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	<title>Rannungen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:08:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rannungen&amp;diff=338872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 17. Februar 2026 um 16:26 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-17T16:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Rannungen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/10/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/12/19/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rannungen in KG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bad Kissingen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Maßbach&lt;br /&gt;
|Höhe              = 352&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97517&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09738&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09672143&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE R9N&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 1 [[Gemeindeteil]]&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 12&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.rannungen.de/ rannungen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Fridolin Zehner&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rannungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Bad Kissingen]]. Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Maßbach]] und gehört zur Region [[Planungsregion Main-Rhön|Main-Rhön]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage des Ortes ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf einer Anhöhe der [[Wern-Lauer-Platten]]; die [[Wern]] entspringt südwestlich des Dorfes (&amp;#039;&amp;#039;Augraben&amp;#039;&amp;#039; in Richtung [[Poppenhausen (Unterfranken)|Pfersdorf]]). Während das westliche Gemeindegebiet also dem Naturraum des [[Oberes Werntal|Oberen Werntals]] zuzuordnen ist, gehört das Waldgebiet Birkenrain im Südosten zum [[Schweinfurter Rhön|Hesselbacher Waldland]]. Im Norden schließt sich das [[Lauer (Fluss)|Lauertal]] an.&lt;br /&gt;
Ursprünglich soll Rannungen etwas weiter südlich in einer Senke (heute Wiesenstraße) gelegen haben, vielleicht weil an dieser Stelle damals noch ein wasserführender Bach (Leingraben, Oberlauf der Wern) verlief. Erst später seien Kirche, Kirchhof und Adelssitz auf die Anhöhe verlegt worden. Dort bildeten sie noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts den nördlichen Abschluss des Dorfes, während sich die Gehöfte nach Süden hin ausbreiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt nur den [[Gemeindeteil]] Rannungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Rannungen|val=1578|abruf=2021-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=55996808688 |objekt=Gemeinde Rannungen |abruf=2021-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die [[Gemarkung]] Rannungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 17,331&amp;amp;nbsp;km² und ist in 3812 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4546,56&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090271 |titel= Gemarkung Rannungen (090271) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/NhB3k |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Pfändhausen]] (Gemeinde [[Dittelbrunn]]), Pfersdorf (Gemeinde [[Poppenhausen (Unterfranken)|Poppenhausen]]), [[Rottershausen]] (Gemeinde [[Oerlenbach]]), [[Poppenlauer]] (Gemeinde [[Maßbach]]), Maßbach und der [[Brönnhof (Wüstung)|Brönnhof]] (gemeindefreies Gebiet).&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsansicht von Norden.JPG|mini|hochkant=1.15|Rannungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Rannungen liegt auf einer Höhe von {{Höhe|352|DE-NHN}} im Gebiet der [[Wern-Lauer-Platten]], die dem schwäbisch-fränkischen [[Südwestdeutsches Schichtstufenland|Schichtstufenland]] zuzuordnen sind und als Höhenzug die nordwestliche Grenze des [[Schweinfurter Becken]]s bilden. An der Oberfläche stehen im Gebiet Rannungens nur die [[Trias (Geologie)|triassischen]] Schichten des karstanfälligen [[Muschelkalk]]s und des [[Keuper]]s an. Hinzu kommen eiszeitliche [[Löss]]ablagerungen. Rannungen liegt auf der [[Wasserscheide]] zwischen den beiden Flüssen [[Lauer (Fluss)|Lauer]] und [[Wern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Jüngste prähistorische Funde bezeugen, dass der Ort seit der Zeit des [[Neolithikum]]s durchgehend besiedelt ist (Siedlungen bzw. Gräber der [[Linearbandkeramik]], des Mittelneolithikums, der [[Urnenfelderzeit]], der [[Hallstattzeit]] und der jüngeren [[Latènezeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Rannungens als „Hrannunga“ erfolgt in [[Karolinger|karolingischer Zeit]]: Im Jahre 772 vermacht [[Mattonen|Alwalah]], ein Geistlicher aus dem Adelsgeschlecht der [[Mattonen]], seinen Besitz in Rannungen in einer [[Schenkungsurkunde]] dem [[Kloster Fulda]]. Rannungen gehört somit zu den ältesten namentlich bekannten Siedlungen der Gegend. In den folgenden Jahrzehnten taucht der Ort häufig im Zusammenhang mit großzügigen Schenkungen fränkisch-thüringischer Adeliger um Schweinfurt-Geldersheim-Pfersdorf auf, sodass die Wissenschaft von einem profilierten „Rannunger Tradentenkreis“ in diesem Raum spricht. Die Adelsfamilie der &amp;#039;&amp;#039;Herren von Rannungen&amp;#039;&amp;#039; (im Umkreis der [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Henneberger]]) erscheint ab dem 12. Jahrhundert in einigen Urkunden. An deren Stelle treten bald andere Adelsfamilien wie die [[Herbilstadt]]. Im Mittelalter gewinnt aber auch das [[Hochstift Würzburg]] immer mehr an Einfluss im Dorf, sodass die Mehrheit der Höfe, die so genannten &amp;#039;&amp;#039;Würzburger Nachbarn&amp;#039;&amp;#039;, letztlich dem Hochstift untersteht. Der kleinere Teil der Bevölkerung, die so genannten &amp;#039;&amp;#039;Edelmännischen&amp;#039;&amp;#039;, bleibt aber bis zur Gründung des [[Großherzogtum Würzburg|Herzogtums Franken-Toskana]] bzw. des [[Königreich Bayern|Königreichs Bayern]] noch unter adeliger Herrschaft, zuletzt der [[Münster (fränkisches Adelsgeschlecht)|Herren von Münster]]. Davon gibt der alte [[Schloss Rannungen|Adelssitz]] neben der Kirche Zeugnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner verdienten ihren Lebensunterhalt von jeher mit der Landwirtschaft. Außerdem wurde vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert in Rannungen [[Weinbau]] betrieben; der „Wengertsweg“ (Weinbergsweg) und die [[Steinriegel]] am Hesselberg erinnern daran. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts intensivierte man den [[Obstbau]]. Mit der Entstehung der [[Großindustrie]] im nahe gelegenen [[Schweinfurt]] vergrößerte sich im 20. Jahrhundert stetig die Zahl der Fabrikarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schicksalstag ist der [[Weißer Sonntag|Weiße Sonntag]], 8. April 1945, in die Geschichte des Dorfes eingegangen, der eigentlich ein Festtag für die Gemeinde sein sollte (feierliche [[Erstkommunion]]). Als die [[US-Truppen]] von Westen her nach Rannungen vorrückten, stießen sie auf den Widerstand von Einheiten von [[Wehrmacht]] und [[SS]], die sich im Hesselberg verschanzt hatten, mit dem Befehl, das Dorf nicht freizugeben. Dadurch kam es während des Nachmittags zu ersten [[Granate]]neinschlägen in Rannungen und dem Tod zweier unbeteiligter Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |autor=Peter Rauch |url=https://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/missverstaendnis-kostete-das-leben-art-8661769 |titel=Missverständnis kostete das Leben |werk=mainpost.de |datum=2015-04-07 |sprache=de |abruf=2024-03-08 |kommentar=Hinter Bezahlschranke}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der hartnäckige Widerstand der SS-Verbände führte schließlich gegen 16.30 Uhr zu einem amerikanischen [[Luftangriff|Fliegerangriff]], der eine [[Brandkatastrophe]] verursachte. Dabei wurden viele Bauernhäuser und Nebengebäude beschädigt oder zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist auf das germanische Wort &amp;#039;&amp;#039;hraban&amp;#039;&amp;#039; (für &amp;#039;&amp;#039;Rabe&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;-ung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-ing&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen. Somit könnte Rannungen ein &amp;#039;&amp;#039;Rabenort&amp;#039;&amp;#039; oder aber – viel wahrscheinlicher – eine nach einem &amp;#039;&amp;#039;Hraban&amp;#039;&amp;#039; benannte Siedlung sein. Der Ortsname ist wohl mit der Sippe des Adeligen &amp;#039;&amp;#039;Hrabaning&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung zu bringen, der schon 763 in der Schenkungsurkunde von [[Geldersheim]]/Pfersdorf als Zeuge erschien, denn zwischen den [[Tradenten]] dieser drei Dörfer bestanden laut K. Bosl enge verwandtschaftliche Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Varianten des Ortsnamens waren „Ramnungen“, „Rammungen“, „Ranning“ oder „Ranningen“. Rannungens Einwohner werden im ostfränkischen Dialekt als „Ranninger“ bezeichnet. In alten Karten wurde der Ort ab dem 17. Jahrhundert fälschlich auch als „Raudingen“ aufgeführt, was auf einen Fehler beim Abschreiben zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Greiffenclau an der Pfarrkirche.JPG|mini|hochkant|Wappen an der Pfarrkirche (1716)]]&lt;br /&gt;
Schon seit 1187 ist das Dorf als Pfarrsitz nachweisbar; damals wurde ein „Hugo“ als „plebanus“ (Leutpriester) genannt. Über Jahrhunderte gehörten auch die Filialen Rottershausen und Pfändhausen (zeitweise auch [[Dittelbrunn|Holzhausen]]), sowie der [[Brönnhof (Wüstung)|Brönnhof]], die [[Schwarze Pfütze]] und der [[Gressertshof]] zur [[Pfarrei]]. Rannungen St. Bonifatius ist als selbstständige katholische Pfarrei Teil der [[Pfarreiengemeinschaft]] Lauertal, die wiederum zum Pastoralen Raum Münnerstadt gehört. Nach der Zugehörigkeit zu den ehemaligen [[Dekanat]]en Schweinfurt, Münnerstadt und [[Dekanat Geldersheim|Geldersheim (Archidiakonat)]] wurde die Pfarrei in den 1970er-Jahren dem [[Dekanat Bad Kissingen|Dekanat Kissingen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Derzeit leben in Rannungen 1156 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2023).&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: BayLfStat&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit 1. Mai 2002 ist Fridolin Zehner (CSU/Freie Wähler Rannungen) [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]; dieser wurde am 15. März 2020 mit 84,2 % der Stimmen für weitere sechs Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#F9F9F9&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Kommunalwahl am 15. März 2020]] ergab sich folgende Besetzung der zwölf Mandate des Gemeinderats:&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:#AAAAAA&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F9F9F9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;|| [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]/[[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]] ||align=right | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;7 Sitze ||align=right | (54,33 %)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F9F9F9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;|| [[Wählergruppe|Rannunger Bürgerliste]] ||align=right | 5 Sitze ||align=right | (45,67 %)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung blieb damit unverändert wie in der Amtszeit 2014 bis 2020. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroverse um Windkraftanlagen ===&lt;br /&gt;
Der Umgang der Gemeinde Rannungen mit der [[Windkraftanlage|Windkraft]] war Thema einer [[ARD]]-Fernsehsendung mit dem Titel &amp;quot;Der Kampf um die Windräder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=wbzQnSEMZAw&amp;amp;t=1195s |titel=Der Kampf um die Windräder |abruf=2024-03-08 |uploader=Int Sig |upload=2016-08-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin üben die Filmemacher deutliche Kritik an dem Vorgehen der Gemeinde Rannungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen Gde. Rannungen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]]; [[Heraldisch vorn|vorne]] in Silber ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz, hinten mit vier Spitzen gespalten von Rot und Silber.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Im Wappen erinnert das schwarze „fuldische“ Kreuz an die Beziehung des Orts zum [[Kloster Fulda]]. Hinten im Wappen steht das Familienwappen der Herren von [[Herbilstadt]], einer fränkischen Adelsfamilie, die mit den Besitzungen des Klosters Fulda im Ort belehnt war.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von der [[Regierung von Unterfranken]] am 20. Januar 1972 verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interkommunale Allianz Schweinfurter OberLand ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist seit 2014 Mitglied der Interkommunalen Allianz Schweinfurter OberLand, der außerdem die Gemeinden [[Schonungen]], [[Üchtelhausen]], [[Stadtlauringen]], [[Thundorf in Unterfranken]] und [[Maßbach]] angehören (siehe auch [[Schweinfurter Rhön]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bau- und Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Rannungen|Liste der Bodendenkmäler in Rannungen}}&lt;br /&gt;
==== Bonifatiuskirche ====&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Bonifatius (Rannungen) Gesamtansicht mit Balustrade 2023.jpg|mini|St. Bonifatius (aufgenommen 2023)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Bonifatius]]-[[Patrozinium]]s und der engen Beziehung des Ortes zu den [[Mattonen]] ist anzunehmen, dass Mönche aus [[Kloster Fulda|Fulda]] schon bald nach dem Tod des Heiligen eine erste Kirche in Rannungen errichteten. Schriftlich nachweisbar ist Rannungen als Pfarrsitz ab dem Jahr 1187.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Pfarrkirche [[St. Bonifatius (Rannungen)|St. Bonifatius]] geht auf einen Neubau durch [[Julius Echter]] im Jahre 1588/1589 zurück. Aus dieser Bauphase blieb der Turm, der auf mittelalterlichen Grundmauern steht, erhalten. Seine ursprüngliche, typisch [[Franken (Region)|fränkische]] Spitzhaube (sogenannter [[Julius-Echter-Turm]]) wurde aber nach dem „Bäcker-Brand“ (1726) durch die heutige [[welsche Haube]] ersetzt. Das Langhaus ließ Fürstbischof [[Johann Philipp von Greiffenclau zu Vollraths|Johann Philipp v. Greiffenclau]] im Jahr 1716 nach Plänen [[Joseph Greissing]]s neu errichten. Die Erweiterung der Kirche zur jetzigen Größe erfolgte 1913 durch einen Querbau mit zwei Fensterachsen. Das Gotteshaus besitzt eine barocke Ausstattung, insbesondere das Gemälde im [[Hochaltar]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Erweckung des [[Lazarus]]&amp;#039;&amp;#039; (17. Jahrhundert) und ein Altarblatt mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Märtyrer|Martyrium]] des heiligen [[Laurentius von Rom|Laurentius]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Leihgabe aus dem [[Dom St. Kilian (Würzburg)|Dom St. Kilian]] in Würzburg. Der romanische [[Taufstein]] und die [[Renaissance]]-[[Kanzel]] mit Holz-[[Intarsie|Einlegearbeiten]] scheinen aus dem Vorgängerbau übernommen worden zu sein. In die Stuckdecke eingelassen ist ein Gemäldezyklus von 1913/14 mit Darstellungen aus der Bonifatiuslegende; diese Gemälde im Stil des [[Historismus]] stammen von [[Hans Bayerlein (Maler, 1889)|Hans Bayerlein]] ([[Bamberg]]) und orientieren sich stark an den im Krieg zerstörten Fresken, die Professor [[Heinrich Maria von Hess|Heinrich von Hess]] für die Münchner [[Abtei St. Bonifaz (München)|Abtei Sankt Bonifaz]] geschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Gebäude ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkapelle Fassade 1.jpg|mini|hochkant|Die Marienkapelle (1878)]]&lt;br /&gt;
* Fürstbischöfliche [[Zehntscheune]]: massiver Natursteinbau mit [[Treppengiebel]], im Kern aus dem 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Oberes Wirtshaus: repräsentativer [[Fachwerk]]bau von 1665 (Wappen des Fürstbischofs [[Johann Philipp von Schönborn]]); ehemals Poststation an der Landstraße Würzburg-Meiningen&lt;br /&gt;
* [[Marienkapelle (Rannungen)|Marienkapelle]]: [[Neugotik|neugotischer]] Bau von 1878 (Architekt: [[Andreas Lohrey]]); beherbergt eine Sandsteinplastik der Rosenkranzmadonna des Würzburger Bildhauers Schuler&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Schloss Rannungen|Schloss]] der Freiherren von Münster, eingeschossiger Mansarddachbau, im Kern 16. Jahrhundert, mit Nebengebäuden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildstöcke und Flurkreuze ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildstock Mühlweg 4.JPG|mini|hochkant|Bildstock am Mühlweg (1774)]]&lt;br /&gt;
In Dorf und Flur befinden sich zahlreiche [[Bildstock|Bildstöcke]], Altäre und Hochkreuze aus Sandstein. Besonders hervorzuheben sind:&lt;br /&gt;
* Bildstock von 1718 mit der seltenen Darstellung der Bekehrung des Heiligen [[Paulus von Tarsus|Paulus]] (Talweg)&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsruh (Rannungen)]], Flurkreuz&lt;br /&gt;
* [[Rokoko]]-Prozessionsaltar von 1735 mit der Darstellung der [[Pietà]] und des [[Markus (Evangelist)|Heiligen Markus]] vor der Zehntscheune&lt;br /&gt;
* Rokokobildstock von 1716 mit einer filigranen Darstellung der [[Vierzehn Nothelfer]] (Am Hock)&lt;br /&gt;
* Barocke [[Ölberggruppe]], um 1780, aus Sandstein, an der Südfassade der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plantanz ===&lt;br /&gt;
In Rannungen findet alle zehn Jahre zur [[Kirchweih]] ein mehrtägiges Planfest mit traditionellem [[Plantanz]] statt, das von einem eigens gegründeten Planverein durchgeführt wird. Der Ablauf auf dem „Plua“ (Dorfplatz) orientiert sich an einer seit 1780 überlieferten Tradition. Das letzte Planfest wurde im Herbst 2022 (im Rahmen der 1250-Jahr-Feier) abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Musikverein Rannungen&lt;br /&gt;
* TSV Rannungen&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Rannungen&lt;br /&gt;
* Kindergartenverein St. Johannes&lt;br /&gt;
* Eigenheimer&lt;br /&gt;
* Planverein&lt;br /&gt;
* FC Bayern München Fan-Club Vor-Rhön ´81 e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Arbeitsplätze und Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
2017 gab es in der Gemeinde 82 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Von der Wohnbevölkerung standen 479 Personen in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Damit war die Zahl der Auspendler um 397 Personen größer als die der Einpendler. Acht Einwohner waren arbeitslos. 2016 gab es 17 landwirtschaftliche Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemaliger Gasthof zum Raben, erbaut 1665, Westen.JPG|mini|hochkant|Die alte Posthalterei (1665)]] &lt;br /&gt;
Rannungen lag ursprünglich an einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung, dem Rom-Pilgerweg des Mittelalters (vgl. [[Via Romea]]). Von Münnerstadt kommend, gelangte man durch das [[Talkirche Münnerstadt|Rannunger Tal]] in den Ort und verließ ihn wieder in Richtung Maigraben/[[Dittelbrunn|Holzhausen]]. Dieser uralte Weg fand seine Fortsetzung in der ursprünglichen Poststraße [[Würzburg]]–[[Meiningen]], die durch Rannungen führte; für die Reisenden ließ der Fürstbischof 1665 die stattliche Poststation (ehemaliges Oberes Wirtshaus bzw. Gasthaus Zum Raben) errichten. Bei der Neutrassierung der [[Chaussee]] (ca. 1790) führte man die von Süden (Schweinfurt bzw. Geldersheim) kommenden Verkehrsströme dann allerdings an Rannungen vorbei über die spätere Schwarze Pfütze nach Münnerstadt. Dies wurde auch beim Bau der Nachfolgerin, der [[Bundesstraße 19|B&amp;amp;nbsp;19]] beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch den Bau der [[Bundesautobahn 71|A&amp;amp;nbsp;71]] (Schweinfurt–Erfurt) rückte Rannungen wieder etwas näher an den überregionalen Verkehrsfluss heran. Seit Ende des 19. Jahrhunderts besteht eine direkte Straßenverbindung nach Schweinfurt (heutige Kreisstraße). Öffentlicher Busverkehr mit Anschluss in die nächsten bedeutenderen Städte Schweinfurt, Bad Kissingen und Münnerstadt ist gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Rottershausen ([[Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen]]) und in [[Schweinfurt Hauptbahnhof|Schweinfurt]]. Bis 1960 zweigte hier die [[Bahnstrecke Rottershausen–Stadtlauringen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Kindergarten „Gückernest“ (Träger: St.-Johannes-Zweigverein) mit 49 genehmigten Plätzen und 35 betreuten Kindern (Stand: 2018)&lt;br /&gt;
* Grund-, Haupt- und weiterführende Schulen sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung befinden sich im näheren Umkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F004204-0003, Ludwig Erhard mit seinem Buch.jpg|mini|hochkant|Ludwig Erhard]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Erhard]] (1897–1977), Bundeswirtschaftsminister und deutscher Bundeskanzler von 1963–1966. Erhards Vater war ein gebürtiger Rannunger.&lt;br /&gt;
* Joseph Schmitt (1859–1922), Pfarrer in Rannungen. Er erweiterte im Jahre 1913 die Pfarrkirche um einen Querbau und ließ den Innenraum neu gestalten.&lt;br /&gt;
* Zita Zehner (1900–1978), Landtagsabgeordnete (CSU) von der 1. bis zur 6. Wahlperiode und Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs von 1959 bis 1974.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/eien-bauersfrau-als-power-frau-art-5813311 |titel=Eine Bauersfrau als Power-Frau |hrsg=Mainpost |datum=2010-11-07 |abruf=2021-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leo Erhard (1932–2019), Altbürgermeister der Gemeinde Rannungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* Michael Erhard (1773–1838), Domdechant des Domkapitels zu Würzburg&lt;br /&gt;
[[File:Georg Valentin Röder.jpg|mini|hochkant|Georg Valentin Röder]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Valentin Röder]] (1776–1848), Komponist und königlich bayerischer Hofmusikdirektor in München, Leiter der Stifts- und Kapellmusik in [[Altötting]]&lt;br /&gt;
* [[Zita Zehner]] (1900–1978), Politikerin und bayerische Landtagsabgeordnete von 1946 bis 1971&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Weigand]] (1929–1998), Professor für Kirchenrecht in Würzburg, Regens des Priesterseminars&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Bosl]]: &amp;#039;&amp;#039;Franken um 800. Strukturanalyse einer fränkischen Königsprovinz.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Beck, München 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Erndtefest zu Rannungen. Gefeyert den 3ten August 1817.&amp;#039;&amp;#039; Giegler, Schweinfurt 1817 (als Nachdruck neu herausgegeben im Jahr 2017).&lt;br /&gt;
* Karin Genth: &amp;#039;&amp;#039;Trachten in Unterfranken.&amp;#039;&amp;#039;(= &amp;#039;&amp;#039;Mainfränkische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 26). Würzburg 1982.&lt;br /&gt;
* Peter Genth: &amp;#039;&amp;#039;Als Herrle und Fräle noch jung waren. Aus dem Leben der Bauern und Bürger im östlichen Landkreis Bad Kissingen.&amp;#039;&amp;#039; Bad Kissingen 1981.&lt;br /&gt;
* Alfred Memmel: &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Jahrhunderte Rannunger Geschichte. (772–1972).&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Rannungen 772–1972.&amp;#039;&amp;#039; Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 1971.&lt;br /&gt;
* Alfred Memmel: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Pfarrei Rannungen. Einige Beiträge zu ihrer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde, Rannungen 1988.&lt;br /&gt;
* Alfred Memmel: &amp;#039;&amp;#039;1250 Jahre Rannunger Geschichte. 772-2022.&amp;#039;&amp;#039; Druckerei Rudolph, Ebertshausen 2022.&lt;br /&gt;
* Carl F. Reinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Pfarrdorfes Rannungen.&amp;#039;&amp;#039; Fränkische Gesellschaftsdruckerei, Würzburg 1903.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Straßennetzes im Raum Schweinfurt bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mainfränkische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13, {{ISSN|1612-4286}}). Historischer Verein Schweinfurt e.&amp;amp;nbsp;V. u.&amp;amp;nbsp;a., Schweinfurt u.&amp;amp;nbsp;a. 1976 (Zugleich: Würzburg, Universität, Dissertation, 1974).&lt;br /&gt;
* Rita Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Spuren durch die Zeit. Denkmäler in Rannungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag M. Pfeifer, Aschaffenburg 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rannungen.de/ Homepage der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://heimat-unterfranken.de.tl/Rannungen.htm Alte Ansichten von Rannungen, private Website]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9672143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bad Kissingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4276610-2|VIAF=243106023}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 772]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rannungen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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