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	<title>Rasiger Klee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasiger_Klee&amp;diff=897180&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 6. Juni 2025 um 14:44 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-06T14:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rasiger Klee&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Trifolium thalii&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Dominique Villars|Vill.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lotoidea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Sektion&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Trifolium sect. Lotoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Klee&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Trifolium&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Trifolium thalii.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Rasiger Klee (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium thalii&amp;#039;&amp;#039;) in den Pyrenäen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rasige Klee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium thalii&amp;#039;&amp;#039;), auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alm-Klee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist eine [[Pflanzen]][[Art (Biologie)|art]], die zur Gattung [[Klee]] (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium&amp;#039;&amp;#039;) in der Unterfamilie der [[Schmetterlingsblütler]] (Faboideae) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae oder Leguminosae) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trifolium thalii Atlas Alpenflora.jpg|mini|Rasiger Klee (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium thalii&amp;#039;&amp;#039;), Illustration]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Rasige Klee ist eine ausdauernde, [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen zwischen 4 und 10 Zentimetern erreicht. Sie bildet dichte [[Rasen]], wobei aufrechte [[Stängel]] mit einer Höhe von maximal 3 Zentimetern selten sind. Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist dreizählig gefiedert. Die Fieder[[blättchen]] weisen sieben bis zehn [[Blattader]]n auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August. Die Blütenstiele sind 1 bis 1,5 Millimeter lang und sind kürzer als die [[Kelchblatt|Kelchröhre]]. Die zwittrigen [[Blüte]]n sind [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die Kelchzähne sind nur wenig ungleich. Die [[Kronblatt|Krone]] ist mit 6 bis 10 Millimeter etwa eineinhalbmal so lang wie der Kelch und besitzt die typische Form der [[Schmetterlingsblüte]]. Die [[Kronblatt|Kronblätter]] sind zuerst weiß, dann lebhaft rosafarben und im Verblühen hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 16&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Arten ==&lt;br /&gt;
Ähnlich ist der [[Weißklee]] (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium repens&amp;#039;&amp;#039;) mit verzweigt kriechenden und wurzelnden Stängeln – im Gegensatz zum niederliegenden Wuchs des Rasigen Klees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Rasige Klee ist in den [[Alpen]] von der [[Dauphiné]] bis nach [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] verbreitet. Weiters wächst er in den Spanischen Gebirgen, in den [[Pyrenäen]], im [[Apennin]] sowie im [[Jura (Gebirge)|Jura]] in Höhenlagen meist bis zu 2400 Meter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] kommt diese Pflanzenart häufig bis zerstreut aber nur in [[Vorarlberg]] und [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] von der subalpinen bis alpinen [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] vor. In [[Kärnten]] gilt sie als verschollen oder ausgestorben. In Deutschland ist sie nur im Süden Bayerns verbreitet. In der Schweiz kommt sie in den Alpen und im Jura vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Standort bevorzugt die [[kalkstet]]e Pflanze [[Fettweide]]n, [[Hochstaudenflur|Lägerflure]] und [[Schneetälchen|Schneeböden]]. Sie ist eine Poion alpinae-Verbandscharakterart, kommt aber auch in Gesellschaften der Verbände Caricion ferrugineae oder Salicion herbaceae vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte und Verbreitung in Mitteleuropa ==&lt;br /&gt;
Der Rasige Klee braucht lehmigen oder tonigen, steinigen Boden, der nährstoffreich und kalkhaltig sein sollte, und er zumindest zeitweise feucht, ja nass ein muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besiedelt in höheren Lagen Fettweiden und Viehläger, er geht aber auch in Schneetälchen. Er bevorzugt Höhen zwischen 1400 m und 2400 m, er steigt im Kanton Wallis am [[Gornergrat]] bis etwa 3000 m auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; In den Allgäuer Alpen erreicht die Art am [[Rauheck (Allgäuer Alpen)|Rauheck]]-Gipfel in Bayern die Höhe von 2380 m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt;. Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3+ (feucht), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 1+ (unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rasige Klee kommt in den [[Alpen]] und im südlichen [[Schweizer Jura]] vor; in den Alpenketten mit kalkhaltigem Gestein tritt er zerstreut auf; sonst ist er in [[Mitteleuropa]] selten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenserklärung ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thals Klee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Übersetzung des wissenschaftlichen Namens &amp;#039;&amp;#039;Trifolium thalii&amp;#039;&amp;#039; ehrt den Arzt und Botaniker [[Johannes Thal]]. Thal hatte in seinem Werk &amp;quot;Sylva Hercynia&amp;quot;, der ersten Flora des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] von 1588, einen Klee beschrieben und ihn &amp;quot;Trifolium montanum minus&amp;quot; benannt. [[Dominique Villars]] nahm bei der Erstbeschreibung des Rasigen Klees an, es handele sich um diese Art und gab dieser den Namen &amp;#039;&amp;#039;Trifolium thalii&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte ihn 1779 in &amp;#039;&amp;#039;Prospectus de l&amp;#039;Histoire des Plantes de Dauphiné&amp;#039;&amp;#039; Seite 43 erstveröffentlicht. Thal hatte jedoch eine andere Art gemeint, denn &amp;#039;&amp;#039;Trifolium thalii&amp;#039;&amp;#039; kam und kommt im Harz nicht vor. Trotz dieses Irrtums muss der Name bestehen bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. Band IV, 3. Teil. München 1964, Seite 1307, Fußnote.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Muer, Angerer: &amp;#039;&amp;#039;Alpenpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-3374-1&lt;br /&gt;
* [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Wolfgang Adler, Karl Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|344008048X|Band=2|Seiten= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. Seite 594. ISBN 3-8001-3131-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]], [[Helmut Gams]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Leguminosae&amp;#039;&amp;#039;. In: Gustav Hegi: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Band IV, Teil 3, Seite 1307–1309. Verlag Carl Hanser, München 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;{{InfoFlora|ID=1047760|WissName=Trifolium thalii Vill.| Abruf=2025-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Trifolium thalii|Rasiger Klee}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6084}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3468}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|6084}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Schmetterlingsbluetler/blatt_kahl.htm#Rasiger-%20Klee  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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