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	<title>Ranschbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ranschbach&amp;diff=152376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2026-05-01T10:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Zum gleichnamigen Bach siehe [[Ranschbach (Queich)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ranschbach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/11/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/01/57/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ranschbach in SÜW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Südliche Weinstraße&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Landau-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 246&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76829&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06345&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07337065&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = An 44 Nr. 31&amp;lt;br /&amp;gt;76829 Landau in der Pfalz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ranschbach.de/ www.ranschbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thorsten Doll&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ranschbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Südliche Weinstraße]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Landau-Land]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt [[Landau in der Pfalz]] hat und innerhalb derer sie, gemessen an der Einwohnerzahl, die fünftkleinste Ortsgemeinde darstellt. Gemessen an der [[Liste der flächenkleinsten Gemeinden in Deutschland|Fläche]] gehört Ranschbach zu den kleinsten Gemeinden Deutschlands.&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Pfälzerwald 028 Ranschbach.jpg|325px|rechts|Ranschbach – Blick vom [[Föhrlenberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde liegt acht Kilometer westlich von Landau in der Pfalz in der [[Weinstraße (Region)|Region Weinstraße]]. Der äußerste Westzipfel der Gemarkung ragt bis in den [[Wasgau]]. Der [[Ranschbach (Queich)|gleichnamige Bach]] durchfließt das Siedlungsgebiet in West-Ost-Richtung. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Birkweiler]], Landau in der Pfalz, [[Leinsweiler]] und [[Annweiler am Trifels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Lage in der Vorderpfalz hat Ranschbach eine Jahresdurchschnittstemperatur von rund neun Grad Celsius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte in der Schreibweise „Ranspach“ 1299. Ranschbach war bereits 1205 der Herrschaft [[Madenburg]] zugehörig und blieb es bis Ende des 18. Jahrhunderts. Bereits im Jahr 1225 war der Ort Gerichtsstand und gehörte zum Besitz der Bischöfe von [[Bistum Speyer|Speyer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landau-land.de/de/ortsgemeinden/ranschbach.html Geschichte von Ranschbach]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14. Jahrhundert war die Gemeinde ein Bestandteil des Kämmerlehens der [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Leiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] ein Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war „Ransbach“ – so der damalige Ortsname – in den [[Kanton Landau]] eingegliedert. 1815 hatte der Ort 336 Einwohner. Im selben Jahr wurde er [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte die Gemeinde zum [[Landkommissariat Landau]] an; aus diesem ging das Bezirksamt Landau  hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war der Ort ein Bestandteil des [[Landkreis Landau in der Pfalz|Landkreises Landau in der Pfalz]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Ranschbach innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] ein Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wechselte der Ort am 7. Juni 1969 in den neu geschaffenen [[Landkreis Südliche Weinstraße|Landkreis Landau-Bad Bergzabern]], der 1978 in Landkreis Südliche Weinstraße umbenannt wurde. 1972 wurde Ranschbach der ebenfalls neu gebildeten [[Verbandsgemeinde Landau-Land]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Ranschbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Doll (Ortsbürgermeister und Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/136/ausgabe/25/2024/artikel/00000000000042912777-OL-136-2024-25-25-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Ranschbach am 9. Juni 2024 |werk=Amtsblatt VG Landau-Land, Ausgabe 25/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-12 |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Thorsten Doll wurde 2019 Ortsbürgermeister von Ranschbach. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 87,39 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3370000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Landau-Land, Verbandsgemeinde, 13. Ergebniszeile |abruf=2020-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde Doll als einziger Bewerber mit 89,0 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3370506500 |titel=Ranschbach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Ranschbach |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dolls Vorgänger Hubert Scherthan war nach 25 Jahren im Amt nicht erneut angetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landau-land.de/aktuelles/2020/januar/verabschiedung-ortsbuergermeister/ |titel=Langjährige Ortsbürgermeister verabschiedet |titelerg=Hubert Scherthan |hrsg=Verbandsgemeinde Landau-Land |datum=2020-01-14 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200411110451/https://www.landau-land.de/aktuelles/2020/januar/verabschiedung-ortsbuergermeister/ |archiv-datum=2020-04-11 |abruf=2020-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Grün ein silberner Schrägwellenbalken, oben beseitet von einem sechsstrahligen silbernen Stern, unten von einer silbernen Lilie.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ranschbach Katholische Pfarrkirche 20140218.jpg|mini|hochkant|Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Allerheiligen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Liste der Kulturdenkmäler in Ranschbach|Vier Objekte]] der Gemeinde stehen unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]], die Allerheiligenkirche, die teilweise auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, das Friedhofskreuz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zwei Wegekreuze aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallfahrtskirche Allerheiligen ===&lt;br /&gt;
Am Fuße des Neukasteler Berges, etwas westlich außerhalb des Ortes befindet sich die Kaltenbrunn-Quelle. Dort soll es bereits in vorchristlicher Zeit ein Quellheiligtum gegeben haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfarrei-klingenmuenster.de/wallfahrt/ |titel=Unsere Liebe Frau zum Kaltenbrunn |titelerg=Wallfahrt |hrsg=Katholisches Pfarramt Klingenmünster |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200411110448/https://www.pfarrei-klingenmuenster.de/wallfahrt/ |archiv-datum=2020-04-11 |abruf=2020-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter gab es dort eine [[Marienwallfahrt]]sstätte, zu deren Pflege und Organisation 1662 ein Kaplan eingestellt wurde. 1973 wurde mit der Ausgrabung der Fundamente der alten Wallfahrtskirche begonnen. Überregional bekannt wurde die Quelle 1983 durch die [[Bildzeitung]], die über angebliche [[Wunderheilung]]en berichtete. Dies löste einen Massenansturm aus. Zwischen März und August strömten mehr als 350.000 Besucher in den kleinen Ort. Die Quelle wurde behördlich geschlossen, ist inzwischen aber wieder zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/bei-gott-ist-kein-ding-unmoeglich-a-6e01d2f3-0002-0001-0000-000014022834 |titel=„Bei Gott ist kein Ding unmöglich“ |werk=Spiegel.de |datum=1983-03-27 |abruf=2023-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedliche-weinstrasse_artikel,-das-wunderwasser-aus-ranschbach-_arid,5136728.html |titel=Das Wunderwasser aus Ranschbach |werk=Rheinpfalz.de |datum=2020-11-22 |abruf=2023-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Ranschbach ist ein Winzerort und ein Teil des [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiets Pfalz]]. Der Wein wird in der Einzellage Seligmacher angebaut (65,05 ha),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1012 Ranschbacher Seligmacher - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 4. Februar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; die zur [[Lage (Weinbau)#Großlage|Großlage]] Königsgarten gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WOL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf |titel=Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020 |hrsg=Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz |format=PDF |abruf=2021-08-06}} (PDF, 0,7 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Ranschbach führt die Landesstraße 508, die in diesem Bereich mit der [[Deutsche Weinstraße|Deutschen Weinstraße]] identisch ist. Der Ort ist über die Buslinien 520 und 530 des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbundes Rhein-Neckar]] an das Nahverkehrsnetz angebunden. Die Gemeinde liegt am [[Radweg Deutsche Weinstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Morio]] (1887–1960), Agronom und Rebenzüchter&lt;br /&gt;
* [[Walter Morio]] (1920–2008), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit Ranschbach verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* [[Emich IV.]] (~1215–vor 1279), Graf von Leiningen, war Besitzer der Gemeinde&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Scherthan]] (1943–2018), Politiker (CDU), war ab 1974 Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
* Tina Kiefer (* 26. Februar 1981), 2003/2004 [[Pfälzische Weinkönigin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ranschbach.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Ranschbach]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33705065}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden in der Verbandsgemeinde Landau-Land&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Südliche Weinstraße&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4560266-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südliche Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1299]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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