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	<title>Rasuliden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:40:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasuliden&amp;diff=99607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: LCCN ergänzt.</title>
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		<updated>2021-10-27T16:21:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LCCN ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rasuliden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|بنو رسول|d=Banū Rasūl}}) waren eine Dynastie, die im [[Jemen]] von 1228 bis 1454 herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Rasuliden ==&lt;br /&gt;
Stammvater der Dynastie war ein türkischstämmiger Gesandter der [[Abbasiden]] (rasul). Dessen Sohn, Ali ibn Rasul, wurde von den [[Ayyubiden (Jemen)]] zum Statthalter in [[Mekka]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug der Ayyubiden übernahm Mansur Umar (1228–1249) die Macht und begründete die Rasuliden-Dynastie (1228–1454). Hauptstädte waren [[Taizz]] und Zabid. Er beherrschte neben dem jemenitischen Kernland auch den [[Hadramaut]] und den [[Hedschas]] bis Mekka. Um ihre Herrschaft der Dynastie zu legitimieren, konstruierten die Rasuliden eine Abstammung von den [[Lachmiden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seinem Sohn Muzaffar Yusuf (1249–1295) gelang eine weitere Konsolidierung des Reichs. Allerdings kam es in der Folgezeit zu Konflikten mit den [[Mamluken]] in [[Ägypten]], die die Herrschaft über die Heiligen Stätten Mekka und [[Medina]] im Hedschas beanspruchten. Diese konnten sich 1322 und 1350 militärisch durchsetzen und die Rasuliden zur Unterwerfung zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. und 14. Jahrhundert erreichte der Jemen unter dieser Dynastie eine große Blütezeit. Das Land erlebte durch seine Mittlerrolle im Handel zwischen [[Indien]] und dem [[Mittelmeer]]raum einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Allein die Hafensteuern sollen 2,3 Millionen&amp;amp;nbsp;Dinare eingebracht haben. Um diesen Handel und die damit verbundenen Einnahmen weiter zu fördern, unterhielten die Rasuliden enge Kontakte zu den [[Ayyubiden]] und Mamluken in Ägypten. Auch wurden mehrere Gesandtschaften nach Indien und in das [[Kaiserreich China]] geschickt. Der rasulidische Chronist Ibn-Wahhās al-Chazradschī berichtet, dass sich 1393 ein Gesandter der muslimischen Händler von [[Malabar]] am Hof der Rasuliden einstellte und um Erlaubnis bat, die [[Chutba]] in den Moscheen von [[Calicut]] im Namen des rasulidischen [[Sultan]]s zu verlesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Sebastian Prange: &amp;quot;Like Banners on the Sea. Muslim Trade Networks and Islamization in Malabar and Maritime Southeast Asia&amp;quot; in R. Michael Feener, Terenjit Sevea: &amp;#039;&amp;#039;Islamic Connections. Muslim Societies in South and Southeast Asia.&amp;#039;&amp;#039; Singapore 2009. S. 25–47. Hier S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Reichtum ermöglichte den Herrschern eine umfangreiche und äußerst kreative Bautätigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Finster &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur der Rasuliden&amp;#039;&amp;#039; S. 237–255 (250)&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden Moscheen (unter anderem die Aschrafija-Moschee in Taiz), Burgen und Paläste errichtet. Auch Kunst und Wissenschaft wurden von den Rasuliden gefördert, wobei man vor allem in den Bereichen von [[Medizin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Martin Varisco &amp;#039;&amp;#039;Arzneikunde und Heilpflanzen im mittelalterlichen Jemen&amp;#039;&amp;#039; S. 306–307 (306)&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Astronomie]]&amp;lt;ref&amp;gt;David A. King &amp;#039;&amp;#039;Astronomie im mittelalterlichen Jemen&amp;#039;&amp;#039; S. 276–302 (297–300)&amp;lt;/ref&amp;gt; einen hohen Stand erreichte. Bedeutend waren daneben die Fertigkeiten in der Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Martin Varicso &amp;#039;&amp;#039;Rasulidische Landwirtschaft und traditionelle Almanache&amp;#039;&amp;#039; S. 303–305&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert gerieten die Rasuliden zunehmend unter den Druck der [[Zaiditen]]. Diesen gelang 1324 die Eroberung von [[Sanaa]]. Im 15. Jahrhundert konnten sich die Rasuliden nur noch im Südjemen behaupten, wo sie 1454 von den Tahiriden gestürzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sultane ==&lt;br /&gt;
* 1230–1249: (al-Mansur) Umar&lt;br /&gt;
* 1249–1295: (al-Muzaffar) Yusuf bin Umar&lt;br /&gt;
* 1295–1296: (al-Aschraf) Umar bin Yusuf&lt;br /&gt;
* 1296–1322: (al-Muayyad) Daud bin Yusuf&lt;br /&gt;
* 1322–1363: (al-Mujahid) Ali bin Daud&lt;br /&gt;
* 1363–1377: (al-Afdal) al-Abbas bin Ali&lt;br /&gt;
* 1377–1401: (al-Aschraf) Ismail bin al-Abbas&lt;br /&gt;
* 1401–1424: (al-Nasir) Ahmad bin Ismail&lt;br /&gt;
* 1424–1427: (al-Mansur) Abdallah bin Ahmad&lt;br /&gt;
* 1427–1428: (al-Aschraf) Ismail bin Ahmad&lt;br /&gt;
* 1428–1438: (a-Zahir) Yahya bin Ismail&lt;br /&gt;
* 1438–1441: (al-Aschraf) Ismail bin Yahya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Architektur im Jemen]]&lt;br /&gt;
* [[Rasulidische Rosette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
;Quellen&lt;br /&gt;
* Ibn-Wahhās al-Ḫazraǧī, Šams-ad-Dīn Abu-ʾl-Ḥasan ʿAlī Ibn-al-Ḥusain an-Nassāba: &amp;#039;&amp;#039;The pearl-strings: a history of the Resúliyy dynasty of Yemen&amp;#039;&amp;#039;. Ed. und übers. von ames William Redhouse u.&amp;amp;nbsp;a. 5 Bde. Leiden 1906–1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Studien&lt;br /&gt;
* G. Rex Smith &amp;#039;&amp;#039;Politische Geschichte des islamischen Jemen bis zur ersten türkischen Invasion&amp;#039;&amp;#039; in Werner Daum &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Umschau-Verlag, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5&lt;br /&gt;
* Barbara Finster &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur der Rasuliden&amp;#039;&amp;#039; in Werner Daum &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Umschau-Verlag, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5&lt;br /&gt;
* David A. King &amp;#039;&amp;#039;Astronomie im mittelalterlichen Jemen&amp;#039;&amp;#039; in Werner Daum &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Umschau-Verlag, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5&lt;br /&gt;
* Daniel Martin Varisco &amp;#039;&amp;#039;Arzneikunde und Heilpflanzen im mittelalterlichen Jemen&amp;#039;&amp;#039; in Werner Daum &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Umschau-Verlag, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5&lt;br /&gt;
* Daniel Martin Varicso &amp;#039;&amp;#039;Rasulidische Landwirtschaft und traditionelle Almanache&amp;#039;&amp;#039; in Werner Daum &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Umschau-Verlag, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118833766|LCCN=sh99003507|VIAF=15566475}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muslimische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamische Geschichte des Jemen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
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