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	<title>Ramsaudolomit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv nicht beidseitig geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Bilderwunsch|egal}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ramsaudolomit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Schichtenfolge in den Nördlichen Kalkalpen, die überwiegend aus [[Dolomit (Gestein)|Dolomitgestein]] besteht.&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung wurde von [[Emil Böse]] geprägt und geht auf das Vorkommen an den südlichen Abhängen der [[Reiter Alpe]] in [[Ramsau bei Berchtesgaden]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung geht auf das Vorkommen an den südlichen Abhängen der Reiter Alpe, also hin zum [[Hirschbichl (Pass)|Hirschbichl]] und [[Klausbach (Ramsauer Ache)|Klausbachtal]] in Ramsau bei Berchtesgaden zurück. Der Geologe Emil Böse prägte die Bezeichnung 1895, nachdem er in dieser Gegend [[Fossil]]ien fand, die ihm eine nähere Bestimmung &amp;lt;!-- Wovon?! --&amp;gt; ermöglichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Erdgeschichtlich gesehen ist der Ramsaudolomit im Zeitalter der mittleren Trias, d.&amp;amp;nbsp;h. vorwiegend im [[Ladinium|Ladin]] im Milieu von subtropischen Lagunen abgelagert worden. Nach der Alpenfaltung mit ihren Deckenbewegungen liegt er heute im Bereich der [[Berchtesgadener Alpen]] als Sockel verschiedener lokaler Gebirgseinheiten ([[Lattengebirge]], Reiter Alm, [[Watzmann]], [[Hochkalter]]) vor. Aufgrund seiner spröden Konsistenz ist er im Lauf der tektonischen Deckenbewegungen vielfach zerbrochen und liegt im Wesentlichen [[Brekzie|brekziert]] vor. Deshalb fällt der Ramsaudolomit in dieser Gegend besonders als Schuttbildner auf, was sehr eindrucksvoll im [[Wimbachgries]], einem im Schutt ertrunkenen Tal, zu beobachten ist. Die Schuttfüllung ist hier bis 300&amp;amp;nbsp;m mächtig. Weiters findet er sich an der Südflanke des [[Dachsteinmassiv]]s und als Sockelzone der [[Gesäuse]]berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ramsaudolomit&amp;#039;&amp;#039; muss der kartierende Geologe sich nicht festlegen, ob das Dolomitgestein aus der mittleren oder der oberen [[Trias (Geologie)|Trias]] stammt. Dies ist meist äußerst schwierig festzulegen, weil in den Dolomitgesteinen Fossilien fehlen bzw. durch die [[Diagenese]] unkenntlich wurden. Nur dort, wo aus dem Zeitalter des [[Karnium|Karn]] (unterste Obertrias) Schichten erhalten geblieben sind, ist eine Trennung der oberen und unteren Gesteinsportion im Gelände möglich; der untere Teil wird dann [[Wettersteindolomit]], der obere [[Hauptdolomit]] oder [[Dachsteindolomit]] genannt. Diese letztere auf die [[Ramsau am Dachstein]] bezogene Klassierung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://geomap.geolba.ac.at/GEO/ShowText.cfm?TID=5858 |text=&amp;#039;&amp;#039;71 Ramsaudolomit (weißer Dolomitmylonit, lokal Riffdolomit; Ladinium–Karnium).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150520222358}} Geologische Bundesanstalt: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karten online&amp;#039;&amp;#039; – Texte, geomap.geolba.ac.at&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Friedrich Trauth|Trauth]]&amp;amp;nbsp;1925), die auch Kalk über dem [[Raibler Schichten|Raibler Niveau]] umfasst, wird in der modernen Geologie als etwas unglücklich gewählt gesehen, besonders für den „oberen“ Dolomit des [[Mandlingzug]]es im Ennstal &amp;#039;&amp;#039;(Mandlinger Dolomit[[Tektonische Schuppe|schuppe]])&amp;#039;&amp;#039; wurde auch &amp;#039;&amp;#039;[[Tisoveckalk]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Richard Lein (Geologe)|Lein]]&amp;amp;nbsp;1971) oder &amp;#039;&amp;#039;Heller Massendolomit&amp;#039;&amp;#039; als Name vorgeschlagen, mit einer [[Typlokalität]] am [[Waxenegg]] ([[Gerhard Mandl|Mandl]]&amp;amp;nbsp;2005;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandl 2005&amp;quot;&amp;gt;Gerhard W. Mandl: &amp;#039;&amp;#039;Bericht 2005 über geologische Aufnahmen im Bereich zwischen Mandling und Forstau auf Blatt 126 Radstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; 146, 2006, S. 96 f ({{ZOBODAT|pfad=pdf/JbGeolReichsanst_146_0096.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; siehe auch [[Alpenkalk]] zur Forschungsgeschichte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Ramsaudolomit enthält 99,2 % [[Dolomit (Mineral)|Dolomit]], besitzt eine [[Rohdichte]] von 2,85&amp;amp;nbsp;bis 2,95&amp;amp;nbsp;g/cm² und einen [[pH-Wert]] zwischen&amp;amp;nbsp;10,1 und&amp;amp;nbsp;10,3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im Dolomitwerk [[Oberjettenberg]] in [[Schneizlreuth]] am Fuße der Reiter Alpe wird Ramsaudolomit für die industrielle Verwendung abgebaut. Weitere Steinbrüche befinden sich im [[Saalachtal]] zwischen Jettenberg und Reichenhall sowie im [[Lammertal]] an der Nordseite der Bundesstraße zwischen Unter- und Ober[[Scheffau am Tennengebirge|scheffau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithostratigraphie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ramsau bei Berchtesgaden&amp;lt;!--Typlokalität--&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalksteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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