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	<title>Random Coil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T05:21:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Random_Coil&amp;diff=97546&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2020-02-15T20:41:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Random Coil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein [[Protein]] oder -teilstück, das keine erkennbare [[Sekundärstruktur]] aufweist. Er stammt aus dem [[englische Sprache|Englischen]] und wird in der deutschsprachigen wissenschaftlichen Literatur nicht übersetzt, sondern im englischen Original verwendet: &amp;#039;&amp;#039;random&amp;#039;&amp;#039; = ‚beliebig‘, ‚zufällig‘ und &amp;#039;&amp;#039;coil&amp;#039;&amp;#039; = ‚Knäuel‘, ‚Spirale‘, ‚Windung‘.&lt;br /&gt;
[[Datei:ProteinStructure.jpg|mini|Random Coil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Random-Coil-Strukturen mögen für Betrachter, im Gegensatz zu den [[Sekundärstruktur]]en [[α-Helix|α-Helices]] oder [[β-Faltblatt|β-Faltblättern]], ‚beliebig‘ angeordnet aussehen. Sie sind für die [[Proteinstruktur]], und damit die Proteinfunktion, aber genauso wichtig wie die regelmäßig angeordneten Formen der [[Primärstruktur]].&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen unter anderem Rückwärtsbiegungen der Primärstruktur und erlauben dadurch die Ausbildung von sehr kompakten Proteinstrukturen. Random-Coil-Strukturen spielen so an den Außenseiten von [[Membranprotein]]en eine wichtige Rolle. Ferner agieren sie als ‚Scharniere‘, die es Proteinuntereinheiten, beispielsweise in Transportproteinen oder Enzymen, ermöglichen, sich gegeneinander zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knäuel sind häufig nicht kugelförmig, sondern recht unregelmäßig gestaltet und können Bereiche enthalten, die nicht geknäuelt sind. Stabile Bindungen innerhalb Random-Coil-Strukturen sind die [[Peptidbindung]]en der [[Primärstruktur]], das heißt der [[Aminosäuresequenz|Aminosäurekette]] (Primärstruktur). Ionenbindungen, Wasserstoffbrücken, Dipol-Dipol- und [[Van-der-Waals-Kräfte]] sind prinzipiell zwischen Aminosäurenresten eines Proteins ebenfalls zur Stabilisierung von Random-Coil-Strukturen möglich. Tatsächlich sind sie entscheidend für die Anordnung innerhalb dieser Struktur mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aminosäure]] [[Prolin]] trägt häufig zur Ausbildung von Random-Coil-Strukturen bei, weil ihr ringförmiger Aufbau nicht in eine normal geformte α-Helix oder ein β-Faltblatt passt (‚Strukturbrecher‘, ‚Helixbrecher‘). Prolin muss aber nicht immer automatisch ein Helixbrecher sein. Es sind z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Kollagen]] oder pflanzlichen Strukturproteinen Sekundärstrukturen bekannt, die fast ausschließlich aus Prolin bestehen und als Polyprolin-II-Helix bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=Stapley BJ, Creamer TP |title=A survey of left-handed polyproline II helices |journal=Protein Sci. |volume=8 |issue=3 |pages=587–95 |year=1999 |month=March |pmid=10091661 |pmc=2144280 |doi= |url=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die [[Denaturierung (Biochemie)|Denaturierung]] von Proteinen, beispielsweise durch Hitze, führt zur &amp;quot;Entfaltung&amp;quot; der vorhandenen Sekundärstrukturen und wandelt diese vollständig in Random-Coils um. Die Primärstruktur, also die Aminosäuresequenz, bleibt dabei erhalten. Ein gängiges Beispiel hierfür ist das Kochen eines Eies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Typische Sekundärstrukturmotive sind [[α-Helix]], [[β-Faltblatt]] und drei Arten von [[β-Schleife]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Proteinstrukturmotiv]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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