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	<title>Ratekau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ratekau&amp;diff=33313&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T11:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ratekau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/57//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/44//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ratekau in OH.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Ostholstein&lt;br /&gt;
|Höhe              = 20&lt;br /&gt;
|PLZ               = 23626, 23611, 23669, 23689&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04504, 04502, 04503, 0451&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01055035&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RAK&lt;br /&gt;
|Adresse           = Bäderstraße 19&amp;lt;br /&amp;gt;23626 Ratekau&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ratekau.de/ www.ratekau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Keller&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ratekau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde und eine Dorfschaft (siehe Dorfschaften) im [[Kreis Ostholstein]] in [[Schleswig-Holstein]], zehn Kilometer nördlich von [[Lübeck]] gelegen. Benachbarte Orte sind im Süden [[Bad Schwartau]] und Lübeck, im Norden [[Timmendorfer Strand]] und [[Scharbeutz]] sowie im Westen [[Ahrensbök]]. Die Großgemeinde verfügt mit der [[Bundesautobahn 1|A&amp;amp;nbsp;1]], der [[Bundesautobahn 20|A 20]] und der [[Bundesautobahn 226|A 226]] über eine überregional nennenswerte Anbindung an das deutsche Fernstraßennetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus Dörfern mit ländlichem Charakter, die zum Teil um den [[Hemmelsdorfer See]] herum in kurzer Entfernung zur [[Lübecker Bucht]] liegen. Von der Nähe zu Lübeck profitieren auch Gewerbegebiete und Neubausiedlungen. Die größten [[Dorfschaft]]en der Gemeinde sind [[Sereetz]], Ratekau, [[Pansdorf (Ratekau)|Pansdorf]] und [[Techau]]. Im Gemeindegebiet gibt es seit August 2015 das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Sielbektal, Kreuzkamper Seelandschaft und umliegende Wälder&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/Presse/PI/2015/0815/MELUR_150812_naturschutzgebietSielbektal.html Sielbektal in Ostholstein wird neues Naturschutzgebiet – Umweltminister Habeck unterzeichnet Landesverordnung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfschaften ==&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen 2019:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-04 |url=http://www.ratekau.de/city_info/webaccessibility/index.cfm?item_id=845073&amp;amp;waid=229 |text=Gemeinde Ratekau – Rathaus}}, abgerufen am 12. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Grammersdorf (Ratekau)|Grammersdorf]]/[[Wilmsdorf (Ratekau)|Wilmsdorf]], 58/36 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Häven (Ratekau)|Häven]], 97 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Hobbersdorf]], 74 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Luschendorf]], 430 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Offendorf (Ratekau)|Offendorf]]/[[Kreuzkamp (Ratekau)|Kreuzkamp]], 217/258 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Ovendorf]], 252 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Pansdorf (Ratekau)|Pansdorf]], 3533 Einwohner&lt;br /&gt;
* Ratekau, 3919 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Rohlsdorf (Ratekau)|Rohlsdorf]], 91 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Ruppersdorf (Ratekau)|Ruppersdorf]]/[[Neuhof (Ratekau)|Neuhof]], 65/36 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Sereetz]], 4274 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Techau]], 1698 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Warnsdorf (Ratekau)|Warnsdorf]], 365 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ratekau-Pansdorf-Blocksberg.jpg|mini|Blocksberg bei Pansdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicelinkirche (Ratekau) 2012d 04.jpg|mini|Die Feldsteinkirche in Ratekau, Vorderansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicelinkirche (Ratekau) 2012d 01.jpg|mini|Feldsteinkirche, Seitentor]]&lt;br /&gt;
* Im Gebiet der Gemeinde Ratekau befinden sich Spuren [[Jungsteinzeit|jungsteinzeitlicher]] Besiedelung in Form von Grabhügeln, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Grellberg]], ein (unbenannter) [[Grabhügel bei Pansdorf]] und das [[Langbett Langenrehm]] bei Kreuzkamp.&lt;br /&gt;
* Ratekau lag früher im Siedlungsgebiet der [[Wenden]], die Dörfer waren wie im Hannoverschen [[Wendland]] als [[Rundling]]e angelegt. Im Ort Pansdorf gibt es Reste eines slawischen [[Slawischer Burgwall|Burgwalls]], den [[Blocksberg (Pansdorf)|Blocksberg]].&lt;br /&gt;
* Nach der [[Christianisierung|Missionierung]] entstanden weitere Befestigungen, von denen noch die Reste der [[Wehranlage in Hobbersdorf]], der [[Ruppersdorfer See|Burg im Ruppersdorfer See]], der [[Burghügel in Offendorf]] und der [[Burg Gosefeld]] bei [[Niendorf (Timmendorfer Strand)|Niendorf]] erhalten sind.&lt;br /&gt;
* Im Zuge der Missionierung entstand die [[Feldsteinkirche Ratekau|Ratekauer Feldsteinkirche]]. Es ist eine [[Rundturmkirche]], die zu den so genannten [[Vizelin]]-Kirchen (weitere finden sich in [[Bornhöved]], [[Bosau]] und [[Süsel]]) gehört.&lt;br /&gt;
* Am 7. November 1806, nach der [[Schlacht bei Lübeck]] tags zuvor, kapitulierte in Ratekau eine [[Preußen|preußische]] Armee unter Generalleutnant [[Gebhard Leberecht von Blücher|Fürst Blücher]] mit gut 9000 Mann vor der Übermacht der Truppen [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] (siehe auch [[Blüchereiche in Ratekau]]). Blücher selbst schrieb den Ortsnamen im Protokoll der Kapitulation „Radkau“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Christoph Förster]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Feldmarschall Fürst Blücher von Wahlstatt und seine Umgebungen.&amp;#039;&amp;#039; Brockhaus, Leipzig 1821, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen wurde das Dorf Ratekau in zeitgenössischen Berichten, aber auch in der historischen Literatur, eher als „Radkau“ bekannt als unter seinem heutigen Namen.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1934 entstand die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Ratekau&amp;#039;&amp;#039; durch Zusammenlegung der Gemeinden [[Ost-Ratekau]] und [[West-Ratekau]] aufgrund des [[Oldenburg (Land)|oldenburgischen]] Vereinfachungsgesetzes.&lt;br /&gt;
* Im Gemeindeteil Pansdorf befanden sich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zwei Zwangsarbeiterkommandos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwangsarbeit&amp;quot;&amp;gt;Lagerliste &amp;#039;&amp;#039;http://www.zwangsarbeiter-s-h.de/&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1945 wurden [[Groß Timmendorf]], [[Klein Timmendorf]], [[Hemmelsdorf]] und [[Niendorf (Timmendorfer Strand)|Niendorf]] durch die [[Britische Besatzungszone|britische Militärregierung]] aus der Gemeinde Ratekau ausgegliedert und die neue Gemeinde [[Timmendorfer Strand]] gebildet.&lt;br /&gt;
* In den Baracken der Ziegelei war nach dem Krieg ein Jugendaufbauwerk untergebracht.&lt;br /&gt;
* Relikte des Kalten Kriegs sind [[Sprengschacht|Sprengschächte]] beiderseits der Bundesautobahn A1 auf dem Standstreifen um die Ausfahrt &amp;#039;&amp;#039;Sereetz&amp;#039;&amp;#039;. Die zugehörigen fünf Pioniersperrmittelhäuser (Sprengstoffbunker) stehen in der Nähe des Blocksbergs und sind heute Behausung für [[Fledermäuse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgliederungen ==&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1971 wurde ein Gebiet mit damals etwa 30 Einwohnern an die Nachbargemeinde Haffkrug-Scharbeutz abgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND = DE&lt;br /&gt;
| TITEL = Gemeindewahl Ratekau 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010550035035.html |titel=Gemeindewahlen Gemeindewahl in Ratekau |abruf=2023-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GUV = nein&lt;br /&gt;
| JAHRNEU = 2023&lt;br /&gt;
| JAHRALT = 2018&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 31.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 30.4&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = BfG&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 27.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 23.9&lt;br /&gt;
| FARBE2       = 00529e&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG2   = Bürger fürs Gemeinwohl&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 19.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 30.2&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = Grüne&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 13.1&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 15.5&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 7.2&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 0.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung Ratekau ab 2023&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
|SPD|Grüne|BfG|FDP|CDU|&lt;br /&gt;
| SPD = 5&lt;br /&gt;
| Grüne = 4&lt;br /&gt;
| BfG = 7&lt;br /&gt;
| BfG Farbe = 00529e&lt;br /&gt;
| FDP = 2&lt;br /&gt;
| CDU = 9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der von der Gemeindevertretung gewählte Bürgervorsteher ist Daniel Thomaschewski.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Peyronnet |url=https://www.ln-online.de/lokales/ostholstein/ratekau-buergervorsteher-daniel-thomaschewski-ist-der-juengste-schleswig-holsteins-NTWRQFWEBBHZFMXKX6O54JYI64.html |titel=Ratekau: Bürgervorsteher Daniel Thomaschewski ist der jüngste Schleswig-Holsteins |datum=2023-07-08 |sprache=de |abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ratekau.de/buergerinnenservice-politik/politik/buergermeister |titel=Gemeinde Ratekau – Bürgermeister und Bürgervorsteher |abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit dem 1. August 2008 ist Thomas Keller (parteilos) Bürgermeister von Ratekau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Zuletzt wurde Keller 2020 mit 96 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.der-reporter.de/timeline/tdf-strand/artikel/buergermeister-thomas-keller-kandidiert-nicht-fuer-eine-vierte-amtszeit Bürgermeister Thomas Keller kandidiert nicht für eine vierte Amtszeit] abgerufen am 23. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl am 8. März 2026 kandidierte Amtsinhaber Keller nicht erneut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/lokales/eutin-ostholstein/artikel/ratekau-buergermeister-thomas-keller-54-kandidiert-nicht-wieder-48917094 Ratekau: Bürgermeister Thomas Keller (54) will nicht wieder kandidieren] abgerufen am 23. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ebenfalls parteilose Dennis Jaacks wurde mit 87,7 Prozent der abgegebenen Stimmen zu dessen Nachfolger gewählt und wird am 1. August 2026 sein Amt antreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ndr.de |url=https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/luebeck_herzogtum-lauenburg_ostholstein/buergermeisterwahl-in-ratekau-zwei-kandidaten-treten-an,regionluebecknews-1676.html |titel=Mit 87,7 Prozent ins Rathaus: Kämmerer Jaacks wird Bürgermeister, Amtsinhaber geht nach 18 Jahren |sprache=de |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Über blauem Schildfuß, darin eine goldene Garbe, in Gold rechts eine grüne [[Eichen|Eiche]], an der unten ein silberner Stein lehnt, links eine eintürmige silberne Kirche mit roten Dächern; darüber zwei auswärts geneigte schwarze Ähren.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|273|Gemeinde Ratekau, Kreis Ostholstein|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hauptsatzung]] der Gemeinde beschreibt eine gelegentlich verwendete Version des Wappens mit leicht abgewandeltem Schildfuß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-04 |url=http://ratekau.active-city.net/city_info/display/dokument/show.cfm?region_id=299&amp;amp;id=21197&amp;amp;design_id=6120&amp;amp;type_id=0 |text=Hauptsatzung der Gemeinde Ratekau, zuletzt geändert am 15. Juli 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenfiguren stellen die [[Vicelinkirche (Ratekau)|Vizelin-Kirche]], die Blüchereiche und den dazugehörigen Gedenkstein dar, welcher 1856 errichtet wurde und an die Kapitulation von Gebhard Leberecht von Blücher 1806 vor den napoleonischen Truppen erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Ermangelung von Dienstsiegeln, die frei von [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] und [[Deutsches Kaiserreich|kaiserlichen]] Symbolen sind, von der Gemeinde gewählt und [[Von der britischen Militärregierung genehmigte Wappen in Schleswig-Holstein|von der britischen Militärregierung genehmigt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen und Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Ratekau ist Schulträger folgender Schulen:&lt;br /&gt;
* Grundschule Otfried-Preußler-Schule, Pansdorf, Schulkoppel (Zusammenlegung der Grundschulen Techau und Pansdorf 2012, Schließung des Standortes Techau 2018) 161 Schüler in 9 Klassen&lt;br /&gt;
* Grundschule Ratekau, Bäderstraße, 197 Schüler in 9 Klassen&lt;br /&gt;
* Grundschule Achim-Bröger-Schule, Sereetz, Schulstraße, 146 Schüler in 7 Klassen&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsschule mit Oberstufe [[César-Klein-Schule]], Ratekau, Preesterkoppel, 801 Schüler in 35 Klassen&lt;br /&gt;
Schülerzahlen aus dem Schuljahr 2019/2020&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der allgemeinbildenden Schulen in Schleswig-Holstein 2019/2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonstige Bildungseinrichtungen:&lt;br /&gt;
* Volkshochschule Ratekau, Im Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BahnRatekau.jpg|mini|Diesel-ICE der Vogelfluglinie am Bahnübergang Sereetzer Weg (2010)]]&lt;br /&gt;
Die Ortschaften der Gemeinde Ratekau sind über ein gut ausgebautes Netz an Landstraßen und Fahrradwegen miteinander verbunden. Die Anbindung an den Fernverkehr geschieht hauptsächlich über die [[Bundesautobahn 1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende der 1960er Jahre endete die A&amp;amp;nbsp;1 am südlichen Rand der Gemeinde kurz vor der [[Blüchereiche in Ratekau]]. Der Fernverkehr wurde dann über die [[Bundesstraße 207]] weiter in Richtung Norden geleitet. Seit Anfang der 1970er Jahre ist die A&amp;amp;nbsp;1 nordwärts weitergeführt und hat die drei Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;Pansdorf&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 17), &amp;#039;&amp;#039;Ratekau&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 18) und &amp;#039;&amp;#039;Sereetz&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 19) auf dem Gebiet der Gemeinde erhalten. In den Sommermonaten dient vor allem die Abfahrt &amp;#039;&amp;#039;Ratekau&amp;#039;&amp;#039; zahlreichen Tagestouristen aus [[Hamburg]] zum Erreichen der [[Ostsee]]. Die Bundesstraße 207 wurde Ende der 1990er Jahre zur Landesstraße herabgestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Gemeinde wird von den Bahnstrecken [[Bahnstrecke Lübeck–Puttgarden|Lübeck–Puttgarden (Vogelfluglinie)]] und [[Bahnstrecke Kiel–Lübeck|Lübeck–Kiel]] durchquert. Einziger Bahn-Haltepunkt der Gemeinde ist der im Jahr 2000 reaktivierte &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Pansdorf&amp;#039;&amp;#039;. Dort besteht ein Stundentakt in Richtung [[Lübeck Hauptbahnhof|Lübeck]] sowie [[Kiel Hauptbahnhof|Kiel]]. Ein zweiter Bahnhof am nördlichen Rande des Ortes Ratekau ist seit 1968 stillgelegt. Zur Jahrtausendwende gab es Überlegungen, auch diesen Bahnhof zu reaktivieren. Wegen seiner ungünstigen Lage zum Ort wurde aber ein Neubau näher an den Wohngebieten des Dorfes für sinnvoller erachtet. Die Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes Ratekau war für 2012 geplant, wurde aber wegen des Neubaus der Hinterlandanbindung zur [[Feste Fehmarnbeltquerung|festen Fehmarnbeltquerung]] nicht mehr realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lvs-sh.de/media/pdf/090320_lnvp_090306_web_FINAL.pdf |wayback=20140506200234 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen soll Ratekau mit der Fertigstellung der zweigleisigen und elektrifizierten Neubaustrecke zwischen Lübeck und dem [[Fehmarnbelt]] zusammen mit Timmendorfer Strand einen gemeinsamen [[Regional-Express|Regional-]] und [[Intercity|IC]]-Bahnhof südlich der heutigen Autobahnabfahrt Ratekau erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | url=https://www.anbindung-fbq.de/de/vor-ort/pfa-1.html | text=anbindung-fbq.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bisherige Eisenbahntrasse, die durch das Dorf führt, soll mit Inbetriebnahme der neuen, um das Dorf herum geführten Trasse stillgelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nahverkehrhamburg.de/bahnstrecke-nach-fehmarn-ab-2022-fuenf-jahre-lang-gesperrt-9792/ Bahnstrecke nach Fehmarn ab 2022 fünf Jahre lang gesperrt], auf nahverkehrhamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Planungen für eine &amp;#039;&amp;#039;Regio-S-Bahn Lübeck&amp;#039;&amp;#039; wird beabsichtigt, in Techau einen neuen Bahnhaltepunkt zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pro-bahn-sh.de/regio-s-bahn-luebeck/ |titel=Regio-S-Bahn Lübeck |datum=2024-06-21 |sprache=de |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet Ratekaus wird von verschiedenen Buslinien erschlossen. Die Linien &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;33&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des [[Stadtwerke Lübeck Mobil|Stadtverkehr Lübeck]] verbinden Sereetz mit Lübeck und Bad Schwartau. Die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Warnsdorf Dorfplatz&amp;#039;&amp;#039; wird im Zweistundentakt von der Linie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von und nach [[Lübeck-Travemünde|Travemünde]] sowie mehrmals täglich von der Linie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Lübeck bedient. Die [[Autokraft]] betreibt darüber hinaus unter anderem die Linie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;500&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Lübeck–Timmendorfer Strand/Scharbeutz), die in variierenden Taktungen die wichtigsten Dorfschaften von Ratekau anbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[SV Sereetz]] und dem [[TSV Pansdorf]] stellte die Gemeinde zwei Vereine, die in den 1990er-Jahren an der [[Fußball-Oberliga Nord]] teilnahmen. Neben Kiel, Lübeck und Flensburg ist Ratekau damit eine von nur vier Gemeinden im [[Schleswig-Holsteinischer Fußballverband|Schleswig-Holsteinischen Fußballverband]], die mit mehreren Vereinen in überregionalen Spielklassen vertreten waren. Im Frauenfußball wurde der [[TSV Ratekau]] – teils in einer Spielgemeinschaft mit dem [[NTSV Strand 08]] – vier Mal Schleswig-Holsteinischer Fußballmeister, verzichtete jedoch stets auf den Aufstieg in die Regionalliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gehörten die Nachwuchshandballerinnen des TSV Ratekau 2013/14 der ersten Saison der neu gegründeten [[A-Juniorinnen Handball-Bundesliga]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Ratekau}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ratekau - Dorfmuseum.JPG|mini|Dorfmuseum Ratekau]]&lt;br /&gt;
* [[Vicelinkirche (Ratekau)|Ratekauer Feldsteinkirche]]&lt;br /&gt;
* Das Dorfmuseum Ratekau wurde 2000 in einer in [[Luschendorf]] abgebauten und in Ratekau wieder aufgebauten [[reet]]gedeckten [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]-[[Räucherkate]] eröffnet und später um weitere Gebäude sowie einen Bauerngarten ergänzt. Gezeigt wird unter anderem eine Sammlung landwirtschaftlicher, handwerklicher und hauswirtschaftlicher Geräte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.der-reporter.de/tdf-strand/artikel/saisonstart-im-ratekauer-dorfmuseum Saisonstart im Ratekauer Dorfmuseum], auf der-reporter.de, abgerufen am 28. März 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Warnsdorf wurde 2014 ein [[Karls Erlebnis-Dorf]] eröffnet, wo sich bereits seit der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] der namensgebende Erdbeerhof befand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://karls.de/ueber-karls/karls-story/ |titel=Karls Geschichte von der Erdbeere zum Erlebnis |sprache=de |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Heinrich Eckermann]] (1778–1850), von 1808 bis 1850 Pastor in Ratekau&lt;br /&gt;
* [[Joachim Hossenfelder]] (1899–1976), NSDAP-Mitglied seit 1929, 1932 Mitbegründer der [[Deutsche Christen|„Deutschen Christen“]], vom 6. September 1933 bis zu seiner Absetzung im Dezember 1933 „Bischof von Brandenburg“, Geistlicher Vizepräsident des preußischen Evangelischen Oberkirchenrates sowie Mitglied der Reichskirchenregierung, von 1954 bis 1969 Pastor der Ev.-Luth. Kirchengemeinde in Ratekau.&lt;br /&gt;
* [[César Klein]] (1876–1954), [[Maler]], [[Grafiker]] und [[Bühnenbildner]].&lt;br /&gt;
* [[Bastian Sick]] (* 1965), Journalist und Sachbuchautor.&lt;br /&gt;
* [[Volker Grabowsky]] (* 1959), Historiker und Südostasienwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Max Steen]] (1898–1997), [[Lehrer]] und [[Heimatforscher]].&lt;br /&gt;
* [[Amandus Weinreich]] (1860–1943), geboren in Offendorf, Pastor und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harald Gerhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Ratekau&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Archivbilder&amp;#039;&amp;#039;). Sutton, Erfurt 2004, ISBN 3-89702-776-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joachim Hossenfelder&lt;br /&gt;
   |Titel=Festschrift zur Erinnerung an das achthundertjährige Bestehen der Kirche zu Ratekau am 23. September 1956&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Struve&lt;br /&gt;
   |Ort=Eutin&lt;br /&gt;
   |Datum=1956}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Otto Rönnpag&lt;br /&gt;
   |Titel=Eine neue Gemeinde entsteht&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Timmendorfer Strand 1945&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahrbuch für Heimatkunde&lt;br /&gt;
   |Ort=Eutin&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |Seiten=150–154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|/4048471-3}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ratekau.de/ Gemeinde Ratekau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Ostholstein}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4048471-3|VIAF=235909284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Ostholstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ratekau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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