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	<title>Ramsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T07:10:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ramsch&amp;diff=16763&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trollflöjten: /* Verramschen, Ramschläden, Ramschanleihen */ REDUNDANT. DAS SIND u.a. GENAU DIE ZUVOR BESCHRIEBENEN lÄDEN, während der Satz zwei verschiedene Kategorien fälschlich daraus macht</title>
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		<updated>2025-05-10T17:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verramschen, Ramschläden, Ramschanleihen: &lt;/span&gt; REDUNDANT. DAS SIND u.a. GENAU DIE ZUVOR BESCHRIEBENEN lÄDEN, während der Satz zwei verschiedene Kategorien fälschlich daraus macht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt Ramsch als allgemein gebräuchlichen Begriff für minderwertige Ware. Ramsch ist außerdem eine Spielvariante bei Kartenspielen, siehe [[Ramsch (Kartenspiel)]]. Zur waffenstudentischen Forderung siehe [[Satisfaktion#Ramsch]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ramsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet so viel wie „minderwertige Ausschussware, Schleuderware, Massenware, wertloses Zeug.“ Das Wort wird von den meisten Wörterbüchern als [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Wortes „Ramsch“ ist unsicher; in der heutigen Bedeutung ist es seit Mitte des 19. Jahrhunderts geläufig. Offenbar handelt es sich um eine [[Entlehnung]] des französischen &amp;#039;&amp;#039;ramas&amp;#039;&amp;#039; „Aufsammeln, Auflesen, Haufen wertloser Dinge, Plunder“ (zum Verb &amp;#039;&amp;#039;ramasser&amp;#039;&amp;#039; „sammeln, zusammenraffen“); dieses Wort liegt jedenfalls der Bezeichnung des [[Ramsch (Kartenspiel)|&amp;#039;&amp;#039;Ramsch, Rams oder auch Rammes&amp;#039;&amp;#039;]] genannten, vor allem in Süddeutschland und der Schweiz gespielten Kartenspiels zugrunde, bei dem derjenige Spieler gewinnt, der nicht etwa die höchsten, sondern die wenigsten Augen sammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kaufmännische Ausdruck mit der Bedeutung „minderwertige Ware“ mag aber aus einer Vermischung dieses französischen Ausdrucks mit einheimischen Wortgut entstanden sein; diskutiert wird zum einen eine Herleitung von bzw. Vermischung mit [[Rotwelsch]] &amp;#039;&amp;#039;(be-)ramschen&amp;#039;&amp;#039; „betrügen“, das seinerseits auf [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] {{he|רָמָאוּת&amp;amp;lrm;}} (&amp;#039;&amp;#039;rammāʾūþ&amp;#039;&amp;#039;) „Betrug“ zurückgeht,&amp;lt;ref&amp;gt;So insbesondere Marlies Philippa u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisch Woordenboek van het Nederlands&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam University Press, Amsterdam 2003–2009, s. v. &amp;#039;&amp;#039;[http://www.etymologiebank.nl/trefwoord/ramsj ramsj (ongeregelde handel, goederen tegen verlaagde prijs)]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; zum anderen ein Zusammenhang mit der [[Mittelniederdeutsche Sprache|mittelniederdeutschen]] Redewendung &amp;#039;&amp;#039;im rampe kōpen&amp;#039;&amp;#039; „in Gänze, in Bausch und Bogen kaufen.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ramsch.&amp;#039;&amp;#039; In: Alfred Götze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trübner&amp;#039;s deutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;O–R.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1954, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache |Stichwort=Ramsch}} Die dortigen Angaben zur  Etymologie sind textgleich mit dem Artikel &amp;#039;&amp;#039;Ramsch&amp;#039;&amp;#039; in [[Wolfgang Pfeifer (Etymologe)|Wolfgang Pfeifer]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ramsch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich Kluge]], [[Elmar Seebold]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 25., aktualisierte und erweiterte Auflage. (E-Book), Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Alfred Schirmer (Autor)|Alfred Schirmer]] notierte dazu 1911 in seinem &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Kaufmannssprache&amp;#039;&amp;#039; einerseits, dass das Wort vor allem in Norddeutschland gebräuchlich sei (was für einen niederdeutschen Ursprung spräche), merkte aber andererseits auch an, dass es „heute meist als jüd.[isch] empfunden“ werde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ramsch.&amp;#039;&amp;#039; In: Alfred Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Kaufmannssprache auf geschichtlichen Grundlagen.&amp;#039;&amp;#039; Trübner, Straßburg 1911, S. 153–154. (Neudruck: Walter de Gruyter, Berlin 1991).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verramschen, Ramschläden, Ramschanleihen ==&lt;br /&gt;
Die Ableitung &amp;#039;&amp;#039;ramschen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das „billige Aufkaufen von Ramschware“; &amp;#039;&amp;#039;verramschen&amp;#039;&amp;#039; wiederum „zu einem Schleuderpreis verkaufen“. Als &amp;#039;&amp;#039;Ramschladen&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Ramschbasar&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Ladengeschäft]] bezeichnet, in dem – vermeintlich oder tatsächlich – minderwertige [[Ware]] verkauft wird. Das gesamte Wortfeld gilt als negativ [[Konnotation|konnotiert]] und wird von Unternehmen in der Regel nicht zur Eigenbezeichnung verwendet. Der deutsche Unternehmer [[Werner Metzen]] allerdings wurde in den 1990er Jahren durch die Medien und auch in der Biografie seines Sohnes als &amp;#039;&amp;#039;Ramschkönig&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Buchhandel]] wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Verramschen&amp;#039;&amp;#039; intern benutzt, wenn Teile einer Buchauflage nicht mehr der [[Buchpreisbindung]] unterliegen. Dies bezieht sich vor allem auf Restbestände einer Auflage, deren Verkaufszahlen stark rückläufig sind oder von Anfang an ein in der Regel vertraglich vereinbartes Maß unterschreiten. Mit dem vom Verlag genannten Termin einer &amp;#039;&amp;#039;Verramschung&amp;#039;&amp;#039; gehen sämtliche [[Nutzungsrecht]]e an den Autor zurück. Vom gebundenen Ladenpreis abweichen können im Vorfeld auch Angebote von [[Remittende]]n und (teilweise absichtlich zu diesem Zweck) beschädigten Büchern, so genannte [[Mängelexemplar]]e. Der [[Vertrieb]] solcher meist sehr stark verbilligter Buchtitel ohne Buchpreisbindung wird beschönigend als &amp;#039;&amp;#039;[[Modernes Antiquariat]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngster Zeit wird das Wort &amp;#039;&amp;#039;Ramsch&amp;#039;&amp;#039; immer wieder auch von seriösen Medien im Zusammenhang mit den Bonitätsbewertungen von [[Ratingagentur|Rating-Agenturen]] verwendet. In diesem Kontext übersetzt sich englisch &amp;#039;&amp;#039;junk&amp;#039;&amp;#039; („[[Schrott]]“) als eine [[Hochzinsanleihe|Ramschanleihe]] (&amp;#039;&amp;#039;junk bond&amp;#039;&amp;#039;), also eine Anleihe mit hohem Zins und umso höherem Kreditrisiko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pflanzenzüchtung bezeichnet „Ramsch“ ein Gemisch von Genotypen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bdp-online.de/de/Pflanzenzuechtung/Methoden/Linienzuechtung/ |titel=Pflanzenzüchtung |titelerg=Linienzüchtung |hrsg=Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V.|abruf=2022-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
In gleicher oder ähnlicher Bedeutung wie &amp;#039;&amp;#039;Ramsch&amp;#039;&amp;#039; werden im Deutschen &amp;#039;&amp;#039;[[Kram]], Krempel, Plunder, [[Tand]], [[Tinnef]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Nippes (Kunsthandwerk)|Nippes]]&amp;#039;&amp;#039; gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gewerblicherrechtsschutz.pro/blog/2012/07/die-falle-esprit-und-s-oliver-wenn-marken-verramscht-werden-restposten-mangelretouren-und-grauware-beim-discounter/ Informationen zu markenrechtlichen Problemen der Verramschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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