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	<title>Ratajki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:57:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ratajki&amp;diff=1265082&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: /* Weblink */ Form</title>
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		<updated>2022-01-17T20:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblink: &lt;/span&gt; Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Ratajki&lt;br /&gt;
| Wappen          = [[Datei:Sin escudo.svg|111px|Wappen von ????]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Koszalin&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Koszaliński&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Sianów&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 12&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 28&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 27&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 58&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 130&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 70&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 76-004&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZKO&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Sianów]] – Ratajki – [[Nadbór]] – [[Polanów]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = Bahnstation: [[Skibno]], [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]] oder &amp;lt;br /&amp;gt; [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ratajki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ratteick&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in [[Hinterpommern]], heute  in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]] gelegen. Es gehört zur [[Stadt- und Landgemeinde]] [[Sianów]] (&amp;#039;&amp;#039;Zanow&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Koszaliński]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Ratajki liegt im Nordosten des Kreises [[Koszalin]], 22 Kilometer von der Kreisstadt entfernt an einer Nebenstraße von Sianów an der [[Droga krajowa 6|Landesstraße 6]] ([[Stettin]] – [[Danzig]]) über [[Sowno (Sianów)|Sowno]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Zowen&amp;#039;&amp;#039;) und [[Nadbór]] (&amp;#039;&amp;#039;Nadebahr&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Polanów]] (&amp;#039;&amp;#039;Pollnow&amp;#039;&amp;#039;). Die nächste Bahnstation ist [[Skibno]] (&amp;#039;&amp;#039;Schübben-Zanow&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk]]. Bis 1945 bestand über [[Laski (Malechowo)|Latzig]] (heute polnisch: Laski) Anschluss an die Kleinbahnstrecke Köslin–[[Nacław (Polanów)|Natzlaff]] (Nacław) (–Pollnow) der [[Köslin–Belgarder Bahnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ratajki liegt im Bereich der Endmoränen des Baltischen Höhenrückens 70 Meter über NN. bei Höhenunterschieden in der Gemarkung zwischen 43 und 106 Metern. Kleine Bäche markieren die Grenzen zu den Nachbardörfern [[Kościernica (Polanów)|Kościernica]] (&amp;#039;&amp;#039;Kösternitz&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Mirotki]] (&amp;#039;&amp;#039;Eichhof&amp;#039;&amp;#039;), [[Szczeglino]] (&amp;#039;&amp;#039;Steglin&amp;#039;&amp;#039;), [[Sieciemin]] (&amp;#039;&amp;#039;Zitzmin&amp;#039;&amp;#039;), [[Przytok (Sianów)|Przytok]] (&amp;#039;&amp;#039;Zwölfhufen&amp;#039;&amp;#039;), [[Kusice]] (&amp;#039;&amp;#039;Kuhtz&amp;#039;&amp;#039;), [[Sierakowo Sławieńskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Zirchow&amp;#039;&amp;#039;) und [[Powidz (Polanów)|Powidz]] (&amp;#039;&amp;#039;Friedensdorf&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ratteick (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Ratteck&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rattegk&amp;#039;&amp;#039;) ist ein altes, seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesenes [[Ramel (Adelsgeschlecht)|Rahmel]]sches Lehen. Am 21. Februar 1748 verkaufte Ewald Richard von Rahmel eine Hälfte des Dorfes an den Major Jürgen Lorenz [[Kleist (Adelsgeschlecht)|von Kleist]], die andere Hälfte war damals schon an die Familie [[Below (Adelsgeschlecht)|von Below]] gegangen. Claus von Below trat sie aber schon 1699 erblich an Tessen Christian von Kleist ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1752 kam das gesamte Lehen in eine Hand unter Hans Joachim von Kleist in [[Niemica (Malechowo)|Nemitz]] (heute npolnisch: Niemica), und 1857 kaufte Eugen Andreas Ludendorff (1834–1893) das Gut von der Familie von Kleist. 1890/95 schließlich wurde der größte Teil des Gutes aufgesiedelt. Ein Restgut in der Größe von 212&amp;amp;nbsp;Hektar blieb bestehen und war 1939 im Besitz von Heinrich Thormeyer, der es an Hans Heinrich Zeidler verpachtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ratteick mit seinen Ortsteilen Bartelsmühle (polnisch: Jazy) und Glashütte (Borowiec) lebten 1818 lediglich 52 Einwohner. Die Zahl stieg 1885 auf 403, betrug 1939 aber nur noch 295. Die Gemeindefläche umfasste in diesem Jahr 1100 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1945 rückte die [[Rote Armee|Roten Armee]] in Ratteik ein, die von [[Polanów|Pollnow]] (Polanów) in Richtung [[Kusice|Kuhtz]] (Kusice) vordrangen. Zahlreiche Einwohner wurden erschossen. Bald nahmen Polen von dem Ort Besitz. Die deutsche Bevölkerung wurde im Frühjahr 1946 [[Vertreibung|vertrieben]]. Ratteick wurde als Ratajki Teil der Stadt- und Landgemeinde Sianów und wechselte vom [[Landkreis Schlawe i. Pom.]] in den [[Powiat Koszaliński]] der [[Woiwodschaft Westpommern]] (bis 1998 [[Woiwodschaft Koszalin (1975–1998)|Woiwodschaft Koszalin]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amt Ratteick ==&lt;br /&gt;
Ratteick bildete vor 1945 mit [[Szczeglino|Steglin]] (Szczeglino) und [[Sierakowo Sławieńskie|Zirchow]] (Sierakowo Sławieńskie) einen Amtsbezirk im [[Landkreis Schlawe i. Pom.]] Er gehörte zum [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standesamt Ratteick ==&lt;br /&gt;
Die drei Gemeinden des Amtsbezirks waren auch zum [[Standesamt]] in Ratteick zusammengeschlossen. Die erhaltenen Standesamtsunterlagen aus der Zeit vor 1945 befinden sich im Standesamt Sianów (&amp;#039;&amp;#039;Zanow&amp;#039;&amp;#039;) (Unterlagen aus dem 20. Jahrhundert) bzw. im Staatsarchiv Koszalin (19. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
In Ratteick waren die Einwohner vor 1945 fast ausnahmslos [[evangelisch]]er Konfession. Die Kirchengemeinde, zu der 1940 insgesamt 286 Gemeindeglieder gehörten, war selbständig, gehörte als Filialgemeinde – wie auch die Kirchengemeinde [[Sowno (Sianów)|Zowen]] (Sowno) – zum [[Kirchspiel]] [[Kościernica (Polanów)|Kösternitz]] (Kościernica) im [[Kirchenkreis]] [[Köslin]] (Koszalin) der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer Wilhelm Schubring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehören die Einwohner von Ratajki überwiegend zur [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. Das Dorf ist in die Pfarrei [[Sieciemin]] (&amp;#039;&amp;#039;Zitzmin&amp;#039;&amp;#039;) im Dekanat [[Sławno]] im [[Bistum Köslin-Kolberg]] integriert. Die evangelischen Kirchenglieder werden nunmehr vom Pfarramt Koszalin in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dorfkirche ====&lt;br /&gt;
In Ratteick stand eine Kirche, die von einem Friedhof umgeben war. Rittergutsbesitzer Eugen Andreas Ludendorff hatte das Gotteshaus 1860 aus eigenen Mitteln errichten lassen. Es war ein Gebäude, das massiv aus Findlingen und Ziegelsteinen erstellt wurde. Der Glockenstuhl war vor der Kirche in Fachwerk aufgestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
In Ratteick gab es vor 1945 eine einklassige Volksschule, deren Gebäude etwa 1890 errichtet worden war. 40 bis 50 Kinder besuchten die Schule, deren letzter deutscher Lehrer Richard Klix von 1917 bis 1945 hier unterrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres ===&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Herrenhaus Ratteick}}&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Manfred Vollack, 2 Bände, Husum, 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.schlawe.de/gemeinden/ratteick/index.htm Ratteick] im Heimatkreis Schlawe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Sianów}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Sianów]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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