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	<title>Rasselbock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:22:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasselbock&amp;diff=110335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Veliensis: Link</title>
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		<updated>2025-05-30T16:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rasselbock.jpg|mini|Rasselbock (&amp;#039;&amp;#039;Hirculus crepans austriae&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rasselbock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Raspelbock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Fabelwesen]], dessen Abbild man häufig in [[Jagd|Jägerklausen]] und ähnlichen Einrichtungen antrifft. Es handelt sich dabei um einen ausgestopften [[Feldhase|Hasenkopf]], dem das [[Geweih]] eines [[Reh]]bocks aufgesetzt ist. Neben dem Rasselbock gibt es noch das weibliche Pendant: Die Rasselgeiß. Bei der Rasselgeiß sind die Geweihe etwas kleiner ausgebildet. Bemerkenswert sind bei manchen Exemplaren Eckzähne am Oberkiefer, die ein [[Feldhase]] ebenfalls nicht besitzt. Für den Rasselbock und die Rasselgeiß ist auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hörnerhase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. Die Jungtiere heißen Waldrasslinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebliche Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Erzählungen über das angebliche Vorkommen des Rasselbock gibt es vor allem im mittleren [[Thüringer Wald]] und in der [[Mark Brandenburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rassel-bock.de/homepage.htm Dokumentationsseite des Vereins zur Brauchtumspflege im mittleren Schwarzatal e.V]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sdw-brandenburg.de/2011-04-04RasselbockBrandenburg.pdf |wayback=20160304082108 |text=Dubrower Scherzbroschüre der |archiv-bot=2024-04-23 05:36:46 InternetArchiveBot }} [[Schutzgemeinschaft Deutscher Wald]]&amp;lt;/ref&amp;gt; vereinzelt aber auch im Harz. Größere Vorkommensgebiete soll es im [[Schwarza (Saale)|Schwarzatal]], an der [[Schmücke]] und am Auerhahn, einem Waldhof nahe [[Stützerbach]] bei [[Ilmenau]], geben. Gelegentliche Spuren im Schnee werden als angebliche Hinweise auf seine Existenz herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Verhalten des Fabeltieres gibt es die Angabe, dass es extrem scheu sei und ein zurückgezogenes Leben führe, aber aufgrund des verhältnismäßig mächtigen Geweihes doch sehr gefährlich sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rasselbock ist auch zum Motiv für [[Notgeld]]scheine der Stadt [[Blankenhain]] in Thüringen geworden. Die Gemeinde [[Sitzendorf (Thüringen)|Sitzendorf]] widmete den Fabeltieren 1994 eine Ausstellung im Dampfmaschinenmuseum.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sitzendorf.com/rasselb.htm Rasselbock und Hanghuhn, Chronik Teil 2/1994]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Arten ==&lt;br /&gt;
Ähnlichkeiten besitzt das Fabelwesen mit dem in [[Bayern]] bekannten Fabelwesen [[Wolpertinger]]. Starke Ähnlichkeit besteht auch zum amerikanischen [[Jackalope]]n (Hase und Gabelbock). In österreichischem Jägerlatein wird dieses Fabelwesen als Raurackel bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hessischen [[Dilldapp]]e und die westalpinen [[Dahu (Fabeltier)|Dahus]] sind entfernter verwandte Fabelwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rasselböcke fangen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Mundart als der Versuch bezeichnet, die Autorität einer älteren Person oder eines erfahrenen Menschen zu untergraben. Die Fragestellung &amp;#039;&amp;#039;Willst Du etwa Rasselböcke mit mir fangen?&amp;#039;&amp;#039; ist rhetorisch zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Meldungen ==&lt;br /&gt;
[[File:Lepus cornutus.jpg|right|thumb|Gehörnter Hase im &amp;#039;&amp;#039;Tableau Encyclopédique et Méthodique&amp;#039;&amp;#039;, 1789.]]&lt;br /&gt;
Der gehörnte Hase (&amp;#039;&amp;#039;lepus cornutus&amp;#039;&amp;#039;) wird erstmals als in Sachsen lebendes Tier in [[Conrad Gessner]]s &amp;#039;&amp;#039;Historia animalum&amp;#039;&amp;#039; von 1554 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/universitaetsbibliothek/ueber-uns/veranstaltungen-ausstellungen/objekt-des-monats/2016/gessner/ |titel=Gessner {{!}} Universität Tübingen |abruf=2021-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1620 malte [[Jan Brueghel der Ältere|Jan Brueghel d. Ä.]] ein kleines Rasselböckchen auf einer gemeinsam mit [[Peter Paul Rubens|Rubens]] gemalten &amp;#039;&amp;#039;Girlandenmadonna&amp;#039;&amp;#039;, die heute im [[Museo del Prado|Prado]] (Madrid) zu sehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Fabelwesen befindet sich auf dem Gemälde unten rechts. Siehe: https://www.museodelprado.es/coleccion/obra-de-arte/la-virgen-y-el-nio-en-un-cuadro-rodeado-de-flores/b64404fa-31dc-43ec-80af-54f3af7230d3 (Abruf am 24. Januar 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in [[John Johnston]]s &amp;#039;&amp;#039;Historiae naturalis de quadrupetibus libri&amp;#039;&amp;#039; von 1655 taucht der gehörnte Hase auf. Die Illustrationen dieses Buchs wurden unter anderem im 1718 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Theatrum universale omnium animalium, piscium, avium, quadrupedum, exanguium, aquaticorum, insectorum et angium&amp;#039;&amp;#039; wiederverwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik Ruysch, Jan Jonston: &amp;#039;&amp;#039;Theatrum universale omnium animalium, piscium, avium, quadrupedum, exanguium, aquaticorum, insectorum et angium.&amp;#039;&amp;#039; Wetstein, Amststerdam 1718. ([https://books.google.de/books?id=VMivNlyn7FgC&amp;amp;pg=PP15&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=cornutus&amp;amp;f=false online])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1789 beschreibt das &amp;#039;&amp;#039;[[Tableau encyclopédique et méthodique]]&amp;#039;&amp;#039; gehörnte Hasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Es ist möglich, dass das [[Shope Papillomvirus]], welches in Hasen Keratinkarzinome hervorruft, die Hörnern ähneln, den Mythos des Rasselbock genährt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuchCE&amp;quot;&amp;gt;Clara Escudero Duch, Richard A. J. Williams, Robert M. Timm, Javier Perez-Tris, Laura Benitez, Tom Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;A Century of Shope Papillomavirus in Museum Rabbit Specimens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[PLOS ONE]].&amp;#039;&amp;#039; 10, 2015, S.&amp;amp;nbsp;e0132172, [[doi:10.1371/journal.pone.0132172]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
* [[Skvader]]&lt;br /&gt;
* [[Hanghuhn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabeltier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mischwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Veliensis</name></author>
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