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	<title>Rasmus Christian Rask - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasmus_Christian_Rask&amp;diff=379958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Fritz Lochner von Hüttenbach; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-12T22:41:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Fritz Lochner von Hüttenbach; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rasmus Rask2.jpg|mini|Rasmus Christian Rask]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rasmus Christian Rask&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. November]] [[1787]] in Brændekilde (Insel [[Fünen]]); † [[14. November]] [[1832]] in [[Kopenhagen]]) war ein dänischer [[Indogermanistik|Indogermanist]] und [[Polyglossie|Polyglott]]. Er sprach 25 [[Einzelsprache|Sprachen]] und [[Dialekt]]e, mehr als 50 hatte er studiert. Im Jahr 1811 veröffentlichte er seine bedeutende Grammatik der [[Isländische Sprache|isländischen Sprache]] und lieferte damit auch Belege für Lautveränderungen in den germanischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rasmus Rask wandte sich frühzeitig dem Studium der [[Nordische Sprachen|nordischen]] und anderen verwandten Sprachen zu. Nach einer Studienreise nach Island veröffentlichte er im Jahr 1818 die von der [[Königlich Dänische Akademie der Wissenschaften|Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]] angenommene [[Preisfrage#Preisaufgaben von Akademien|Preisschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Undersøgelse om det gamle Nordiske eller Islandske Sprogs Oprindelse&amp;#039;&amp;#039; (Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung zum Ursprung der altnordischen oder isländischen Sprache&amp;#039;&amp;#039;). Hierin postulierte er eine Verwandtschaft zwischen dem Germanischen, Lateinischen, dem Slawischen und dem Griechischen. Er beendete seine Arbeit hierüber bereits vier Jahre zuvor, doch veröffentlichte bereits 1816 [[Franz Bopp]] sein „Conjugationssystem“, so dass Rasks in dänischer Sprache herausgegebenes Werk in der Fachwelt nicht mehr die erwartete Aufmerksamkeit erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Fritz Lochner von Hüttenbach]]: {{Webarchiv|url=https://www.uni-graz.at/de/ling2www_glm11_lochner.pdf |wayback=20230421113638 |text=&amp;#039;&amp;#039;Jacob Grimm und die Wurzeln der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2024-04-23 05:17:34 InternetArchiveBot }} (PDF) S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch die entfernteren Verwandten der – wie er die [[Indogermanische Sprachen|indogermanische Sprachfamilie]] nannte – „thrakischen“ Sprachen (vgl. [[Thrakische Sprache]]) zu studieren, unternahm er mit finanzieller Unterstützung des Königshauses von 1816 an eine Reise nach Indien. Sie führte über Stockholm, Petersburg, Moskau, Astrachan, Tiflis und Persien nach [[Bombay]] (1820) und [[Sri Lanka|Ceylon]]. Hier konnte er wertvolle [[Mittelpersische Sprache|Pahlavi-]] und [[Pali]]-Handschriften erwerben. Nach seiner Rückkehr an die [[Universität Kopenhagen]] im Jahr 1823 wurde er zum Professor der Literaturgeschichte, später der [[Orientalistik]] ernannt. 1825 gründete er zusammen mit [[Carl Christian Rafn]] die [[Nordiske Oldskrift-Selskab|Nordische Altschriftgesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 entwarf Rask eine [[Aposteriorische Sprache|aposteriorische]] [[Plansprache]], die allerdings erst aus dem Nachlass heraus veröffentlicht wurde und die die spätere Diskussion nicht beeinflusst hat. Die Besonderheit liegt in der modernen Argumentation von Rask für eine Plansprache sowie im frühen Zeitpunkt – erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Welle von Plansprachenprojekten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rasmus Kristian Rask: &amp;#039;&amp;#039;Traktatu d’ un Linguaz universale (Abhandlung über eine allgemeine Sprache/Traktato pri generala lingvo). Teil II aus der Handschrift „Optegnelser til en Pasigraphie“ (1823).&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Nachlass herausgegeben und kommentiert von Alicja Sakaguchi. Lang, Frankfurt/M. / Berlin / Bern u.&amp;amp;nbsp;a. 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine eingehenden und systematischen Untersuchungen der [[Altnordische Sprache|altnordischen Sprache]] nach [[Syntax]] und [[Lautlehre]] lieferten den Nachweis, dass sie eng mit den übrigen germanischen, aber auch mit den slawischen und baltischen Sprachen sowie mit dem Lateinischen und Griechischen verwandt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Sprachforscher [[Jacob Grimm]] wurde auf Rasks in dänischer Sprache geschriebenes erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Vejledning til det Islandske eller gamle Nordiske Sprog&amp;#039;&amp;#039; (Kopenhagen 1811) aufmerksam. Briefe, Rezensionen und zahlreiche Hinweise zeugen von einem Einfluss Rasks auf die Brüder Grimm, die mit ihm die gemeinsame Edition der Edda-Lieder planten, doch blieb das Verhältnis von Grimm und Rask angespannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Fürbeth, Pierre Krügel, Ernst Erich Metzner, Olaf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte und Problematik der Nationalphilologien in Europa: 150 Jahre Erste Germanistenversammlung in Frankfurt am Main (1846–1996).&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1999, ISBN 3-11-092899-X, S.&amp;amp;nbsp;172 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch griff Jacob Grimm Rasks Ergebnisse zur ersten Lautverschiebung in seiner Deutschen Grammatik auf, „in der er noch ausführlicher als Rask dieses [[Lautgesetz]] darstellte und exemplifizierte“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte und Problematik der Nationalphilologien in Europa: 150 Jahre Erste Germanistenversammlung in Frankfurt am Main (1846–1996).&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1999, ISBN 3-11-092899-X, S.&amp;amp;nbsp;173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb wird das sogenannte „[[Erste Lautverschiebung|Grimmsche Gesetz]]“ von einigen Wissenschaftlern auch „&amp;#039;&amp;#039;Rask–Grimm’s rule&amp;#039;&amp;#039;“ genannt. Zudem war Rask der Erste, der das Prinzip der regelmäßigen Lautveränderung erkannte und für historische und für vergleichende Sprachanalysen systematisch angewandt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;George A. Miller: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 24 (zitiert).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichfalls bahnbrechend war Rasks Arbeit über die [[Avestische Sprache|Zendsprache]], in der er nachwies, dass die Liturgiesprache der [[Parsen]] mit dem [[Sanskrit]] eng verwandt ist. Auch die [[Ural-altaische Sprachen|ural-altaischen]] und [[Kaukasische Sprachen|kaukasischen]] [[Sprachfamilie]]n konnte Rask noch vor seinem frühen Tod eingehend behandeln.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kbh Rasmus Rask 1.jpg|mini|Grab von Rasmus Christian Rask auf dem Assistenzfriedhof.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer seiner zahlreichen Reisen ist er in Ceylon in den Bund der [[Freimaurer]] aufgenommen worden. Er liegt auf dem [[Assistenzfriedhof]] im Kopenhagener Stadtteil Nørrebro begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vejledning til det Islandske eller gamle Nordiske Sprog&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen 1811&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Undersøgelse om det gamle Nordiske eller Islandske Sprogs Oprindelse&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen 1818 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10582681?page=4,5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spansk Sproglære&amp;#039;&amp;#039;, 1824&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frisisk Sproglære&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen 1825&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Friesische Sprachlehre, bearbeitet nach dem nämlichen Plane, wie die Isländische und Angelsächsische von R. Rask, Professor der Literärgeschichte und Unterbibliothekar.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Dänischen übersetzt, und mit einem Vorwort über die Wichtigkeit des Sprachenstudiums für eine gründliche Forschung im Gebiet der Rechts- und Staatswissenschaften begleitet von Dr. F. D. Buss, Professor der Rechts- und Staatswissenschaften an der Hochschule in Freiburg. Freiburg im Breisgau 1834.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dansk Retskrivingslære&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen 1826&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Alter und die Echtheit der Zend-Sprache und des Zend-Avesta, und Herstellung des Zend-Alphabets.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen 1826&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Italiænsk Formlære&amp;#039;&amp;#039;, 1827&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Den gamle Ægyptiske Tidsregning&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen 1827&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vejledning til Akra-Sproget på Kysten Ginea&amp;#039;&amp;#039;, 1828&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Den ældste hebraiske Tidsregning indtil Moses efter Kilderne på ny bearbejdet og forsynft med et Kart over Paradis&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen 1828&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Grammar of the Danish language for the use of Englishmen&amp;#039;&amp;#039;, 1830&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ræsonneret lappisk Sproglære&amp;#039;&amp;#039;, 1832&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Engelsk formlære&amp;#039;&amp;#039;, 1832&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DanskBio |Autor= |Lemma= |Band=13 |Seite=489 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Breve fra og til Rasmus Rask.&amp;#039;&amp;#039; Briefwechsel, herausgegeben von [[Louis Hjelmslev]] im Auftrag des Rask-Örsted Fond. Munksgaard, Kopenhagen 1941.&lt;br /&gt;
* [[George A. Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von [[Joachim Grabowski]] und [[Christiane Fellbaum]]. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 24 und 303.&lt;br /&gt;
* [[Heribert Rück]]: &amp;#039;&amp;#039;Rasmus Kristian Rasks&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Konzeption einer Welthilfssprache.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historiographia linguistica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16 (1989), H. 3, S. 311–326.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118598341}}&lt;br /&gt;
* [https://docnum.unistra.fr/digital/search/searchterm/Rask%20Rasmus%20Kristian/order/creato Werke von Rasmus Rask, digitalisiert] von der SICD der Université de Strasbourg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118598341|LCCN=n85061507|VIAF=37024634}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rask, Rasmus Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indogermanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baltist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Kopenhagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forscher des Nordsamischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Kongelige Norske Videnskabers Selskab]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1787]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rask, Rasmus Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Indogermanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1787&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Brændekilde, Dänemark&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1832&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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