<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rapperswil_BE</id>
	<title>Rapperswil BE - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rapperswil_BE"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rapperswil_BE&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T19:52:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rapperswil_BE&amp;diff=512977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Normdaten ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rapperswil_BE&amp;diff=512977&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-12T09:02:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|BE|Bern|Rapperswil}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Rapperswil BE&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Rapperswil 2019.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Rapperswil BE official COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Rapperswil1.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Luftaufnahme&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Seeland|Seeland]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Seeland&lt;br /&gt;
| BFS = 0310&lt;br /&gt;
| PLZ = 3053 Lätti&amp;lt;br /&amp;gt;3251 [[Ruppoldsried]]&amp;lt;br /&amp;gt;3255 Rapperswil BE&amp;lt;br /&amp;gt;3256 [[Bangerten|Bangerten b. Dieterswil]]&amp;lt;br /&amp;gt;3256 Dieterswil&amp;lt;br /&amp;gt;3256 Seewil&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.063058&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.410007&lt;br /&gt;
| HÖHE = 521&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 22.6&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = Jolanda Streun&amp;lt;br /&amp;gt;(Vereinigung für Gemeindepolitik)&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.rapperswil-be.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rapperswil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Seeland]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Übersicht ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Rapperswil liegt im Schweizer [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]], am Rand des Berner [[Seeland (Schweiz)|Seelands]] und in der Mitte zwischen den Städten [[Biel/Bienne|Biel]] (im Nordwesten), [[Solothurn]] (im Nordosten) und [[Bern]] (im Süden), von denen sie jeweils rund 20–25 Minuten Fahrzeit entfernt ist. Die Gemeinde erstreckt sich auf einer leicht gegen Norden einfallenden Hochfläche des Rapperswiler Plateaus zwischen den Senken von [[Limpach (Fluss)|Limpachtal]] im Norden und [[Lyssbach]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 18,2&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des zentralen Berner Mittellandes. Der Hauptteil des Gemeindeareals liegt auf dem Rapperswiler Plateau, einem [[Molasse]]hügelland, das durch den eiszeitlichen [[Rhonegletscher]] überformt und mit [[Moräne]]nablagerungen bedeckt wurde. Auf dem Plateau, das leicht gegen Nordnordwesten geneigt ist, wechseln sich Acker- und Wiesland mit grösseren Waldflächen (&amp;#039;&amp;#039;Hardwald&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Buechwald&amp;#039;&amp;#039;) ab. Entwässert wird das Plateau durch mehrere Quellbäche des Limpachs. Der &amp;#039;&amp;#039;Hohschwerzibach&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Wilbach&amp;#039;&amp;#039; und der Bach aus dem Buechwald vereinigen sich bei der Ziegelei Rapperswil, um danach nordwärts durch das &amp;#039;&amp;#039;Islentäli&amp;#039;&amp;#039; ins Limpachtal zu fliessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Westen erstreckt sich der Gemeindeboden bis in das &amp;#039;&amp;#039;Hauenbühl&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|536|CH}}), nach Norden auf die Höhen von &amp;#039;&amp;#039;Oberholz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|533|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Gsteig&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|540|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Chrützholz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|535|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Freiholz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|556|CH}}), nach Osten auf die Hochfläche des &amp;#039;&amp;#039;Holzachers&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|573|CH}}). Den südlichen Abschluss des Plateaus bilden die Waldhöhen von &amp;#039;&amp;#039;Äckenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|614|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Oberholz&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|623|CH}} die höchste Erhebung von Rapperswil). Südlich davon fällt die Hochfläche mit einem verhältnismässig steilen Hang zur Senke des Moossee- respektive Lyssbachtals ab, dessen nördliche Hälfte im Bereich zwischen Schüpfen und Münchenbuchsee ebenfalls noch zu Rapperswil gehört. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 8 % auf Siedlungen, 29 % auf Wald und Gehölze und 63 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Rapperswil besteht aus zwölf Ortschaften:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rapperswil&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|521|CH}}) im Einzugsgebiet des Wilbachs, zentraler Ort der Gemeinde, mit dem Weiler &amp;#039;&amp;#039;Habanger&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|515|CH}}) westlich des Wilbachs, 634 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wierezwil&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|521|CH}}) auf dem Plateau westlich des Hardwaldes, mit dem Weiler &amp;#039;&amp;#039;Rüberi&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|523|CH}}), 155 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauchwil&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|503|CH}}) in der Talniederung des Hohschwerzibachs, 85 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zimlisberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|527|CH}}) auf dem Plateau östlich des Islentälis, mit dem Weiler &amp;#039;&amp;#039;Holzhäusern&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|522|CH}}), 121 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bittwil&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|552|CH}}) auf dem Plateau südlich des Limpachtals, 70 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vogelsang&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|539|CH}}) in einer Rodungsinsel des Buechwaldes, 53 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seewil&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|554|CH}}) auf dem Plateau zwischen Hardwald und Äckenberg, 205 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dieterswil&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|562|CH}}) auf dem Plateau nördlich des Äckenberges, 254 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moosaffoltern&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|584|CH}}) auf der Hochfläche südlich des Oberholzes, über dem Moosseetal, 88 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lätti&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|540|CH}}) an der nördlichen Talflanke des Moosseetals, 480 Einwohner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ruppoldsried]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|490|CH}}) im Limpachtal, per 1. Januar 2013 eingemeindet, 259 Einwohner (2011)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bangerten]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|585|CH}}) auf einer Anhöhe nordöstlich des Oberholzes, per 1. Januar 2016 eingemeindet, 151 Einwohner (2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Nordosten beginnend im Uhrzeigersinn sind das [[Kanton Solothurn|solothurnische]] [[Messen SO|Messen]] und die bernischen Gemeinden [[Jegenstorf]], [[Iffwil]], [[Zuzwil BE|Zuzwil (BE)]], [[Deisswil bei Münchenbuchsee]] und [[Münchenbuchsee]] im [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland]] sowie [[Schüpfen]], [[Grossaffoltern]] und [[Wengi]] im Verwaltungskreis Seeland.&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Wierezwil BE 360 Grad.jpg|360-Grad-Aufnahme der Ortschaft Wierezwil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0310}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Rapperswil zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Bern. Von den Bewohnern sind 95,4 % deutschsprachig, 1,4 % französischsprachig, und 0,7 % sprechen Albanisch (Stand 2000). Der Ausländeranteil beträgt 4,7 % (101 Einwohner) und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt des Kantons. 50,6 % der Einwohner sind männlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl von Rapperswil belief sich 1850 auf 1987 Einwohner, 1900 noch auf 1681 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts schwankte die Bevölkerungszahl stets im Bereich zwischen 1610 und 1780 Einwohnern. Seit 1980 (1718 Einwohner) wurde wieder eine deutliche Bevölkerungszunahme verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde gewandelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in der Agglomeration Bern arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Legislative ===&lt;br /&gt;
Die [[Legislative]] der Gemeinde bildet die [[Gemeindeversammlung]], also die Versammlung aller stimmberechtigten Einwohner. Die Gemeindeversammlung wird in der Regel zweimal pro Jahr einberufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rapperswil-be.ch/de/politik/gemeindeversammlung/index.php |titel=Gemeindeversammlung |hrsg=Gemeinde Rapperswil BE |abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exekutive ===&lt;br /&gt;
Der siebenköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] stellt die [[Exekutive]] der Gemeinde dar. Derzeit (2023) setzt sich der Gemeinderat aus Vertretern der [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] (3), der Vereinigung für Gemeindepolitik (VGP, 2), der [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] (1) und einer Parteilosen zusammen. [[Gemeindepräsident]]in ist Jolanda Streun (VGP).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rapperswil-be.ch/de/politik/gemeinderat/index.php |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Rapperswil BE |abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Wahlen ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Nationalratswahl 2019]] erreichten die Parteien folgende Wähleranteile: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 42,1 %, [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 12,2 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 11,3 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 9,6 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 6,9 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 7,8 %, [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 3,2 %, [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 1,0 %, [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 1,4 %, andere 3,3 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20221209151737 |url=https://www.bewas.sites.be.ch/2019/2019-10-20/NATIONALRATSWAHL/resultatGemeinde-310-de.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Nationalratswahl 2019. Resultate der Gemeinde Rapperswil&amp;#039;&amp;#039;}}. Staatskanzlei des Kantons Bern, 20. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wähleranteile bei der [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahl 2023]]: SVP 46,4 % (+4,2 %), SP 11,7 % (+0,4 %), [[Die Mitte]] 10,3 % (−3,0 %), glp 9,3 % (+1,5 %), Grüne 6,4 % (−3,0 %), FDP 5,5 % (−1,5 %), EVP 3,4 % (+0,2 %), EDU 2,6 % (+1,2 %), andere 4,2 % (+0,9 %).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.admin.ch/de/be/commune/310/ &amp;#039;&amp;#039;Eidgenössische Wahlen 2023, Nationalrat, Rapperswil (BE).&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundesamt für Statistik]], 23. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
In der heutigen Form tauchte das Gemeindewappen erstmals 1780 auf. Die Gemeindeversammlung legte 1943 fest, dass die untere Hälfte des Wappens rot statt schwarz sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rapperswil-be.ch/de/gemeinde/portrait/index.php?navid=594259594259 Wappenbeschreibung] auf der Website der Gemeinde Rapperswil, abgerufen am 20. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Rapperswil (BE)-LBS H1-013185.tif|mini|Luftbild (1950)]]&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Rapperswil war schon sehr früh besiedelt. Zeugnisse der Anwesenheit des Menschen sind aus der [[Eisenzeit]] (Hügelgräber) und aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]] (Votivstein, Ziegelfragmente und Grundmauern eines Wehrbaus) erhalten. Noch nicht genau datiert sind zwei Erdburgen, eine im Tal des Hohschwerzibachs und eine im Zambergwald bei Moosaffoltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsnamen von Rapperswil und verschiedener umliegender Dörfer mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;-wil&amp;#039;&amp;#039; deuten auf [[Alamannen|alemannische]] Gründungen aus der Zeit vom 8. bis 10. Jahrhundert hin. Die erste schriftliche Erwähnung von Rapperswil erfolgte 1241 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Raverswil&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Raphirswilere&amp;#039;&amp;#039; (1246), &amp;#039;&amp;#039;Rapherswilen&amp;#039;&amp;#039; (1257), &amp;#039;&amp;#039;Rapfirswile&amp;#039;&amp;#039; (1260), &amp;#039;&amp;#039;Raferswiler&amp;#039;&amp;#039; (1262), &amp;#039;&amp;#039;Rapherzwile&amp;#039;&amp;#039; (1342), &amp;#039;&amp;#039;Rappferswyll&amp;#039;&amp;#039; (1555), &amp;#039;&amp;#039;Rapperswyll&amp;#039;&amp;#039; (1560), &amp;#039;&amp;#039;Rapperswyl&amp;#039;&amp;#039; (1653) und &amp;#039;&amp;#039;Rapperswil&amp;#039;&amp;#039; (1861). Der Ortsname geht auf den [[althochdeutsch]]en Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Ratfrid&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ratbrecht&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet demnach &amp;#039;&amp;#039;beim Gehöft des Ratfrid/Ratbrecht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter unterstand Rapperswil den [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]], die ihre Rechte über das Gebiet 1263 an das [[Kloster Frienisberg]] verkauften. Grundbesitz auf dem heutigen Gemeindeboden hatten auch die Johanniterkommende Münchenbuchsee und das Zisterzienserinnenkloster [[Kloster Fraubrunnen|Fraubrunnen]] inne. Unter Berner Herrschaft (seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts) wurde Rapperswil der Landvogtei Frienisberg im Landgericht Zollikofen zugeordnet. Im Jahre 1505 wurde Rapperswil in den Status eines Freigerichts erhoben, was die Grundlage für die Entstehung des heutigen Gemeinwesens mit Rapperswil als Mittelpunkt und den dazugehörenden neun Dörfern und Weilern bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte Rapperswil während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] zum Distrikt Zollikofen und ab 1803 zum Oberamt Aarberg, das mit der neuen [[Verfassung des Kantons Bern|Kantonsverfassung]] von 1831 zum [[Amtsbezirk Aarberg]] wurde. Seit dem 1. Januar 2010 gehört Rapperswil zum Verwaltungskreis Seeland (Sitz in [[Aarberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per 1. Januar 2013 wurde die vormals unabhängige Gemeinde [[Ruppoldsried]] und per 1. Januar 2016 die vormals unabhängige Gemeinde [[Bangerten]] nach Rapperswil eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Rapperswil war bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägte Gemeinde. Noch heute haben der [[Ackerbau]], der [[Obstbau]], die [[Zucht|Viehzucht]] und die [[Forstwirtschaft]] einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Auf dem Gebiet existieren rund 100 Landwirtschaftsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Wichtigster Arbeitgeber von Rapperswil ist die Ziegelei Louis Gasser AG, die 1858 gegründet wurde und eine grosse Ton- und Steingrube nördlich des Dorfes unterhält. Eine Gewerbezone hat sich bei Lätti nahe der [[Autobahn A6 (Schweiz)|Autobahn A6]] entwickelt. In der Gemeinde sind heute Betriebe des Baugewerbes, der Elektrobranche, der Kommunikationstechnik, des Maschinenbaus, der Holzverarbeitung und des Transportwesens vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1903 ist Rapperswil Standort einer Sekundarschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Sie liegt an der Kantonsstrasse von [[Münchenbuchsee]] nach [[Büren an der Aare]]. Der nächste Anschluss an die Autobahn A6 (Bern–Biel) befindet sich rund 3&amp;amp;nbsp;km vom Ortskern Rapperswil entfernt. Durch einen [[Postauto]]kurs, welcher die Strecke von [[Zollikofen]] via Büren an der Aare nach Solothurn bedient, ist Rapperswil an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden. Auch ein Bahnhof ist in nur 5 Minuten Fahrzeit zu erreichen, dieser befindet sich in Schüpfen auf der Strecke [[Bern]]–[[Biel/Bienne|Biel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Rapperswil BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-reformierte Kirche ===&lt;br /&gt;
Im Dorf Rapperswil steht die [[Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz|evangelisch-reformierte]] Kirche. Sie wurde in den Jahren 1860–1862 im Stil der [[Neugotik]] erbaut. Der eindrückliche, unter Denkmalschutz stehende Bau ist eine der seltenen neugotischen Landkirchen des Kantons Bern und von herausragender Bedeutung für das Ortsbild. Aufgrund ihrer Grösse und repräsentativen Erscheinung gilt die Kirche als das «Münster des Seelandes».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchenvisite.ch/orte/orte-nach-region/seeland/210-rapperswil-be-kirche-rapperswil-be |titel=Kirche Rapperswil BE |werk=Kirchenvisite |hrsg=Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn |abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ref.Kirche Rapperswil (6).jpg|Kirche Rapperswil, Aussenansicht&lt;br /&gt;
 Ref.Kirche Rapperswil (2).jpg|Kirche Rapperswil, Eingangsportal mit Inschrift «Dein Wort ist die Wahrheit» ([[Evangelium nach Johannes|Joh]] 17,17)&lt;br /&gt;
 Ref.Kirche Rapperswil (5).jpg|Kirche Rapperswil, Innenansicht (Blick Richtung Orgelempore)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges Pfarrhaus ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Pfarrhaus stammt ursprünglich aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und wurde später mehrfach umgestaltet. Eingelassen in einer Stützmauer im Garten befindet sich ein römischer Votivstein, der vermutlich Teil eines Sockels für eine [[Mercurius|Merkurstatue]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zita Caviezel-Rüegg, Matthias Walter |Titel=Der ehemalige Amtsbezirk Aarberg |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern |Band=Band IV |ISBN=978-3-03797-329-5 |Seiten=335&amp;amp;nbsp;f. |Online=https://ekds.ch/library/book:135 |Abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauernhäuser ===&lt;br /&gt;
In Rapperswil und in den umliegenden Dörfern und Weilern sind zahlreiche charakteristische Bauernhäuser im Berner Stil aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2011-04-17 Balonveturo (Foto Dietrich Michael Weidmann) 173.JPG|Aufnahme von Volgesang aus einem Ballon&lt;br /&gt;
 2011-04-17 Balonveturo (Foto Dietrich Michael Weidmann) 178.JPG|Bauernhaus in Vogelsang&lt;br /&gt;
 2011-11-11-Mezlando (Foto Dietrich Michael Weidmann) 002.JPG|Dorfeingang von Moosaffoltern&lt;br /&gt;
 2011-11-11-Mezlando (Foto Dietrich Michael Weidmann) 004.JPG|Bauernhaus in Moosaffoltern&lt;br /&gt;
 2011-11-11-Mezlando (Foto Dietrich Michael Weidmann) 010.JPG|Bauernhaus in Moosaffoltern mit Hofhunden&lt;br /&gt;
 Wierezwil BE.jpg|Ortschaft Wierezwil im Herbst 2020&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rapperswil BE|Rapperswil BE|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rapperswil-be.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Rapperswil]&lt;br /&gt;
* {{HLS|181|Rapperswil (BE)|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Bern/rapperswil.html Luftaufnahmen des Dorfes] auf &amp;#039;&amp;#039;swisscastles.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Seeland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4636838-3|VIAF=239203377}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1241]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
	</entry>
</feed>