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	<title>Rappertshäusern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:04:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rappertsh%C3%A4usern&amp;diff=449563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf (Schweiz) entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2024-11-15T06:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_(Schweiz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf (Schweiz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf (Schweiz)&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rappertshäusern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;vgl. Rappertshüsern, Rappershausen, Abbizüs&amp;#039;&amp;#039;) ist eine im 17. Jahrhundert [[abgegangene Siedlung]] im Gemeindegebiet von [[Möhlin]] im [[Kanton Aargau|Kantons Aargau]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gemeindegebiet von Rappertshäusern befindet sich nordöstlich von [[Riburg]] im Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Unterforst&amp;#039;&amp;#039; am [[Rhein]]. Der Gemeindebann lag auf einer Halde gegenüber von [[Schwörstadt]] auf 290 m ü. M. und umfasste 193&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]. Im Osten grenzte er an [[Wallbach AG|Wallbach]], im Süden und Westen an Möhlin. In der Nähe der ehemaligen Siedlung befinden sich zwei [[Warte|römische Warte]]n sowie das [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebiet]] &amp;quot;Haumättli&amp;quot; am Rhein. Rund 1,2 km südwestlich der Wüstung liegt das Flachmoor [[Breitsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rappertshaeusern Grenzstein 2.jpg|miniatur|Grenzstein zwischen Rappertshäusern und Möhlin]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1376 wurde &amp;#039;&amp;#039;Rappertshüsern&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Im Dorf wurde hauptsächlich [[Fischerei]], [[Schifffahrt]] und [[Landwirtschaft]] betrieben. Die Abgaben und Zinsen für die Bewirtschaftung wurden den [[Deutschorden]]sherren zu [[Beuggen (Rheinfelden)|Beuggen]] sowie der Herrschaft und Burg zu Rheinfelden entrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus einem Abgabenbuch zwischen 1400 und 1455 zu entnehmen ist, hatten einige Bürger von Rappertshäusern ansehnlichen Grundbesitz. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurden u. a. die Namen der Bauernfamilien &amp;#039;&amp;#039;Hartmann, Huber, Jacober, Keller, Meyer, Ruily, Schmit, Steingut, Stragglis, Swob&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Winman&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Einzelne Bürger von Rappertshäusern liessen sich nachweislich in der Stadt Rheinfelden nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rappertshäusern war durch verschiedene Wege mit den Nachbarorten Niederriburg (Möhlin) und Wallbach verbunden. Der &amp;#039;&amp;#039;Kilchweg&amp;#039;&amp;#039; führte vom Dorf zur Pfarrkirche Meli im heutigen Möhlin. Die Pfarrkirche Meli wurde bereits im Jahre 794 erstmals erwähnt und diente acht Dörfern als Gotteshaus, darunter auch Rappertshäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 16. Jahrhunderts war das Stift St. Martin in Rheinfelden Obereigentümer über den &amp;#039;&amp;#039;Mittelhof&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Geldsbachhof&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Kobberhöflein&amp;#039;&amp;#039; von Rappertshäusern. Infolge Streitigkeiten zwischen den Ansprüchen der Inhaber des Reichslehens und des Grundherrn wurde 1515 eine Beschreibung der gegenseitigen Rechte vorgenommen, womit der 535 [[Juchart]]en grosse Gemeindebann von Rappertshäusern zwei Grundbesitzern aus Rheinfelden zugeteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Belagerung von Rheinfelden durch die [[Schweden]] zwischen 1633 und 1638 wurde Rappertshäusern stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Dorf wurde geplündert und zerstört. Wann das Dorf ausstarb, ist unbekannt. Es existieren zwei ähnliche Sagen, die das Aussterben auf die Pest zurückführen (siehe unter Sagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das ehemalige Gemeindegebiet ==&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des Dorfes eroberte die Natur das Feld am Rhein, auf dem sich die einstigen Gebäude befanden, nach und nach wieder zurück. Die zerstörten Häuser und Grundmauern mitsamt dem übrig gebliebenen Hausrat wurden überwuchert; später wurde die grosse Waldlücke aufgeforstet. Beim Bau eines Jagdhauses auf dem Gebiet des ehemaligen Rappertshäusern kam Hausrat zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1999 verwüstete der Orkan [[Lothar (Orkan)|Lothar]] das Gebiet des Möhliner Unterforsts erheblich, und es entstanden erneut mehrere ausgedehnte Waldlichtungen. Das verwüstete Gebiet wurde inzwischen abgeholzt; das Jungholz befindet sich nun in einer frühen Phase der Aufforstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grenzsteine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rappertshaeusern Grenzstein 1.jpg|miniatur|250px|Grenzstein zwischen Rappertshäusern und Möhlin mit der Inschrift &amp;quot;RAP&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Der Gemeindebann von Rappertshäusern wurde durch zahlreiche Grenzsteine markiert, die sich teilweise noch heute an Ort und Stelle befinden. Einige von ihnen tragen die Inschrift &amp;quot;RAP&amp;quot; sowie das [[Österreich|österreichische]] Wappen und sind mit der Jahreszahl 1602 datiert. Einige Grenzsteine befinden sich im Ortsmuseum &amp;#039;&amp;#039;Melihus&amp;#039;&amp;#039; in Möhlin; eine Kopie in Bronze ist ausserdem im zweiten Geschoss des Gemeindehauses Möhlin ausgestellt. Die auf der Nordseite dem Bahndamm entlang verlaufende &amp;#039;&amp;#039;Rappertshäusernstrasse&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil Riburg erinnert ebenfalls an das verschwundene Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Im Dörfchen Abbizüs* herrschte vor langer Zeit der [[Schwarzer Tod|Schwarze Tod]]. Die [[Pest]] hatte hier besonders stark gewütet und raffte die Bevölkerung bis auf zwei Frauen dahin, worauf diese in der Folge den gesamten Gemeindebann erbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die beiden Frauen aber fürchteten, allein im verlassenen Dorf zu bleiben, machten sie sich auf den Weg ins Nachbardorf Wallbach. Doch in Wallbach fürchtete man sich vor dem Ausbruch der Pest und wollte zudem nicht noch mehr unverheiratete Frauen im Dorf, also wurden sie abgewiesen. Traurig wanderten die beiden nach Möhlin, wo sie freundlich aufgenommen wurden. Nach dem Ableben der beiden Frauen ging deren Erbe, der gesamte Gemeindebann von Rappertshäusern, an Möhlin über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version wanderten die beiden Frauen aus Rappertshäusern zuerst nach Möhlin, wurden dort aber abgewiesen und fanden schliesslich in Rheinfelden Zuflucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Der Name &amp;#039;&amp;#039;Abbizüs&amp;#039;&amp;#039; ist die verstümmelte Ausdrucksform des Namens Rappertshäusern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Schib]]: Geschichte des Dorfes Möhlin. 2. Auflage, 1985, S. 19, 40ff, 58, 101ff, 106, 114f, 134ff, 142&lt;br /&gt;
* J. Geissmann, A. John, H. Erismann: Das ausgestorbene Dörfchen Abbizüs. In: Aargauer Sagen, Anekdoten und historische Texte – Menschen Geister Fabeltiere. Lehrmittelverlag des Kantons Aargau, 1991, S. 143f&lt;br /&gt;
* J. Geissmann, A. John, H. Erismann: Der schwarze Tod in Rappertshäusern. In: Aargauer Sagen, Anekdoten und historische Texte – Menschen Geister Fabeltiere. Lehrmittelverlag des Kantons Aargau, 1991, S. 144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Möhlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rappertshüseren; mittelalterliche Wüstung (Möhlin)|Rappertshäusern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS/CH1903|NS=47.587072&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|632.829|270.800||koor=B|subst=subst:}}--&amp;gt;|EW=7.875046&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|632.829|270.800||koor=L|subst=subst:}}--&amp;gt;|type=landmark|dim=5000|region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rappertshausern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möhlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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