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	<title>Rasephas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T20:34:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasephas&amp;diff=1790134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-12-18T14:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname          =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Altenburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen              =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/00/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 12/26/26/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                =&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             =&lt;br /&gt;
| Höhe                    =&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 170&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 193&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.19&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161105 |titel=Gemarkung Rasephas, Stadt Altenburg |werk=GEOindex |abruf=2025-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 643&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1922-10-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 04600&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 03447&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Altenburg - Rasephas.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Rasephas in der Stadt Altenburg&lt;br /&gt;
| Poskarte                =&lt;br /&gt;
| Bild                    =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rasephas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Thüringen|thüringischen]] Kreisstadt [[Altenburg]]. Er befindet sich nordöstlich der Innenstadt etwas nördlich des [[Bahnhof Altenburg|Bahnhofs]]. Geprägt wird der Stadtteil zum einen durch die historische Eisenbahnersiedlung, die den Norden des Stadtteils bildet, und zum anderen von dörflichen Strukturen mit historischem Ortskern im Süden. Bekanntheit erlangte der Ort durch den hier von 1937 bis 1945 ansässigen Rüstungskonzern [[HASAG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Rasephas ist der nördlichste direkt in das Stadtgebiet übergehende Stadtteil Altenburgs. Im Westen schließt sich [[Zschernitzsch (Altenburg)|Zschernitzsch]] an, im Norden liegen die Ortsteile [[Knau (Altenburg)|Knau]] und [[Unterzetzscha]], im Osten befindet sich der Stadtteil [[Poschwitz]] und im Süden grenzen [[Kauerndorf (Altenburg)|Kauerndorf]] und [[Unterm Berge]] an. Der Bach [[Blaue Flut]] durchfließt den Stadtteil von Süd nach Nord entlang des ehemaligen Bahndamms der ersten Trassierung der Eisenbahnstrecke [[Bahnstrecke Leipzig–Hof|Altenburg-Hof]], nachdem er sich zuvor an der südlichen Ortsgrenze mit dem Deutschen Bach vereinigt hat. Die [[Niederung]] der Blauen Flut bestimmt auch den topografische Charakter des Stadtteils, dessen Siedlungsgebiet der Tallage zwischen 170 und {{Höhe|180|DE-NN|link=1}} folgt und nach Westen mit der Anhöhe Kauerndorf sowie im Osten mit den Ausläufern des Weißen Bergs bei Poschwitz mit Höhenlagen um {{Höhe|210|DE-NN|link=0}} eingefasst wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Topographische Karten Thüringen – #4940 Altenburg Nord| url=https://www.geoportal-th.de/de-de/Downloadbereiche/Download-Offene-Geodaten-Th%C3%BCringen/Download-Topographische-Karten |hrsg=Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation |abruf=2021-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaugiebel Vierseithof Rasephas.jpg|mini|Historischer denkmalgeschützter [[Altenburger Vierseithof|Vierseithof]] von 1836]]&lt;br /&gt;
Überreste einer größeren Siedlung, die bei Erdarbeiten für den Bau des Verschiebebahnhofs gefunden wurden, und Abfallgruben mit [[Linearbandkeramische Kultur|bandkeramischen Scherben]] im Areal der späteren Eisenbahnersiedlung lassen vermuten, dass die Gegend bereits in der [[Jungsteinzeit]] besiedelt war. Spätestens im [[Mittelalter]] bildete sich ein [[Runddorf]] mit dem Namen Rozwaz ([[Sorbische Sprache|altsorbisch:]] Ort einer Trennung) im Areal des historischen Ortskerns. 1445 bestand diese Siedlung aus sieben Höfen und wuchs bis 1880 auf 36 Gebäude an.&amp;lt;ref name=viaregia&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Rasephas |hrsg=Europäisches Kultur- und Informationszentrum Thüringen |url=https://geo.viaregia.org/pub/show.php?objid=383 |abruf=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gasthof in Rasephas wurde erstmals 1722 in einer Kaufurkunde erwähnt. Im Jahre 1945 übernahm die [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutsche Reichsbahn]] das Gebäude und führte es bis 1992 als &amp;#039;&amp;#039;Kulturhaus der Eisenbahner&amp;#039;&amp;#039; weiter. Untergebracht waren in dem Gebäude zu dieser Zeit neben dem Gaststättenbetrieb auch ortsansässige Vereine, zwei Säle standen lokalen Veranstaltungen zur Verfügung. Dieses auch als &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnerheim&amp;#039;&amp;#039; bekannte Gebäude beherbergt nach umfangreichen Sanierungen ein Zentrum für Bewegung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zentrum-fuer-bewegung.de/seite/65898/die-geschichte.html |titel=Geschichte des Hause Eisenbahnerheim – jetzt Zentrum für Bewegung |hrsg=Zentrum für Bewegung, Altenburg |autor=Nick Sense |abruf=2021-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der [[Bahnstrecke Leipzig–Hof|Eisenbahnstrecke Leipzig-Hof]] durch die [[Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie]], die im Jahre 1842 von [[Leipzig]] kommend die Stadt Altenburg erreichte, änderte sich auch das Ortsbild grundlegend. Der Streckenabschnitt Leipzig–Altenburg durchschneidet seitdem die Gemarkung Rasephas in Nord-Süd-Richtung. Von 1842 bis 1876 führte eine zweite Strecke vom damals noch als [[Kopfbahnhof]] gestalteten [[Bahnhof Altenburg|Altenburger Bahnhof]] in einem lang gezogenen 180°-Bogen nach Nordosten in Richtung [[Pleiße]]tal, um die Verbindung nach [[Hof (Saale)|Hof]] herzustellen. Eine dritte Trasse kam 1872 hinzu, als die [[Bahnstrecke Zeitz–Altenburg]] eröffnet wurde, die von der Hauptstrecke Leipzig–Altenburg nach der Passage des Ortskerns gen Westen abzweigt. Bis zur Stilllegung dieser Strecke am 14. Dezember 2002 hatte der Ort, ähnlich wie Zschernitzsch, einen eigenen Eisenbahnhaltepunkt mit dem Namen Altenburg-Rasephas. Mit der Zunahme der Bedeutung der Eisenbahn erweiterten sich die Gleisflächen kontinuierlich. Umfangreiche [[Rangierbahnhof|Rangieranlagen]] und ein [[Bahnbetriebswerk]] kamen hinzu. Außerdem wurde das [[Stellwerk|Hauptstellwerk]] des Altenburger Bahnhofs nördlich der Kauerndorfer Allee errichtet, dem schrittweise drei weitere Stellwerke folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahnersiedlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahnerhaus Rasephas.jpg|mini|Ein Haus der Eisenbahnersiedlung]]&lt;br /&gt;
Entsprechend der Entwicklung der Eisenbahnanlagen im Ort und der immer größer werdenden Anzahl an Beschäftigten wuchs der Bedarf an Wohnraum. Altenburg bekam eine weitere [[Altenburger Vorstädte|Vorstadt]] und in den Jahren 1922 bis 1926 errichtete die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] im Norden der Ortschaft die Eisenbahnersiedlung als [[Gartenstadt#Die deutsche Gartenstadtbewegung|Gartenstadt]] mit insgesamt 32 Gebäuden. Charakteristisch für die Siedlung waren den jeweiligen Wohnparteien zugeordnete Grundstücksparzellen, die den Bewohnern zur Selbstversorgung dienten. Die Baustruktur hat ihre originale Gliederung weitgehend bewahrt und gilt als eines der wenigen noch vollständig vorhandenen [[Bauensemble]]s Thüringens aus dieser Epoche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Parkplatznot in der Eisenbahnersiedlung Rasephas – Klage oder Kompromiss |url=https://www.lvz.de/Region/Altenburg/Parkplatznot-in-der-Eisenbahnersiedlung-Rasephas-Klage-oder-Kompromiss |hrsg=[[Leipziger Volkszeitung]] |datum=2011-11-22 |abruf=2021-01-15 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.altenburg.eu/sixcms/detail.php?id=59422&amp;amp;_nav_id1=7165&amp;amp;_nav_id2=10063&amp;amp;_nav_id3=11015&amp;amp;_lang=de |text=&amp;#039;&amp;#039;II. Einzeldenkmale D – F.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20200814021053}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HASAG ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der leistungsfähigen Eisenbahninfrastruktur siedelte sich 1937 und 1938 der Rüstungskonzern [[HASAG]] auf einem Gelände westlich der Gleisanlagen an, das als &amp;#039;&amp;#039;Gewerbegebiet Poststraße&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist. Der Konzern produzierte hier vor allem Munition und der Betriebsteil Altenburg/Nord entwickelte sich schrittweise zur größten Produktionsstätte der HASAG mit 8.736 Mitarbeitern im Jahre 1944. Für die Mitarbeiter wurde ein Freibad gebaut, das nach dem Ende des Kriegs in den Besitz der Kommune überging und 2009 aus finanziellen Gründen geschlossen wurde. Als im Verlauf des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] reguläre Arbeitskräfte knapp wurden, ergänzte man diese durch Zwangsarbeiter und das Werk bekam ein eigenes Außenkommando des [[KZ Buchenwald]]. Mit seiner Bedeutung für die Rüstung in dieser Zeit rückte das Werk im weiteren Kriegsverlauf auch in den Fokus der [[Kriegführende Staaten im Zweiten Weltkrieg#Alliierte und Verbündete|Alliierten]] [[Luftstreitkräfte]]. Ein erster [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg#Luftangriffe gegen Städte|Anflug von alliierten Bombern]] erfolgte am 7. Oktober 1944. Das Werk wurde dabei jedoch verfehlt und der Ort wurde getroffen, wobei sieben Menschen starben. Am 17. März 1945 erfolgte ein weiterer Bombenangriff. Diesmal fielen die Bomben nur auf das Werksgelände. Als dann mit dem nahenden Kriegsende US-amerikanische Truppen der Stadt näher rückten, wurden am 12. April 1945 2.943 Häftlinge der örtlichen KZ-Außenstelle auf einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] in Richtung [[Waldenburg (Sachsen)|Waldenburg]] geschickt. Geplant war, sie ab [[Karlsbad]] in [[Vernichtungslager]] zu transportieren. Zwei Tage später dann wurde das KZ und Rasephas von Truppen der [[US-Army]] befreit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Altenburger Geschichtsverein e.&amp;amp;nbsp;V. |Sammelwerk=Altenburger Zeitzeuge | Band=Ausgabe November |Titel=HASAG – Das Werk in Altenburg &amp;lt;!--Platzhalter da tatsächlicher Titel des Artikels unbekannt--&amp;gt;|Datum=2011 |Online=https://altenburgergeschichtsverein.eu/Altenburger-Zeitzeuge/LITERATUR/Ausgabe-Autor-Titel-Take}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Diana Blaas, Christian Brumme und Felix Otto |Titel=Die HASAG in Altenburg, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge des Außenlagers Buchenwald im Rüstungskonzern |Verlag=Steffen Sell Heimat-Verlag |Ort=Altenburg |Datum=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit und Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Verwaltungsseitig und politisch gehörte Rasephas ursprünglich zum [[Kreisamt Altenburg|Amt Altenburg]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Altenburger Pflege&amp;#039;&amp;#039; genannt), welches seit dem 13. Jahrhundert zum Haus der [[Wettiner]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV, Friedrich II, Heinrich VII, Conrad IV, Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard. 1198 – 1272 |Autor=Johann Friedrich Böhmer | Sammelwerk=Regesta Imperii | Band=V |Hrsg=Julius Ficker |Verlag= Verlag der Wagnerschen Universitätsbuchhandlung |Datum=1881 |Spalten=3372, 3463a und 3464 |Online=https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00009248/images/index.html?id=00009248}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Naumburger Vertrag]] 1554 wechselten die Besitzer und das Amt Altenburg gehörte fortan verschiedenen [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischen Herzogtümern]]. Den Anfang machte von 1554 bis 1572 das [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]]. Es folgten das [[Sachsen-Weimar|Herzogtum Sachsen-Weimar]] bis 1603 und das [[Herzogtum Sachsen-Altenburg]] bis 1672. Schlussendlich befand sich das Amt von 1672 bis 1826 unter der Hoheit des [[Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg|Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg]], als eine Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahre 1826 durchgeführt wurde und der Ort wieder dem Herzogtum Sachsen-Altenburg zugeschlagen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Geographische Übersicht der Sachsen-Ernestinischen, Schwarzburgischen, Reussischen und der anliegenden Lande| Verlag= Justus Perthes| Autor=Adolf Stieler |Datum=1826| Ort=[[Gotha]] |Kapitel=Die Orte des Amts Altenburg|Online= https://books.google.de/books?id=e38AAAAAcAAJ |Seiten=83ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Geografie für alle Stände |Verlag=Schwickert |Autor=Johann Ernst Fabri |Ort=[[Leipzig]] |Datum=1793 |Online=https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ |Seiten=201ff |Kapitel=Das Amt Altenburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Verwaltungsreform innerhalb dieses Herzogtums gehörte der Ort dann bis zum Jahre 1900 zur Verwaltung des Ostkreises&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm  |titel=Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230409221439/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm | archiv-datum=2023-04-09 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab der Neugliederung des Staatsgebiets am 1. April 1900, in der die Stadt Altenburg kreisfrei wurde, zum [[Landratsamt Altenburg]].&amp;lt;ref name=gemeindeverzeichnis&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm  |titel=Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20220701170527if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm | archiv-datum=2022-07-01 | abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1918 erfolgte die Zuordnung zum [[Freistaat Sachsen-Altenburg]], der 1920 im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wurde Rasephas, genau wie [[Drescha]], [[Kauerndorf (Altenburg)|Kauerndorf]] und [[Zschernitzsch (Altenburg)|Zschernitzsch]], am 1. Oktober 1922 nach Altenburg eingemeindet. Mit der ersten Kreisreform der [[DDR]] im Jahre 1950 kam Rasephas dann als Stadtteil von Altenburg zum [[Landkreis Altenburg]]. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Rasephas mit dem [[Kreis Altenburg]] zum [[Bezirk Leipzig]]. Mit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] erfolgte dann 1990 die Fortführung als Landkreis Altenburg (ab 1994 Landkreis Altenburger Land) und eine Zuordnung zum wiederhergestellten Bundesland Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;1896&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;|280&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;1910&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;|560&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;1922&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;2000&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;|686&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;2004&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;|595&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;|570&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Jeweils am 31. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Jagdleben in Rasephas |url=https://geo.viaregia.org/testbed/pool/Altenburg/T1_526_Jagdleben_in_Rasephas.htm |autor=Martin Hain |hrsg=Europäisches Kultur- und Informationszentrum Thüringen |datum=2007 |abruf=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=gemeindeverzeichnis /&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;StatJB&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.altenburg.eu/sixcms/detail.php?id=11289&amp;amp;_nav_id1=2505&amp;amp;_nav_id2=5174&amp;amp;_lang=de |text=&amp;#039;&amp;#039;Statistiken – Altenburg in Zahlen.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150612140528}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;, nur 1922 am Tag der Eingemeindung.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bis zur Fertigstellung der Ortsumgehung Altenburg verliefen durch den Stadtteil die [[Bundesstraße 93]] und die [[Bundesstraße 7]]. Heute verläuft noch die [[Bundesstraße 180]] durch das Areal. Über die Buslinie K der [[THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft|ThüSac]] besteht Anschluss an das Stadtgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altenburgerland.de/sixcms/media.php/3564/K_gesamt.pdf |hrsg=THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft mbH |titel=Liniensteckbrief zur Stadtverkehrslinie Altenburg  Linie K |abruf=2021-01-15 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenbahnseitig ist von den ehemals drei Strecken heute nur noch die Bahnlinie Leipzig–Hof in Betrieb. Ein Haltepunkt für den Bahnverkehr existiert jedoch nach der Stilllegung der Bahnstrecke Zeitz–Altenburg – an der Rasephas von 1940 bis 2002 eine eigene Station hatte – heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Katharina}} Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Rasephas.jpg|mini|Die St.-Katharinenkirche]]&lt;br /&gt;
Rasephas besitzt mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.-Katharinenkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eine von sieben Pfarrkirchen im Altenburger Stadtgebiet. Die ältesten Strukturen der Kirche, darunter der [[Romanik|romanische]] Turmsockel des Bauwerks, stammen wahrscheinlich aus dem späten 12. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.altenburg.eu/sixcms/detail.php?id=7903&amp;amp;_nav_id1=7165&amp;amp;_nav_id2=7166&amp;amp;_nav_id3=7169&amp;amp;_lang=de |text=&amp;#039;&amp;#039;Rasephaser Dorfanger 4 – St. Katharinenkirche.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090918050238}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1450 erfolgte ein grundlegender Umbau zur Pfarrkirche und die Erweiterung um einen Ostchor im [[Gotik|gotischen Stil]]. Im 17. Jahrhundert folgte ein neues Langhaus. Seine heutige Form erlangte das Gebäude dann 1764, als der Turm um ein Geschoss aufgestockt und mit einem [[Barock|barocken]] [[Dachreiter]] versehen wurde. Zur [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] der Kirche gehören ein Taufstein von 1416, eine Kanzel von 1650 sowie eine Holzfigur der Heiligen Katharina aus der Zeit um 1500.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchgemeinde-rasephas.de/orte/kirche/ |hrsg=Ev.-Luth. Kirchgemeinde Altenburg-Rasephas |titel=St. Katharinenkirche Baugeschichte |abruf=2016-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie beherbergt des Weiteren eine im Originalzustand erhaltene, restaurierte [[Orgel]] aus dem Jahre 1852 von [[Poppe (Orgelbauer)|Carl Ernst Poppe]] aus Altenburg mit neun [[Register (Orgel)|Registern]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=lhZilOEi5W4 |titel=St. Katharinenkirche in Rasephas |titelerg=Kurzvorstellung von Kirche und Orgel |werk=[[YouTube]] |hrsg=Verlagsgruppe Kamprad|abruf=2022-11-21 |sprache=de |datum= |autor=Klaus-Jürgen Kamprad}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An weiteren Kulturdenkmälern finden sich in Rasephas neben der Kirche und dem eingangs beschriebenen Denkmalensemble Eisenbahnersiedlung noch ein [[Altenburger Vierseithof]] von 1836, ein Pfarrhof, der Wasserturm Rasephas/Knau und vier unter Denkmalschutz stehende Stellwerke des ehemaligen Bahnbetriebsgeländes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Victor Loebe]] (1840–1916), Gymnasiallehrer, Heimatforscher und Chronist&lt;br /&gt;
* [[Julius Löbe|August Julius Löbe]] (1805–1900), Theologe und Linguist&lt;br /&gt;
* [[Arthur Müller (Rennfahrer)|Arthur Müller]] (1904–1983), Motorradrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zentrum-fuer-bewegung.de/texte/seite.php?id=65898 Geschichte des ehemaligen Gasthofs Eisenbahnerheim mit Bildern] auf der Seite des Zentrums für Bewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Altenburg}}&lt;br /&gt;
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