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	<title>Rannaleitung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:16:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rannaleitung&amp;diff=1972492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Bau der Leitung */ Tippfehler</title>
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		<updated>2025-02-09T19:40:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bau der Leitung: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HGG-Viehberg-Stollenausgang-Rannaleitung.jpg|miniatur|Jugendstilhäuschen über dem Ausgang des Viehbergstollens (2007)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rannaleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 45&amp;amp;nbsp;Kilometer lange [[Trinkwasser]]leitung, die zur [[Wasserversorgung]] der Stadt [[Nürnberg]] dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trinkwasserversorgung der Stadt Nürnberg ==&lt;br /&gt;
Die Trinkwasserversorgung in der Stadt Nürnberg wurde 1856 in die Verantwortung der Stadt übernommen. Vorher gab es etwa 1200&amp;amp;nbsp;Brunnen in der Stadt, die nicht immer gute Qualität lieferten. Die Folge war 1854 eine [[Cholera]]-[[Epidemie]]. Das erste kommunale [[Wasserwerk]] war die Schwabenmühle. Zwischen 1885 und 1896 gingen die heute noch bestehenden Wassergewinnungsanlagen in Ursprung bei [[Fuchsmühle (Leinburg)|Fuchsmühle]] (nahe [[Brunn (Nürnberg)|Brunn]]) und Krämersweiher sowie in [[Erlenstegen]] an das Netz. Der steigende Wasserbedarf in der Stadt war bedingt durch die Tatsache, dass sich die Bevölkerung Nürnbergs zwischen 1800 und 1899 durch die zunehmende [[Industrialisierung]] verzehnfacht hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weber&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rudolf Weber |url=http://www.weber-rudolf.de/trinkwasser.htm |titel=100 Jahre Trinkwasser aus Ranna |werk=weber-rudolf.de |hrsg= |datum=2012-05-22 |format= |offline= |abruf=2016-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.n-ergie.de/n-ergie/unternehmen/trinkwasser/geschichte/!ut/p/z1/nZHbCoJAEIafxltnWtOW7jRKLMQOiLY3oWGroK6o5etnRJAQqzR3M3z_PydgEAIro0fGozYTZZT3-ZkZF9dZ4czy0PXQJmguNgeqrykxPAMCGWBTHdgUPQ7CROtILA3R9sg_-m-naXoJwOT2ATBZC_ukjwC7-QjwmkEK0E8L2RXH9tgC47mI3y83y1ijHFid3JI6qdV73ZfTtq2apYIKdl2nciF4nqhXUSj4S5KKpoVwSEJV-L4fYuZk-yKgjfkEBG48Pw!!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/ |titel=Nürnberger Trinkwasser – damals und heute |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau der Leitung ==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe dieser [[Wasserleitung]], deren Bau im April 1905&amp;lt;ref name=&amp;quot;weber&amp;quot; /&amp;gt; begann, fließt ein Großteil des in Nürnberg benötigten Trinkwassers im freien Gefälle, ohne eine einzige Pumpe, vom Quellwasserwerk bei [[Ranna (Auerbach in der Oberpfalz)|Ranna]], einem Stadtteil von [[Auerbach in der Oberpfalz]], in [[Gusseisen|gusseisernen]] Röhren und mehreren Stollen nach Nürnberg. Die Leitung wurde am 18. Juli 1912 durch Oberbürgermeister [[Georg Ritter von Schuh]] in Betrieb genommen. Die Kosten für das sieben Jahre dauernde Bauprojekt beliefen sich auf 9,5&amp;amp;nbsp;Millionen [[Goldmark]]. Aktuell fließen rund 350&amp;amp;nbsp;Liter Trinkwasser pro Sekunde durch die Leitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hersbrucker Zeitung vom 20. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Quellfassung Ranna I ist eine der größten Deutschlands mit natürlichem Auslauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
600&amp;amp;nbsp;Bauarbeiter mit 20&amp;amp;nbsp;Aufsehern, fünf Bauführern und drei Ingenieuren bewegten für den Bau der Quellfassung 75.000&amp;amp;nbsp;Kubikmeter Erde sowie 17.000&amp;amp;nbsp;Kubikmeter Dolomitstein und -schotter. Mit der Inbetriebnahme standen der Stadt Nürnberg 72.000&amp;amp;nbsp;Kubikmeter Wasser pro Tag zur Verfügung. Diese Menge reichte später nicht mehr (1928 wurden erstmals mehr als 100.000&amp;amp;nbsp;Kubikmeter Wasser verbraucht), so dass eine weitere Quellfassung, Ranna II, notwendig wurde. Diese wurde 1934 dem Betrieb übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitung führt durch sechs [[Stollen (Bergbau)|Bergstollen]], durchquert dreimal den Bahndamm der Strecke [[Bahnstrecke Nürnberg–Cheb|Nürnberg–Pegnitz]] und kreuzt sechsmal unterirdisch die [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]]. Einer dieser Stollen ist der 2495&amp;amp;nbsp;Meter lange &amp;#039;&amp;#039;Viehbergstollen&amp;#039;&amp;#039;, der unter dem Stadtteil [[Großviehberg]] der Stadt [[Hersbruck]] hindurchführt. Auf dieser Strecke hat der Stollen ein Gefälle von 80&amp;amp;nbsp;Zentimetern, er ist 177&amp;amp;nbsp;Zentimeter hoch und 154&amp;amp;nbsp;Zentimeter breit und besitzt eine 50&amp;amp;nbsp;Zentimeter dicke Betonwand. Im westlichen Teil ist zudem eine 500&amp;amp;nbsp;Meter lange [[Sickerwasser]]leitung verlegt, um Schäden durch das [[schwefel]]haltige Sickerwasser aus dem Berg zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Stollenausgang bei [[Hersbruck|Kühnhofen]] steht ein Kalksteinhäuschen mit Jugendstilornamenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die gesamte [[Gusseisen|Grauguss]]-Leitung liegt im Jahr 2012, 100 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme, noch original im Boden. Sie wurde nur an wenigen Stellen durch Stahlrohre ersetzt. Alle zehn Jahre werden die Grauguss-Rohre mit einer Wandstärke von 2,5&amp;amp;nbsp;Zentimeter metallurgisch untersucht. Bis heute weisen sie einen sehr guten Zustand auf. Laut Expertenmeinung können sie noch weitere 100&amp;amp;nbsp;Jahre halten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hgg1&amp;quot;&amp;gt;Nürnberger Nachrichten vom 22. Mai 2012, Seite 10: &amp;#039;&amp;#039;Nürnbergs Wasser-Ader pulsiert seit 100 Jahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher gab es nur eine massive Störung: Bei der &amp;#039;&amp;#039;Wasserkatastrophe von Nürnberg&amp;#039;&amp;#039; am 7. Juni 1950 sorgte ein vierfacher Leitungsbruch bei [[Lauf an der Pegnitz|Lauf]], [[Rückersdorf (Mittelfranken)|Rückersdorf]], [[Schwaig bei Nürnberg|Behringersdorf]] und [[Wetzendorf (Nürnberg)|Wetzendorf]] eine Woche lang für Wasserknappheit. Die anderen Gebiete der Nürnberger Wassergewinnung konnten den Bedarf nicht auffangen, so dass mit Wasserwagen der Engpass in Grenzen gehalten werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hgg1&amp;quot; /&amp;gt; Man hatte zur Erhöhung der Transportkapazität ein [[Pumpwerk]] eingebaut, das man aber ohne Probelauf in Betrieb nahm und die Graugussleitungen den erhöhten Druck nicht aushielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2012 wurde durch einen vier Meter langen Riss in der Gussleitung die [[Bundesstraße 14]] bei Rückersdorf komplett unterspült. Die Straße sowie die Trinkwasserleitung mussten für mehrere Tage gesperrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Clemens Fischer |url=http://www.nordbayern.de/b14-total-sperre-nach-rohrbruch-aufgehoben-1.2446842 |titel=B14: Total-Sperre nach Rohrbruch aufgehoben |titelerg=Strecke nach Nürnberg ab Montagmorgen einspurig befahrbar | werk=nordbayern.de |hrsg=Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2012-10-21 |zugriff=2017-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.weber-rudolf.de/trinkwasser.htm Baugeschichte und Plan der Rannaleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserversorgungssystem in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hersbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Auerbach in der Oberpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserversorgungsbauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versorgungsbauwerk im Landkreis Amberg-Sulzbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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