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	<title>Randecker Maar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:35:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Randecker_Maar&amp;diff=153629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-15T18:29:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Randecker Maar Observatory for Bird and Insect Migration 3.jpg|mini|Der Krater des Randecker Maar-Vulkans von Westen aus gesehen. Infolge der rückschreitenden Erosion der Schwäbischen Alb ist an seinem Nordrand eine Bresche entstanden, welche Vögel und Insekten bei der Überwindung des Höhenzuges auf dem Zug nach Süden bevorzugt nutzen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dysodil.jpg|mini|Bituminöse Blätterkohle oder Dysodil aus dem Randecker Maar. Im Handstück sind mehrere Fossilien zu erkennen, die im [[Maar]]sediment konserviert wurden.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Randecker-Maar aerial NSG Schwaebische-Alb.jpg|mini|Randecker Maar. Hinten: Zertalter [[Albtrauf]] der Mittleren [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Randecker Maar Observatory for Bird and Insect Migration 2.jpg|mini|Vogelbeobachter an der [[Forschungsstation Randecker Maar]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Randecker-Maar NSG Schwaebische-Alb.jpg|mini|Felsbrocken: [[Weißer Jura]]. Sicht ins Alb-Vorland mit dem 4 km entfernten [[Diatrem|Schlotrest]] [[Limburg (Weilheim an der Teck)|Limburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RandeckerMaar-pjt2.jpg|mini|hochkant=1.66|Randecker Maar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Randecker Maar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger [[Schlot (Geologie)|Vulkanschlot]] des [[Schwäbischer Vulkan|Schwäbischen Vulkans]]&amp;lt;ref&amp;gt;J. Baier: &amp;#039;&amp;#039;Das Urach-Kirchheimer Vulkangebiet der Schwäbischen Alb.&amp;#039;&amp;#039; - Aufschluss 71 (4), 224–233, 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Albtrauf|Trauf]] der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] auf der Gemarkung [[Ochsenwang]] von [[Bissingen an der Teck]], der vor rund 17 Millionen Jahren entstand. Das [[Maar]] ist ein [[Nationaler Geotop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
In der Zeit nach der Vulkanaktivität entstand in der Senke ein [[Maarsee]]. Aus den [[Sedimente und Sedimentgesteine|Seeablagerungen]] sind zahlreiche [[Fossil]]funde bekannt, die diese Entstehung im Unteren bis Mittleren [[Miozän]] belegen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geologische Schulkarte von Baden-Württemberg 1:1.000.000.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg, Freiburg im Breisgau 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird das Randecker Maar vom [[Zipfelbach (Lindach)|Zipfelbach]] entwässert, den 20 Quellen speisen. Das Trockenmaar hat einen Durchmesser von circa 1,2&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randecker Maar ist ein beliebtes touristisches Ziel am südöstlichen Ortsrand von Ochsenwang. Die von [[Hepsisau]] nach [[Schopfloch (Lenningen)|Schopfloch]] führende Straße quert das Gebiet, das bereits 1971 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vogelzug ==&lt;br /&gt;
Das Randecker Maar hat überregionale Bedeutung für den [[Vogelzug]]. Der nordöstliche Teil des einst kreisrunden Einschnitts ist abgetragen und öffnet sich zum Albvorland. Von diesem aus gesehen vollzieht sich der [[Albaufstieg]] nicht stufenförmig wie am Großteil des [[Albtrauf]]s, sondern kontinuierlich von etwa 350 bis auf etwa {{Höhe|800|DE-NN|link=true}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche talartigen Einschnitte wie das Randecker Maar werden von Zugvögeln gesucht und genutzt, um die bis zu 500&amp;amp;nbsp;Meter Höhenunterschied zwischen Vorland und Albhochfläche leichter zu überwinden. Die geographische Konstellation am und um das Maar hat eine Trichterwirkung, so dass die Zugvögel konzentriert und gebündelt an der Oberkante des Maars auftreten. Die Zugvögel kommen teilweise auf Augenhöhe an, was die Vogelbeobachtung im Randecker Maar sehr erleichtert; dadurch können für die Artbestimmung wesentliche visuelle Merkmale erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Forschungsstation Randecker Maar]]&amp;#039;&amp;#039; besteht seit 1970; damals wurden zum ersten Mal Zugvögel planmäßig erfasst. Seit dem Jahr 1988 wird von Mitte August bis Anfang November beobachtet, genaue Untersuchungen der bisher ausgewerteten Daten legten nämlich nahe, dass sich in diesem Zeitraum etwa 90 % des Vogelzugs abspielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gatter 2000, Kapitel 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Mit Verordnung des [[Regierungsbezirk Stuttgart|Regierungspräsidiums Stuttgart]] vom 10. August 1982 wurde das &amp;#039;&amp;#039;[[Randecker Maar mit Zipfelbachschlucht]]&amp;#039;&amp;#039; mit einer Gesamtfläche von rund 111 ha als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG-Nummer 1.029) ausgewiesen. Ersetzt wurde damit eine alte Verordnung vom 5. November 1971, mit der damals 60,9 Hektar unter Schutz gestellt worden waren. Geschützt wurde die Erhaltung eines in seiner ursprünglichen Form bestehenden Albmaares wegen seiner Bedeutung für die Wissenschaft und seines hohen Wertes für Flora und Fauna sowie für das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wulf Gatter: &amp;#039;&amp;#039;Vogelzug und Vogelbestände in Mitteleuropa. 30 Jahre Beobachtung des Tagzugs am Randecker Maar.&amp;#039;&amp;#039; Aula Verlag, Wiebelsheim 2000, ISBN 3-89104-645-6.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Wolf (Geograph)|Reinhard Wolf]], Ulrike Kreh (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-5176-2, S. 480–482&lt;br /&gt;
* Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Das Randecker Maar – Ein fossiler Kratersee im Albtrauf&amp;#039;&amp;#039;. Heft 43, Serie C, Staatliches Museum für Naturkunde, Stuttgart 1998. {{ISSN|0341-0161}}.&lt;br /&gt;
* [[Günter Schweigert]] und [[Günter Bechly]]: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie zur Geologie und Paläontologie des Randecker Maars (Unter-Miozän, Südwestdeutschland) 1825 – 2000&amp;#039;&amp;#039;. In: Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, B 302, Stuttgart 2001, S. 1–12 ([https://www.naturkundemuseum-bw.de/sites/default/files/publikationen/serie-b/B302.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Michael W. Rasser, Achim Lehmkuhl, Dieter Hagmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Randecker Maar –&amp;amp;nbsp;ein Fenster in die geologische Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 68 (2017), Nr. 4, S. 445–450 (https://doi.org/10.53458/sh.v68i4.1452).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://randecker-maar.de/ Homepage] der Forschungsstation Randecker Maar e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* {{NaturBW|929001000187}}&lt;br /&gt;
* [https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt5/Naturschutzgebiete/Documents/56_s_Faltblatt_NSG_NSG_Randecker_Maar.pdf Faltblatt mit Erläuterungen zum Naturschutzgebiet (PDF-Download)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.5742 |EW=09.523 |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Esslingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Esslingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bissingen an der Teck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weilheim an der Teck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Esslingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maar auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus (Schwäbische Alb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbischer Vulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1982]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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