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	<title>Rammert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rammert&amp;diff=545486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-29T08:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTE-BREITE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=RammertFromS.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Rammert von Norden, rechts [[Weilerburg (Rottenburg)|Rotenberg]] und [[Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Landkreis Tübingen]] und [[Zollernalbkreis]], [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Blatt 178 Sigmaringen]], Institut für Landeskunde&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Schönbuch und Glemswald]], [[Schwäbisches Keuper-Lias-Land]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= Teil der Haupteinheit&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Hohwacht (Rammert)|Hohwacht]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 593.9&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 48/27/28/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/0/18/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BW&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 16&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Keuper]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rammert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein bis {{Höhe|593.9|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher, bewaldeter Höhenzug des [[Keuperbergland]]es im zentralen [[Baden-Württemberg]], der zur naturräumlichen Haupteinheit [[Schönbuch und Glemswald]] im [[Schwäbisches Keuper-Lias-Land|Schwäbischen Keuper-Lias-Land]] gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-178&amp;quot; /&amp;gt; Sein größter Teil liegt im [[Landkreis Tübingen]], ein kleiner gehört zum [[Zollernalbkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Rammert zieht sich auf etwa 18&amp;amp;nbsp;km Länge von [[Rangendingen]] im Südwesten bis [[Tübingen]] im Nordosten und ist zwischen [[Rottenburg am Neckar]] im links begleitenden [[Neckar]]tal und [[Ofterdingen]] rechts auf dem [[Albvorland]] mit 7&amp;amp;nbsp;km Querausdehnung am breitesten. Im Nordwesten und Norden begrenzt ihn das Neckartal, im Nordosten das [[Steinlachtal]] und im Südwesten das Durchbruchstal der [[Starzel (Neckar)|Starzel]]. Im Nordosten läuft er spitz aus, wodurch er ungefähr Keilform hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchster Punkt ist mit {{Höhe|593.9|DE}} die Hohwacht zwischen Rangendingen und [[Bodelshausen]], gefolgt vom Langen First bei [[Hirrlingen]] mit {{Höhe|557.5|DE}} Höhe und dem {{Höhe|555.7|DE}} hohen Lausbühl unweit des [[Schadenweilerhof]]s bei Rottenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach Westnordwesten bis Ostnordosten laufenden Täler von [[Krebsbach (Katzenbach)|Krebsbach]], [[Katzenbach (Neckar)|Katzenbach]] und [[Vorbach (Bühlertalbach)|Vorbach]]/[[Bühlertalbach]] gliedern den Rammert stark. Als Teil der [[Südwestdeutsches Stufenland|Südwestdeutschen Schichtstufenlandschaft]] ist der Rammert schwach nach Südosten geneigt und bildet an der Neckartalkante eine markante, etwa 100 bis 150&amp;amp;nbsp;Meter hohe Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem Rammert im Norden vorgelagerte Erhebung der Höhenburg [[Weilerburg (Rottenburg)|Weilerburg]] ({{Höhe|555}}) ist [[Zeugenberg]] von ihm. Die Südostabdachung an der Gegenseite ist flacher. Dort geht der Rammert allmählich in das von den Gesteinen der Schwarzen und Braunen [[Jura (Geologie)|Jura]] gebildete Albvorland über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Höhenzug bildet in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Schwäbisches Keuper-Lias-Land]] (Nr.&amp;amp;nbsp;10), in der Haupteinheit [[Schönbuch und Glemswald]] (104) und in der Untereinheit [[Schönbuch]] (104.1) den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Rammert&amp;#039;&amp;#039; (104.11).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-178&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft fällt nach Norden in den Naturraum [[Tübinger Stufenrandbucht]] (104.10) ab, der durch den bei Tübingen gelegenen Bereich des Neckartals zu den Naturräumen &amp;#039;&amp;#039;Südlicher Schönbuch&amp;#039;&amp;#039; (104.12) und &amp;#039;&amp;#039;Walddorfer Platten&amp;#039;&amp;#039; (104.13) überleitet. Im Nordosten schließt sich in der Untereinheit [[Mittleres Vorland der mittleren Schwäbischen Alb]] (101.2) der Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Echaz-Albvorland&amp;#039;&amp;#039; (101.20) an und im Osten bis Südosten in der Untereinheit [[Westflügel des Mittleren Albvorlands]] (101.1) der Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Die Steinlach&amp;#039;&amp;#039; (101.10), die jeweils einen Teil der Haupteinheit [[Vorland der mittleren Schwäbischen Alb]] (101) bilden. Im Südwesten schließt sich der Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Die Keuperrandhügel des Kleinen Heubergs&amp;#039;&amp;#039; (100.20) an, der in der Haupteinheit [[Vorland der westlichen Schwäbischen Alb]] (100) zur Untereinheit [[Mittlerer Teil des Westlichen Albvorlandes]] (100.2) zählt. Im Westen liegt die Untereinheit [[Eyach-Gäuplatten]] (122.3), die in der Haupteinheitengruppe [[Neckar- und Tauber-Gäuplatten]] (12) zur Haupteinheit [[Obere Gäue]] (122) gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-178&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-170&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur, Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Der Rammert ist wegen seiner für den Ackerbau ungünstigen Sand- und Tonböden überwiegend bewaldet. Seine Wälder werden intensiv forstlich genutzt. Hauptbaumarten sind [[Rotbuche]], [[Fichten|Fichte]], [[Waldkiefer]] und [[Eiche]]. Ausgedehnte Feuchtwiesen bedecken nur Teile der Täler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rammert ist ein wichtiges [[Naherholungsgebiet]], deshalb wurden die [[Landschaftsschutzgebiet]]e [[Rammert (Landschaftsschutzgebiet)|Rammert]] mit 3.616 Hektar und [[Rauher Rammert]] mit 2.303 Hektar ausgewiesen. Das Katzenbachtal, das die beiden Gebiete trennt, steht wegen seiner besonderen Naturausstattung mit einer Fläche von 121,3 Hektar unter dem Namen [[Katzenbach-Dünnbachtal]] seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 1996 unter [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bühlertal im Nordwesten des Rammert ist ein von Straßen und Siedlungen unbehelligtes Wiesentälchen, in dem der Vorbach und sein Unterlauf Bühlertalbach natürlich mäandrieren und große Areale von blütenreichen Feuchtwiesen eingenommen werden. Es war lange Jahre durch ein [[Staudamm]]projekt in seiner Existenz bedroht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bäuerle&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Bäuerle u.&amp;amp;nbsp;a., Das Bühler Tal. Natur bedroht durch Staudammpläne. Arbeitskreis Bühler Tal des VebTiL e.&amp;amp;nbsp;V. Weikersheim 1990&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Namen [[Bühler Tal und Unterer Bürg]] ist es seit 10.&amp;amp;nbsp;März 1993 mit 84,3 Hektar ebenfalls Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete überlagernd, gehören Teile des Rammert zum 2.860 Hektar großen [[FFH-Gebiet]] [[Rammert (FFH-Gebiet)|Rammert]]. Unter dem Namen [[Mittlerer Rammert]] besteht im nördlichen Teil außerdem ein [[Europäisches Vogelschutzgebiet]] (SPA-Gebiet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird der Rammert auch als „kleiner Bruder“ des [[Schönbuch]] bezeichnet. Ähnlich wie dort gibt es auch im Rammert gut gekennzeichnete Wanderwege, zum Beispiel von Rottenburg nach Tübingen oder [[Mössingen]]. Am Rammertrand liegen mehrere Wanderpark- und Waldspielplätze mit Feuerstellen und Schutzhütten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ölpipeline und Tanklager ==&lt;br /&gt;
Nördlich von Bodelshausen befindet sich im Rammert ein [[Central Europe Pipeline System|Tanklager der NATO und eine daran angeschlossene Ölpipeline]]. Diese wurde in der Vergangenheit mehrfach von Friedensinitiativen und Umweltschützern kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.imi-online.de/2003/03/10/bodelshausen-und-die/ |titel=Bodelshausen und die Pipeline |werk=Informationsstelle Militarisierung (IMI) |abruf=2026-04-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 wurde die Pipeline und das Tanklager stillgelegt und 2006 wieder in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Windpark Rammert ==&lt;br /&gt;
In der Region wird der &amp;#039;Windpark Rammert&amp;#039; mit 13 [[Windkraftanlage]]n der Sieben-Megawatt-Klasse gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swtue.de/unternehmen/aktuell/neuigkeiten/detail/windpark-rammert-im-landkreis-tuebingen-beteiligungskonzept-steht.html &amp;#039;&amp;#039;Windpark Rammert im Landkreis Tübingen: Beteiligungskonzept steht&amp;#039;&amp;#039;] 26. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tuebingen.de/gemeinderat/vo0050.php?__kvonr=18305 tuebingen.de] mit [https://www.tuebingen.de/gemeinderat/getfile.php?id=99274&amp;amp;type=do Landkarte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Windkraftanlagen (geplant: Enercon E175 EP5 E2-HT 175&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.enercon.de/de/windanlagen/e-175-ep5&amp;lt;/ref&amp;gt;) sollen je 175 Meter Nabenhöhe und 87,5 Meter Rotorlänge haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swtue.de/fileadmin/user_upload/1Privatkunden/EE/WP_Entwicklung/WP-Rammert_20250507_Vorlage_Klimaschutzausschuss_Planungsstand.pdf &amp;#039;&amp;#039;Berichtsvorlage&amp;#039;&amp;#039;] 7. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:rammert-sturm.jpg|miniatur|Gedenkschild [[Lothar (Orkan)|Orkan Lothar]] im Rammert]]&lt;br /&gt;
Der [[Lothar (Orkan)|Orkan Lothar]] richtete im Dezember 1999 schwere Schäden in den Wäldern des Rammert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rammert (FFH-Gebiet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD&amp;quot;&amp;gt;[[Emil Meynen]], [[Josef Schmithüsen]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9&amp;amp;nbsp;Lieferungen in 8&amp;amp;nbsp;Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-170&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-170|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-178&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-178|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104862-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zollernalbkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Schwäbischen Keuper-Lias-Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rammert| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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