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	<title>Rappenalptal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:10:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rappenalptal&amp;diff=177399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bikerhiker75 am 29. Januar 2026 um 05:29 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-29T05:29:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schrofenpass - panoramio (2).jpg|mini|Der [[Talschluss]] des Rappenalptales vom [[Schrofenpass]] aus gesehen, dessen Wegverlauf weitgehend mit Stahlseilen gesichert ist]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rappenalptal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Rappenalpental&amp;#039;&amp;#039;) ist ein südwestliches Seitental des [[Stillachtal]]es (auch Birgsautal genannt) bei [[Oberstdorf]] im [[Allgäu]] und stellt das südlichste Tal Deutschlands dar. Am Taleingang liegt [[Einödsbach]], der südlichste Ort Deutschlands, wo das Rappenalptal seine Fortsetzung im Stillachtal findet. Das Tal liegt im Naturschutzgebiet [[Allgäuer Hochalpen]] sowie in einem Vogelschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelpunkt des Tales ist die in diesem Abschnitt als Rappenalpenbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas_Rappenalpenbach&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat |titel=BayernAtlas - der Kartenviewer des Freistaates Bayern |url=https://v.bayern.de/s7d2Y |abruf=2025-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnete [[Stillach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfU_tab11&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bayerisches Landesamt für Umwelt |titel=Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern - tab11.pdf |url=https://www.lfu.bayern.de/wasser/gewaesserverzeichnisse/doc/tab11.pdf |abruf=2025-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die am südwestlich gelegenen Talschluss nahe des [[Haldenwanger Eck|Haldenwanger Ecks]] als Haldenwanger Bach&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas_Haldenwanger_Bach&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat |titel=BayernAtlas - der Kartenviewer des Freistaates Bayern |url=https://v.bayern.de/LbYQ2 |abruf=2025-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die das Tal [[Orographisch links und rechts|orographisch rechts]] einrahmenden Berggipfel markieren gleichzeitig die Staatsgrenze zu [[Österreich]]; markant dabei der [[Biberkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal kann über eine Straße, die von Oberstdorf über das Birgsautal nach [[Birgsau]] führt, erreicht werden. Ab der Talstation der [[Fellhornbahn]] ist sie jedoch für den öffentlichen Verkehr gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beliebte Wanderziele sind [[Fiderepasshütte]], [[Mindelheimer Hütte]], [[Enzianhütte (Allgäu)|Enzianhütte]] und [[Rappenseehütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Schrofenpass]] ist das Tal ein beliebter Ausgangspunkt der [[Mountainbiker]] für die [[Alpenüberquerung|Transalp]] ([[Heckmair-Route (Mountainbike-Strecke)|Heckmair-Route]], [[Joe-Route]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Breitengehrenalpe 2020.jpg|mini|Breitengehrenalpe  mit Rappenalpenbach.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rappenalpbach nahe Buchenrainalpe.JPG|mini|Rappenalpenbach nahe der Buchenrainalpe (1127 m), im Hintergrund das Känzele (1774 m).]]&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 wurde der Rappenalpenbach durch die anliegende Alpgenossenschaft Rappenalpe auf einer Länge von 1,6 Kilometer mit Baggern begradigt und ausgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unternehmensverzeichnis.org/alpgenossenschaft-rappenalpe-oberstdorf-2500019897984 |titel=Alpgenossenschaft Rappenalpe - Oberstdorf 87561 |sprache=de |abruf=2022-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kempten.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/naturnahe-wildbachlandschaft-im-naturschutzgebiet-allgaeuer-hochalpen-zerstoert Naturnahe Wildbachlandschaft im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen zerstört]. Bund Naturschutz in Bayern. Abgerufen am 17. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/nachrichten/bayern/umweltfrevel-im-ffh-schutzgebiet-bei-oberstdorf,TNFPh6a Bach ausgebaggert: Naturzerstörung in Allgäuer Schutzgebiet]. BR24, Bayerischer Rundfunk vom 15. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rosi Steinberger]] (Grüne), die Vorsitzende des Umweltausschusses im [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtag]], sprach von „einem der schlimmsten Eingriffe in geschützte Gebiete in Bayern“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sued_sebald&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Christian Sebald | url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/allgaeu-rappenalptal-naturfrevel-thorsten-glauber-1.5701952?reduced=true | titel=&amp;quot;Eine Kraterlandschaft&amp;quot; | werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] | datum=2022-11-23 |abruf=2023-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Polizei ermittelte im November 2022 zunächst nur gegen einen Verantwortlichen der Alpgenossenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Süddeutsche Zeitung | url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/naturschutz-oberstdorf-raeume-nach-baggerarbeiten-an-geschuetztem-wildbach-durchsucht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-221125-99-665510 | titel=Räume nach Baggerarbeiten an geschütztem Wildbach durchsucht | werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] | datum=2022-11-25 |abruf=2022-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Landratsamt waren punktuelle Maßnahmen zum Beseitigen von Hochwasserschäden genehmigt worden. Nach einem Hinweis auf die Arbeiten wurde Anfang Oktober von der zuständigen Behörde ein Baustopp verhängt, der jedoch von der Genossenschaft missachtet wurde. Bei einer Begehung wurde zudem eine nicht genehmigte Baustelle für einen Hubschrauberlandeplatz entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Mang: [https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/immenstadt/rappenalptal-in-oberstdorf-alpgenossenschaft-ignorierte-baustopp-des-landratsamts-oberallgaeu_arid-504321?bild=5 Alpgenossenschaft ignorierte Baustopp und verwandelte Wildbach in Kanal]. Allgäuer Anzeigeblatt. 5. Dezember 2022. Abgerufen am 5. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2023 kritisierte der [[Bayerischer Verwaltungsgerichtshof|Bayerische Verwaltungsgerichtshof]] das Landratsamt und warf ihm schwerwiegende Versäumnisse vor, da die Kreisbehörde „aller Voraussicht nach rechtswidrig“ einen Bescheid gegen eine Alpgenossenschaft erlassen habe. Der Ausbau des Alpenbachs sei zwar formell illegal gewesen, da keine Genehmigung für einen [[Gewässerausbau]] vorlag, doch habe die Genossenschaft durch eine E-Mail der Naturschutzbehörde annehmen können, dass sie diese Maßnahmen durchführen durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.merkur.de/bayern/vgh-rueffelt-landratsamt-im-streit-um-arbeiten-an-alpenbach-zr-92039625.html |titel=VGH rüffelt Landratsamt im Streit um Arbeiten an Alpenbach |werk=merkur.de |datum=2023-01-20 |abruf=2023-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bayerische Umweltminister [[Thorsten Glauber]] (Freie Wähler) beauftragte die Bezirksregierung von [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]], die Schäden an dem Naturschutzgebiet zu dokumentieren und ein Sanierungskonzept zu entwickeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sued_sebald&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 einigten sich die Streitparteien, die Alpgenossenschaft Rappenalpe und der Freistaat Bayern, auf einen Vergleich und planen gemeinsam die Renaturierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/bagger-im-rappenalptal-streitparteien-schliessen-vergleich,TkFXImz |titel=Bagger im Rappenalptal – Streitparteien schließen Vergleich |datum=2023-07-18 |sprache=de |abruf=2023-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde im Oktober 2023 laut dem Landratsamt Oberallgäu ordnungsgemäß abgeschlossen. Die [[Renaturierung]]smaßnahme umfasste eine Abtragung der aufgeschütteten Dämme sowie das Einbringen von [[Totholz]], um den Wildbach wieder in einen naturnahen Zustand zurückzuversetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/rappenalpbach-renaturierung-abgeschlossen,TroWyIq |titel=Rappenalpbach: Renaturierung abgeschlossen |datum=2023-10-05 |sprache=de |abruf=2024-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harald Pontoppidan: &amp;#039;&amp;#039;Die geologischen Verhältnisse des Rappenalpentales sowie der Bergkette zwischen Breitach und Stillach&amp;#039;&amp;#039;, in: Geognostische Jahreshefte, Band 24, 1911, S. 1–21 ([https://www.lfu.bayern.de/geologie/geo_karten_schriften/historische_schriften/doc/1911_24.pdf#page=4 online], [https://www.lfu.bayern.de/geologie/geo_karten_schriften/historische_schriften/doc/1911_24.pdf#page=26 geologische Karte])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oberstdorf-lexikon.de/rappenalptal.html Das Rappenalptal]&lt;br /&gt;
* [http://www.allgaeu-bilder.de/gallery/verkehrsamt_oberstdorf/sommer/Seiten/Rappenalptal.htm Bild des Rappenalptals]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgäuer Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberstdorf)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.299256|EW=10.235138| type=landmark |region=DE-BY}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bikerhiker75</name></author>
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