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	<title>Randschrift - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:16:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Randschrift&amp;diff=693150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-02-08T16:44:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:5 Fr 1985 Tranche en creux.jpg|mini|5 Franken vertiefte Randschrift 1985]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Randschrift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Randprägung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanten-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umschrift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man in der [[Numismatik]] auf dem [[Münzrand]] aufgeprägte ([[Rändeln|gerändelte]]) Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Randschriften dienen der Fälschungssicherheit von Münzen aber auch der zusätzlichen Information. Sie können entweder „vertieft“ oder „erhaben“ produziert werden. Vertiefte Randschriften sind die häufiger vertretene Variante. Hierbei sind die Zeichen in den Rand „nach innen“ eingeprägt, wie bei den 2-[[Euro]]-Stücken. Erhabene Randschriften sind seltener, aufwändiger in der Produktion und sehr fälschungssicher. Hierbei werden die Zeichen nach außen stehend geprägt, so dass sie ertastet werden können, wie seit 1994 wieder bei den [[Fünffrankenstück|5-Franken-Stücken]], die im Zeitraum 1985 bis 1993 mit vertiefter Schrift ausgegeben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.snb.ch/de/iabout/cash/id/qas_muenzen_1#t10 &amp;#039;&amp;#039;Warum gibt es 5-Frankenstücke mit und ohne vertiefter Randschrift?&amp;#039;&amp;#039;] snb.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Randschrift rijksdaalder.jpg|mini|Randschrift einer niederländischen Münze]]&lt;br /&gt;
Die Verwendung von Randschriften reicht so weit zurück wie die Produktion von Münzen mithilfe von Maschinen. Einst wurden Münzen aus Gold und Silber geprägt. Die Leute begannen, von den Münzen mit glattem Rand ringsum das Edelmetall abzutragen, was als [[Münzverringerung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Hafter |Titel=§ 95. Die einzelnen Gelddelikte |Sammelwerk=Schweizerisches Strafrecht: Besonderer Teil |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1945 |Kapitel=Abschnitt III. Münzverringerung (G. Art. 243, Ziff. 1) |Seiten=578 |Kommentar=Leseprobe |Online=[https://books.google.de/books?id=_sCpBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA578&amp;amp;dq=Münzverringerung books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet wurde. Diese Schrift oder Markierung konnte sich auch auf der Münze befinden, wo sie dicht an den [[Münzrand]] gesetzt war. Randprägungen trugen dazu bei, das [[Beschneidung (Numismatik)|Abfeilen von Gold und Silber]] zu verhindern. Es konnte erkannt werden, ob eine Münze noch unversehrt war oder ob sich jemand daran bereichert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Swissmint]]: &amp;#039;&amp;#039;Warum haben manche Münzen eine Randprägung?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;FAQ – Häufig gestellte Fragen&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv|url=http://www.swissmint.ch/d/downloads/aktuell/FAQ-de.pdf |wayback=20160412114248 |text=swissmint.ch |archiv-bot=2024-04-23 00:09:33 InternetArchiveBot }} PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war durch die Prägung auf der Kante noch effektiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cromwelltaler von 1658, Vorderseite.PNG|mini|hochkant|Der [[Cromwelltaler]] von 1658 ist lt. Kundmann die erste Münze mit einer Randschrift gegen [[Beschneidung (Numismatik)|Beschneidung]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Randschriften auf Silbermünzen zeigt der [[Cromwelltaler]] von 1658.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bawue.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=13950 &amp;#039;&amp;#039;Crown, geprägt unter Lordprotektor Oliver Cromwell, 1658&amp;#039;&amp;#039;] bawue.museum-digital.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit {{Inschrift|Text=HAS NISI PERITVRVS MIHI ADIMAT NEMO|Umschrift=Verderben dem, der mich [[Beschneidung (Numismatik)|beschneidet]]}}&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Christoph Schmieder: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der gesammten Münzkunde.&amp;#039;&amp;#039; 1811, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollte das Beschneiden des Münzrandes verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Johann Christian Kundmann]]&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=hat diese Randschrifft […] auf diesem Thaler […] was besonderes, und schreibt man insgemein dem [[Oliver Cromwell|Cromwell]] diese Erfindung zu.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Christian Kundmann: &amp;#039;&amp;#039;Nummi Singulares, oder sonderbare Thaler und Müntzen.&amp;#039;&amp;#039; 2., vermehrte Auflage, Michael Hubert, Breslau / Leipzig 1734, S. 34 ([https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10710465/bsb:BV001455649?queries=cromwell&amp;amp;language=de&amp;amp;c=default opacplus.bsb-muenchen.de] mit Zeichnung auf Tafel 1 [[:Datei:Cromwelltaler aus Kundmanns Numi Singulares (2).jpg|Commons]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den 3-, 5- und 20-[[Mark (Währung)|Mark]]-Stücken der [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserzeit]] (1871–1918) findet sich die Randschrift {{Inschrift|Text=GOTT MIT UNS}}. Zur Zeit der [[Weimarer Republik]] wurden Münzen mit [[Riffelrand]] oder – auf manchen 3- und 5-Mark Stücken – die Worte {{Inschrift|Text=Einigkeit und Recht und Freiheit}} verwendet. In der nationalsozialistischen Zeit wurden auf die deutschen Münzen Randschriften wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Gemeinnutz geht vor Eigennutz&amp;quot; (Bsp. 5 RM Paul von Hindenburg)&amp;#039;&amp;#039; geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden die Worte &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Nationalhymne#Text und Melodie|Einigkeit und Recht und Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039; auf deutschen 2- und 5-Mark-Stücken Verwendung. Die deutschen 2-Euro-Stücke besitzen ebenfalls diese Randschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Randschriften noch vor dem Motiv auf die Münzrohlinge geprägt werden kann sie bei den Münzen unterschiedlich zur Bild- und Rückseite stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MDM&amp;quot;&amp;gt;MDM Münzhandelsgesellschaft mbH &amp;amp; Co. KG Deutsche Münze: [https://www.mdm.de/muenzwelt/lexikon-a-z/muenzlexikon-r/randschrift &amp;#039;&amp;#039;Randschrift&amp;#039;&amp;#039;] mdm.de (2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Randprägungen ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Euromünzen#Beschreibung|titel1=Euromünzen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2-EUR-Muenze-de-freiheit.png|mini|2 Euro mit Riffelrand und Inschrift]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1-DM-Coin-German-edge.jpg|mini|1 DM Rand mit Arabesken]]&lt;br /&gt;
Alternativ zu Worten können auch Zeichen oder bestimmte Strukturen als Randschrift verwendet werden. Dazu zählen z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Kerbenrand]] (10- u. 50-Cent-Stücken), der Riffelrand (1-Euro-Stück) oder der [[Arabeske]]nrand (1-DM-Stück). Der Unterschied zwischen Kerben- und Riffelrand besteht darin, dass beim Kerbenrand die Anzahl der Kerben festgelegt ist, während die Anzahl der Riffeln beim Riffelrand nicht festgelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Randschrift war der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Security Edge&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde in den 70er- und 80er-Jahren in manchen englischsprachigen Ländern verwendet. Hierbei wird in eine Münze eine Rundum-Kerbe eingeprägt, so dass ein Rand entsteht, der dem Buchstaben M ähnelt. Dieses System erwies sich jedoch als zu teuer und nicht fälschungssicher genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkmünzen mit Randschrift (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Muenzen - dokumenta, Randpraegung.jpg|mini|hochkant|Kassler Dokumenta 2002]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland (DM)}}&lt;br /&gt;
* 1991: [[Liste der Schweizer Gedenkmünzen in Gold#250-Franken-Stücke|250-Franken]] zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft – Randschrift: {{Inschrift|Text=1291 – 1991}}&lt;br /&gt;
* 2002: [[Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland#10-Euro-Gedenkmünzen 2|10-Euro-Gedenkmünze]] zur Kasseler Documenta – als Randschrift das Wort „Kunst“ in mehreren Sprachen und Schriftarten: Deutsch – Englisch – Hindi – Maori – Jiddisch – Russisch – Arabisch – Igbo (Nigeria) – Chinesisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MDM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chromwellsthaler.&amp;#039;&amp;#039; In: Carl Christoph Schmieder: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der gesammten Münzkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Buchhandlungen des Halleschen Waisenhauses, Halle / Berlin 1811, S. 103–104 ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044037759743&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=117 hathitrust.org]).&lt;br /&gt;
* Helmut Kahnt, Bernd Knorr: &amp;#039;&amp;#039;Alte Maße, Münzen und Gewichte. Ein Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, Leipzig 1986, Lizenzausgabe Mannheim/Wien/Zürich 1987, ISBN 3-411-02148-9, S. 395.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Deutsche Bundesbank zum Thema Falschgelderkennung: [https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bargeld/falschgeld/leitfaden-muenzen/leitfaden-muenzen-599700 &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden Münzen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Sebastian Kubon: &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Mittelalter-Numismatik – Arbeiten mit Münzen 1.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.spaetmittelalter.uni-hamburg.de/Numismatik-Handbuch/numismatik/arbeiten1.html spaetmittelalter.uni-hamburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzprägung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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