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	<title>Raschötz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T21:33:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasch%C3%B6tz&amp;diff=1417325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Moroder: (GR) File renamed: File:Nuraghe des Grödners Silvio Comploi.jpg → File:Nuraghe des Grödners Livio Comploi.jpg</title>
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		<updated>2025-10-16T17:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Nuraghe_des_Gr%C3%B6dners_Silvio_Comploi.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Nuraghe des Grödners Silvio Comploi.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Nuraghe des Grödners Silvio Comploi.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Nuraghe_des_Gr%C3%B6dners_Livio_Comploi.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Nuraghe des Grödners Livio Comploi.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Nuraghe des Grödners Livio Comploi.jpg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Innerraschötz.JPG|miniatur|Grasende Pferde auf Innerraschötz vor dem Hintergrund der Geislerspitzen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raschötz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ladinische Sprache|ladinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Resciesa&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Rasciesa&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Höhenzug der westlichen [[Geislergruppe]] ([[Südtirol]]er [[Dolomiten]]) zwischen dem [[Gröden|Grödner Tal]] und dem [[Villnößtal]]. Das nach Südwesten geneigte Gipfelplateau, das eine weitläufige [[Alm (Bergweide)|Hochalm]] mit einer Fläche von etwa 970 Hektar trägt, sowie der darunter gelegene Raschötzer Wald befinden sich auf dem Gemeindegebiet von [[St.&amp;amp;nbsp;Ulrich in Gröden]]; die nach Norden und Westen steiler abfallenden Flanken hingegen gehören zu [[Villnöß]] und [[Lajen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch besteht die Gebirgsformation fast ausschließlich aus dem sogenannten [[Etschtaler Vulkanit-Gruppe|Bozner Porphyr]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://othes.univie.ac.at/6143/1/2009-08-17_9316801.pdf Gianluca Cotza: &amp;#039;&amp;#039;Geologische und geotechnische Verhältnisse der Massenbewegungen bei Pontives (Grödnertal, Südtirol).&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit Universität Wien, 2009.] (PDF; 11&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raschötz, häufig auch &amp;#039;&amp;#039;die Raschötz&amp;#039;&amp;#039; oder (seltener) &amp;#039;&amp;#039;der oder das Raschötz&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist grob in zwei Teile unterteilt: im Osten Innerraschötz und im Westen Außerraschötz. Das Almgebiet ist weitgehend naturbelassen, eine jahrhundertealte Kulturlandschaft mit ausgedehnten [[Magerrasen]]weiden prägt sein Bild. Zahlreiche alpine Wanderwege durchziehen die Alm und verbinden sie beispielsweise mit der [[Seceda]]alm sowie mit den nahen Ortschaften. Die Raschötz-Alm und ein Großteil des Raschötzer Waldes gehören zum [[Naturpark Puez-Geisler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Zugang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:13ma stazion dla creusch de Resciesa.jpg|mini|hochkant|13. [[Kreuzwegstation]] auf der Raschötzalm über St.&amp;amp;nbsp;Ulrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raschötz ist der Bergrücken zwischen dem Grödner Tal bei St.&amp;amp;nbsp;Ulrich im Süden und dem Villnößtal im Norden. Gegen Westen fällt der Kamm in Richtung Lajen und in das [[Eisacktal]] ab (&amp;#039;&amp;#039;Außerraschötz&amp;#039;&amp;#039;, 2282 Meter Seehöhe&amp;lt;ref&amp;gt;KOMPASS Wanderkarte ISBN 3-87051-066-8&amp;lt;/ref&amp;gt;). Gegen Osten endet er (&amp;#039;&amp;#039;Innerraschötz&amp;#039;&amp;#039;, 2303 Meter) am Brogles-Sattel, an den sich die Brogles-Alm mit der [[Brogleshütte]] anschließt, und an den Geislerspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raschötz war bis 2009 von St.&amp;amp;nbsp;Ulrich aus mit einem Sessellift, 1951–1952 von [[Luis Trenker]] und Ing. Leo Demetz erbaut, erschlossen.&lt;br /&gt;
Die neue Standseilbahn der [[Raschötzer Bahn]], 2009–2010 auf derselben Strecke erbaut, wurde am 17. September 2010 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Fuß erreicht man die Alm von St.&amp;amp;nbsp;Ulrich aus über einen Waldweg, der von 14 holzgeschnitzten Stationen, Kopien nach Vinzenz Moroder-Resciesa, gesäumt wird. Von der &amp;#039;&amp;#039;Furnes&amp;#039;&amp;#039;-Station (Mittelstation der [[Seceda]]-Bahn) aus erreicht man Raschötz über den Wanderweg am Wildbach &amp;#039;&amp;#039;Cuecenes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fussel de Grialëces|Grialëces]]&amp;#039;&amp;#039; und über &amp;#039;&amp;#039;Schienboden&amp;#039;&amp;#039; nahe der Broglesalm. Von [[St. Peter (Lajen)|St. Peter]] aus erreicht man die Kapelle über den Wanderweg der &amp;#039;&amp;#039;Tschani-Alm&amp;#039;&amp;#039;. Von [[Villnöß]] ist die Raschötz über die Flitzer Scharte oder die St.-Peter-Scharte in Innerraschötz zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am höchsten Punkt des Außerraschötz wurde 2001 ein neues Gipfelkreuz mit Korpus, geschnitzt von Josef Bernardi, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Vinatzer: &amp;#039;&amp;#039;Resciesa à inò si crist.&amp;#039;&amp;#039; Calënder de Gherdëina 2002. Union di Ladins de Gherdeina. St.&amp;amp;nbsp;Ulrich in Gröden 2001. S.&amp;amp;nbsp;194–195 (ladinisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Raschötzer Waldgebiet war Teil des bereits im späten 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bezeugten Grödner [[Wildbann]]s, der in den Jahren 993/94–1005 in einer [[Traditionsnotiz]] des [[Hochstift Freising|Hochstifts Freising]] vom bayerischen Graf Otto aus dem Geschlecht der [[Rapotonen]] an den Bischof [[Gottschalk von Hagenau|Gottschalk von Freising]] als &amp;#039;&amp;#039;„ad Gredine forestum“&amp;#039;&amp;#039; übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd.&amp;amp;nbsp;1: Bis zum Jahr 1140 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2009 | Seiten= 135–137, Nr.&amp;amp;nbsp;170| ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Februar 1416 verkauften die [[Wolkenstein-Trostburg (Adelsgeschlecht)|Herren von Wolkenstein]] die Raschötz-Alm an das Gericht Gufidaun.&amp;lt;ref&amp;gt;Toni Sotriffer: &amp;#039;&amp;#039;L Crist y la Capela de Resciesa.&amp;#039;&amp;#039; [[La Usc di Ladins]], St.&amp;amp;nbsp;Ulrich in Gröden, Nr.&amp;amp;nbsp;35/2012, S.&amp;amp;nbsp;16 (Ladinisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Auf Raschötz stehen folgende Bauten: die [[Heiligkreuzkapelle Raschötz|Heilig-Kreuz-Kapelle]] am westlichen Rand über [[St. Peter (Lajen)|St. Peter]] von 1752 (in 2199&amp;amp;nbsp;m Seehöhe), die [[Raschötzhütte]], eine 1903 von der DÖAV-Sektion Gröden errichtete Schutzhütte, 2010 wieder aufgebaut und eröffnet, der Gasthof und die Bergstation der Bahn, die [[Schwaighof (Hofform)|Schwaige]] des Hirten (Cason-Schwaige) sowie eine Steinkonstruktion vom Typ [[Nuraghe]] des Grödner Künstlers Livio Comploi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensdeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft bei [[Ladinische Sprache|ladinischen]] Ortsnamen ist die Deutung sehr schwierig. Bis 1416 war Raschötz Besitz der Bischöfe von [[Freising]], dann erwarben die [[Wolkenstein-Trostburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Wolkenstein]] das Gebiet, daher könnte Raschötz oder Resciesa von &amp;#039;&amp;#039;res ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; = Besitz der Kirche stammen. In alten Urkunden findet man den Namen &amp;#039;&amp;#039;Rasetz&amp;#039;&amp;#039; wie &amp;#039;&amp;#039;Roß-Etz&amp;#039;&amp;#039;, die Pferdeweide. Weitere Deutungen kommen von &amp;#039;&amp;#039;Raseni&amp;#039;&amp;#039; = die [[Räter]], die das Gebiet besiedelten, und schließlich &amp;#039;&amp;#039;recessus&amp;#039;&amp;#039; = {{laS|entlegener, abgelegener Ort}}.&lt;br /&gt;
[[Datei:Raschötzer Wald.JPG|mini|Der Raschötzer Wald von [[Puflatsch]] aus, darüber die Raschötzer Alm, oben links der Steilabfall in Richtung Eisacktal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toponomastik ==&lt;br /&gt;
Siehe dazu die Karte der ladinischen Namen der Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;([[Josef Kostner]]): &amp;#039;&amp;#039;Planta de Resciesa.&amp;#039;&amp;#039; Calënder de Gherdëina 1960, Union di Ladins, St.&amp;amp;nbsp;Ulrich 1959, S.&amp;amp;nbsp;111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Raschötzer Wald ==&lt;br /&gt;
Unterhalb der [[Waldgrenze|Baumgrenze]] geht die Alm über einen [[Krummholz]]gürtel ([[Berg-Kiefer]]) in den ca. 894&amp;amp;nbsp;ha großen &amp;#039;&amp;#039;Raschötzer Wald&amp;#039;&amp;#039; über. Er grenzt südlich in St.&amp;amp;nbsp;Ulrich an die Höfe Resciesa, Cudan, Juaut, Dumat, Nevel und La Pates im &amp;#039;&amp;#039;Außerwinkel&amp;#039;&amp;#039;, weiter östlich im &amp;#039;&amp;#039;Oberwinkel&amp;#039;&amp;#039; an die Höfe Bataian, Coi, Luca, la Mauta, Rainelles, Runcata, Kuenz, Carai, Puntëdla und Nudrëi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;160&amp;quot; mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Raschötz winter.jpg|Raschötz vom [[Seceda|Secëdaberg]]&lt;br /&gt;
Raschötz.JPG|Wanderweg auf der Raschötzalm&lt;br /&gt;
Cason.JPG|Casonschwaige&lt;br /&gt;
Nuraghe des Grödners Livio Comploi.jpg|Steinkonstruktion des Grödner Künstlers Livio Comploi auf dem &amp;#039;&amp;#039;Plan de Corda&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Capela de Resciesa.jpg|[[Heiligkreuzkapelle Raschötz]]&lt;br /&gt;
Sa la crëeusc sun Resciesa.jpg|Raschötzer Kreuz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C.M. (Christian Moroder): &amp;#039;&amp;#039;Resciesa&amp;#039;&amp;#039;. Calënder de Gherdëina 1960, Union di Ladins de Gherdëina, St.&amp;amp;nbsp;Ulrich in Gröden 1959. S.&amp;amp;nbsp;32–60. Ladinisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160305104242/http://lusenberg.com/franzmoroder/toponomastica.html Zur Topographie der Raschötzeralm: Franz Moroder: &amp;#039;&amp;#039;Sauri da se tenì a-mënz (Inuemes de lues sun Resciesa y Vaves)&amp;#039;&amp;#039;]. Calënder de Gherdëina 1914, S.&amp;amp;nbsp;72.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/36/01/N|EW=11/39/44/E|region=IT-BZ|type=forest|elevation=|dim=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raschotz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alm in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St.&amp;amp;nbsp;Ulrich in Gröden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villnöß]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lajen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Puez-Geisler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geislergruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Moroder</name></author>
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