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	<title>Ranstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ranstadt&amp;diff=89020&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brühl: /* Gemeindevertretung */ Sitzverteilung getrennt darstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ranstadt&amp;diff=89020&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-29T12:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindevertretung: &lt;/span&gt; Sitzverteilung getrennt darstellen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ranstadt COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/21/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 8/59/3/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ranstadt in FB.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Hessen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Darmstadt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Wetteraukreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 131 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 63691&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06041, [[Dauernheim|06035]], [[Bobenhausen I|06046]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 06440020&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RAX&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstr. 15&lt;br /&gt;
|Website           = [https://ranstadt.de/ ranstadt.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Cäcilia Reichert-Dietzel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ranstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Wetteraukreis]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Ranstadt Rathaus 0895.jpg|mini|hochkant=1.3|Ranstädter Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ranstadt Kirche 0896.jpg|mini|hochkant=1.3|[[Evangelische Kirche (Ranstadt)|Evangelische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Postbus 1906.jpg|mini|hochkant=1.3|Deutschlands erster Postbus verkehrte ab 1906 zwischen Friedberg und Ranstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ranstadt liegt in einer Höhe von 134 m über [[Normalnull|NN]]. Es ist ein Kleinzentrum in der Mitte des Wetteraukreises, am Übergang der [[Wetterau]] zum [[Vogelsberg]]. Die nächsten größeren Städte sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen) [[Friedberg (Hessen)]] (17&amp;amp;nbsp;km), [[Bad Nauheim]] (20&amp;amp;nbsp;km), [[Nidda]] (sechs Kilometer) und [[Büdingen]] (15&amp;amp;nbsp;km). Weitere wichtige, umliegende Städte sind [[Frankfurt am Main]], [[Hanau]] und [[Gießen]]. Insbesondere Frankfurt mit dem [[Flughafen Frankfurt Main|Flughafen Frankfurt/Rhein-Main]] (ca. 40 Minuten PKW-Fahrtzeit) nimmt hierbei eine wichtige Stellung für Pendler und Reisende ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Ranstadt grenzt im Norden an die Stadt [[Nidda]], im Osten an die Stadt [[Ortenberg (Hessen)|Ortenberg]], im Südosten an die Gemeinde [[Glauburg]], im Süden an die Stadt [[Florstadt]], sowie im Westen an die Stadt [[Reichelsheim (Wetterau)|Reichelsheim]] und die Gemeinde [[Echzell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Ortsteile [[Bellmuth]], [[Bobenhausen I]], [[Dauernheim]], [[Ober-Mockstadt]] und Ranstadt sind ländlich geprägte Wohngemeinden im [[Nidda (Fluss)|Nidda]]- und [[Laisbach]]tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Ranstadt findet sich als &amp;#039;&amp;#039;Ramstat&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]], die zwischen den Jahren 750 und 802 entstand. Ranstadt gehörte im [[Mittelalter]] und in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] zum [[Amt Ortenberg]], einem [[Kondominium|Kondominat]], das von drei [[Landesherr]]en aus dem Kreis der Mitglieder des [[Wetterauer Grafenverein]]s gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Ranstadt zum [[Kollegiatstift]] [[Ober-Mockstadt|Mockstadt]] in der [[Bistum Mainz|Erzdiözese Mainz]]. Kirchliche Mittelbehörde war das [[Archidiakon]]at von [[St. Maria ad Gradus (Mainz)|St. Maria ad Gradus]] in [[Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle drei Herren des Kondominats sich der [[Reformation]] zuwandten, wurde auch Ranstadt [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherisch]]. 1556 erhielt es deshalb eine eigene Pfarrei. 1601 kam es zu einer [[Realteilung]] des Kondominats, wobei Ranstadt der [[Herrschaft Gedern#Stolberg|Herrschaft Gedern]] der Grafen von [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Stolberg-Gedern]] zugeschlagen wurde. Ranstadt gehört zu den Gebieten, in denen das [[Solmser Landrecht]] von 1571 [[Gewohnheitsrecht|gewohnheitsrechtlich]], aber nur teilweise, [[Rezeption (Recht)|rezipiert]] wurde. Das galt insbesondere für die Bereiche [[Vormundschaft]]srecht, [[Erbleihe]] und [[eheliches Güterrecht]]. Im Übrigen galt das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 108, Anm. 36 und S. 25, Anm. 81, sowie beiliegende Karte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]], das einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] galt, setzte zum 1. Januar 1900 das alte [[Partikularrecht]] außer Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 fiel die [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Stolberg]] – und damit auch Ranstadt – an das [[Großherzogtum Hessen]]. Hier gehörte Ranstadt zum [[Standesherr (Deutscher Bund)|standesherrlichen]] Amt Gedern. 1821 bildete das Großherzogtum den [[Landratsbezirk Nidda]], dem auch Ranstadt zugeordnet wurde, und der ab 1832 [[Kreis Nidda]] hieß. Mit der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848]] wurde kurzzeitig der [[Regierungsbezirk Nidda]] gebildet, 1852 aber der Kreis Nidda wiederbelebt. 1874 kam das Dorf zum [[Landkreis Büdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste &amp;#039;&amp;#039;Automobil-Post-Linie&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Reichspost|Deutschen Reichspost]] verkehrte 1906 zwischen Ranstadt und [[Friedberg (Hessen)|Friedberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckhart G. Franz]], Peter Fleck, Fritz Kallenberg: &amp;#039;&amp;#039;Großherzogtum Hessen (1800) 1806–1918&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Walter Heinemeyer]], [[Helmut Berding]], [[Peter Moraw]], [[Hans Philippi]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Hessischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 4.2: &amp;#039;&amp;#039;Hessen im Deutschen Bund und im neuen Deutschen Reich (1806) 1815–1945. Die hessischen Staaten bis 1945&amp;#039;&amp;#039; = Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Hessen|Historischen Kommission für Hessen]] 63. Elwert. Marburg 2003. ISBN 3-7708-1238-7: &amp;#039;&amp;#039;Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;, S. 876f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] zum 1. Oktober 1971 die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]]  Ranstadt, Bellmuth, Bobenhausen I, Dauernheim und Ober-Mockstadt freiwillig zur [[Großgemeinde]] Ranstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=43 |jahr=1971 |datum=1971-10-06 |seite=4 |seiten=1716 |fundstelle=Punkt 1425; Abs. 1. |kbytes=3570}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sitz der Gemeindeverwaltung wurde der Ortsteil Ranstadt bestimmt. Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Ranstadt wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ranstadt.de/fileadmin/user_upload/03_verwaltung/satzungen/allgemeine_verwaltung/20200214_Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ranstadt |format=PDF;&amp;amp;nbsp;153&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Ranstadt angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1601: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Amt Ortenberg]] ([[Kondominat]] des [[Wetterauer Grafenverein]]s)&lt;br /&gt;
* ab 1601: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft [[Stolberg-Wernigerode]], [[Amt Gedern]]&lt;br /&gt;
* ab 1677: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft [[Stolberg-Gedern]], Amt Gedern&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]] ([[Dominiallande|Souveränitätslande]]),&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Gedern (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig)&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen (Souveränitätslande), [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Gedern&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;  (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig)&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Nidda]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Ortenberg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Schotten]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Landkreis Schotten&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Büdingen]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Ranstadt 4862 Einwohner. Darunter waren 189 (3,9 %) Ausländer, von denen 85 aus dem [[Europäische Union|EU]]-Ausland, 54 aus anderen &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Inklusive Russische Föderation, Türkei und die ehemaligen Staaten „Jugoslawien (Gesamtjugoslawien)“&amp;quot;&amp;gt;europäischen Ländern&amp;lt;/abbr&amp;gt; und 50 aus anderen Staaten kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt; (Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 7,8 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot; /&amp;gt;) Nach dem Lebensalter waren 522 Einwohner unter 18 Jahren, 2002 zwischen 18 und 49, 1065 zwischen 50 und 64 und 970 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A5&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 2094 Haushalten. Davon waren 558 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 601 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 692 Paare mit Kindern, sowie 203 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 40 [[Wohngemeinschaft]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011F&amp;quot; /&amp;gt; In 410 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 1376 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011Sen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Ranstadt |width=450|float=none|maxEinwohner=5000&lt;br /&gt;
|1=643|2=698|3=646|4=613|5=656|6=623|7=657|8=661|9=638|10=646|11=697|12=650|13=699|14=671|15=1009|16=1120|17=1164|18=1225|19=1498&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1516)(1973,3779)(1975,3810)(1980,3949)(1985,3992)(1990,4309)(1995,4819)(2000,5019)(2005,4976)(2010,4894)(2011,4862)(2015,5077)(2020,5106)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Hessisches Statistisches Informationssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot;&amp;gt;[https://statistik.hessen.de/unsere-zahlen/datenbank-hesis Hessisches Statistisches Informationssystem (Hesis)] In: Statistik.Hessen.&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nach 1970 einschließlich der im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] eingegliederten Orte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 wohnten im Stadtteil Ranstadt 2504 Einwohner mit Hauptwohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 860 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 70,20 %), 330 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 26,94 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1987: || 3022 evangelische (= 73,7 %), 753 katholische (= 18,4 %), 323 sonstige (= 7,9 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2011: || 2841 evangelische (= 58,4 %), 737 katholische (= 15,2 %), 1284 sonstige (= 26,4 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011R1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahl am 14. März 2021]] lieferte folgendes Ergebnis,&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW21-Hessen|440020}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW16-Hessen|440020 |wayback=20210201143254}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW11-Hessen|440020 |wayback=20210203144505}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW06-Hessen|440020 |wayback=20160625123121}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021&lt;br /&gt;
|SPD|GRÜNE|FWG|CDU|&lt;br /&gt;
| SPD      = 9&lt;br /&gt;
| GRÜNE    = 3&lt;br /&gt;
| FWG      = 5&lt;br /&gt;
| CDU      = 6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2021&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2016&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2011&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2006&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left; border-right:5px solid #{{Wahldiagramm/Partei|SPD|dunkel|DE}};&amp;quot; | SPD&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 39,1&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 39,8&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 49,6&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 37,4&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 39,3&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left; border-right:5px solid #{{Wahldiagramm/Partei|CDU|dunkel|DE}};&amp;quot; | CDU&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 25,1&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 32,2&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 26,1&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 29,7&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 25,9&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left; border-right:5px solid #{{Wahldiagramm/Partei|FWG|dunkel|DE}};&amp;quot; | FWG&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Freie Wählergemeinschaft Ranstadt&lt;br /&gt;
| 23,7&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 20,6&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 14,4&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 27,2&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27,5&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left; border-right:5px solid #{{Wahldiagramm/Partei|GRÜNE|dunkel|DE}};&amp;quot; | Grüne&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| 12,2&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 7,4&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 9,8&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 5,7&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 7,4&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 100,0&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 23&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 100,0&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 23&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 100,0&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 100,0&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Wahlbeteiligung in %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 55,2&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 54,0&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 52,9&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 51,8&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 57,7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer [[Direktwahl]], und ist Vorsitzender des [[Magistrat (Deutschland)|Gemeindevorstands]], dem in der Gemeinde Ranstadt neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein [[Erster Beigeordneter]] und sechs weitere [[Beigeordneter|Beigeordnete]] angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rim.ekom21.de/ranstadt/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZV99IgR5EbSgE90lUHT2QsQ Gremien: Gemeindevorstand]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeisterin ist seit dem 1. Januar 2010 &amp;#039;&amp;#039;Cäcilia Reichert-Dietzel&amp;#039;&amp;#039; (SPD).&amp;lt;ref name=&amp;#039;crd&amp;#039;/&amp;gt; Sie wurde als Nachfolgerin von Erhard Landmann, der nach drei Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte,&amp;lt;ref name=&amp;#039;el&amp;#039;/&amp;gt; am 27. September 2009 im ersten Wahlgang bei 83,0 Prozent Wahlbeteiligung mit 65,2 Prozent der Stimmen gewählt. Es folgten zwei Wiederwahlen, zuletzt, ohne Gegenkandidaten, im September 2021.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-09-26/06440020/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=549&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_148 Votemanager: Bürgermeisterwahl Gemeinde Ranstadt 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/direktwahlen/ranstadt/index.html |text=Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Ranstadt |wayback=20210129143518 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;FR, 2009: [https://www.fr.de/rhein-main/wetterau/duell-buergermeisterposten-11505056.html Duell um Bürgermeisterposten,] Erwähnung der Amtszeiten von Bürgermeister Erhard Landmann und Walter Suppes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010–2027 Cäcilia Reichert-Dietzel (SPD)&amp;lt;ref name=&amp;#039;crd&amp;#039;&amp;gt;FNP, 16. Dezember 2021: [https://www.fnp.de/lokales/wetteraukreis/einstimmigkeit-zur-neuen-amtszeit-91184341.html Einstimmigkeit zur neuen Amtszeit:] „der alten und neuen Bürgermeisterin für die dritte Amtszeit ab 1. Januar dem Amtseid abzunehmen“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1992–2009 Erhard Landmann&amp;lt;ref name=&amp;#039;el&amp;#039;&amp;gt;Bild, 24. September 2009: [https://www.bild.de/regional/frankfurt/wetteraugemeinde-ranstadt-waehlt-neuen-buergermeister-9859094.bild.html Wetteraugemeinde Ranstadt wählt neuen Bürgermeister:] „Nach 18 Jahren macht der parteilose Erhard Landmann in der Wetterau-Gemeinde Ranstadt Platz für einen neuen Bürgermeister.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972–1991 Walter Suppes (FWG) &amp;lt;small&amp;gt;(1927–2021)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Cäcilia Reichert-Dietzel, 2021: [https://ranstadt.de/1/5o-jahre-grossgemeinde.html Interview mit Ehrenbürgermeister Walter Suppes] - [https://www.vrm-trauer.de/traueranzeige/walter-suppes Traueranzeigen Walter Suppes]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Ranstadt COA.svg|100px|links]]&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 12. Juni 1982 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In neunmal rot-silber geteiltem Schild ein schwarzer, schreitender Hirsch.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Ranstadt, Wetteraukreis |fundstelle=Punkt 696 |nr=27 |jahr=1982 |datum=1982-06-12 |seite=4 |seiten=1228 |kbytes=5670}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nunmehr entstandene Wappen berücksichtigt die historische Vergangenheit der neuen Gemeindeteile. Der schwarze [[Hirsch (Wappentier)|Hirsch]] entstammt dem Wappen der Grafen zu Stolberg, die ursprünglich Besitzer von Ranstadt waren. Dieser Hirsch war schon im alten Ranstädter Wappen verwendet. Die rot-weißen Streifen, die den goldenen Grund des Stolberger Wappens ersetzen, weisen auf die in den übrigen Gemeindeteilen vorherrschenden Ortsherrschaften der Landgrafen von Hessen sowie auch der Grafen von Isenburg hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von Heraldiker [[Heinz Ritt]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ranstadt besitzt einen [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen]], auf der annähernd stündlich Regionalbahnen der [[Hessische Landesbahn|Hessischen Landesbahn]] verkehren. Ergänzend zum Zugverkehr existiert die Linie 374, die auf der Relation Nidda – Büdingen – Gelnhausen morgens und abends eine weitere Verbindung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof von Ranstadt bestehen, meist stündliche, Busverbindungen nach [[Friedberg (Hessen)|Friedberg]] (FB-03), Nidda (FB-81, FB-82) und [[Ortenberg (Hessen)|Ortenberg]] (FB-03), die auch alle Ortsteile an das Busnetz anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. März 1991 stellte die [[Deutsche Bundesbahn]] die amtliche Abfertigung von [[Gepäck]], [[Expressgut]] und Fahrkarten ein. Stattdessen wurde eine Verkaufsstelle für Zeitkarten im Empfangsgebäude eingerichtet. Für Gepäck und Expressgut wurden die Passagiere an den [[Bahnhof Nidda]] sowie den Haus-Gepäck-Service der Post verwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Tarif- und Verkehrsanzeiger (TVA)  |Band=Jhrg. 1991 |Nummer=9 |Datum=1991-02-25 |Seiten=74 |Fundstelle=Bek. Nr. 177/1991}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Ortsteile Dauernheim und Ranstadt führt der [[Hessischer Radfernweg R4|Hessische Radfernweg R4]]. Er steht unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Von [[Dornröschen]] zu den [[Nibelungensage|Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Radfernweg beginnt in [[Hirschhorn (Neckar)|Hirschhorn]] am [[Neckar]] und verläuft von Süd nach Nord durch Hessen, entlang von [[Mümling]], [[Nidda (Fluss)|Nidda]] und [[Schwalm (Eder)|Schwalm]] nach [[Bad Karlshafen]] an der [[Weser]]. Die Gesamtlänge beträgt ungefähr 385 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Ranstadt}}&lt;br /&gt;
* [[Neogotik|Neogotisches]] Rathaus (1875)&lt;br /&gt;
* Stolbergisches Hofgut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Naturdenkmäler in Ranstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Natur- und Vogelschutzgruppe Ranstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Jung (* 6. Dezember 1892, Gedern), kam mit zwei Jahren nach Ranstadt, wo seine Familie seit 1498 ansässig war; Apotheker, Chemiker, erforschte [[Krebs (Medizin)|Krebs]] und [[Malaria]], Buchautor (z.&amp;amp;nbsp;B.: „Hessespichel“)&lt;br /&gt;
* [[Peter Brunner (Theologe)|Peter Brunner]] (* 25. April 1900, [[Darmstadt-Arheilgen|Arheiligen]], † 24. Mai 1981 in [[Heidelberg]]), Geistlicher und [[Systematische Theologie|Systematischer Theologe]]. 1932 bis 1936 Pfarrer in Ranstadt und 1935 für 4 Monate im [[KZ Dachau]] inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Sein [[Kirchenkampf]] wurde aufgezeichnet von „Otto Bruder“ (Pseudonym von [[Otto Salomon]]): &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf auf dem Berge&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Henning Goll]] (* 1965, Ranstadt). 1989 und 1990 im Nationalkader der Behindertenschwimmer aktiv und errang in dieser Zeit beim Mainzer Schwimmverein 1901 e. V. acht Goldmedaillen sowie mehrere Silber- und Bronzemedaillen bei internationalen und deutschen Meisterschaften, wobei er gleichzeitig zwei neue deutsche Rekorde erschwamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; = Darmstädter Archivschriften 2. 1976, S. 174.&lt;br /&gt;
* Heinz Wionski: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Hessen. Wetteraukreis I.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1999, S. 420–429.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116347929 |GND=4048409-9}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4048409-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440020000|titel=Ranstadt, Gemeinde, Wetteraukreis}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440020050|titel=Ranstadt, Wetteraukreis}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Hessen/Landkreise/Wetteraukreis/Städte_und_Gemeinden/Ranstadt/|Ranstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440020050|titel=Ranstadt, Gemeinde, Wetteraukreis| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Datum    = 1821&lt;br /&gt;
| Seiten   = 421&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=421}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 181 ff.&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=181}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff.&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011R1&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Rel |gemeinde=Ranstadt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Staat |gemeinde=Ranstadt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A5&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Alt-5 |gemeinde=Ranstadt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011F&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=HH-Fam |gemeinde=Ranstadt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011Sen&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=HH-Sen |gemeinde=Ranstadt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S1.pdf#page=211 |titel=Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden |werk=Zensus2011 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=197 |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210830223224/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S1.pdf#page=211 |archiv-datum=2021-08-30 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Wetteraukreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Ranstadt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4048409-9|LCCN=n/82/81177|VIAF=124357210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ranstadt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brühl</name></author>
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