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	<title>Ralph Wenninger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ralph_Wenninger&amp;diff=2362443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boobarkee: Komma nach Apposition</title>
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		<updated>2026-03-06T18:41:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma nach Apposition&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ralph Wenninger (c. 1916).png|mini|Wenninger ca. 1916]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ralph (Rudolf) Wenninger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1890]] in [[München]]; † [[13. März]] [[1945]] in [[Meran]]) war ein deutscher [[U-Boot]]-Kommandant im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und ein [[General der Flieger]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Wenninger war der älteste Sohn des späteren [[Bayerische Armee|bayerischen]] [[Generalleutnant]]s [[Karl von Wenninger|Karl Wenninger]] und seiner Ehefrau Corry Wenninger geb. Prins, einer gebürtigen Niederländerin. Er hatte eine jüngere Schwester und einen Bruder, der im Ersten Weltkrieg als Flugbeobachter zu Tode kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Wenninger trat am 3. April 1907 als [[Seekadett]] in der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] ein, absolvierte zunächst seine Grundausbildung, bevor er seine Bordausbildung auf den [[Schulschiff]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Freya (Schiff, 1900)|Freya]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Charlotte (Schiff, 1886)|Charlotte]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Wenninger kam am 1. April 1908 an die [[Marineschule Mürwik]], wo er kurz darauf zum [[Fähnrich zur See]] ernannt wurde. Im Anschluss daran belegte er einen jeweils dreimonatigen Kursus an der [[Schiffsartillerieschule]] sowie auf dem [[Torpedoschulschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Württemberg (Schiff, 1881)|Württemberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Daran schloss sich eine nochmalige Infanterieausbildung beim [[II. Seebataillon (Deutsches Kaiserreich)|II. Seebataillon]] bis zum 30. September 1909 an. Wenninger trat daraufhin die Ausreise nach [[Ostasien]] an, um ab 26. November 1909 auf dem [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Scharnhorst (Schiff, 1907)|Scharnhorst]]&amp;#039;&amp;#039; Dienst zu versehen. Hier wurde er am 28. September 1910 zum [[Leutnant zur See]] befördert. Nach der Dienstzeit auf dem [[Stationsschiff]] kehrte er am 14. November 1911 in die Heimat zurück und wurde als Kompanieoffizier zunächst der I. Schiffs-Division zugeteilt. Vom 1. April 1912 bis 12. September 1913 fungierte er als Kompanieoffizier der V. Schiffs-Artillerie-Abteilung und wurde dann als [[Wachoffizier|Wach-]] und Funkoffizier auf den [[Aviso (Schiffstyp)|Aviso]] &amp;#039;&amp;#039;[[Pfeil (Schiff, 1884)|Pfeil]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt sowie hier am 27. September 1913 [[Oberleutnant zur See]]. Dort verblieb er über den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] hinaus bis zum 30. November 1914 und kam dann in gleicher Funktion auf das [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser Friedrich III. (Schiff)|Kaiser Friedrich III.]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenninger meldete sich daraufhin zur U-Boot-Waffe und absolvierte vom 13. Januar bis 26. März 1915 eine entsprechende Ausbildung. Er fungierte zunächst als Kommandant der Schulboote &amp;#039;&amp;#039;UB 9&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;UB 11&amp;#039;&amp;#039; sowie anschließend bis 2. Juli 1916 von &amp;#039;&amp;#039;UB 17&amp;#039;&amp;#039;. Kurzzeitig wurde sein Dienst durch eine [[Baubelehrung]] für das neue [[U-Boot]] &amp;#039;&amp;#039;[[SM UC 17|UC 17]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]] in [[Hamburg]] unterbrochen, dessen erster Kommandant er nach der Indienststellung am 21. Juli 1916 wurde. Mit dem Boot kam er in der Folgezeit bei der [[U-Flottille Flandern]] zum Einsatz. Nachdem er am 15. Juni 1917 &amp;#039;&amp;#039;UB 55&amp;#039;&amp;#039; übernommen hatte, wurde er am 16. November 1917 als einer der jüngsten Offiziere der Kaiserlichen Marine zum [[Kapitänleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ihm unterstellten U-Booten gelang Wenninger bis Kriegsende die Versenkung von insgesamt 97 [[Handelsschiff]]en mit 100.306 [[Registertonne#Bruttoregistertonne|BRT]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johan Ryheul: &amp;#039;&amp;#039;Marinekorps Flandern 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Mittler &amp;amp; Sohn GmbH 1997, ISBN 3-8132-0541-X, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zählt damit zu den erfolgreichsten U-Boot-Kommandanten des Ersten Weltkriegs. Für sein Wirken wurde er mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, dem [[U-Boot-Kriegsabzeichen (1918)|U-Boot-Kriegsabzeichen]], dem [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischen Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern sowie dem [[Hanseatenkreuz]] von Hamburg und Bremen ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Deutschen Reichsmarine.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1932, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde Wenninger am 30. März 1918 die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung, der Orden [[Pour le Mérite]], verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Boot lief am 22. April 1918 von [[Zeebrügge]] zu einer weiteren Feindfahrt aus und kollidierte dabei mit einer [[Seemine]]. Infolgedessen sank das U-Boot. Von der 29-köpfigen Besatzung konnten sich lediglich sechs Personen, darunter Wenninger, retten. Sie wurden von [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Royal Navy|Seestreitkräften]] gerettet und gerieten in [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung am 23. Oktober 1919 wurde Wenninger zunächst zur Verfügung der Kommandantur [[Kiel]] gestellt. Er schloss sich dann im Januar 1920 der [[Marine-Brigade von Loewenfeld|III. Marine-Brigade]] an und fungierte bis 31. Mai 1920 als [[Kompaniechef|Kompanieführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenninger trat am 1. Juni 1920 der Vorläufigen [[Reichsmarine]] bei, wo er zunächst der Schiffskadetten-Division der [[Marinestation der Ostsee]] zugeteilt war. Vom 12. Juli 1920 bis 9. November 1921 fungierte er als Chef der 6. Minensuch-Halb-Flottille. Kurzzeitig setzte man ihn zwischenzeitlich vom 1. bis 22. August 1920 als Kompanieführer der Schiffskadetten der III. Minensuch-Flottille ein. Im November 1921 sowie vom 4. Januar bis 1. April 1922 kommandierte er die Schiffskadetten der &amp;#039;&amp;#039;[[Thetis (Schiff, 1901)|Thetis]]&amp;#039;&amp;#039; und war zwischendurch zeitweise vom 14. November 1921 bis 3. Januar 1922 Chef der 5. Minensuch-Halb-Flottille. Nachdem die &amp;#039;&amp;#039;Thetis&amp;#039;&amp;#039; wieder in Dienst gestellt worden war, verwendete man Wenninger als [[Navigator|Navigationsoffizier]] auf dem [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]]. Er kam dann am 15. September 1924 für drei Monate als 2. Admiralstabsoffizier in den Stab der Marinestation der Ostsee, wurde dort anschließend [[Adjutant]] und als solcher am 1. April 1926 zum [[Korvettenkapitän]] befördert. Am 1. Oktober 1927 trat er seinen Dienst an Bord des Kleinen Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin (Schiff, 1905)|Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; an, wo er bis zum 27. März 1929 die Position des [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Ersten Offiziers]] innehatte. Während dieser Zeit nahm er u. a. auch an der letzten Auslandsreise des Schiffes nach Ostasien und [[Australien]] teil. Nach der Außerdienststellung erfolgte seine Versetzung zum [[Marinearsenal]] Kiel. Hier verblieb er jedoch nur kurz und wurde am 3. April 1929 dem [[Abteilungsleiter]] der Luftschutzgruppe (LS) des Marinekommandoamtes zugeteilt. Vom 24. September 1929 bis 1930 sowie vom 1. Juli 1930 bis 29. September 1931 stellte man Wenninger zur Verfügung des Chefs der Marinestation der Ostsee bzw. des Chefs des Marinekommandoamtes. Anschließend war er für ein Jahr [[Referent (Behörde)|Referent]] im [[Reichswehrministerium]] in [[Berlin]], ehe er als [[Fregattenkapitän]] (seit 1. Oktober 1931) am 1. Oktober 1932 die Position des Abteilungsleiters der Luftschutzgruppe des Marinekommandoamtes übernahm. Nach halbjähriger Tätigkeit dort wurde er Chef des Stabes der Luftschutzgruppe im Reichswehrministerium. Unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Kapitän zur See]] am 1. April 1934 wechselte er dann als Chef der Zentralabteilung im Reichsluftfahrtministerium und trat am 1. Oktober desselben Jahres zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] über. Hier hatte er den Rang eines [[Oberst]]s inne und wurde bis 31. März 1936 im [[Reichsluftfahrtministerium]] verwendet. Vom 1. April 1936 bis 3. September 1939 wurde Wenninger als [[Militärattaché|Luftattaché]] an der [[Deutsche Botschaft London|Deutschen Botschaft]] in [[London]] verwendet sowie zwischenzeitlich am 1. März 1936 zum [[Generalmajor]] sowie am 1. März 1938 zum Generalleutnant befördert. Gleichzeitig fungierte er auch bis 31. Mai 1940 als Luftattaché an den Deutschen Botschaften in [[Den Haag]] und [[Brüssel]], war dadurch im Januar 1940 mit den Folgen des [[Mechelen-Zwischenfall]]s betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der Besetzung der [[Benelux]]-Staaten kehrte Wenninger in die Heimat zurück, wurde bis 4. Juni 1941 im Generalstab der [[Luftflotte 2]] verwendet sowie zwischenzeitlich am 1. November 1940 zum General der Flieger befördert. Es folgte bis 18. September 1941 eine Verwendung im Generalstab der [[Luftflotte 3]] und anschließend im Stab des Oberbefehlshabers Süd. Ralph Wenninger starb im März 1945 in einem Krankenhaus in Meran an einem Nierenleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Odebrecht bis Zoch.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1992, ISBN 3-7648-2209-0, S. 567–569.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 489–490.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027970508|VIAF=282296252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wenninger, Ralph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitän zur See (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Luftwaffenattaché (Luftstreitkräfte des Deutschen Reiches)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wenninger, Ralph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wenninger, Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Flieger im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meran]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boobarkee</name></author>
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