<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rasa_TI</id>
	<title>Rasa TI - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rasa_TI"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasa_TI&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T09:25:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasa_TI&amp;diff=761444&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno Wulfilo am 9. März 2026 um 16:47 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rasa_TI&amp;diff=761444&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-09T16:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|TI|Tessin|Rasa}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Rasa&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
| BILD = Rasa centovalli.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-TI&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Locarno]]&lt;br /&gt;
| KREIS = [[Kreis Melezza]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Centovalli&lt;br /&gt;
| BFS = 5124&lt;br /&gt;
| PLZ = 6655&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.155930&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.654649&lt;br /&gt;
| HÖHE = 898&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.28&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 12&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2015&lt;br /&gt;
| WEBSITE = https://centovalli.swiss/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Rasa 1971.png|mini|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1972]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rasa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleines Bergdorf im [[Centovalli]], das zur 2009 gebildeten [[Kanton Tessin|Tessiner]] Gemeinde [[Centovalli TI|Centovalli]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das autofreie Dorf liegt auf einer Terrasse am Südhang des [[Centovalli]], circa 900&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M. Im Dorf leben heute ganzjährig um die zehn Einwohner. Das ehemalige Bergbauerndorf ist heute dank seiner weiten Aussicht bis in die Walliseralpen und der 1957 eingerichteten Erschliessung mit der Seilbahn von der Haltestelle [[Verdasio]] der [[Centovallibahn]] her in erster Linie ein Ferienort und ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Zu Fuss ist der Ort von Palagnedra, von Intragna über die Römerbrücke, von Corcapolo über die Brücke von Salmina sowie von Ronco sopra Ascona über den Berggrat erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge in Terra Vecchia ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Terravecchia - Alte Kirche 1 Turm.jpg|mini|Madonna della Neve in Terra Vecchia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rasa lag zuerst an dem heute &amp;#039;&amp;#039;Terra Vecchia&amp;#039;&amp;#039; genannten Ort, am Fussweg vom heutigen Rasa nach Bordei und Palagnedra. Kirchlich und zivilrechtlich gehörte der Ort zu [[Palagnedra]]. Am 25. Juni 1615 wurde in Terra Vecchia die der Madonna della Neve geweihte einschiffige Kirche (12 × 6&amp;amp;nbsp;m) mit Holzdecke eingeweiht. 1636 gab die kirchliche Obrigkeit die Erlaubnis, Tote im Kirchlein beizusetzen, die bis anhin in Palagnedra beerdigt werden mussten. 1643 wurden das damalige Rasa und seine Fraktionen zu einer selbständigen Pfarrei erhoben. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zählte diese etwa 200 Seelen, hundert Jahre später allerdings nur noch 110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rasa ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasa - Ortsansicht.jpg|mini|links|Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasa, Kanton Tessin.jpg|mini|links|Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Rasa, Centovalli-LBS H1-015842.tif|mini|Rasa, historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1953)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Rasa wurde um 1700 gegründet, als die Bewohner vom tiefergelegenen heutigen Terra Vecchia auf die höher gelegene, grössere Terrasse umzogen, die zuvor den Namen &amp;#039;&amp;#039;Digessio&amp;#039;&amp;#039; trug. 1753 wurde in Rasa die Kirche Sant’Anna gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1864 spaltete sich Rasa von der Gemeinde [[Palagnedra]] ab und wurde eine selbständige [[politische Gemeinde]]. Die kommunale Selbständigkeit endete am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 mit der Eingliederung in die Gemeinde [[Intragna TI|Intragna]], die ihrerseits im Oktober 2009 ein Teil der Gemeinde [[Centovalli TI|Centovalli]] wurde. Rasa und Palagnedra bilden aber nach wie vor zusammen eine eigenständige [[Bürgergemeinde]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www4.ti.ch/di/sel/patriziati/elenco-patriziati/dettaglio?tx_tichdipatriziati_patriziati%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_tichdipatriziati_patriziati%5Bcontroller%5D=Patriziati&amp;amp;tx_tichdipatriziati_patriziati%5Bpatriziati%5D=150&amp;amp;cHash=799f8019db1e8c1ffe97180957b4bacc Patriziato di Palagnedra e Rasa] (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RasaWappenKirche09.jpg|mini|Rasa-Fahne an der Kirche (Juli 2009)]]Die als Baumaterial für das Dorf verwendeten Steine fanden die Bewohner im Überfluss im Boden, auf den Feldern und in den Wäldern. [[Kalkmörtel|Kalk]] wurde von Bordei oder vom Monte di Remo eine Stunde Weges auf dem Rücken hinaufgetragen. Die Felsplatten für die Dächer &amp;#039;&amp;#039;(piode)&amp;#039;&amp;#039; mussten aus Termine hergetragen werden, 40–50&amp;amp;nbsp;kg pro Ladung. Auch die steinernen Stufen wurden weit weg vom Dorf gehauen und zu zweit auf den Schultern hergetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 18. Jahrhunderts, vielleicht schon früher, hatte Rasa eine eigene Schule. Nach dem Bau der Kirche wurde sie über der Sakristei eingerichtet, bis zur endgültigen Schliessung im Jahr 1950 im Pfarrhaus neben der Kirche. 1930 wurden noch 16 Schüler unterrichtet. Heute gehen die Kinder nach Intragna in die Elementarschule und nach [[Losone]] oder [[Locarno]] in die Mittelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche und das Dorf erwecken den Eindruck eines gewissen Wohlstandes. Um 1630 begannen die Rasaner nach [[Livorno]] auszuwandern, wo sie ein [[Monopol]] als Lastenträger im Hafen besassen. Andere gingen nach [[Mailand]] und [[Rom]] und gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika. Die im Dorf verbliebenen Leute, hauptsächlich Frauen und Kinder, widmeten sich der Landwirtschaft. Sie stellten Butter und Käse her und veranstalteten die &amp;#039;&amp;#039;mazza&amp;#039;&amp;#039; (Metzgete), räucherten [[Edelkastanie|Kastanien]] und hielten eine Herde von mehreren Hundert Schafen, Kühen und Ziegen (1930 waren es 200 Tiere). Ferner besass jede Familie mindestens ein Schwein. So war für Fleisch und Wurst gesorgt für das ganze Jahr. Fische fanden sich in den nahen Wasserläufen, besonders im &amp;#039;&amp;#039;Ri di Progia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weiteren wurden [[Nussfrucht|Nüsse]] gesammelt und zur Gewinnung von Speise- und Lampenöl nach Palagnedra gebracht. Fast alle landwirtschaftlichen Geräte wurden von den Rasanern selbst hergestellt, ebenso die Stoffschuhe &amp;#039;&amp;#039;(pedüü)&amp;#039;&amp;#039;. Auch die Wolle wurde im Dorf gesponnen, gefärbt und verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nahrungsmittel, die nicht im Ort selbst gewonnen werden konnten, musste man die Läden von Palagnedra, Intragna oder Locarno aufsuchen; selbstverständlich hin und zurück zu Fuss, Sommer und Winter, mit Lasten von 50&amp;amp;nbsp;kg und mehr. Ein alter Mann erzählte dem Chronisten Carlo Prada, dass man im Winter manchmal bis Losone musste, um Stroh zu kaufen, wenn das Heu knapp wurde – auch das zu Fuss oder auf Skiern. Ein Kalb war sehr wertvoll. Der Verkauf eines Kalbes ermöglichte, sich während eines halben Jahres mit dem Nötigen einzudecken. Ging andererseits ein Tier zu Grunde, hatte dies für die betreffenden Familien schlimme Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krankheitsfall wurde der Arzt aus Intragna gerufen. Im Allgemeinen wurden jedoch die Kranken nach Corcapolo getragen, wozu der Tragstuhl der Kirche zur Verfügung stand. Die Kinder wurden fast alle zu Hause geboren. Der Wöchnerin, die meistens bis zum letzten Augenblick ihrer Arbeit nachging, stand eine als Hebamme amtierende Frau aus dem Dorfe bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die italienische Bevölkerung Druck auf die Tessiner Lastenträger ausübte, hob der toskanische Grossherzog [[Leopold II. (Toskana)|Leopold II.]] im August 1847 das Alleinrecht des Lastentragens in Livorno für immer auf. Das gleiche Schicksal erlitten diejenigen, die am Hof von Florenz Arbeit gefunden hatten, auch sie wurden ihres Postens enthoben. Damit versiegten die guten Einnahmequellen, und die Abwanderung der Jungen begann. Innert fünfzig Jahren verminderte sich die Bevölkerung um die Hälfte. Im Jahr 1971 bestand Rasa nur noch aus zwölf Ansässigen. Damals wurde es als Gemeinde aufgehoben und gehörte fortan zu Intragna.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot;&amp;gt;Simona Martinoli und andere: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S.&amp;amp;nbsp;217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rüsch&amp;quot;&amp;gt;Elfi Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Distretto di Locarno IV.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2013, ISBN 978-3-03797-084-3, S.&amp;amp;nbsp;224–233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:660 height:300&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:50 bottom:50 top:30 right:30&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:150&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = late&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:25 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:5 start:0&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:sfondo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BarData=&lt;br /&gt;
  bar:1683 text: 1683&lt;br /&gt;
  bar:1719 text: 1719&lt;br /&gt;
  bar:1769 text: 1769&lt;br /&gt;
  bar:1799 text: 1799&lt;br /&gt;
  bar:1808 text: 1808&lt;br /&gt;
  bar:1870 text: 1870&lt;br /&gt;
  bar:1880 text: 1880&lt;br /&gt;
  bar:1888 text: 1888&lt;br /&gt;
  bar:1900 text: 1900&lt;br /&gt;
  bar:1910 text: 1910&lt;br /&gt;
  bar:1920 text: 1920&lt;br /&gt;
  bar:1930 text: 1930&lt;br /&gt;
  bar:1941 text: 1941&lt;br /&gt;
  bar:1950 text: 1950&lt;br /&gt;
  bar:1960 text: 1960&lt;br /&gt;
  bar:1970 text: 1970&lt;br /&gt;
  bar:2015 text: 2015&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:barra width:23 align:left&lt;br /&gt;
  bar:1683 from:0 till: 140&lt;br /&gt;
  bar:1719 from:0 till: 103&lt;br /&gt;
  bar:1769 from:0 till: 93&lt;br /&gt;
  bar:1799 from:0 till: 100&lt;br /&gt;
  bar:1808 from:0 till: 101&lt;br /&gt;
  bar:1870 from:0 till: 78&lt;br /&gt;
  bar:1880 from:0 till: 65&lt;br /&gt;
  bar:1888 from:0 till: 67&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:0 till: 58&lt;br /&gt;
  bar:1910 from:0 till: 57&lt;br /&gt;
  bar:1920 from:0 till: 59&lt;br /&gt;
  bar:1930 from:0 till: 64&lt;br /&gt;
  bar:1941 from:0 till: 53&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:0 till: 38&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:0 till: 19&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:0 till: 11&lt;br /&gt;
  bar:2015 from:0 till: 12&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  bar:1683 at: 140 fontsize:S text: 140 shift:(-8,3)&lt;br /&gt;
  bar:1719 at: 103 fontsize:S text: 103 shift:(-8,5)&lt;br /&gt;
  bar:1769 at: 93 fontsize:S text: 93 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1799 at: 100 fontsize:S text: 100 shift:(-8,5)&lt;br /&gt;
  bar:1808 at: 101 fontsize:S text: 101 shift:(-8,5)&lt;br /&gt;
  bar:1870 at: 78 fontsize:S text: 78 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1880 at: 65 fontsize:S text: 65 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1888 at: 67 fontsize:S text: 67 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1900 at: 58 fontsize:S text: 58 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1910 at: 57 fontsize:S text: 57 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1920 at: 59 fontsize:S text: 59 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1930 at: 64 fontsize:S text: 64 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1941 at: 53 fontsize:S text: 53 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1950 at: 38 fontsize:S text: 38 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1960 at: 19 fontsize:S text: 19 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:1970 at: 11 fontsize:S text: 11 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
  bar:2015 at: 12 fontsize:S text: 12 shift:(-5,5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
  fontsize:S pos:(20,20)&lt;br /&gt;
  text:&amp;quot;Quelle: Bundesamt für Statistik: Volkszählungsdaten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schuler |url=https://www.bfs.admin.ch/asset/de/24306914 |titel=Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850 |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2023-06-16 |format=CSV; 34 KB |abruf=2025-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/grundlagen/volkszaehlung.assetdetail.32067220.html |titel=Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2024-07-12 |format=XLSX; 10 MB |abruf=2025-01-19 |kommentar=Öffnung in Excel nur über &amp;quot;Anhang/Excel-Datensatz&amp;quot; möglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  bei den Volkszählungen 1824/1836/1850 und 1860 wurden für Rasa keine Daten erhoben (Teil der Gemeinde [[Palagnedra]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Rasa um 1500 rund 200 Einwohner zählte, waren es 1970 nur noch 11. Seit 1962 wurden mehrere verlassene Häuser zum &amp;#039;&amp;#039;Campo Rasa,&amp;#039;&amp;#039; einem christlichen Bildungs- und Ferienzentrum der [[Vereinigte Bibelgruppen|Vereinigten Bibelgruppen]] saniert, umgebaut und neu genutzt, was zur Belebung der Ortschaft, des Dorflebens und der Berglandwirtschaft beitrug.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge von Giese: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nzz.ch/lebensart/reisen-freizeit/ein-seelengarten-im-centovalli-1.17428332 Ein Seelengarten im Centovalli.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 3. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Centovalli}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasa - Kirche 4 Confraternitas.jpg|mini|Marienbruderschaft zum Totengedenken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasa - Friedhof.jpg|mini|Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasa - Weg zum Ort.jpg|mini|Weg zum Ort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsbild: Das Dorf ist ein gut erhaltenes Tessinerdorf. Es ist im [[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz|Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS)]] eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gisos.bak.admin.ch/sites/4086 |titel=Rasa (Intragna) |werk=ISOS - Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung |hrsg=Bundesamt für Kultur BAK |datum=2009 |sprache=it |abruf=2025-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche Sant’Anna ist ein einschiffiger Bau mit Seitenkapellen und quadratischem Chor, 17,5&amp;amp;nbsp;m lang und 10&amp;amp;nbsp;m breit, einschiffig mit drei [[Altar|Altären]]. Der Bau wurde nach Plänen von Filippo Martinola am 5. August 1747 begonnen und am 11. November 1753 fertiggestellt; die Malereien stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die Altäre wurden von den Rasanern gestiftet, als sie in [[Florenz]] und [[Livorno]] noch Arbeit hatten. Die Kirche ist mit einer [[Orgel]] ausgestattet, die 1840 von Pietro Minoletti aus dem Valle Vigezzo gebaut wurde. Sie kostete 1548.11 Lire einschliesslich der Kantorei, die später von [[Antonio Ciseri]] im Stil des 16. Jahrhunderts bemalt wurde. Man erzählt, dass ihm für diese Arbeit ein Zicklein geschenkt wurde. Dank des Kirchenrates und verschiedener Vergabungen konnte die Orgel 1983 von Italo Marzi aus Bergamo restauriert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rüsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Ein Gesetz von 1842 verbot den Brauch, die Toten in der Kirche beizusetzen. So wurde ein Friedhof neben der Kirche von Terra Vecchia angelegt, gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Rasa. 1764 wurde der Glockenturm erbaut, 1747 schon erwarben die Rasaner die erste Glocke, 1774 die zweite. Diese wurde in Intra gegossen und kostete 1700 Lire. Für die dritte Glocke, ebenfalls in Intra gegossen, wurde zwei Jahre später 736 Lire bezahlt. Doch die Leute fanden diese Glocken zu klein; so wurden sie 1836 in der Giesserei des Antonio Maria Comerio in [[Malnate]] eingeschmolzen. Die fünf neuen, grösseren Glocken kosteten 5659 Lire.&lt;br /&gt;
:1779 wurde die Turmuhr mit Gewichten eingebaut. Später wurde sie durch eine elektrische Uhr ersetzt.&lt;br /&gt;
:1778 malte Antonio Caldelli aus [[Brissago TI|Brissago]] den Hintergrund des Chores. Bemerkenswert ist ebenfalls das grosse Ölgemälde, das die heilige Anna, den heiligen Jakob und Maria als Kind darstellt. Es ist das Werk von Pietro Ligari aus [[Sondrio]] (* 18. Februar 1686 in Ardenno; † 6. April 1752 in Sondrio).&amp;lt;ref&amp;gt;{{SIKART |4031858 |Pietro Ligari |Autor=Gian Casper Bott |Jahr=1988 |Abruf=2016-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde 1750 vom Pfarrer Domenico Borga gestiftet, der es von der Kirche Borgo Canale in [[Bergamo]] für 22 Goldzechinen erstanden hatte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rüsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Brücke von Salmina: Gegen Ende des 18. Jahrhunderts beschlossen die Einwohner von Corcapolo, eine Brücke über die [[Melezza]] zu bauen. Mit grossem Kräfte- und Kostenaufwand wurde das Werk vollendet; die Brücke brach jedoch am Tag der Belastungsprobe zusammen. So musste der Fluss weiterhin auf gefährlichen Stegen überstiegen oder durchwatet werden; es passierten nicht wenige Unfälle. 1871 begannen der Schreiner Domenico Maggini und der Hufschmied Gottardo Cavalli mit Hilfe anderer Handwerker den Bau einer neuen Brücke. Am 13. Juli 1873 wurde diese erste an Drahtseilen aufgehängte Brücke des Kantons Tessin eingeweiht. 1976 wurde sie durch eine Neukonstruktion ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rüsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
; Luftseilbahn Verdasio–Rasa&lt;br /&gt;
Schon 1928 sprach man davon, Rasa als letzten Ort des Tessins mittels einer Strasse oder [[Seilbahn]] zu erschliessen. Die Entscheidung fiel zugunsten der Seilbahn, die 1957 erbaut wurde. 1978 sprach der [[Grosser Rat (Tessin)|Grosse Rat]] des Kantons Tessin einen Kredit von 1&amp;#039;000&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;Schweizer Franken, und am 4. Mai 1979 wurde die renovierte [[Pendelbahn]] mit doppelter Nutzlast in Betrieb genommen. 1982 wurden bereits über 50&amp;#039;000 Personen transportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rüsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Giovanni Borga (* 22. März 1657 in Rasa; † 3. Januar 1716 in [[Mosogno]]), Priester, Pfarrer in Mosogno&amp;lt;ref&amp;gt;[http://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Biondetti_Brupbacher_271_400.pdf Giovanni Borga] auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 29. Juni 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Antonio Maria Borga (* 3. Mai 1722 in Rasa; † 1768 in [[Venedig]]), Priester, Pfarrer von [[Cavernago]] und Lepreno, Fraktion der Gemeinde [[Serina (Lombardei)|Serina]] und Dichter&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gian Alfonso Oldelli]]: &amp;#039;&amp;#039;Anton Maria Borga.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario storico-ragionato degli uomini illustri del Canton Ticino.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Francesco Veladini, Lugano 1807, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Biondetti_Brupbacher_271_400.pdf Antonio Maria Borga] auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 29. Juni 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|10118|Antonio Maria Borga|Autor=Flavio Catenazzi|Datum=2004-05-13|Abruf=2020-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treccani.it/enciclopedia/anton-maria-borga_(Dizionario-Biografico)/ Anton Maria Borga] (italienisch) auf treccani.it/enciclopedia/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geremia Simoni (* 1855; † 12. Februar 1929 in [[Zürich]]), Arzt in [[Cevio]], Locarno und seit etwa 1906 in Zürich; Tessiner [[Grosser Rat (Tessin)|Grossrat]], [[Verfassung]]srat 1892.&amp;lt;ref&amp;gt;Celestino Trezzini: &amp;#039;&amp;#039;Geremia Simoni.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz,&amp;#039;&amp;#039; Band 6, S.&amp;amp;nbsp;374 (PDF [https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Schultheiss_Sisgau_270_400.pdf Digitalisat]), abgerufen am 9. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|2106|Intragna|Autor=Rodolfo Huber|Datum=2023-11-07}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Vollständig neu bearbeitete Ausgabe, Bern 2005, ISBN 3-906131-96-3, S.&amp;amp;nbsp;633.&lt;br /&gt;
* Simona Martinoli u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Rasa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S.&amp;amp;nbsp;217.&lt;br /&gt;
* Carlo Prada: &amp;#039;&amp;#039;Aufzeichnungen über die Pfarrei Rasa.&amp;#039;&amp;#039; 1911.&lt;br /&gt;
* Elfi Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Rasa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Distretto di Locarno IV.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2013, ISBN 978-3-03797-084-3.&lt;br /&gt;
* [[Celestino Trezzini]]: &amp;#039;&amp;#039;Rasa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]],&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Pictet – Resti.&amp;#039;&amp;#039; Attinger, Neuenburg 1929, S.&amp;amp;nbsp;540 ([https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Pictet_Resti_448_603.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rasa|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://centovalli.swiss/ Offizielle Website der Gemeinde Centovalli]&lt;br /&gt;
* [https://www3.ti.ch/DFE/DR/USTAT/index.php?fuseaction=dati.dettaglio&amp;amp;id=361 Amt für Statistik des Kantons Tessin: Centovalli] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.camporasa.ch/ Camporasa, christliches Bildungs- und Ferienzentrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.gisos.bak.admin.ch/sites/4086 Bundesinventar ISOS: Rasa] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [https://www3.ti.ch/DECS/dcsu/ac/asti/cff/index.php?p=ricerca&amp;amp;tipo=1&amp;amp;ricerca=1 Catalogo ASTI, Rasa] auf www3.ti.ch/DECS/dcsu/ac/asti/cff (abgerufen am 10. Dezember 2017)&lt;br /&gt;
* [http://www4.ti.ch/dt/dstm/sst/ubc/temi/inventario-dei-beni-culturali/consultazione-ibc/consultazione/ Rasa: Kulturgüterinventar des Kantons Tessin]&lt;br /&gt;
* [http://www.museocentovallipedemonte.ch/it# Website der Museo regionale delle Centovalli e Pedemonte] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.ticinotopten.ch/de/doerfer/rasa-centovalli Rasa] auf ticinotopten.ch&lt;br /&gt;
* [https://lanostrastoria.ch/entries/3mQXyZ4Kn5q Riapre la scuola di Rasa (1979)] (italienisch) auf lanostrastoria.ch/entries/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Onsernone}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4378314-4|VIAF=248256611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Centovalli TI]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in der Schweiz|Centovalli TI]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1700]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno Wulfilo</name></author>
	</entry>
</feed>