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	<title>Raphael Tuck &amp; Sons - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:39:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raphael_Tuck_%26_Sons&amp;diff=1703508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pechristener am 6. April 2025 um 19:35 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-06T19:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tuck&amp;amp;Sons1899.jpg|mini|Der Gründer und die Leiter der Firma um 1899]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raphael Tuck &amp;amp; Sons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein englischer Postkartenverlag für Glückwunsch- und Kunst[[postkarte]]n, sowie Hersteller von [[Chromolithografie]]n, [[Papier-Anziehpuppe|Papierpuppen]], Kalendern und Büchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Firmengründer ==&lt;br /&gt;
Raphael Tuch (* 1821 Koschmin bei [[Breslau]]; † 1900), der sich später Raphael Tuck nannte, war ursprünglich Tischler. Er verlor im [[Preußisch-Österreichischer Krieg|preußisch-österreichischen Krieg]] seinen ganzen Besitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luxuspapier&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das ABC des Luxuspapiers&amp;#039;&amp;#039;, Katalog zur Ausstellung des Museums für Deutsche Volkskunde Berlin, Seite 64&amp;lt;/ref&amp;gt; und wanderte 1865 mit seiner Familie nach England aus, wo er zunächst als Tischler arbeitete. 1866 eröffnete er eine kleine Werkstatt, die gerahmte Bilder und [[Chromolithografie]]n verkaufte, die meist in Deutschland gedruckt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;library.unt.edu&amp;quot;&amp;gt;[http://www.library.unt.edu/rarebooks/exhibits/popup2/tuck.htm Raphael Tuck &amp;amp; Sons], abgerufen am 20. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; 1870 gründete er mit dreien seiner damals vier Söhnen – Hermann, Adolph (1854–1926) und Gustav – einen eigenen Verlag in London.&amp;lt;ref name=&amp;quot;library.unt.edu&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistBuchDr&amp;quot;&amp;gt;[http://www.pop-up-hans.de/html/geschichte.html Chromolithografien aus Deutschland], Websitebetreiber: Hans Hartung, abgerufen am 20. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1881 ging Raphael Tuck in den Ruhestand und Adolph Tuck wurde Geschäftsführer. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts durften Tuck &amp;amp; Sons sich bereits Hoflieferanten nennen, 1910 wurde Adolph Tuck für seine Verdienste als [[Knight Bachelor]] („Sir“) geadelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistBuchDr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Emden, Am Delft 1913.jpg|mini|Um 1913 (Handschrift, s. Rückseite): [[Emden]] – am Delft; &amp;#039;&amp;#039;Oilette&amp;#039;&amp;#039; aus der „Kollektion: «Deutscher Städte», Serie: Emden, No. 185 B.; Raphael Tuck &amp;amp; Sons, [[Berlin]].“ Auf der Vorderseite die [[Unterschrift|Signatur]] des Künstlers.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Carleton, Melbourne, FL.jpg|mini|Hotel in Carleton, Melbourne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nuernberg Ansichtskarte 015.jpg|mini|[[Nürnberg]], [[Albrecht-Dürer-Haus]]; Maler: [[Charles E. Flower]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Esbekieh Garden, Cairo (n.d.) - back - TIMEA.jpg|mini|«[[Ägypten|Picturesque Egypt]]»; Rückseite einer in den USA beförderten Karte, „Printed in England“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Black Americana 65690 Brundage.JPG|mini|Valentinskarte nach einem Motiv von [[Frances Brundage]]]]&lt;br /&gt;
== Die Firma und ihre Produkte ==&lt;br /&gt;
Die Firma blühte insbesondere in der viktorianischen Zeit. 1871 brachte Raphael Tuck seine erste Weihnachtspostkarte heraus. Zum fünfzigjährigen Regierungsjubiläum der Königin [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Victoria]] erschien 1887 die Bilderserie &amp;#039;&amp;#039;The Victoria Jubilee in 12 reliefs illustrating some of the principal events during the 50 years of Her Most Gracious Queen Victoria&amp;#039;&amp;#039;; wenig später wurde anlässlich der Krönung [[Eduard VII.|Eduards VII.]] eine weitere Serie herausgegeben. Neben Bilderserien zu solch speziellen Anlässen produzierten Tuck &amp;amp; Sons vor allem Tierserien.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.annatextiles.ch/publications/papier/papi.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben wurden illustrierte Bücher, oft mit beweglichen Teilen oder Panoramafunktion, produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma, die zunächst klein begonnen hatte, vergrößerte sich rasch und hatte schließlich Dependancen in Paris, Berlin, Toronto und New York. 1894 brachte Adolph Tuck seine erste [[Ansichtskarte]] mit einem Bildmotiv des [[Snowdon]] heraus, 1898 kam die erste Ansichtskartenserien mit 12 [[Lithografie]]n heraus und der Aufschwung mit Ansichtskarten nahm seinen Lauf. 1899 gehörte sie zu den ersten Verlagen, die Ansichtskarten im Format von 5,5 mal 3,5 [[Zoll (Einheit)|Zoll]] produzierten. Im Jahr 1900 expandierte man als &amp;#039;&amp;#039;The Tuck Company&amp;#039;&amp;#039; in die USA. Während die Motive von amerikanischen Künstlern gestaltet wurden, erfolgte der Druck oft in Deutschland, wo die Technik der Chromolithographie in Blüte stand. Im Jahr 1904 waren schon rund 15 000 Ansichtskartenmotive verfügbar. 1929 nahm Tuck auch [[Tonpostkarte]]n ins Verkaufsprogramm auf. Da die aufgeklebten kleinen [[Schallplatte]]n das Bildmotiv weitgehend verdeckten und bei den erhaltenen Exemplaren auch kein Zusammenhang zwischen Bilddarstellung und Musikbeigabe hergestellt werden kann, ist anzunehmen, dass Tuck für die Tonpostkarten schwer oder nicht mehr verkäufliche Altbestände seines Kartenmaterials verwendete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lotz-verlag.de/Phonokarten_Schalltrichter_teil2.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Großen Erfolg hatte die Firma mit ihrer Kunstpostkartenserie &amp;#039;&amp;#039;Oilette&amp;#039;&amp;#039;, mit Reproduktionen von Gemälden auf Ansichtskarten, die insbesondere in der Geschäftsbücherfabrik [[J. C. König &amp;amp; Ebhardt]] in [[Hannover]] gedruckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihe &amp;#039;&amp;#039;A Father Tuck Little Books&amp;#039;&amp;#039; kann als Vorläuferin der [[Pixi-Bücher|Pixibücher]] angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pixikult.com/pixi/england1.htm |text=Archivierte Kopie |wayback=20090411185901 |archiv-bot=2019-05-09 06:16:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Londoner &amp;#039;&amp;#039;Raphael House&amp;#039;&amp;#039; wurde am 29. Dezember 1940 durch einen Luftangriff zerstört, wodurch zahlreiche Originale verlorengingen. 1962 wurde die Firma an Purnell &amp;amp; Sons verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luxuspapier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Children’s Museum Boston, &amp;#039;&amp;#039;Raphael Tuck. Antique Paper Dolls in Full Color&amp;#039;&amp;#039;, Dover Pubn Inc. 1987, ISBN 0-486-25513-1&lt;br /&gt;
* J. H. D. Smith, &amp;#039;&amp;#039;The Picture Postcards of Raphael Tuck &amp;amp; Sons&amp;#039;&amp;#039;, Colchester (IPM) 2000&lt;br /&gt;
* Blair Whitton, &amp;#039;&amp;#039;Collector&amp;#039;s Guide to Raphael Tuck &amp;amp; Sons: Paper Dolls, Paper Toys &amp;amp; Children’s Books&amp;#039;&amp;#039;, Hobby House Press 1991, ISBN 0-87588-370-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://tuckdb.org/ Website/Datenbank mit sehr vielen Tuck Ansichtskarten] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/071465|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1049680359|LCCN=n97107985|VIAF=141274649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tuck Raphael and Sons}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskartenverlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlicher Hoflieferant (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (London)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pechristener</name></author>
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