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	<title>Rastenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rastenberg&amp;diff=128381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* Töchter und Söhne des Ortes */ Theo Simon</title>
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		<updated>2026-04-26T05:28:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Töchter und Söhne des Ortes: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Theo_Simon&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Theo Simon (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Theo Simon&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Stadt&lt;br /&gt;
| Wappen           = Wappen Rastenberg.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 51/10/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 11/25/9/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Rastenberg in SÖM.png&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Thüringen&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Sömmerda&lt;br /&gt;
| Verwaltungsgemeinschaft = Kölleda&lt;br /&gt;
| Höhe             = 205&lt;br /&gt;
| PLZ              = 99636&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 036377, [[Bachra|036378]]&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 16068042&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE RSR&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
| Straße           = Markt 1&lt;br /&gt;
| Website          = [https://rastenberg.de/ rastenberg.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Beatrix Winter&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
| Partei           = Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Rastenberg“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rastenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Sömmerda]]. Sie gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Kölleda]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der südwestlichen [[Abdachung]] der [[Finne (Höhenzug)|Finne]] mit Übergang in das &amp;#039;&amp;#039;Ackerbaugebiet&amp;#039;&amp;#039; des [[Thüringer Becken]]s. Die [[Landesstraße]] 1057 verbindet Rastenberg mit dem Umland. Das Flüsschen [[Lossa (Unstrut)|Lossa]] durchfließt von Norden kommend im Bogen die östliche Altstadt, südlich mündet der Rollbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt besteht neben der Kernstadt aus den Ortsteilen [[Bachra]], [[Roldisleben]], [[Rothenberga]] und [[Schafau]]. Zur Kernstadt zählt außerdem die Siedlung [[Finneck]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rastenberg.de/german/stadtteile.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Rastenberg als Kernort mit den angeschlossenen Ortsteilen Bachra, Roldisleben, Rothenberga und Schafau.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120312201657}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siedlung liegt im Norden von Rastenberg am Stadtrand und ist über die [[Liste der Landesstraßen in Thüringen ab der L 2000|Landstraße 2157]] auf dem Weg nach Rothenberga erreichbar. Die Siedlung Finneck besteht aus mehreren Häusern und wird von einer Stiftung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stiftung-finneck.de/ |titel=Stiftung Finneck: Stiftung-Finneck.de |abruf=2024-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für behinderte Menschen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rastenberg Erbbegräbnis Hickethier 02.JPG|mini|links|Erbbegräbnis der Familie Hickethier am Friedhofseingang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Rastenberg.JPG|mini|295px|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtkirche Rastenberg.JPG|mini|hochkant|[[Liebfrauenkirche (Rastenberg)|Stadtkirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtmauer-Rastenberg.jpg|mini|Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rastenberg.JPG|mini|Stadtansicht vom Burgberg aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5rb.jpg|mini|Waldschwimmbad]]&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2009&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2009&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=068&amp;amp;gemnr=68042 &amp;#039;&amp;#039;Gemeinderatswahl 2009 in Thüringen – endgültiges Ergebnis.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 23. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2004&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=068&amp;amp;gemnr=68042 &amp;#039;&amp;#039;Gemeinderatswahl 2004 in Thüringen – endgültiges Ergebnis.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 23. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wbt.:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 52,38 % (2004: 52,45 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2004&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2009&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 43.22&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 42.58&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 36.54&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 33.25&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 20.24&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 24.17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung der Stadt findet sich bereits im Jahre 1070. In diese Zeit fällt vermutlich der Bau der [[Raspenburg]] durch die [[Ludowinger]]. Um die Erbauer der Burg gibt es widersprüchliche Angaben. Es ist anzunehmen, dass es die Söhne [[Ludwig der Bärtige|Ludwigs des Bärtigen]], [[Ludwig der Springer]] oder dessen Sohn [[Heinrich Raspe I.|Heinrich Raspe]] waren. Die Burg lag nahe der [[Via Regia]], der Handelsstraße [[Erfurt]]-[[Naumburg (Saale)|Naumburg]], und direkt an einer schon in vorgeschichtlicher Zeit genutzten Altstraße über die Finne, zu deren Schutz sie ursprünglich erbaut wurde. Sie stand um 1313 im Ruf einer Raubritterburg und wurde deshalb 1321 durch [[Friedrich I. (Meißen)|Friedrich den Gebissenen]] mit Hilfe der [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhäuser]] und Erfurter Kaufleute zerstört. In der Blütezeit der Burg existierte auch ein Nonnenkloster, das jedoch in der [[Reformation]]szeit aufgelöst wurde. Das erloschene, sich nach dem Ort benennende ritterliche Burgmannengeschlecht [[Rastenberg (Adelsgeschlecht)|von Rastenberg]] wird urkundlich ab 1252 fassbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgruine wurde mit dem zugehörigen Landbesitz durch die [[Askanier (Linie Weimar-Orlamünde)|Grafen von Orlamünde]] als wettinisches Lehen empfangen und teilweise erneuert. 1378 wurde das Dorf Rastenberg von den [[Wettiner]]n zur Stadt erhoben. Am 28. Oktober 1464 bekam Rastenberg von den Söhnen des [[Kurfürstentum Sachsen|sächsischen Kurfürsten]] [[Friedrich II. (Sachsen)|Friedrich der Sanftmütige]], [[Ernst (Sachsen)|Ernst]] und [[Albrecht der Beherzte|Albrecht]], das [[Stadtrecht]] nochmals ausdrücklich bestätigt. Bei den Landesteilungen von 1485 ([[Leipziger Teilung]]) und 1572 ([[Ernestinische Teilung]]) wurde Rastenberg der [[Ernestiner|Ernestinischen]] bzw. [[Sachsen-Weimar|Weimarer]] Linie zu eigen. Im 17. Jahrhundert gehörte Rastenberg zu dem Teil der [[Vogtei Brembach]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.viaregia.org/testbed/pool/editmain/T1_4739_Botelstete.htm &amp;#039;&amp;#039;Botelstete (Buttelstedt).&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 23. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; der bei der Teilung 1662 beim Herzogtum [[Sachsen-Weimar]] verblieb und 1735 dem [[Amt Hardisleben]] angegliedert wurde. 1741 kam der Ort mit diesem zum Herzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]]. Die Orte des Amts Hardisleben gehörten seit 1817 zum [[Amt Buttstädt]], welches 1850 im [[Verwaltungsbezirk Apolda]] des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zählte Rastenberg 150 Haushaltungen und 545 Einwohner – dies war das Ergebnis einer &amp;#039;&amp;#039;Visitation&amp;#039;&amp;#039; am 12. Juli 1650. Die beiden bereits 1646 entdeckten [[eisen]]haltigen [[Heilwasser|Heilquellen]] erweckten beim damaligen Bürgermeister &amp;#039;&amp;#039;Hickethier&amp;#039;&amp;#039; die Hoffnung, in der Stadt einen Kurbetrieb eröffnen zu können, doch schon 1648 versiegten diese ersten Mineralquellen wieder – wahrscheinlich als Folge von Bauarbeiten. Mit neu erbohrten Quellen fand die Stadt bis 1822 ein gewisses [[Einkommen]] durch Badebetrieb. Zwischen 1907 und 1924 wurden [[Kalisalz]]e in den nahegelegenen Kalischächten bei Billroda, Lossa und Bernsdorf abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Boblenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rastenberger Gesundbrunnen im 17. Jahrhundert (Teil 1).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sömmerdaer Heimatheft.&amp;#039;&amp;#039; 8, 1996, {{ZDB|1158652-7}}, S. 74–77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 29. März 1886 wurde die Weimar-Rastenberger Eisenbahn-Gesellschaft (WREG) gegründet. Die [[Schmalspurbahn Weimar–Rastenberg/Großrudestedt|Schmalspurbahn Weimar-Rastenberg]] wurde vom 26. Juni 1887 bis zum 11. April 1946 betrieben. Ein Bahnhof mit Lokschuppen wurde in Rastenberg errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie Flugblätter verteilten, wurden der Vorsitzende der Ortsgruppe der [[Kommunistische Partei Deutschlands]] Willibald Pasche (1905–1943) sowie Frieda Kathe, Otto Kohlmann, Wilhelm Spangeberg und Frieda Respondek 1933 für kurze Zeit in „Schutzhaft“ genommen. 1934 wurde Pasche bei einer Übergabe von Geld, das er für „illegale Zwecke“ gesammelt hatte, verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu einem Jahr und sechs Monaten Zuchthaus verurteilt. Der bis dahin „Wehrunwürdige“ wurde 1943 zum [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] eingezogen und fiel 1943 in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten 280 [[Kriegsgefangene]] aus [[Frankreich]], untergebracht in einem vergitterten Raum im Niedertor des Rittergutes, sowie Frauen und Männer aus [[Polen]], der [[Sowjetunion]], [[Serbien]] und [[Belgien]] [[Zwangsarbeit]] verrichten: im &amp;#039;&amp;#039;Rittergut&amp;#039;&amp;#039; [[Rothenberga]], in der &amp;#039;&amp;#039;Mälzerei&amp;#039;&amp;#039; und bei anderen städtischen Betrieben und Handwerkern von Rastenberg, auf dem &amp;#039;&amp;#039;Stadtgut&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Staatsforst&amp;#039;&amp;#039; Revier [[Hardisleben]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 273.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1950er Jahre warb der Ort mit dem Spruch &amp;#039;&amp;#039;Sein Ruf uralt, Stahlquelle, Schwimmbad, Wald&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(ab 1994 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1830: 1.037&lt;br /&gt;
* 1925: 2.057&lt;br /&gt;
* 1994: 3.028&lt;br /&gt;
* 1995: 3.033&lt;br /&gt;
* 1996: 3.055&lt;br /&gt;
* 1997: 3.070&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1998: 3.103&lt;br /&gt;
* 1999: 3.092&lt;br /&gt;
* 2000: 3.115&lt;br /&gt;
* 2001: 3.061&lt;br /&gt;
* 2002: 3.023&lt;br /&gt;
* 2003: 2.957&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2004: 2.877&lt;br /&gt;
* 2005: 2.864&lt;br /&gt;
* 2006: 2.780&lt;br /&gt;
* 2007: 2.769&lt;br /&gt;
* 2008: 2.741&lt;br /&gt;
* 2009: 2.735&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2010: 2.706&lt;br /&gt;
* 2011: 2.710&lt;br /&gt;
* 2012: 2.678&lt;br /&gt;
* 2013: 2.673&lt;br /&gt;
* 2014: 2.632&lt;br /&gt;
* 2015: 2.575&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2016: 2.478&lt;br /&gt;
* 2017: 2.495&lt;br /&gt;
* 2018: 2.486&lt;br /&gt;
* 2019: 2.482&lt;br /&gt;
* 2020: 2.493&lt;br /&gt;
* 2021: 2.497&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022: 2.353&lt;br /&gt;
* 2023: 2.361&lt;br /&gt;
* 2024: 2.360&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmale ===&lt;br /&gt;
In Rastenberg steht die Ruine der [[Raspenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altstadt von Rastenberg hat ebenfalls einige Attraktionen zu bieten. Unter vielen alten Gebäuden, wie dem [[Raspehaus]] in der östlichen Altstadt, sticht dabei besonders das im mittelalterlichen Stil errichtete [[Rathaus Rastenberg|Rathaus]], welches 1565 erbaut wurde, heraus. Es zählt zu den schönsten Rathäusern Thüringens und ist im Inneren mit kunstvollen Wandgemälden zur Stadtgeschichte ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Denkmal ersten Rangs weist die Rastenberger Altstadt mit der 1826 geweihten klassizistischen [[Liebfrauenkirche (Rastenberg)|Stadtkirche Unserer Lieben Frauen]] auf, die samt ihrer Ausstattung und dem sie umgebenden Gebäudeensemble unter Schutz steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird die Altstadt von der 1711 erneuerten Stadtmauer, welche sich mit ihren zwei Wehrtürmen in einem erstaunlich gutem Zustand befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das denkmalgeschützte &amp;#039;&amp;#039;Waldschwimmbad Rastenberg&amp;#039;&amp;#039; wurde 1925 eingeweiht. Es hat eine Wasserfläche von 5000&amp;amp;nbsp;m² und liegt in idyllischer Lage mitten im Hochwald. In den zum Museum umgebauten Umkleidekabinen wird anschaulich die Geschichte des Schwimmbads dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle eingetragenen Kulturdenkmale nach dem [[Thüringer Denkmalschutzgesetz]] sind in der [[Liste der Kulturdenkmale in Rastenberg]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum im Stadtzentrum klärt über die Lebensverhältnisse um 1900 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der die Stadt umgebende Wald ist von zahlreichen Wanderwegen durchzogen. Der Burgberg, Fuchsturm und Kapellenberg bieten gute Aussichten auf die Landschaft des Thüringer Beckens. Die Stadt plant, 5 % der Waldflächen aus der forstlichen Nutzung zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Armin Burghardt |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/soemmerda/article237583899/In-Rastenberg-ruft-die-Mopsfledermaus.html |titel=In Rastenberg ruft die Mopsfledermaus |datum=2023-02-08 |abruf=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr lädt das traditionelle Kirschfest zum Feiern und Trödeln ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rastenberg unterhält unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Raspedia&amp;#039;&amp;#039; eine kleine stadtbezogene Übersicht, primär zu Sehenswürdigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://rastenberg.de/?s=Raspedia Raspedia]&amp;#039;&amp;#039; auf rastenberg.de, abgerufen am 21. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Leun]] in [[Hessen]]&lt;br /&gt;
* [[Rastenfeld]] in [[Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Schulen und Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Staatliche [[Grundschule]] Rastenberg&lt;br /&gt;
* Staatliche [[Regelschule]] Rastenberg (Wurde 2004 geschlossen. Der Regelschulbetrieb läuft nun über die RS Prof. Gräfe [[Buttstädt]].)&lt;br /&gt;
* Stadtbibliothek Rastenberg&lt;br /&gt;
* Finneck-Gemeinschaftsschule „Maria Martha“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Touristische Anziehungspunkte sind das Waldschwimmbad im historischen Stil und der oberhalb des Bades gelegene große Campingplatz mit einem originellen Campingkino&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://baerbelaschi.hpage.com/ |titel=Willkommen im Campingkino Rastenberg! |autor=Bärbel Aschenbrenner |abruf=2017-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die zahlreichen abwechslungsreichen Wanderwege durch die Wälder in der Umgebung von Rastenberg.&lt;br /&gt;
Der Kurbetrieb, der Rastenberg im 19. Jahrhundert bekannt gemacht hatte, wurde mit dem Abriss des Kurhauses im Jahre 2005 bis auf Weiteres eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg als Ehrenbürger|Paul von Hindenburg]] (1847–1934), Generalfeldmarschall&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsam mit 82 anderen Thüringer Städten anlässlich seines 70. Geburtstages am 2. Oktober 1917, vgl. &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche&amp;#039;&amp;#039; 1917 [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00247618/SDH_19376538_1917_Der_Deutsche_1029.tif Nr. 231].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Hoffmann (Komponist)|Gerhard Hoffmann]] (1690–um 1756), Komponist und Bläser&lt;br /&gt;
* [[Johann Samuel Schröter]] (1735–1808), Theologe, Fossiliensammler und Paläontologe&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Gross (Politiker, 1888)|Rudolf Gross]] (1888–1955), Politiker, Abgeordneter im Reichstag (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Vetter]] (1910–1949), Mediziner, der in verschiedenen [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Konzentrationslager des Deutschen Reichs|Konzentrationslagern]] [[Menschenversuch]]e durchführte&lt;br /&gt;
* [[Heinz Volpert]] (1932–1986), Oberst des Ministeriums für Staatssicherheit&lt;br /&gt;
* [[Jochen Mehner]] (1934–2024), Flottillenadmiral der Bundesmarine und Unterabteilungsleiter im Bundesnachrichtendienst&lt;br /&gt;
* [[Theo Simon]] (1947–2025), Geologe, im Ortsteil Rothenberga geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Rastenberg. Historisches in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1994, ISBN 3-89264-919-7.&lt;br /&gt;
* Hans Moes: &amp;#039;&amp;#039;Eckartsberga, Rastenberg, Bad Sulza.&amp;#039;&amp;#039; VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1961.&lt;br /&gt;
* Markus Vette (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Rastenberg anno 2014. 50 Jahre Kirschfest der neuen Zeit. „Vom Kiliansfest zum Kirschfest“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Heimatvereins Rastenberg.&amp;#039;&amp;#039; 9). Eugenia-Verlag Vette, Rastenberg 2014, ISBN 978-3-938853-28-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://rastenberg.de/ Website der Stadt Rastenberg]&lt;br /&gt;
* [https://vgem-koelleda.de/rastenberg Stadt Rastenberg bei der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.weimar-rastenberger-kleinbahn.de/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Kleinbahnrelikte nördlich von Weimar.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20141218143004}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1378]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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