickr.com/photos/bochum_de/51883079531/in/album-72177720296366902/ |titel=2051 - Beschreibung des Bochumer Rathaus, 1934 |datum=2022-02-15 |abruf=2025-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eines der wenigen Verwaltungsgebäude verfügt das Bochumer Rathaus weiterhin über einen öffentlich zugänglichen [[Paternosteraufzug]]. Die Anlage wurde 1966 gebaut und ist bis heute in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälische Rundschau, 28. April 1972&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
In der Nähe des Rathauses befindet sich zahlreiche Bushaltestellen und der [[U-Bahnhof Bochum Rathaus]], welcher eine Erreichbarkeit durch die [[Stadtbahn Bochum]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film und Fernsehen ==&lt;br /&gt;
Das Rathaus Bochum ist ein gerne für Film- und Fernsehproduktionen genommenes Drehmotiv. Neben Einstellungen für die Fernsehserien &amp;#039;&amp;#039;[[Einstein (Fernsehserie)|Einstein]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Heldt (Fernsehserie)|Heldt]]&amp;#039;&amp;#039; sind beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin 36]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Karoline Herfurth]] und [[Thomas Thieme]] (das Rathaus diente mit seinen Innenhöfen, dem Kleinen Sitzungssaal und der Oberbürgermeisteretage im Film als „Haus des Sports“)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz.de/staedte/bochum/das-rathaus-wird-zum-kinostar-id1413428.html WAZ: &amp;#039;&amp;#039;Das Rathaus wird zum Kinostar.&amp;#039;&amp;#039;] derwesten.de, 8. August 2008, abgerufen am 15. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die internationale Romanverfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Jeder stirbt für sich allein (2016)|Jeder stirbt für sich allein]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Emma Thompson]], [[Brendan Gleeson]] und [[Daniel Brühl]] (u.&amp;amp;nbsp;a. Dreharbeiten in den Innenhöfen des Rathauses) als beachtete Kinofilme zu nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Stahl |url=https://www.waz.de/staedte/bochum/article10722040/bochumer-rathaus-bietet-kulisse-fuer-kinofilm.html |titel=Bochumer Rathaus bietet Kulisse für Kinofilm |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2015-05-28 |abruf=2019-04-15 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Lieber Thomas]]&amp;#039;&amp;#039; diente der kleine Sitzungssaal als Besprechungsraum von [[Erich Honecker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans H. Hanke |Titel=Edel sei der Bau, hilfreich und gut: Das Rathaus Bochum und sein künstlerische-politisches Programm |Hrsg=[[Jürgen Mittag]], [[Ingrid Wölk]] |Sammelwerk=Bochum und das Ruhrgebiet – Großstadtbildung im 20. Jahrhundert |Verlag=Klartext |Ort=Essen |Datum=2005 |ISBN=3-89861-459-X |Seiten=299–327}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Das Rathaus |Hrsg=Bernhard Kerbers |Sammelwerk=Bochumer Bauten 1860–1940 |Ort=Essen |Datum=1982 |Seiten=73–101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.kortumgesellschaft.de/rundgang/rathaus.html |titel=Rathaus Bochum – Ein moderner »Renaissance-Palast« |werk=Historischer Rundgang Bochum |hrsg=[[Kortum-Gesellschaft Bochum]] |datum=2006 |abruf=2025-01-02}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhr-bauten.de/liste.php?stadt=Bochum&amp;amp;kategorie=Amts-%2C+Rathaus&amp;amp;name=Wettbewerb&amp;amp;titel=Wettbewerbsentw%fcrfe+Rathaus+Bochum Wettbewerbsentwürfe Rathaus Bochum auf www.ruhr-bauten.de]&lt;br /&gt;
* {{RIK|22|12225}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/bochum_de/albums/72177720296366902 Bilder des alten und neuen Rathaus], in: „Das Bochumer Rathaus“, Flickr-Album der Stadt Bochum, abgerufen am 24. August 2022&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bochum.de/Stadtarchiv/Bochum-in-der-NS-Zeit/Leidens-Wege-in-Bochum-1933-bis-1945/Die-Stationen |titel=Leidens-Wege in Bochum 1933 bis 1945 |titelerg=Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Rathaus Bochum&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=Stadt Bochum |datum=2008-03-08 |abruf=2023-08-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/28/57/N|EW=07/12/55/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7524541-3|VIAF=234807184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rathaus in Nordrhein-Westfalen|Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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