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	<title>Rapport (Textil) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:05:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rapport_(Textil)&amp;diff=589876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MeCorbeau: /* Polka Dots */ Beleg</title>
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		<updated>2026-04-12T11:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Polka Dots: &lt;/span&gt; Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rapport&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist bei textilen Flächengebilden die kleinste Einheit der Bindung, der Bindungsrapport, oder des Musters, der Musterrapport.&amp;lt;ref&amp;gt; Ines Wünsch: Lexikon Wirkerei und Strickerei. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-87150-909-4, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fabia Denninger, Elke Giese: &amp;#039;&amp;#039;Textil- und Modelexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. L–Z.8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9, S.574/75&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rapport wiederholt sich fortlaufend in Richtung der Breite als auch in Längsrichtung des Gewebes oder der Maschenware. Durch die Wiederholung und das Aneinandersetzen der Einheit ergibt sich die flächige Musterung der textilen Flächengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bindung des Gewebes ist die rechtwinklige Verkreuzung der Kett- und Schussfäden und bei Maschenwaren die Art und Weise der Verschlingung der Fäden.&amp;lt;ref&amp;gt; Thomas Meyer zur Capellen: Lexikon der Gewebe. 5., grundlegende überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3, S.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ines Wünsch: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Wirkerei und Strickerei&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-87150-909-4, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Muster des Gewebes bzw. der Maschenware beruht auf der Bindung und entsteht durch Verwenden von in Farbe, Feinheit und Struktur unterschiedlichen Fäden und/oder durch das Kombinieren verschiedener Bindungen sowie durch das Bedrucken. Meist ist der Musterrapport größer als der Bindungsrapport.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Gries, Dieter Veit, Burkhardt Wulfhorst: &amp;#039;&amp;#039;Textile Fertigungsverfahren – Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Carl Hanser Verlag,  München 2019, ISBN 978-3-446-45684-6, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ines Wünsch: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Wirkerei und Strickerei&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-87150-909-4, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musterung von Geweben ==&lt;br /&gt;
=== Gewebemusterungen durch farbige Fäden ===&lt;br /&gt;
Hahnentritt, Pepita und Vichy sind zweifarbige Karomuster aus quadratischen Farbblöcken, die durch jeweils gleich breite Streifen in Kett- und Schussrichtung entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hahnentritt ====&amp;lt;!-- Ziel einer Weiterleitung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbert von Karajan 1963 (cropped).jpg|mini|hochkant|Der Dirigent [[Herbert von Karajan]] 1963 in einem Sakko mit Hahnentritt-Muster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hahnentritt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. houndstooth) ist die Handelsbezeichnung für ein farbiges Gewebe mit hellen und dunklen kleinkarierten Farbeffekten (meist schwarz/weiß), die entfernt an die Fußspuren eines Hahns erinnern.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabia Denninger, Elke Giese: &amp;#039;&amp;#039;Textil- und Modelexikon&amp;#039;&amp;#039;. Bd. A–K 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9, S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Meyer zur Capellen: Lexikon der Gewebe. 5., grundlegende überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3, S.&amp;amp;nbsp;187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Muster entsteht durch einen Farb- und Bindungseffekt, der durch die Kombination von Gleichgradköpern-Strukturen wie K 2/2 mit schmalen garngefärbten Streifen in abwechselnd dunklen und hellen Farben sowohl in Kett- als auch Schussrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Janet Wilson: Classic and Modern Fabrics: &amp;#039;&amp;#039;The Complete Illustrated Sourcebook&amp;#039;&amp;#039;. First Edition, Verlag Thames &amp;amp; Hudson, 2010, ISBN 978-0-500-51507-5, S.&amp;amp;nbsp;130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Hahnentrittmusterungen können auch Gewebe in Leinwand- und Panamabindung, aber auch zusammengesetzte Bindungen aus Leinwand und Panama genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Textilwaren; Bd. 2&amp;#039;&amp;#039;, Fachbuchverlag Leipzig 1972, S.&amp;amp;nbsp;50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Bekleidung – Das Wissensbuch. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-86641-903-2, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Thomas Meyer zur Capellen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Gewebe&amp;#039;&amp;#039;. 5., grundlegende überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3, S.&amp;amp;nbsp;187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gewebe mit dieser Musterung werden zu Freizeitjacken, Hosen, Hemden, Anzügen, Mänteln, Schals, Mützen und Dekorationsstoffen verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Janet Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Classic and Modern Fabrics: The Complete Illustrated Sourcebook&amp;#039;&amp;#039;. First Edition, Verlag Thames &amp;amp; Hudson, 2010, ISBN 978-0-500-51507-5, S.&amp;amp;nbsp;131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vichy/Gingham ====&lt;br /&gt;
Vichy- bzw. Gingham-Karo ist eine Handelsbezeichnung für ein Baumwollgewebe mit kontrastreicher, schachbrettartiger Karomusterung.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabia Denninger, Elke Giese: &amp;#039;&amp;#039;Textil- und Modelexikon&amp;#039;&amp;#039;. Bd. L-Z 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9, S. 760.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vichy-Muster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pepita ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pepita&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in England Shepherds Check)&amp;lt;ref&amp;gt;Janet Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Classic and Modern Fabrics: The Complete Illustrated Sourcebook&amp;#039;&amp;#039;. First Edition, Verlag Thames &amp;amp; Hudson, 2010, ISBN 978-0500515075, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Handelsbezeichnung für Gewebe mit hellen und dunklen (meist schwarzen und weißen), kleinkarierten Farbeffekten.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabia Denninger, Elke Giese: &amp;#039;&amp;#039;Textil- und Modelexikon&amp;#039;&amp;#039;. Bd. A–K bzw. Bd. L–Z.8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9, S. 527.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist ist die Gewebebindung ein Gleichgratköper K 2/2 bei einer Schär- und Schussfolge von 4 Fäden hell/4 Fäden dunkel oder 6/6 bzw. 8/8.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Hofer: &amp;#039;&amp;#039;Stoffe 2 – Gewebe, Bindung. Maschenstoffe&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-87150-799-7, S. 664.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Meyer zur Capellen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Gewebe&amp;#039;&amp;#039;. 5., grundlegende überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Völker, Katrin Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Von der Faser zum Stoff – Textile Werkstoff- und Warenkunde&amp;#039;&amp;#039;. 35., aktualisiert Auflage. Verlag Dr. Felix Büchner. Hamburg 2014, ISBN 978-3-582-05112-7, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwendung findet das Muster bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pepitahose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kochhose&amp;#039;&amp;#039;, einem berufstypischen Kleidungsstück für Küche und Backstube.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/48/baeckerei-sterben-hohenwutzen-ritter &amp;#039;&amp;#039;Untergang der Bäckerei&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit-Magazin]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Hahnentritt Gewebebild.png|Hahnentrittmuster im Gewebebild&lt;br /&gt;
   Hahnentritt Patrone.png|[[Webpatrone]] für das Hahnentrittmuster&lt;br /&gt;
   Vichykaro Gewebe.png|Vichykaros im Gewebebild&lt;br /&gt;
   Vichykaro Patrone.png|Webpatrone für Vichykaros&lt;br /&gt;
   Pepita Gewebe.png|Pepitamuster im Gewebebild&lt;br /&gt;
   Pepita Patrone.png|Webpatrone für das Pepitamuster&lt;br /&gt;
   Vichy Gewebe.png|Vichymuster im Gewebebild&lt;br /&gt;
   Vichy Patrone.png|Webpatrone für das Vichymuster&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewebemusterungen durch unterschiedliche Schär- und/oder Schussfolge von farbigen Fäden ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Tartan (Muster)}}&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Glencheck|Prince of Wales Check}} Glencheck und Prince of Wales Check ====&lt;br /&gt;
[[Datei:shirtforman.jpg|mini|Businesshemd mit Prince-of-Wales-Muster]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Glencheck&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;Glen Urquhart Check&amp;#039;&amp;#039; oder Glen Check, in Österreich Esterhazy, in Frankreich Principe di Galles) ist eine traditionelle Musterung für [[Hemd]]en und Oberbekleidung wie Anzüge, seltener für [[Krawatte]]n. Das Design wurde in einem District in der Nähe von [[Loch Ness]] in den Highlands von Schottland entwickelt, wo die [[Urquhart Castle|Burg Urquhart]] Loch Ness überragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson.116&amp;quot;&amp;gt;Janet Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Classic and Modern Fabrics, The complete Illustrated Sourcebook.&amp;#039;&amp;#039; S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass manchmal Glen Urquhart Check mit Prince Of Wales Check verwechselt wird, weil beide sich gleichen, obwohl letzterer ein zusätzliches Überkaro aufweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson.116&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verläuft über einem feinen [[Karomuster]] ein weiteres [[kontrast]]farbenes Überkaro, wird vom &amp;#039;&amp;#039;Prince Of Wales Check&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Das Original des Prince Of Wales Check wurde für [[Eduard II. (England)|Edward&amp;amp;nbsp;II.]] von England gewebt, als er Anfang des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Fürst von Wales war. [[Eduard VIII.|Edward&amp;amp;nbsp;VIII.]] hingegen, der im frühen 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Fürst von Wales wurde (der spätere Duke of Windsor), trug den Glencheck (Glen Urquhart Check) ohne Überkaro. Dies hat zu den Unklarheiten bezüglich der Benennung dieser sehr ähnlichen Karomuster geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Janet Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Classic and Modern Fabrics, The complete Illustrated Sourcebook.&amp;#039;&amp;#039; S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontraste für beide Karoarten können dabei unterschiedlich stark gewählt werden; je stärker, desto sportlicher ist der Anlass bzw. die Verwendung. Grundsätzlich ist ein Glencheckmuster eher für Tagesbekleidung geeignet als für den abendlichen festlichen Auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese klassische Musterung ist aus den [[Schottland|schottischen]] [[Schottischer Clan|Clantrachten]] entstanden, die sich durch verschiedenartige Karomuster unterscheiden. In England (wo diese Stoffmusterung sehr beliebt ist) wird ebenfalls nicht genau zwischen &amp;#039;&amp;#039;Glen Urquhart Check&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Prince of Wales Check&amp;#039;&amp;#039; unterschieden. In Frankreich ist das Muster als &amp;#039;&amp;#039;Prince de Galles&amp;#039;&amp;#039; und in Österreich als &amp;#039;&amp;#039;Esterházy&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glencheck01Fey.jpg|gerahmt|links|Glencheck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prince Of Wales Check01Fey.jpg|gerahmt|ohne|Prince Of Wales Check]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Nadelstreifen}}Nadelstreifen bzw. Nadelstreif ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinstripe.jpg|mini|Nadelstreif(en)]]&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein klassisches Muster, das in Deutschland als „Nadelstreifen“, in Österreich und in der Schweiz als „Nadelstreif“ bezeichnet wird&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Ammon]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Variantenwörterbuch des Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-016574-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bei dem farblich abgehobene [[Kettfaden|Kettfäden]] in ein Grundgewebe eingearbeitet werden, die als feine Längsstreifen erscheinen. Überwiegend handelt es sich um helle Kettfäden in dunklem Grundgewebe von zumeist dunkelgrauer oder dunkelblauer Farbe. Der Nadelstreif(en)anzug wird häufig mit gehobener Gesellschaft assoziiert, ist aber vor allem –&amp;amp;nbsp;meist dunkelblau&amp;amp;nbsp;– die fast uniforme Herrenbekleidung im internationalen Geschäftsleben (&amp;#039;&amp;#039;Nadelstreifen-[[Anzug]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Donegal ====&lt;br /&gt;
Es ist die Handelsbezeichnung für ein grobfädiges Streichgarngewebe.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Donegal (Gewebe)}}&lt;br /&gt;
==== Tweed ====&lt;br /&gt;
Tweedgewebe haben grobes noppiges Aussehen.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tweed (Gewebe)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Homespun ====&lt;br /&gt;
Dieses Gewebe besteht aus groben Streichgarnen.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Home-spun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fil-à-Fil ====&lt;br /&gt;
Dieses Gewebe ist gekennzeichnet durch die Schär- und Schussfolge von einem hellen und einem dunklen Faden.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fil-à-Fil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polka Dots ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flamenco in Sevilla 01.jpg|mini|Flamencotänzerin in einem Kleid mit Polka-Dot-Muster]]&lt;br /&gt;
Unter Polka Dots versteht man ein Muster aus gleich großen, gefüllten, regelmäßig angeordneten Kreisen. Die Punkte werden nicht [[Weben|gewebt]], sondern auf den Stoff [[Drucktechnik|aufgedruckt]], manchmal auch [[Sticken|gestickt]]. Die Herkunft des Namens ist ungeklärt; insbesondere ob ein Zusammenhang mit dem [[Polka|gleichnamigen Tanz]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Muster vor allem in den [[Kostüm (Darstellende Kunst)|Kostümen]] der [[Flamenco]]-Tänzerinnen gebräuchlich. Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts fand es Eingang in die allgemeine [[Mode]]. Einen besonderen Popularitätsschub erlebten die Polka Dots 1926, als [[Miss America]] in einem gepunkteten [[Badeanzug]] siegte. Seit dem Zeichentrickfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Steamboat Willie]]&amp;#039;&amp;#039; sind sie auch ein Markenzeichen von [[Walt Disney]]s [[Liste der Bewohner Entenhausens #Minnie Maus|Minnie Maus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile werden die Polka Dots vor allem auf [[Kleid]]ern, Badeanzügen, in der Kindermode sowie auf [[Krawatte]]n, [[Halstuch|Halstüchern]] und anderen [[Accessoire #Accessoire in anderen Bereichen|Accessoires]] verwendet. Erwähnt wurde das Muster auch im Titel des 1960 veröffentlichten Songs &amp;#039;&amp;#039;[[Itsy Bitsy Teenie Weenie Yellow Polka Dot Bikini]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Brian Hyland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Radsport werden Polka Dots bei einigen bedeutenden Radrennen zur Kennzeichnung von [[Wertungstrikot]]s benutzt. Ein entsprechendes Trikot tragen z.&amp;amp;nbsp;B. die Führenden der Bergwertung bei der [[Tour de France]] und der [[Vuelta a España]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polka Dots sind das zentrale Motiv im Werk der japanischen zeitgenössischen Künstlerin [[Yayoi Kusama]] und gehen auf ihre früh erlebten [[Halluzination|Halluzinationen]] zurück. Für Kusama symbolisieren die Punkte Unendlichkeit, den [[Universum|Kosmos]] und die Auflösung des individuellen Selbst im Raum. Sie verwendet das Muster konsequent in Malerei, Skulptur, Installationen und Design. Besonders bekannt sind ihre immersiven Räume und die gepunkteten Kürbisse. Die Polka Dots verbinden persönliche Psychologie mit universellen, metaphysischen Vorstellungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Museum Ludwig Köln |url=https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/yayoi-kusama |titel=Yayoi Kusama im Museum Ludwig |sprache=de |abruf=2026-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bindungspatrone]]: ähnliches Prinzip (d.&amp;amp;nbsp;h. eine kleinste Einheit), allerdings nicht für das sichtbare Muster, sondern für die Bindung des Gewebes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Janet Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Classic and Modern Fabrics, The complete Illustrated Sourcebook.&amp;#039;&amp;#039; Thames and Hudson, London 2010, ISBN 978-0-500-51507-5.&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer zur Capellen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Gewebe: Technik, Bindungen, Handelsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stofflexikon.com/ Stofflexikon]&lt;br /&gt;
* [https://www.galatea-ziss.de/journal/hahnntritt-pepita-vichy.html Hahnentritt, Pepita, Vichy?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eigenschaft (Textilmaterial)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MeCorbeau</name></author>
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