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	<title>Rammachgau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:46:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rammachgau&amp;diff=1375158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DownUnder36: /* Ursprung und Name */ Präzisierung</title>
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		<updated>2025-01-26T17:46:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ursprung und Name: &lt;/span&gt; Präzisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rammachgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Rammagau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rammgau&amp;#039;&amp;#039;) war ein mittelalterlicher [[Gau]] im heutigen [[Baden-Württemberg]]. Der Rammachgau liegt im nördlichen [[Oberschwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alamannien Hochburgund ca 1000.png|mini|300px|Die Karte des [[Herzogtum Schwaben|Herzogtums Schwaben]] zeigt den &amp;#039;&amp;#039;Rammachgau&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Rammgau&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Widerstand der [[Alamannien|alamannischen]] Adligen 746 im sogenannten [[Blutgericht zu Cannstatt]] überwunden worden war, wurde das Herzogtum Alamannien aufgehoben und direkt von den [[Franken (Volk)|Franken]] beherrscht, die administrative Einheiten, die auf der fränkischen Grafschaftsverfassung beruhten, errichteten. Die Franken verwendeten den Ausdruck Gau, um eine politisch-geographische Region innerhalb des fränkischen Königreiches zu bezeichnen. Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Gau&amp;#039;&amp;#039; wurde häufig einem geographischen Ortsnamen angefügt. Einer dieser Verwaltungsbezirke war das &amp;#039;&amp;#039;Rammachgau&amp;#039;&amp;#039;. Der Name wurde vom Namen eines Flusses namens Rammach abgeleitet. Welcher Fluss damit gemeint war, ist heute unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Diemer: &amp;#039;&amp;#039;Laupheim: Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Weißenhorn 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitgenössische Dokumente beziehen sich auf diesen Verwaltungsbezirk als &amp;#039;&amp;#039;Rammackeuui&amp;#039;&amp;#039; (778), &amp;#039;&amp;#039;Rammekeue&amp;#039;&amp;#039; (894), &amp;#039;&amp;#039;Ramichgowe&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1070) und &amp;#039;&amp;#039;Rammechgowe&amp;#039;&amp;#039; (1099).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall der [[Staufer]] 1250/51 und dem damit einhergehenden Verfall der Zentralmacht im [[Heiliges Römisches Reich|Römisch-Deutschen Reich]] gaben dem örtlichen Adel die Gelegenheit, seine Unabhängigkeit zu erweitern. Infolgedessen konnten verschiedene lokale Herrscher Territorien im Rammachgau etablieren, wodurch die ursprüngliche administrative Einteilung, die auf der Grafschaftsverfassung beruhte, verfiel. Der Rammachgau hörte als Verwaltungseinheit bzw. Gebietskörperschaft faktisch auf zu bestehen, lebte aber als Landschaftsname weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Das Rammachgau reichte vom Süden bei [[Altheim (Schemmerhofen)|Altheim]], [[Langenschemmern]] und [[Ochsenhausen]] bis in den Norden bei [[Hüttisheim]] und [[Dellmensingen]], vom Westen bei [[Ingerkingen]] bis in den Osten bei [[Burgrieden]]. Der Verwaltungssitz des Rammachgaus war [[Laupheim]]. Das Rammachgau wurde im Süden durch den [[Haistergau]], im Osten durch den [[Illergau]] und im Westen durch das [[Ruadolteshuntare]] begrenzt. Im Norden grenzte das Rammachgau an das Illergau sowie die Ruadolteshuntare. Das Siedlungsgebiet des Rammachgau war außer zum Norden hin durch natürliche Grenzen markiert. Alle bevölkerten Gebiete waren innerhalb oder in unmittelbarer Nähe zu den Tälern der Flüsse [[Riß]], [[Rottum (Westernach)|Rottum]] und [[Rot (Donau)|Rot]]. Die Siedlungsgebiete umgaben große Waldflächen in der hügeligen Landschaft oder sumpfige, nicht für die Landwirtschaft geeignete Gebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Borgolte: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grafschaften Alemanniens in fränkischer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1984, ISBN 3-8743-7151-4.&lt;br /&gt;
* Kurt Diemer: &amp;#039;&amp;#039;Laupheim. Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Konrad, Weißenhorn 1979, ISBN 3-8743-7151-4.&lt;br /&gt;
* Alfons Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Weißenburger Fiskalzehnt und fränkisches Königsgut im Heistergau und Rammagau in Oberschwaben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 25, 1966, S. 13–34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberschwaben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DownUnder36</name></author>
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