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	<title>Ranis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ranis&amp;diff=62943&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Einwohnerentwicklung */ korr.</title>
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		<updated>2025-10-21T13:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort in Thüringen. Siehe auch: [[Gustav Ranis]], Ökonom, bzw. [[Ranies]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Ranis.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/39/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/34/5/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ranis in SOK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saale-Orla-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Ranis-Ziegenrück&lt;br /&gt;
|Höhe              = 380&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07389&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03647&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16075088&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Pößnecker Str. 49&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-ranis.de/ www.stadt-ranis.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Marcus Pavel&lt;br /&gt;
|Partei            = Freie Wähler Ranis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ranis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Landstadt]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Saale-Orla-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Ranis liegt am südlichen Rand der [[Orlasenke]] zwischen dem [[Thüringer Holzland]] im Norden und dem [[Reußisches Oberland|Oberland]] mit dem [[Hohenwarte-Stausee]] im Süden in 380&amp;amp;nbsp;Metern Höhe. Es wird durchflossen vom Schrötersbach, der südlich oberhalb der Stadt entspringt und über die Stadtwiese und danach teilweise [[Dole (Kanal)|verdolt]] entlang der ehemaligen Stadtmauer verläuft. Er mündet später in den etwas weiter westlich verlaufenden Fischbach, der in die [[Kotschau]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind im Uhrzeigersinn von Nordosten [[Pößneck]], [[Wernburg]], [[Schmorda]], [[Seisla]] und [[Krölpa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Die Stadt besteht aus den Ortsteilen Ranis, [[Brandenstein (Ranis)|Brandenstein]], [[Ludwigshof (Ranis)|Ludwigshof]] und [[Heroldshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brandenstein ====&lt;br /&gt;
Etwa einen Kilometer nördlich des Hauptortes findet sich der Ortsteil Brandenstein. An der Straße zum [[Schloss Brandenstein]] wurden Ende der 1940er Jahre [[Neubauer (Agrarreform)|Neubauernhöfe]] errichtet. Später entstanden dort weitere Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ludwigshof ====&lt;br /&gt;
Am Abzweig der Straße nach Wernburg liegt das ehemalige [[Rittergut]] Ludwigshof. Dieses wurde 1838 bis 1843 durch [[Ludwig Franz von Breitenbauch|Ludwig Franz v. Breitenbuch]] auf den Resten des wohl im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] untergegangenen Dorfes Ruppitz erbaut und bis 1945 durch die Familie [[Breitenbuch (Adelsgeschlecht)|v. Breitenbuch]] bewirtschaftet. Nach 1945 wurde es für einige Jahre [[Volkseigenes Gut]] (VEG) mit einer Landwirtschaftsschule und später Sitz der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Ranis. In dieser Zeit wurden mehrere Wohnhäuser für die dort Beschäftigten errichtet. Seit 1990 ist es Sitz der Agrargenossenschaft Ludwigshof mit dem Gestüt Ludwigshof. Dort finden jedes Jahr Reitturniere statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heroldshof ====&lt;br /&gt;
Heroldshof liegt an der Straße von Ranis nach [[Wilhelmsdorf (Saale)|Wilhelmsdorf]] und war ebenfalls ein Gut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es abgerissen und das Land Umsiedlern und Neubauern zur Verfügung gestellt. Dort befinden sich heute einige Wohnhäuser und ein Betriebsteil der Agrargenossenschaft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt Ranis, Panorama, 151002, ako.jpg|mini|zentriert|hochkant=3.5|Blick über Ranis von der Windmühlenstraße aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
In Ranis ist der Nachweis der frühesten Besiedelung des modernen Menschen in Mittel- und Nordwesteuropa erfolgt. Am 31. Januar 2024 gab das [[Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie]] gemeinsam mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie den Nachweis der Besiedlung des &amp;#039;&amp;#039;[[Mensch|Homo sapiens]]&amp;#039;&amp;#039; vor mehr als 45.000 Jahre in der Raniser [[Ilsenhöhle]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/saalfeld-rudolstadt/homo-sapiens-schon-viel-frueher-in-thueringen-100.html &amp;#039;&amp;#039;Forscher finden in Ostthüringen Belege für frühere Besiedlung durch Homo sapiens&amp;#039;&amp;#039;]. MDR, 31. Januar 2024, abgerufen am 3. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Ilsenhöhle existieren weitere urgeschichtliche Zeugnisse der Besiedlung des heutigen Stadtgebietes. Das liegt nach Köhler an der besonderen Lage des Burgberges. Dieser Platz war höchstwahrscheinlich in [[Kelten|keltischer]] Zeit ein befestigter Zentralort des [[Orlasenke|Orlagaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt; So befindet sich auf dem Preißnitzberg das größte [[latènezeit]]liches [[Flachgrab|Flachgräberfeld]] in Mitteldeutschlands. Es ist größenmäßig nur mit Fundorten in Südwestdeutschland vergleichbar. Die ersten der ca. 150 Bestattungen wurden 1822 während des Baus des Schützenhauses entdeckt, weitere folgten im Verlauf des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20111215154638 |url=http://www.hwg-saale-orla.de/veroeffentlichungen/Denkmalschutzrechtl%20Stellungnahme%20LRA%20SOK.pdf |text=Denkmalschutzrechtliche Stellungnahme vom 11. März 2008}} (PDF; 243&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nördlich der Straße nach [[Wöhlsdorf (Seisla)|Wöhlsdorf]] befand sich die alte [[Richtstätte]] von Ranis, die heute noch Galgenberg heißt. Dort wurden reiche Funde der [[Bronzezeit]] und vorrömischen [[Eisenzeit]] geborgen. Die noch nachweisbaren [[Fallgrube|Wildfanggruben]] wurden in der La-Tène-Zeit angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Kilometer nordwestlich von Ranis liegt die Herthahöhle mit zwei Kulturschichten. In der [[Pleistozän|diluvialen]] unteren Schicht wurden Knochenreste eiszeitlicher Tiere und Steingeräte aus der [[Altsteinzeit]] geborgen. Die obere Kulturschicht enthielt Hinterlassenschaften des menschlichen Lebens der [[Glockenbecherkultur]], der jüngeren Bronzezeit und des [[Mittelalter]]s. 200 Meter nördlich der Höhle liegt an einem Steilhang in einem [[Zechstein]]riff die [[Teufelskanzel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 178–179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung und Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
Der Ort Ranis wurde 1167/80&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Dobenecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;(1152–1210).&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Jena 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals urkundlich erwähnt. Die Ersterwähnung des Stadtrechtes findet sich in einer Urkunde vom 30. September 1381.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringisches Staatsarchiv Rudolstadt, Sondershäuser Urkunden, 1381 Sept. 30, Reg. 1027.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist unklar, worauf das Wort &amp;#039;&amp;#039;Ranis&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen ist. Es könnte vom [[Slawen|slawischen]] Wort „[G]ranzia“ stammen, was so viel wie „Grenze“ bedeutet und eventuell auf eine [[Sorbische Sprache|sorbische]] Grenzfeste verweist. Vorstellbar ist auch, dass der Name auf den Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Ranišj&amp;#039;&amp;#039; („Sitz eines Sorben namens Hraniš“) zurückgeht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Blöthner |Titel=Sagenhafte Wanderungen im Saale-Orla-Kreis |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=Band 4: Untere Orlasenke mit Ranis, Pößneck, Oppurg und Umgebung |Nummer= |Auflage= |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2016 |ISBN=9783739227498 |Seiten=29-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Hypothese, der Name komme von der [[Pferdezucht|Rosszucht]] der [[Thüringer|Toringer]] (5. Jh. n. Chr.) und mit dem Suffix -is habe das Wort für „Hengstweide“ gestanden. Zahlreiche Funde von Pferdegräbern, Reitutensilien und Pferdeknochen sprechen für diese Vermutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-02-02 15-01-39 Gedenkstein Stadt Ranis.jpg|mini|Gedenkstein zur Ersterwähnung des Stadtrechtes 1381]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab der Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die Windmühle, deren Turm heute noch sichtbar ist, wurde 1844 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Dietzel: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen zwischen oberer Saale und Thüringer Becken. Wasserräder und Turbinen in Mühlen, Hammerwerken und Schmelzhütten im Einzugsgebiet der Saale sowie Windmühlen auf den umliegenden Hochflächen.&amp;#039;&amp;#039; Rockstuhl, Bad Langensalza, 2012, ISBN 978-3-86777-453-6, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden zwischen 1937 und 1945 im Kreiskrankenhaus 91 Frauen und Männer Opfer von [[Zwangssterilisation]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altstadt ===&lt;br /&gt;
Die Altstadt unterhalb der Burg war von einer Stadtmauer umgeben. Diese verlief von der Burg kommend entlang der Lindenstraße bis zur Gartenstraße und zum Torteich, von dort bis zum &amp;#039;&amp;#039;Würzgärtl&amp;#039;&amp;#039;, wo sie sich erneut an die Burg anschloss. Teile der Mauer sind am Berg und in Hinterhöfen und Gebäuden der Gartenstraße erhalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Saxonia Museum fuer saechsische Vaterlandskunde IV 60.jpg|mini|Lithographie (1839): Ranis mit Stadtbefestigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtmauer hatte eine Gesamtlänge von 2172 [[Fuß (Einheit)|Fuß]], war 20 Fuß hoch und hatte eine Stärke von 5 bis 6 Fuß. An der südlichen Seite standen zwei kegelförmige runde Türme mit dreieckigen Schießscharten. Vor der Mauer befand sich ein Graben mit einem Wall.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Adler, Nachlass, 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile des Walles sind noch im Bereich der Lindenstraße in Form einer Böschung erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das obere Stadttor befand sich am oberen Ende der August-Bebel-Straße. 1843 wurde es wie folgt beschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das Thorhaus ist ein einstöckiges, kümmerliches Gebäudchen, welches nach der Morgenseite an die Stadtmauer gelehnt, an deren äußerer Seite ein Schuppen zur Aufbewahrung der Brunnenröhren gebaut ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Stadt Ranis, D 15, Acten betr. den Verkauf des oberen Thors nebst dem Hirten- und Roehrenhause hieselbst, 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde es abgerissen. Bis 1845 wurde auf der Abbruchstelle ein Wohnhaus errichtet, das heutige Seniorenzentrum &amp;#039;&amp;#039;Zu den Linden&amp;#039;&amp;#039;. Am anderen Ende der August-Bebel-Straße befand sich bis um 1850 das untere Tor. Dort war auch der jetzt überbaute Torteich. Erhalten und begehbar ist ein Weg zwischen Altstadt und Burg mit Unterführung unter der Burgmauer hindurch. Im Bereich des Winkels soll es eine Pforte gegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Stadtmauer liegen unter anderem der Alte Markt, das Alte Rathaus und die evangelische Stadtkirche [[St. Margarethen (Ranis)|St. Margarethen]]. Dieser Teil von Ranis steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
Die erste Raniser Schule befand sich nahe der evangelischen Stadtkirche im 1819/20 errichteten Gebäude August-Bebel-Straße 19. Das Gebäude reicht teilweise in den Berg hinein, deshalb war es in der Schule relativ feucht und dunkel.&lt;br /&gt;
Weil die Anzahl der Kinder in Ranis damals stetig wuchs, baute man 1839/40 eine neue Schule in der Pößnecker Straße mit zuerst zwei Stockwerken. 1875 wurde dann ein drittes Stockwerk aufgesetzt.&lt;br /&gt;
Die ersten bis vierten Klassen wurden vom Herbst 1962 bis April 1982 im heutigen Schützenhaus und im Rathaus, kurzzeitig auch im Alten Rathaus in der Rathausstraße, auf dem Preißnitzberg, im Kinderheim und in der alten Ambulanz unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde das neue Schulhaus in der Lindenstraße eingeweiht. Es beherbergt heute die Grund- und Regelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Königlich Preussische Standesamt Ranis - Kreis Ziegenrück W0224300.jpg|mini|Siegelmarke Königlich Preussisches Standesamt Ranis – Kreis Ziegenrück (1850–1918)]]&lt;br /&gt;
Die [[Burg Ranis]] war Mittelpunkt der Herrschaft Ranis. 1574 erfolgte die Einbeziehung zum [[Amt Arnshaugk]] im [[Kurfürstentum Sachsen]]. Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde der Westteil des [[Neustädter Kreis]]es [[Preußen]] zugesprochen. Ranis wurde die Kreisstadt des am 15. Juni 1816 neugebildeten und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aufgelösten [[Landkreis Ziegenrück|Landkreises Ziegenrück]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt zum 1. Oktober 1945 dem [[Landkreis Saalfeld]] zugeordnet. Mit der [[Kreisreformen in der DDR#Bezirk Gera|Verwaltungsreform 1952]] kam sie zum neugegründeten [[Kreis Pößneck]], der mit der [[Kreisreform Thüringen 1994|Kreisreform 1994]] in den Saale-Orla-Kreis aufging. Vor dem 9. März 1995 war Ranis Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Oberland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;historisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1779: 290 &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Gottlob Leonhardi]]: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der Churfürstlich- und Herzoglich-Sächsischen Lande.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. 2, ganz umgearbeitete Auflage. Barth, Leipzig 1790, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10020167_00528.html S. 502].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1831:  928&lt;br /&gt;
* 1875: 1.716&amp;lt;ref&amp;gt;[[Meyers Konversations-Lexikon]]: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage (1874–1878/1884)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1885: 1.888&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deutsche Verwaltungsgeschichte Provinz Sachsen, Kreis Ziegenrück&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=ziegenrueck.html|name=Landkreis Ziegenrück}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905: 2.076&amp;lt;ref&amp;gt;[[Meyers Großes Konversations-Lexikon]]: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon 6. Auflage (1905–1909)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: 1.955&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kaffee Hag]]: &amp;#039;&amp;#039;Wappensammlung Deutsche Ortswappen der Kaffee-Hag, Bremen 1925&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933: 2.232&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deutsche Verwaltungsgeschichte Provinz Sachsen, Kreis Ziegenrück&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939: 2.359&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deutsche Verwaltungsgeschichte Provinz Sachsen, Kreis Ziegenrück&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990 bis 1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1990:&lt;br /&gt;
* 1991:&lt;br /&gt;
* 1992:&lt;br /&gt;
* 1993:&lt;br /&gt;
* 1994: 1.972&lt;br /&gt;
* 1995: 1.981&lt;br /&gt;
* 1996: 1.960&lt;br /&gt;
* 1997: 2.060&lt;br /&gt;
* 1998: 2.060&lt;br /&gt;
* 1999: 2.052&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2000 bis 2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: 2.025&lt;br /&gt;
* 2001: 2.034&lt;br /&gt;
* 2002: 2.027&lt;br /&gt;
* 2003: 2.017&lt;br /&gt;
* 2004: 1.982&lt;br /&gt;
* 2005: 1.965&lt;br /&gt;
* 2006: 1.919&lt;br /&gt;
* 2007: 1.884&lt;br /&gt;
* 2008: 1.866&lt;br /&gt;
* 2009: 1.824&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2010 bis 2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: 1.812&lt;br /&gt;
* 2011: 1.744&lt;br /&gt;
* 2012: 1.725&lt;br /&gt;
* 2013: 1.707&lt;br /&gt;
* 2014: 1.690&lt;br /&gt;
* 2015: 1.709&lt;br /&gt;
* 2016: 1.720&lt;br /&gt;
* 2017: 1.699&lt;br /&gt;
* 2018: 1.708&lt;br /&gt;
* 2019: 1.678&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020 bis 2029&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2020: 1.657&lt;br /&gt;
* 2021: 1.648&lt;br /&gt;
* 2022: 1.693&lt;br /&gt;
* 2023: 1.676&lt;br /&gt;
* 2024: 1.680&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; über 10 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ranis ist Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtrat ==&lt;br /&gt;
Der Stadtrat von Ranis besteht aus zwölf in der Stadtratswahl gewählten Personen und dem getrennt gewählten Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Stadtratswahl vom 26. Mai 2024]] ergab folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=075&amp;amp;gemnr=75088 |titel=Wahlen in Thüringen, Stadtratswahl 2024 in Thüringen, Ranis |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2024-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Stadtratswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 62,6 %&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 57.2&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FWV/GV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 26.8&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = UBV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 16.0&lt;br /&gt;
|FARBE3         = 4D76FF&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Parteien und Listen&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FWG&lt;br /&gt;
|[[Wählergruppe|Freie Wähler Ranis]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |57,2 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FWV/GV&lt;br /&gt;
|FWV/GV&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |26,8 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|UBV&lt;br /&gt;
|UBV&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |16,0 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 12&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung: 62,6 %&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flaggen, Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Das Stadtwappen zeigt einen nach rechts aufsteigenden Löwen. Das Wappenschild hat einen Goldgrund. Der Löwe ist schwarz mit roter Zunge und roten Krallen. Die Mähne ist zum Teil blau ausgelegt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS Ranis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stadt-ranis.de/rechtsgrundlagen/anzeigen.php?id=28707 Hauptsatzung der Stadt Ranis].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Meißner Löwe|Löwe ist das Wappentier der Markgrafen von Meißen]], die Anfang des 15. Jh. als Besitzer von Burg und Stadt Ranis nachweisbar sind. Das fünfeckige SIGILLVM CIVITATIS RANIS aus dieser Zeit enthält den gleichen Schild.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Ulle: &amp;#039;&amp;#039;Neues Thüringer Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ilmkreis, Jena, Kyffhäuserkreis, Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt (Landkreis), Schmalkalden-Meiningen (Landkreis), Suhl.&amp;#039;&amp;#039; 2., veränderte, überarbeitete Auflage. Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen, Erfurt 1997, ISBN 3-9804487-2-X, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Stadt führt eine eigene Flagge, welche aus zwei senkrechten Farbstreifen in schwarz und Gold besteht. Das Wappentier […] ist mittig dargestellt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Stadt führt ein Dienstsiegel, welches das Stadtwappen im oberen Halbbogen mit der Umschrift ‚Thüringen‘ und im unteren Halbbogen ‚Stadt Ranis‘ enthält.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS Ranis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit dem 22. Juni 1991 bestehen partnerschaftliche Beziehungen zu [[Rudersberg]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Ranis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg und Stadt Ranis.jpg|mini|Burg Ranis oberhalb der Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg, Museum, Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen der Stadt ist die [[Burg Ranis]], die sich auf einem Felsen über der Altstadt erhebt. Auf der Burg gibt es ein neugestaltetes (2018) großes Museum mit Dauerausstellungen zu den Themen: Geologie des Orlatales, Eiszeitfunde der Orlasenke, Burggeschichte, Seismologie. Der Bergfried ist begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International bedeutend ist die archäologische Fundstelle [[Ilsenhöhle]] unterhalb der Burg. Sie weist früheste europäische Spuren des Homo sapiens auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa einen Kilometer nördlich befindet sich das [[Schloss Brandenstein]].&lt;br /&gt;
Auf dem Preißnitzberg befindet sich das Artenschutzzentrum Thüringen unter anderem mit einer Ausstellung zur Tier- und Pflanzenwelt Thüringens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:150530 St. Margarethen (Ranis).jpg|mini|Evangelische Stadtkirche St. Margarethen in Ranis]]&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Gebäude ist die evangelische [[St. Margarethen (Ranis)|Stadtkirche St. Margarethen]] in der Kirchgasse. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus der Zeit um 1400. Besonderheiten sind das [[Tonnengewölbe]], die [[Maßwerk]]fenster im Chorraum, der Altar, die Kanzel und die in [[Paulinzella]] gebaute [[Johann Friedrich Schulze|Schulze]]-Orgel. Die Kirche ist nicht nur Gottesdienstort, sondern wegen ihrer guten Akustik auch eine überregional geschätzte Konzertkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es die Kirche St. Elisabeth. Erbaut wurde sie von 1865 bis 67 als erste katholische Kirche seit der [[Reformation]] in der Region. Der Altar von 1867 ist aus [[Saalburger Marmor]]. Die Marienglocke von 1866 wurde in der Glockengießerei H. Sorge, [[Erfurt]] gegossen und wiegt 199&amp;amp;nbsp;kg. 1868 wurde die Orgel der Orgelbaufirma [[Friedrich Erdmann Petersilie|E. Petersilie]] eingebaut. 1957 wurden die Fenster im Altarraum „Die [[Elisabeth von Thüringen|Hl. Elisabeth]] ([[Rosenwunder|Das Rosenwunder]])“ von [[Georg Nawroth]] gestaltet. Nachdem ein Sturm am 14. August 1971 den Turm aus dem Dachstuhl gerissen hatte, erfolgte 1972 die Erneuerung des Kirchturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr finden die [[Thüringer Literaturtage]] auf der Burg statt.&lt;br /&gt;
Jährlich gibt es Veranstaltungen des traditionsreichen Raniser Ritterfaschings sowie die &amp;#039;&amp;#039;Zudelsdorfer Kirmes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Elisabeth, Ranis.jpg|mini|Katholische Kirche St. Elisabeth in Ranis]]&lt;br /&gt;
In Ranis existiert ein Naturlehrgarten sowie eine Umweltbildungs- und Begegnungsstätte der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Im Oktober 2008 wurde im Tal zwischen Ranis und Brandenstein das erste [[Wisent]]-Freilandgehege Thüringens eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die &amp;#039;&amp;#039;Glas- und Porzellanmalerei Schneider&amp;#039;&amp;#039; gehört Ranis zur [[Porzellanstraße#Thüringer Porzellanstraße|Thüringer Porzellanstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über Straßenverbindungen zu allen Nachbargemeinden. In Krölpa und Pößneck besteht Zufahrt zur [[Bundesstraße 281|B&amp;amp;nbsp;281]] (Saalfeld–Gera). In der Nähe führen die [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]] (bei Jena) und die [[Bundesautobahn 9|A&amp;amp;nbsp;9]] (bei [[Triptis]]) vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Krölpa-Ranis&amp;#039;&amp;#039; (in Krölpa) liegt an der [[Bahnstrecke Leipzig–Probstzella]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Ranis verfügt über eine Grund- und Regelschule sowie einen Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Adam von Breitenbauch]] (* 16. Juli 1662 auf Burg Ranis; † 3. August 1708 auf [[Schloss Brandenstein]]), Landrat und Kriegskommissar sowie Rittergutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Carl Christian von Breitenbauch]] (* 21. Dezember 1694 auf Burg Ranis; † 29. April 1726 in [[Frohburg]]), Berghauptmann und Rittergutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Börner (Pfarrer)|Wilhelm Börner]] (* 1788 in Knau; † 1855 in Mosen), 1817 bis 1851 Diakonus in Ranis, Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Arthur von Breitenbuch]] (* 17. November 1831 auf Burg Ranis; † 3. März 1909 ebenda), königlich-preußischer Kammerherr und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich Wilhelm Driesemann]] (* 17. August 1837; † 17. Oktober 1898 in [[Merseburg]]), königlich-preußischer Baumeister und Architekt&lt;br /&gt;
* [[Paul Türoff]] (* 2. Mai 1873; † 19. Juni 1942 in [[Oberkassel (Bonn)|Oberkassel]]), Porträtmaler&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Rachold]] (* 3. September 1928; † 18. Mai 1993 in Frankfurt (Oder)), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Hans Georg von Schnering]] (* 6. Juli 1931; † 22. Juli 2010 in [[Aidlingen]]), Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Merbach]] (* 17. Juli 1939), [[Agrikulturchemiker]]&lt;br /&gt;
* [[Wolf Koenigs]] (* 10. März 1942), Bauforscher und Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
* [[Kristin Wardetzky]] (* 26. Juli 1942), Theaterpädagogin, Märchen- und Erzählforscherin und Erzählerin&lt;br /&gt;
* [[Barbara Löffler]] (* 5. August 1943 in Ranis; † 2018 in Neubrandenburg) Keramikerin&lt;br /&gt;
* [[Andreas von Stechow]] (* 23. August 1943 auf Burg Ranis; † 17. November 2013 in [[Berlin]]), Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Burkhard Göschel]] (* 29. Oktober 1945), Manager&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Wiefel]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu sozialökonomischen Potenzen des niederen Adels in der Herrschaft Ranis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rudolstädter Heimathefte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 52, Heft 9/10, 2006, {{ISSN|0485-5884}}, S. 271–274.&lt;br /&gt;
* Bernd Wiefel: Studien zur Sozialgeschichte der Herrschaft Ranis, Bände I bis X, Buchbinderei Seidler/Freiberg, Olbernhau 2002 bis 2006.&lt;br /&gt;
* Bernd Wiefel: Studien zur Sozialgeschichte der Herrschaft Ranis, Ergänzungsbände I bis IV, Buchbinderei Seidler/Freiberg, Olbernhau 2003 bis 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-ranis.de/ Homepage der Stadt Ranis]&lt;br /&gt;
* [https://www.museum-ranis.de/ Homepage des Museums Burg Ranis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saale-Orla-Kreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste_Raniser_Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4048400-2|VIAF=237242481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Orla-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ranis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thüringer Porzellanstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1167]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
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