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	<title>Raschowa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raschowa&amp;diff=243976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */</title>
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		<updated>2026-03-07T13:54:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Raschowa&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Raszowa&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat          = Strzelce Opolskie&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Strzelecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Leschnitz&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gemeinde Leschnitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 23&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 10&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 1042&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. Dez. 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bip.lesnica.pl/8867/raport-o-stanie-gminy-za-2020-rok.html?searchKey=raport%20o%20stanie%20gminy Raport o stant gmnie Leśnica] S. 6 (poln.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 190&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 47-150&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = OST&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole|Kędzierzyn-Koźle–Opole]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raschowa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS}} &amp;#039;&amp;#039;Raszowa&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|raˈʃɔva}}], 1934–1945 &amp;#039;&amp;#039;Mittenbrück&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der zweisprachigen [[Gemeinde Leschnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Leśnica&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Strzelecki]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]] Raschowa liegt vier Kilometer südlich von [[Leschnitz]], 18 Kilometer südwestlich von [[Strzelce Opolskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Strehlitz&amp;#039;&amp;#039;) und 35 Kilometer südöstlich von [[Opole]] in der [[Nizina Śląska|Schlesischen Tiefebene]] an der [[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole]]. Im Osten liegen die Schienen der stillgelegten [[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Kluczbork]]. Dorf ist umgeben von zahlreichen Teichen und Waldgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nördliche Teil des Ortes mit der Kirche ist das vormalige Dorf Rokitsch, das in Raschowa aufgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Raschowa sind im Norden  [[Leschnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Leśnica&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Lenkau]] (&amp;#039;&amp;#039;Łąki Kozielskie&amp;#039;&amp;#039;) und im Westen [[Krassowa]] (&amp;#039;&amp;#039;Krasowa&amp;#039;&amp;#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Raszowa Kościół Wszystkich Świętych (2) ID 628595.jpg|mini|Allerheiligenkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raszowa.jpg|mini|Ortseinfahrt mit zweisprachigem Ortsschild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Raszowa Spichrz (0) ID 628596.jpg|mini|Speicher]]&lt;br /&gt;
Erstmals wurde die Ortschaft im Jahre 1353 erwähnt, als sie von Rudolf Grzimicz verkauft wurde. In dieser Zeit erscheint der Name &amp;#039;&amp;#039;Rassowa&amp;#039;&amp;#039;. Im Register der fürstlichen Dörfer aus 1532 wurde Raschowa als &amp;#039;&amp;#039;Russowa&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. In den [[Visitation]]s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;protokollen der Kirchenbehörden 1679 und 1688 wurde die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Raszowa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rassowa&amp;#039;&amp;#039; genannt. Später setzte sich der Amtsname &amp;#039;&amp;#039;Raschowa&amp;#039;&amp;#039; durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Raschowa 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an [[Preußen]]. 1783 bestand in Raschowa ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Säkularisation]] 1810 gehörte Raschowa zum Besitz des [[Kloster Himmelwitz|Klosterstifts Himmelwitz]]. Bis 1818 gehörten die Dörfer Raschowa und Rokitsch zum [[Landkreis Groß Strehlitz]]. Nach der Neuorganisation der [[Provinz Schlesien]] gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Raschowa ab 1818 zum [[Landkreis Cosel]] im [[Regierungsbezirk Oppeln]]. 1830 hatte Raschowa 259 Einwohner, die in 35 Häusern wohnten. 1845 bestanden in Ort eine Wassermühle und 45 Häuser. Im gleichen Jahr zählte Raschowa 386 Einwohner, davon sechs evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845, S. 530.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1865 hatte der Ort 4 Bauern-, 16  Gärtner- und 26 Häuslerstellen. Eingepfarrt waren die Bewohner nach Rokitsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Triest]]: [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;], Breslau 1865&amp;lt;/ref&amp;gt; 1874 wurde der Amtsbezirk &amp;#039;&amp;#039;Raschowa&amp;#039;&amp;#039; gegründet, welcher die Landgemeinden Januschkowitz, Lenkau, Raschowa, Rokitsch und Wielmierzowitz und die Gutsbezirke Januschkowitz, Lenkau, Raschowa, Rokitsch und Wielmierzowitz umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/obschles/cosel/mittenbr.htm Amtsbezirk Raschowa/Mittenbrück]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921, die in der Gegend von [[Aufstände in Oberschlesien|bürgerkriegsähnlichen Zuständen]] begleitet wurde, stimmten in Raschowa 343 Personen für einen Verbleib bei Deutschland und 138 für Polen – In Rokitsch war umgekehrt eine Mehrheit von 254 Stimmen für Polen und 153 für Deutschland. Raschowa und Rokitsch verblieben wie der gesamte Stimmkreis Cosel beim Deutschen Reich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://web.archive.org/web/20140714135107/http://home.arcor.de/oberschlesien-ka/abstimmung/cosel.htm Ergebnisse der Volksabstimmung]; abger. am 17. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 wurde Raschowa dem Dorf Rokitsch angeschlossen. 1930 wurde die Gemeinde in &amp;#039;&amp;#039;Raschowa-Rokitsch&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Ab 1933 führten die neuen nationalsozialistischen Machthabern groß angelegte Umbenennungen von Ortsnamen slawischen Ursprungs durch. 1934 wurde der Ortsname Raschowa-Rokitsch in &amp;#039;&amp;#039;Mittenbrück&amp;#039;&amp;#039; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Raszowa&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur [[Woiwodschaft Oppeln]] und 1999 zum [[Powiat Krapkowicki]]. 2006 führte die [[Gmina Leśnica]], der Raschowa angehört, [[Deutsche Minderheit in Polen|Deutsch als Hilfssprache]] und im Jahr 2008 zweisprachige Ortsbezeichnungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte Rokitsch ===&lt;br /&gt;
Die älteste Erwähnung der Siedlung Rokitsch stammt aus dem Dokument des Fürsten Wladislaus von Beuthen-Cosel aus dem Jahr 1321, in dem Piotr Strola &amp;#039;&amp;#039;de Rokycz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird. Im Zehntregister von Nuntius Galhard von 1335 wurde die Kirche als &amp;#039;&amp;#039;„ecclesia de Rokycz“&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die heutige barocke Allerheiligen-Pfarrkirche stammt aus dem 15./16. Jahrhundert, nach dem Ausbau 1882 wurde sie erneut geweiht. Spätere Dokumente aus den Jahren 1445, 1455 und 1469 führen den Namen &amp;#039;&amp;#039;Rokycz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rokycze&amp;#039;&amp;#039;. Dagegen ist in den kirchlichen Berichten vom Ausgang des 17. Jahrhunderts die Rede von &amp;#039;&amp;#039;„villa Rokicze“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„pago Rikitz&amp;#039;&amp;#039;“. 1830 zählte das Dorf 40 Häuser. Schon damals gab es eine katholische Schule. Zu dieser Zeit arbeiteten drei Wassermühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen von Raschowa:&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen der Einwohnerzahlen:&lt;br /&gt;
:1844: [https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication/edition/808] – 1855, 1861: [https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication/edition/3107] – 1910: {{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/cosel.htm |titel=Landkreis Cosel |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230525044847if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/cosel.htm |archiv-datum=2023-05-25 |abruf=2026-02-26 |abruf-verborgen=1}} – 1933, 1939: {{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=cosel.html#ew39coslmittenbrck |name=Landkreis Cosel |abruf=2023-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1783 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 117&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1830 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 259&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1844 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 386&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 479&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 756&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.520&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.760&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.102&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Allerheiligenkirche&amp;#039;&amp;#039; (poln. &amp;#039;&amp;#039;Kościół Wszystkich Świętych&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1791 im Ortsteil Rokitsch errichtet.&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege&lt;br /&gt;
* Historischer Speicher&lt;br /&gt;
* Empfangsgebäude Bahnhof Raschowa&lt;br /&gt;
* Steinerne Wegekapellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&lt;br /&gt;
* Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;LZS Raszowa&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;OSP Raszowa&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Erren]] (1901–1984), deutscher Nationalsozialist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Raszowa, powiat strzelecki|Raschowa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Leschnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Leschnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1353]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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