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	<title>Rappenscheuchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:05:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rappenscheuchen&amp;diff=2869934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-01-02T20:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rappenscheuchen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kempten (Allgäu)&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47.7689&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.2859&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 670&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 29&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987-05-25&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 87439&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0831&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Bayern Kempten (Allgäu)&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kempten - Rappenscheuchen v W 02.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Rappenscheuchen von Westen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rappenscheuchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] von [[Kempten (Allgäu)]]. Der [[Weiler]] liegt auf der [[Gemarkung]] [[Sankt Lorenz (Kempten)|Sankt Lorenz]] und gehörte von 1818 bis 1972 zur selbstständigen Landgemeinde St. Lorenz. Zur Volkszählung am 25. Mai 1987 lebten in dem Weiler 29 Menschen in sechs Gebäuden mit Wohnraum mit acht Wohnungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=385}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Häuserstatistik um 1800 hatten die damals vier Anwesen von Rappenscheuchen zusammengenommen eine Fläche von 184,90 [[Tagewerk]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geschichte.digitale-sammlungen.de//hab/seite/bsb00008061_00296 Peter Blickle: Historischer Atlas von Bayern: Kempten. München 1968], S. 296&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder 63,0 [[Hektar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen Ortsteilen von Kempten und der nahen Umgebung wird ein Ort oder Hof namens Rappenscheuchen weder in einem Lehensbuch von 1451 noch im [[Memminger Vertrag]] von 1526 erwähnt. Die erste schriftliche Erwähnung findet im Registerbericht einer [[Reichstürkenhilfe|Türkensteuerentrichtung]] im Jahr 1593 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch&amp;quot;&amp;gt;Georg J. Abröll, Martin Fuchsenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Sankt Lorenz.&amp;#039;&amp;#039; Kempten 1988, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1525 haben sich Bauern das [[Fürststift Kempten]] als Hauptangriffsziel während des [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieges]] auserwählt. Bei der Klosterplünderung sticht besonders ein Bauer &amp;#039;&amp;#039;Rappenschech&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rappenscheich&amp;#039;&amp;#039; aus [[Hirschdorf]] hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Vergeltungsmaßnahme der herrschaftlichen Streiftruppen wurde im November 1525 der Hof dieses Bauern geplündert. Der Bauer selber wurde auf die [[Burg Neuenburg (Durach)|Burg Neuenburg]] bei [[Durach]] gefangen gehalten und gefoltert. Rappenscheich weigerte sich das Versprechen der [[Huldigung]] und des [[Gehorsam]]s gegenüber dem Fürstabt abzugeben und wollte auch kein Sühnegeld in Höhe von 100 Gulden entrichten. Auf Bitten seiner Angehörigen wurde der Bauer 1526 dennoch freigelassen. Im Memminger Vertrag tauchen dann wieder unter den &amp;#039;&amp;#039;Pflichtigen und Hörigen der St. Lorenz Pfarrei&amp;#039;&amp;#039; folgende Namen auf: Anthoni Rappenscheich, Heintz Rappenscheich, Matthäus Rappenscheich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rappenscheuchen gehörte zur [[Hauptmannschaft]] [[Hirschdorf]], deren Gebiet 1802 zunächst der Stadt Kempten angegliedert und 1818 Teil der neu gebildeten Gemeinde [[Sankt Lorenz (Kempten)|Sankt Lorenz]] wurde, die ihrerseits 1972 wieder nach Kempten eingemeindet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geschichte.digitale-sammlungen.de//hab/seite/bsb00008061_00362 Peter Blickle: Historischer Atlas von Bayern: Kempten. München 1968], S. 362&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Volkszählung von 1871 lebten in der Einöde Rappenscheuchen 12 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE=1436}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 wurde Rappenscheuchen als [[Weiler]] typisiert und hatte 16 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=962}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Volkszählung 1987 hatte Rappenscheuchen, nun als Ortsteil der Stadt Kempten, eine Einwohnerzahl von 29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Kempten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Gemarkung Sankt Lorenz (Kempten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler in Kempten (Allgäu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1593]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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